Kurzweilig, gut lesbar, interessante Geschichte
Ich fand die Geschichte interessant das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Es ist gut zu lesen und kurzweilig beschrieben. Schöne leichte Lektüre für zwischendurch 👍🏻
Kurzweilig, gut lesbar, interessante Geschichte
Ich fand die Geschichte interessant das Ende war für mich nicht vorhersehbar. Es ist gut zu lesen und kurzweilig beschrieben. Schöne leichte Lektüre für zwischendurch 👍🏻
Hatte ein paar Längen, aber insgesamt hat es Spaß gemacht. Am Ende dann noch mal eine überraschende Wendung, auch wenn sich manches bereits abzeichnete. Perfekte Sommer-Lektüre.
Bei dieser Hitze war so eine eher leichte Lektüre genau das Richtige für mich. Ich habe mich amüsiert und mochte Kate Shackelton als Hauptfigur und Detektivin. Sie ist ein klein wenig naiv, aber insgesamt vor allem bestrebt ihrer Freundin zu helfen. Das sorgt dafür das sie nicht locker lässt und man merkt auch, das sie laut Handlung schon Erfahrungen in Ermittlungsarbeit gesammelt hat. Auch wenn dieser Fall trotzdem Neuland für sie bedeutet. Außerdem ist das Ganze ja zunächst vor allem ein Gefallen, doch nach und nach wird klar, das sie wirklich eine Passion gefunden und das sie ein bisschen Blut geleckt hat. Gerne hätte ich auch etwas mehr über Kates Mitarbeiter, einen ehemaligen Polizisten gelesen, aber ich schätze, hier wird sich vielleicht dann im Laufe der weiteren Bände mehr ergeben. Der Fokus liegt schon sehr auf Kate und er ist eher eine Figur die nur ab und zu auftaucht. Der Kriminalfall ist indes charmant aufgebaut. Vor allem durch die Kapitelüberschriften, die alle etwas mit Stoffen, Wolle, Nähen und andren Begriffen aus dem Webe-Geschäft zu tun haben. Verknüpft mit den verschiedenen Figuren des Romans und der gut konstruierten Krimihandlung hat mit das gefallen. Man merkt dem ganzen aber auch an, es ist der erste Roman der Reihe. Ich hatte das Gefühl hier muss sich das Ganze noch etwas finden. Gerade der Anfang wirkte auf mich eher holprig. Die historischen Gegebenheiten werden arg überstrapaziert erwähnt um ja deutlich zu machen, das Kate auf jeden Fall ungewöhnlich ist und das sich alles in den 20er Jahren abspielt. Das gibt sich nach und nach etwas, aber trotzdem fand ich das gerne mal übertrieben. Die Auflösung fand ich zum Teil nicht ganz überzeugend, einfach weil sie mir auch etwas zu dramatisch aufgebaut war. Trotzdem, ich hatte meinen Spaß beim Lesen und wer wie ich, gerne mal Krimis liest, deren Fokus auf der Lösung eines Falles liegt, macht hier nix falsch.
Ermittlerin im Jugendstil Der historisch angehauchte Krimi "Mord nach Strich und Faden" von Frances Brody ist der erste Teil einer bisher nur auf Englisch erschienenen Serie. Das Cover ist verspielt und altmodisch und macht schon deutlich, für welche Leser die Reihe gedacht ist. Wer auf blutige und haarsträubende Thriller steht, wird hier sicher enttäuscht sein. Es geht um kleinschrittige und langwierige Ermittlungsarbeit, bei der die junge Witwe Kate Shackleton von einem ehemaligen Polizisten namens Sykes unterstützt wird. In diesem ersten Band bleibt die Art der Zusammenarbeit noch undefiniert, es bildet sich kein Team der Art Sherlock Holmes und Dr. Watson. Immer wieder durchbrechen Rückblenden das aktuelle Geschehen. Leider werden die Zeitsprünge nicht immer klar definiert, so dass man als Leser manchmal verwirrt ist. Die Autorin verlangt vom Leser viel Aufmerksamkeit, auch kleine Details müssen behalten werden, um der Aufklärung des Falles folgen zu können. Gut gefallen hat mir die Idee, jedem Kapitel eine Überschrift zu geben, die auf den sozialen Hintergrund der gesuchten Person hinweist: sämtliche gewählte Begriffe stammen aus der Textilproduktion und werden kurz erläutert. Oft zeigen sie schon den Verlauf des Kapitels auf. Kate Shackleton wird von einer jungen Frau, die sie im 1. Weltkrieg bei ihrem Dienst als Sanitäterin kennengelernt hat, gebeten, ihren seit mehreren Jahren vermissten Vater zu suchen. Die Umstände seines Verschwindens deuten zunächst auf einen Selbstmord, doch die Mauern des Schweigens, auf die Kate bei ihren Nachforschungen stößt, weisen in eine andere Richtung. Viele machen sich verdächtig und bis zum Ende gehen die Ermittlungen auch mehrmals in die falsche Richtung.... Eine leichte und angenehme Lektüre für zwischendurch, der ich 3 Sterne vergebe.