Agatha schämt sich wegen ihrer Frisur aus dem letzten Fall also taucht sie unter. Eine Hexe wird ihr empfohlen, doch die wird schon bald tot aufgefunden. Der Teil hat mir fast noch ein bisschen besser gefallen, als der vorherige. Es ist wie nach Hause kommen. Jede Figur hat ihre Ecken und Kanten und Aggie ist mir auch nicht immer sympathisch. Und doch fühle ich mich wohl mit all den Charakteren. Es werden wohl auf meiner Leseliste noch viele weitere Agatha Raisin Romane folgen.

Ein netter Cosy Krimi für zwischendurch mit teilweise langatmigen Stellen
Agatha Raisin und die tote Hexe von M.C Beaton ist ein unterhaltsamer Cosy Krimi für zwischendurch. Mir persönlich lag dieser Fall nicht wirklich. Zum einem lag es an der Thematik und zum anderen kam diesmal keine wirkliche Spannung auf. Es war oft sehr langatmig und nichtssagend. Der letzte Fall hat bei Agatha sichtbare Spuren hinterlassen. Ihr sind die Haare durch eine bösartige Friseurin büschelweise ausgefallen. Unmöglich das James sie so sehen soll. Also beschließt Agatha in ein kleines Küstenörtchen zu reisen und sich vor James zu verstecken. Als ihr die Dorfhexe empfohlen wird, geht Agatha diese besuchen und bekommt ein Wundermittel für Haarwuchs. Sie konnte ja nicht damit rechnen, dass die Hexe kurze Zeit später ermordet wird und Agatha wieder in eine Ermittlung stolpert. Das Hörbuch hat sich recht schnell und angenehm hören lassen. Ich mag die Vortragsweise von Julia Fischer sie hat eine nette, sympathische und unaufgeregte Vortragsweise. Man kann ihr und der Story gut folgen. Ich mag die Reihe ganz gerne. Es ist eine nette gemütliche Cosy Crime Reihe mit einer etwas schrulligen aber sehr sympathischen Hauptprotagonistin. Man muss mit der Art von Agatha Raisin zurecht kommen, ansonsten kann die Dame einen auch nerven. Die Story baut sich wie gewohnt langsam auf. Bevor es zu einer Tat kommt erfährt man viel über Agatha, ihre Beweggründe und die anderen Protagonisten. So baut sich eine gewisse subtile Spannung auf. Ich tue mich mit der Thematik Hexen, Seancen, und übernatürlichen schwer. Auch wenn sich in Büchern häufig alles als Schwindel herausstellt was damit einhergeht, so sollte man meines Erachtens diese Thematik nicht auf die leichte Schulter nehmen. Daher hatte ich auch überlegt das Buch erst nicht zu hören. Aber die Neugier wie es mit Agatha weiter geht übersiegte. Der Fall an sich plätschert etwas vor sich hin und eigentlich passiert Ermittlungstechnisch nicht viel. Auch Agatha scheint nicht wirklich was heraus zu finden. Am Ende wird der Fall eher durch Zufall als durch Ermittlungen gelöst. Ein nettes Hörbuch für zwischendurch, aber eher ein mittelmäßiger Fall.
War wieder schön. Dieser Fall hat es mir irgendwie angetan. Sehr britisch mit trockenen Humor und Miss-Marple Vibes. Wirklich toll! Agatha Raisin verschlägt es in einen abgelegenen Ort, um ihre Haare nach dem letzten Fall nachwachsen zu lassen (eine Enthaarungscreme war die Ursache). Dort wimmelt es von alten Leuten, einem Verehrer und einer Hexe. Und nach der Begegnung mit Agatha ist die Hexe tot. Bis auf ein, zwei Punkte hat es mir wieder sehr gefallen.


