Super witzig und zugleich erschreckend…
Es ist erstaunlich, wie sehr ein Mann, der dasselbe wie in den 1930ern von sich gibt, in der modernen Welt angenommen und zunächst als Comedian und schließlich als ernstzunehmender Geschäftsmann angenommen wird. Wäre es nicht so traurig, dass genau das der Gesellschaft zuzutrauen wäre … In der Mitte hat das Buch einige Längen. Zum Schluss hatte es mich aber wieder sehr abgeholt.
Als Re-Read als Höhrbuch gehört. Immer noch genial
Re-Listening nach vielen Jahren – und der Humor sowie der Sarkasmus waren wieder einfach köstlich. Ich habe das Buch damals schon geliebt und mich riesig auf den Film gefreut, der mich leider eher enttäuscht hat. Aber das Hörbuch? Absolute Premiumklasse. Christoph Maria Herbst als Sprecher ist einfach genial. Für mich bekommt das Hörbuch 100 von 50 Punkten. Besonders spannend waren die vielen Aha-Momente. Die Geschichte ist inzwischen rund 15 Jahre alt – und doch merkt man, wie sehr sie in ihrer Zeit verankert ist. Politiker, Medien, gesellschaftliche Entwicklungen von damals … eine echte kleine Zeitreise. Und gleichzeitig erschreckend, wie vieles auch heute noch passt.
Hätte nicht sein müssen. Und wenn man Hitler schon wieder auferstehen lässt, muss man das auch viel mehr ausreizen. Nur, dass er da ist, reicht nicht.
An sich ist an dem Buch nichts auszusetzen. Ich habe es gerne in die Hand genommen, und gerne drin gelesen. Die humoristischen Seitenhiebe auf unsere achsomoderne Gesellschaft sind natürlich ein guter Grund, das Buch zu lesen. Aber leider war mir die Handlung zu „unrealistisch“, wenn man mal darüber hinwegsieht, dass Menschen nicht plötzlich wiederbelebt werden. An vielen Stellen hat sich die Handlung nur weiterentwickelt, weil starke Zufälle passiert sind oder weil Menschen statt auf hundert andere Arten und Weisen genau so reagiert haben, wie sie im Buch reagiert haben. An vielen Stellen dachte ich mir dabei, dass das einfach zu stark zusammengedichtet ist, was ich einfach anders erwartet hatte.
Erschreckend aktuelles Thema
Einige Stellen der Satire in Er ist wieder da sind durchaus amüsant und treffen den Ton perfekt, andere wirken etwas überzogen oder verlieren an Wirkung. Trotzdem bleibt das Buch vor allem eines: erschreckend. Es hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und zeigt, wie leicht sich Geschichte wiederholen könnte. Ein Werk, das die Augen öffnet – und leider noch immer beunruhigend aktuell ist.
Ein seltener Fall, wo ich ein Buch mit solchen widersprüchlichen Gefühlen gelesen habe. Es ist Satire, böse Satire und das musste ich mir immer wieder in Gedächtnis rufen. Eine insgesamt riskante und auch freche Idee zu dem Buch. War dann doch stellenweise witzig, aber ob das Buch nötig war, weiß ich immer noch nicht.
Finde keinen Zugang zu dieser Art Humor
Das Buch lag schon lange auf meinem Regal und jetzt weiß ich auch warum ich es von mir geschoben habe. Ich finde einfach keinen Zugang zu dieser Art von Humor, falls da irgendwo einer versteckt sein sollte. „Er ist wieder da“ löst bei mir eher Bauchweh aus. Die Vorstellung jederzeit könnte sich ein ähnliches Szenario wiederholen ist weder witzig noch wünschenswert. Leider ist die Möglichkeit nicht völlig auszuschließen. In meinen Augen hat Timur Vermes wohl eine Satire erschaffen wollen. Bei mir kam diese Bemühung nicht an. Zu lesen fand ich die Geschichte einfach, aber emotional hat sich bei mir alles auf Abwehr gestellt. Zugutehalten möchte ich den Versuch aufzuzeigen, dass eben jederzeit wieder ein Mensch mit gefährlicher Ideologie auftauchen könnte und wir aufgerufen sind, gut hinzusehen. Auch ist der Schreibstil flüssig und flott zu lesen.

Ein herrlich scharfsinniger, satirischer Roman, der Humor und Nachdenklichkeit perfekt verbindet. Timur Vermes gelingt das Kunststück, ein heikles Thema mit einer solchen Portion Ironie, Witz und Gesellschaftskritik zu erzählen, dass man gleichzeitig lacht und schluckt. Die Beobachtungen über Medien, Politik und unser Zeitgeschehen sind so treffend, dass man sich manchmal ertappt fühlt. Ein Buch, das provoziert, unterhält und zum Denken anregt. Bissig und lustig gleichzeitig.
So true
Mal abgesehen vom Witz des Buches, der voll meiner ist im Schreibstil, empfinde ich vor allem die letzten Worte "vor dem Sprung" des auferstandenen Hitlers für absolut wahr. Auch das ganze Paradoxe in der Erzählung ist einfach so aus der Realität genommen, dass mir dieses Buch einfach wahnsinnig gut gefallen hat
Eine Lektüre, die sich schnell lesen lässt und auch immer wieder mal Spannungsbogen aufbauen kann. Erschreckend jedoch zu lesen, wie wenig überzeugende Leistung es benötigt, um die Mengen für sich gewinnen zu können.
Ich habe wohl noch nie so gelacht beim lesen! Einfach lustig und unterhaltsam!
Besser als erwartet
Ich muss sagen, dass ich das Hörbuch gehört habe und das Christoph Maria Herbst die gesamte Zeit seine Stimme so stark verstellt Hut ab - aber es war dadurch auch wirklich schwer zu folgen. Es war sehr lange anstrengend, bis man sich daran gewöhnt hat. Der Inhalt ist aber tatsächlich ziemlich gut gemacht und interessant. Den Film habe ich nachträglich gesehen und der kommt natürlich bei weitem nicht an das Buch ran.
Sehr gut vertont, aber man muss es nicht gelesen bzw. gehört haben
Zum Ende wird es leider immer langweiliger und flacher. Am Anfang noch witzig und skurril.
08.10.2014
So plump die Idee klingt, so großartig ist die Umsetzung (oder es ist mein schlichtes Gemüt, wer weiß). Ich hab es als Hörbuch gehört, und Christoph Maria Herbst' Hitler ist wirklich fabelhaft. Unglaublich fies, treffend, sehr lustig und dabei - wahres Kunststück - nie geschmacklos. Und so verdammt realistisch, dass sich mir die Haare sträuben bei dem Gedanken, dass Hitler tatsächlich eines Tages nach Kerosin stinkend potzmonter aus der Erde krabbelt.
Erschreckend und beeindruckend
Ein interessanter Versuch Hitler nach heute zu transportieren. (By the way: Das Hörbuch ist 1a) Hitler is back und kommt in komische Situationen und zeigt aber, wie schnell er wieder im Vormarsch ist. Heute liest sich das Buch erschreckender, wenn man sieht, was politisch auf der Welt los ist und Autokraten, Wahnsinnige, Oligarchen und Rechte auf dem Vormarsch sind. Wehret den Anfängen...
Super Buch, auch wenn erst im 3/4/5 Anlauf geschafft zu lesen.
Habe dieses Buch früher schon mehrfach begonnen, aber irgendwann hat es mich immer verloren. Nicht so dieses Mal, die Kombination aus Humor, Querverweise auf die Vergangenheit, Unverständnis und Neugierde für moderne Entwicklungen und eine entwickelte Fürsorgeeigenschaft des Führers machen das Buch sehr unterhaltsam! Jetzt bin ich erstmal gespannt auf den gleichnamigen Film und inwiefern welche Elemente umgesetzt wurden oder nicht.
Es ist wirklich sehr langatmig und sehr trocken. Und nachdem ich den eigentlich guten und lustigen Film gesehen hatte, hätte ich gedacht, dass das Buch genauso gut oder besser sein könnte. Leider ist dem nicht ganz so...
Habe das Hörbuch gehört
Ich fand es sehr schwer dem Hörbuch zu folgen, da die Aussprache sehr real angepasst wurde. Daher sich der kleine Abzug. Der Inhalt ist sehr gut und sehr viel besser als der Film. Ich lese sonst eher wenig in Richtung Komödie, aber das hier hat mir doch sehr gut gefallen.
War nett geschrieben:) ich hatte ein paar Schmunzler und kenne jetzt irgendwie noch mehr Fakten über Hitler als mir eigentlich lieb ist😭 Schade aber dass es lowkey ein offenes Ende gab

Verwirrter älterer Herr vs. das Internetzes
Zwischen durch mal eine Komödie gefällig? Wie wäre es dann mit: Er ist wieder da Trotz des eher schwierigen Hauptcharakters Adolf Hiltler ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Humor, Sarkasmus und ein etwas überforderter Adolf sind es wert gelesen zu werden, denn die Zukunft kann einen schon schwer stressen, da wird selbst der Gang zum Kiosk schon zum Spießrutenlauf. Toll ausgearbeitete Charaktere die zusammen eben das gelungene Ganze darstellen. Und in Zeiten des Internetzes ist das Leben schon hart. Ich hab es teils gelesen und gehört und Christoph Maria Herbst liest dieses Hörbuch einfach großartig. Danke für angenehme Lesestunden mit einigen Lachern.
Spannend unterhaltsam.
Lustiges Hörbuch. Habe ich vor dem Film gehört und wurde gut unterhalten.
Dieses Buch war einfach nur grottenschlecht
Puh... Dieses Buch möchte vieles sein und doch verliert es sich in Wiederholungen und langanhaltenden Anekdoten. Natürlich - der Protagonist ist einer der furchtbarsten Menschen der Weltgeschichte, was womöglich (und trotz der Versuche des Autors ihn als vegetarischen, nichttrinkenden Gutmenschen dastehen zu lassen) der Grund war, warum das Lesen des Buches mir zu Teilen schwerfiel. Es waren einige interessante Fakten dabei und doch verlor sich das Buch gefühlt in kleinsten Details. Gerade der Mittelteil fühlte sich sehr gedehnt an, wohingegen das Ende sehr plötzlich kam. Und dennoch - es gab einige interessante Aspekte (H.s Blick auf die deutsche Fernsehekultur, die beängstigende Entwicklung der Nebencharaktere und die traurige Akzeptenz seiner abscheulichen Ideologie um nur einige zu nennen). Vielleicht wäre diese Romanidee heute, 10 Jahre nach dem Erscheinen des Buches und im Anbetracht des weltweiten Rechtsrucks im wesentlichen für mich interessanter, aber dennoch kann ich verstehen, daß es bereits durchaus viele polarisierenden Meinungen erzeugt hat. Ja, ein bitterer Beigeschmack bleibt daher und da ich dieses Buch wieder in einen Bücherschrank stellen werde, findet es vielleicht jemanden, der politisch versierter ist, als ich.
Und dann geht dieser Hitler zur NPD und regt sich über ihre Stümperhaftigkeit auf. Wie das Buch wohl im Jahr 2016 verlaufen würde? "Besser", da subtiler, als "Die Welle", gleichzeitig hätte eine gewisse Straffung dem Buch gut getan.
Lustiger als der Film - vor allem Erstellung der Email Adresse :-)
Hach, ich platze. Ich platze vor Lachen und vor dessen Verkneifen. Vor dem Zwiespalt, ein schlechtes Gewissen zu haben und schockiert zu sein oder zu lachen bis die Schnappatmung einsetzt. Ich beruhige mich einfach mit dem Gedanken, dass der Autor es sicher genau auf diesen Zwiespalt abgesehen hat und dämpfe damit das Gewissen...nein, ich hau ihm gleich von hinten etwas auf den Hinterkopf, damit es erstmal so lange Ruhe gibt, bis die Rezension geschrieben ist. Hitler ist 2011 plötzlich wieder aufgewacht, manchmal setzen Kopfschmerzen ein, wenn er an eine Pistole denkt, aber im Großen und Ganzen ist er fit und voller Tatendrang. Und so dauert es auch nicht lange bis er von Produzenten entdeckt wird und er ein ganzes Studio regieren und für Propagandazwecke einsetzen kann. Dabei nimmt er (trocken und zynisch) die Deutschen, deutsche Politik, das deutsche Verlagswesen und eigentlich so ziemlich alles an der deutschen und europäischen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts auf die Schippe. Das Buch zu schreiben stelle ich mir als extremen Balanceakt vor, denn gelacht wird über UNS heute, nicht über den historischen Hitler oder die Greueltaten der Nazis. Und damit lässt einen die Erzählung auch nachdenklich zurück: Wie gehen wir heute mit der deutschen Geschichte um? Wie gehen wir mit dem auch heute noch verbreiteten nationalsozialistischen Gedankengut um - im aktuellen Geschehen, politischen Debatten aber auch am alltäglichen Stammtisch? Wie schaut es mit Berichterstattung und Politik eigentlich aus? Und wäre es für einen Hitler II wirklich so einfach, die Massen erneut zu begeistern? Da muss ausgerechnet Hitler zurückkommen und uns modernen, demokratisch freundlichen, friedlichen, toleranten Deutschen einen Spiegel vorhalten! Und dazu ist es auch noch zum Schreien, was zu großen Teilen Christoph Maria Herbsts Verdienst ist, der eine atemberaubende Arbeit als Sprecher liefert!
Hab mehr erwarten
Der Schreibstil ist natürlich der Hauptperson entsprechend etwas gehobener oder soll zumindest so wirken. Es ist teilweise etwas anstrengend zu lesen und wirklich viel passiert auch nicht. Ich musste schon ein paar Mal lachen weil ein paar Missverständnisse oder Beschreibungen lustig sind aber alles in allem hat mir das Buch nicht wirklich was gegeben. Ich finde es überschätzt und das offene Ende hat mir auch überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, was ich erwartet habe aber irgendwie mehr und ich bin auch unsicher wie ich zu dieser Thematik in dieser Umsetzung stehen soll
Besonders am Anfang total fesselnd. Wie aus der Sicht eines Kindes oder jemandem, der die Welt seit 80 Jahren nicht mehr gesehen hat. Zwischendurch verliert das Buch leicht an Spannung, aber trotzdem interessant und in gewissen Maße regt es zum Denken an.
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Ich habe das Buch in einer Bücher-Telefonzelle entdeckt und kannte bereits den Film. Ich hoffte, dass es besser ist als der Film. Cover: Das Cover ist einfach gehalten aber es ist gleich ersichtlich um wen es geht. Inhalt: Berlin am 30.08.2011: Hitler erwacht mitten in einer Wohnanlage in Berlin. Wie konnte die Zeit so schnell vergehen? Wie ist er hierhergekommen? Wurde der Krieg gewonnen? Handlung und Thematik: Leider gibt es nur wenig Handlung in diesem Buch. Hitler erwacht 2011 mitten in Berlin, der Krieg ist verloren und niemand scheint zu glauben, dass er es wirklich ist. Er wird für einen Comedian gehalten und die Leute unterstützen das auch noch. Leider ist dies sehr realistisch und zugleich beängstigend. Charakter: Hier muss man wohl nicht viel sagen -> er ist realistisch beschrieben, auch die geschichtlichen Hintergründe werden super integriert. Schreibstil: Der satirische Schreibstil des Autors war leider nur anfangs für mich witzig. Wie er Jugendlichen begegnet und sich überlegt, ob der Kiosk zerstört werden muss, da er ansonsten dem Feind in die Hand fällt lies mich fast vom Bett kullern… Die restliche Handlung fand ich weder witzig noch mitreißend. Es wurde sehr langatmig und einschläfernd. Die geschichtlichen Hintergründe wurden zwar gut eingearbeitet, aber wenn man es kannte, war es nicht weiter spannend. Der Berliner Dialekt, der in fast allen Gesprächen Bestandteil war, klang authentisch, wurde aber mit der Zeit für mich sehr anstrengend. Persönliche Gesamtbewertung: Mir passierte irgendwie zu wenig, aber das Buch war definitiv besser als der Film! Das Buch ist nett für zwischendurch, traf aber nur zu Beginn meinen Humor. Zwischendurch kamen langatmige Passagen, die mich schon fast dazu verleiteten, dass ich das Buch abbreche. Mit dem richtigen Humor und viel Durchhaltevermögen ist das Buch bestimmt super gut ;-)
Das Buch ist in den Bereich Satire einzuordnen, vielleicht liegt es daran, dass mich das Buch nicht zu 100% abholen konnte. Leider war keinerlei Spannungsverhältnis zu erkennen, was es teilweise schwierig machte, weiterzulesen. Erschreckend ist die lustige, teilweise zu freundlich wirkende Darstellung von Hitler als kinderliebender und der grünen Partei naher Mensch. Insgesamt ein gemischtes bzw. durchwachsenes Urteil...
Anfangs echt witzig.. die gedanklichen Ausflüchte sind jedoch seehr langatmig nach meinem Geschmack. Weiss auch noch immer nicht genau was ich von einem Roman komplett aus der Sicht von Hitler halten soll
Das Hörbuch war klasse! Wenn ich "Ich und die Menschen" nicht schon gelesen hätte, würde ich es jetzt direkt hinterherschieben. Christoph Maria Herbst hat es einfach drauf mit dem Hörbuch-Sprechen!
Ich war mal bei einer Lesung des Buches von Christoph Maria Herbst. Diese war super lustig und unterhaltsam. Das Buch an sich jedoch fand ich eher langatmig und nicht wirklich lustig. Klar es hat eine gute Art das Thema kritisch und gleichzeitig humorvoll anzugehen, jedoch habe ich mich zeitweise wirklich gelangweilt beim lesen.
Zitat: Die seriösesten Mitteilungen waren problemlos "Hut ab vor ihrer klaren Sprache!", stand da, oder: "Sehe jede Sendung. Endlich bricht mal jemand die verkrusteten Strukturen auf." Letzteres schien im Volk ein dringendes Anliegen zu sein, gleich mehrfach wurde das Aufbrechen beziehungsweise Vorhandensein derart verkrusteter Strukturen angemahnt, ein vermutlicher Amateurarchitekt sprach von "Stuckturen", ein Metallexperte auch von "verrosteten" Strukturen, aber letztlich war klar, was gemeint war. Und für einen Deutschen gibt es natürlich wichtigere Eigenschaften als die Rechtschreibung, die ohnehin einen lästigen Hang zur bürokratischen Haarspalterei besitzt. Inhalt: Frühjahr 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere – im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und „Gefällt mir“-Buttons. Zum Buch: Da steht sie wieder im Raum die große Frage, die man sich vielleicht gerade auch als Geschichtsstudent und angehender Geschichtslehrer ab und an mal stellt. Sind Geschichten oder Anekdoten, kleine Witze, über Hitler wirklich witzig, oder ist dies ein Thema, das lieber dem Humorbereich verschlossen bleiben sollte. Genau diese Frage stellt sich auch das Produktionsteam in Timur Vermes Erstlingswerk und sie kommen zum dem Schluss, dass eine solche Gesellschaftskritik durchaus komisch sein kann. Und auch ich muss sagen, dass ich es leid bin mir anhören zu müssen, wie schrecklich und bösartig dieser Mann war und was das deutsche Volk damals verbrochen hat. Meine Großeltern waren noch recht jung damals und warum sollte ich mir den Schuh anziehen schuld an der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu sein. Meiner Meinung nach wurde es längst mal Zeit, dass der verstockte und verstaubte Blick auf den Führer des Dritten Reiches aufgefrischt wird und man auch mal eine vollkommen andere Perspektive bekommt. Das Cover fand ich persönlich sehr gelungen. Es ist schlicht und zugleich vollkommen aussagekräftig. Es bedarf nicht des markanten Schnauzers. Die gescheitelte Frisur reicht vollkommen aus, um sich zu fragen: „Geht es in diesem Buch um Hitler?“ Es reicht den Preis des Buches in Deutschland anzusehen, um Gewissheit zubekommen. Mit 19,33 Euro wird deutlich, dass es tatsächlich um Adolf Hitler geht. Doch es soll nicht etwa das Leben des Mannes verfolgt werden, wie es in manchen Historischen Romanen der Fall ist, nein, stattdessen sucht sich Vermes ein vollkommen neues Umfeld für seinen Protagonisten. Die Charaktere sind jeder auf seine eigene Art genial geschrieben. Alle Eigenarten treffen aufeinander. Meiner Meinung nach gelingt es Timur Vermes recht gut ein realistisches Bild des Führers zu zeichnen. Er stellt den Mann nicht als kranken Menschen ohne Mitgefühl aber mit Kalkül und Kaltherzigkeit hin, sondern verleiht ihm die menschlichen Züge, die er sicher auch in Wirklichkeit gehabt hat. Auch die Gedankengänge und das genaue Abwägen werden wunderbar beschrieben. Wo die Geschichte hinlaufen soll, das war mir ohnehin von Anfang an ein Rätsel, das sich auch erst am Ende aufklärt. Allerdings hätte ich mir als spannenden Höhepunkt noch etwas mehr erwartet, als das laue Happy End, das der Autor nicht nur dem Protagonisten, sondern auch allen anderen Beteiligten beschert. Mit viel Humor steigt der Autor in die Geschichte ein. Man ist unmittelbar im Geschehen und fühlt sich vielleicht hin und wieder genauso verloren wie auch Hitler in dem seltsamen Berlin, das der Stadt zu seiner Zeit so gar nicht ähnlich sieht. Mit viel Geschick wird der Protagonist in die erstaunlichsten und lustigsten Situationen gestoßen und stößt mit seinen Ideen immer wieder an, wobei niemand zu begreifen scheint, dass er alles was er sagt tatsächlich ernst meint. Allein die Konfrontation mit einem Wäschereibesitzer oder der Schlagabtausch mit der Bild sind einfach großartig beschrieben und ich habe Tränen geweint. Wir wollen wohl alle hoffen, dass Personen aus der Vergangenheit, besonders mit solch einer Konfliktvergangenheit, nicht wieder aufstehen, doch der rote Faden der Geschichte ist zumindest bis kurz vor Ende zu erkennen. Leider fand ich das Ende an dieser Stelle etwas unpassend, geradezu so, als bleiben dem Autor keine Seiten mehr, um ein richtiges Ende auszuführen. Emotional ergreifend war die Geschichte sicher nicht, doch das war auch nicht ihr Anspruch. Viel mehr ist es in erster Linie eine Satire, bei der man lachen soll, aber auch darüber nachdenken soll, was Timur Vermes vermitteln möchte und wie er unsere Gesellschaft sieht. Die Umsetzung gelingt vielleicht gerade aufgrund des wundervollen Schreibstils so besonders gut. Absolutes Highlight waren für mich die unterschiedlichen Dialekte der Berliner und des Lothar auf den Wiesn. Auch die Ausdrucksweise des Protagonisten wirkte passend und vielleicht sogar ab und an authentisch. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und endeten stets so, dass man das Gefühl bekam unbedingt noch weiter lesen zu müssen, weil es gerade einfach zu lustig oder zu spannend ist. Fazit: Insgesamt sicher ein kontroverses Thema, doch das Buch ist großartig geschrieben. Die lustigen Szenen können das lahme Ende vergessen machen. Allerdings sollte man sich in der aktuellen Gesellschaft schon etwas auskennen, ansonsten kann man sich über die verzweifelten Politiker, die nur selten beim Namen genannt werden, nur halb so gut lustig machen. Ein Buch, das zum Denken einlädt und zum Lachen. Es besitzt Komik, doch genauso ist es auch erschreckend, weil stets die Wahrheit gesagt wird. Aussehen: ♥♥♥♥♥ Charaktere: ♥♥♥♥ Spannung: ♥♥♥ Humor: ♥♥♥♥ Schlüssigkeit: ♥♥♥♥ Originalität: ♥♥♥♥♥ Emotionale Tiefe: ♥♥♥ Schreibstil: ♥♥♥♥♥ Umsetzung: ♥♥♥♥
didn't like it, quitted reading it before i reached page 100. still don't think hitler funny or anything to laugh about. maybe i'm to german to get the joke behind.
DNF @ 15 %, zählt nicht in der Reading-Challenge Ich kann mir dieses Hörbuch leider nicht weiter anhören. Ich komme mit der Sprachweise nicht zurecht. Empfinde es als anstrengend. Zudem fällt es mir schwer dieses Thema auf eine witzige Weise zu betrachten. Ich denke es ist individuell ob man diesem Thema auf komödiantischer Weise begegnen möchte/kann oder - wie in meinem Fall - eben nicht. Humor ist eben (k)eine Frage des Geschmacks. *g*
Meine Meinung: Adolf Hitler erwacht mitten in Berlin im Jahr 2011. Seine Uniform riecht nach Benzin, aber ansonsten ist er wohlauf. Er weiß nicht mehr, was passiert ist und wie er dort hingekommen ist, aber er merkt ganz bald, dass er sich nicht mehr im Jahre 1945 befindet, sondern 66 Jahre in der “Zukunft”. Er ist schockiert aber auch überrascht über so ziemlich alles was ihm über den Weg läuft. Und er ist voller Tatendrang. Denn die aktuelle politische Situation gefällt ihm natürlich gar nicht. Da muss sich schleunig etwas ändern, das Volk braucht ihn. Zunächst aber findet er Unterschlupf bei einem „Zeitungskrämer“ (Kioskbesitzer), der ihn für den besten Comedian hält, der je den Führer aufs Korn genommen hat. Kurze Zeit später steht eine Künstleragentur im Kiosk um Hitler unter Vertrag zu nehmen. Plötzlich ist Adolf Hitler, der “Irre You-Tube Hitler” und ganz Deutschland fragt sich, ist das noch Humor? Wäre diese Geschichte real und würde wirklich jemand Hitler so darstellen, wie es der “echte” hier im Buch macht, dann wäre der Aufschrei in der Nation mit Sicherheit extrem groß. Aber genau das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn genau so hätte es passieren können (bis auf die Tatsache, dass niemand nach 66 Jahren einfach so wieder in der Gegenwart erwacht) Aber Millionenklicks auf YouTube, eine stetig wachsende Fangemeinde und eine wetternde Bildzeitung, sind gar nicht so weit hergeholt. Timur Vermes schafft es, dass man das Buch lustig findet, weil es so schön überspitzt ist und weil er sich lustig macht, über unsere Politiker, unsere Gewohnheiten und unser TV Programm. Es ist erschreckend, wie oft man denkt, da hat er aber recht und dann denkt man, darf ich dieser Figur überhaupt recht geben? Darf ich das lustig finden? Wenn Hitler, denkt, dass das Brot noch immer knapp ist, weil der Zeitungskrämer ihm zum Frühstück einen Müsliriegel anbietet und wenn er meint der Türke wäre den Deutschen zur Hilfe gekommen, weil er in Berlin überall türkische Mitbürger sieht. Und auch wenn er zu dem Schluss kommt, dass es keinen anständigen Kaffee gibt, weil der Engländer noch immer die Seewege blockiert, dann darf man meiner Meinung nach auf jeden Fall lachen. Wenn die Hauptfigur, nach seiner “Bestandsaufnahme” feststellt, dass die meisten, von ihm eroberten Gebiete, nun nicht mehr zu Deutschland gehören und er verzweifelt ausruft: “Na, da hätte ich mir den ganzen Krieg ja schenken können!” auch da, habe ich laut aufgelacht. Das Witzige an diesem Buch ist, dass die Leute Hitler als Comedian sehen. So kann man getrost schmunzeln, wenn seine Vorzimmerdame ihm das Internet erklärt und ihm eine Emailadresse einrichten möchte. Oder wenn er zum hundertsten Mal nach seinem Namen gefragt wird und er immer verzweifelter wird, weil er logischer Weise ja nicht “Adolf Hitler” heißen kann, dies aber felsenfest behauptet, weil es ja so ist. Wenn sich der Protagonist über das “Mediamarktprosepekt” auslässt, dann klingt das z.B. so: “Ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern etwas Derartiges genehmigt zu haben und ich hätte es auch nie genehmigt. Die Informationen darin waren völlig unverständlich. Gräul stieg in mir hoch. Wie man in Zeiten der Papierknappheit mit so einem hirnlosen Dreck wertvolle Ressourcen des Volkseigentums unwiederbringlich verschleudern konnte.” Witzig ist auch die Szene, in der Hitler mit seinem Kamerateam an die NPD Hauptzentrale klopft und diese niedermacht, ohne auch nur ein gutes Haar an ihr zu lassen. Er geht im Anschluss aus der Tür mit den Worten “Ein anständiger Deutscher hat hier nichts verloren.” Das Buch ist anderes, weil Vermes in der ersten Person schreibt, also nicht über Hitler, sondern als Hitler. Der Leser/ Hörer begleitet diese Person aus der Vergangenheit, von der man soviel weiß und von der man als Schüler im Geschichtsunterricht irgendwann so ziemlich die Nase voll hatte. Man hört all seine Gedanken und denkt sich: “Ja, so könnte er gewesen sein.” Es ist klingt echt, auch weil Vermes die alten Begriffe und die Sprache beibehalten hat (Zeitungskrämer anstatt Kioskbesitzer, Leibchen, anstatt Trikot). Und das ist gelungen, genial, urkomisch und beängstigend zugleich. Man muss Sinn für ein bisschen schwarzen, bissigen und etwas morbiden Humor haben. Ich wage mal zu behaupten, dass Strombergfans dieses Hörbuch mögen werden. Man muss es als perfekte Satire sehen, dann ist es lustig. Das Hörbuch: Christoph Maria Herbst ist für mich (und für viele andere) einfach der beste Sprecher, den man für dieses Hörbuch gewinnen konnte. Er liest das Buch genau so, wie Hitler gesprochen hat und das durchgehend und ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Er klingt verstörend “echt”. Und ich habe mich stellenweise richtig erschrocken, vor dieser gelungenen Darbietung. Selbst zu Hause, habe ich mich nicht getraut, das Buch laut zu hören. Es ist außerdem keine gute Idee, dieses Hörbuch zu hören wenn man nicht schräg angeschaut werden möchte, weil man plötzlich in lautes Gelächter ausbricht. Buch oder Hörbuch? Ich würde jedem zum Hörbuch raten, weil Herbst dem Roman die Krone aufsetzt. Fazit: Ja, der Hörer fragt sich des Öfteren: “Darf ich das lustig finden?” Und ich kann nur für mich sprechen, wenn ich sage, ich fand es lustig! Gerade das Hörbuch gewinnt durch den fantastischen Sprecher und ich habe oft und laut gelacht. Es ist eine Satire vom allerfeinsten und zwar eine erschreckend Gute.
- Adolf Hitler wacht unversehrt im Sommer 2011 mitten in Berlin auf - er sieht es als "Vorsehung", die erfüllt werden solle und wird durch Zufall als Comedian entdeckt - er entwickelt sein Propaganda Programm und darf dies auch in einer Fernsehshow als vermeintlicher Comedian verkaufen - in der Ich-Perspektive aus Hitlers Seite geschrieben, was - meiner Meinung nach - gleichzeitig komisch im merkwürdigen und lustigen Sinne ist und einen nicht nur lachen, sondern vor allem auch dadurch Wut, Ekel und Empörtheit spüren lässt - trotz dessen, dass es fast 10 Jahre alt ist, auch heute noch gut zu lesen (wenn auch politische Konstellationen im Buch selbstverständlich nicht mehr aktuell sind) - sowohl Buch als auch Film dazu hinterlassen ein mulmiges Gefühl und regen in einer Zeit, in der rechtsradikale Kräfte stärker werden, zum Nachdenken an
Was habe ich gelacht, bei diesem Buch. Was ich über das Buch geschrieben habe, findet man hier: http://blog.ahukader.de/2013/06/gelesenokudum-timur-vermes-er-ist.html
Klapptext : „Eine Persiflage ? Eine Satire ? Polit-Comedy ? All das und mehr : Timur Vermes Romandebüt ist ein literarisches Kabinettsstück erster Güte.“ „Was für eine Fiktion ! Satirische. Saukomisch. Und bei allem Lachen bleibt ein Rest Gänsehaut“ Christoph Maria Herbst „In der galligen Politsatire erwacht Adolf Hitler im Sommer 2011 zu neuem Leben und startet eine Fernsehkarriere als Demagoge, die in ihrem Einzelschritten und Details erschütternd plausibel ist“ Ursula März, DIE ZEIT Aufmachung : Weiß und schlicht kommt das gebundene Buch daher, dass man es fast für unscheinbar halten könnte, wäre da nicht dieser Umriss seiner Frisur und der Titel klein als Bart zu sehen. Auch ohne das Buch zu kennen weiß man sofort um wen es geht, denn es hat sich in unser Gedächtnis gebrannt. Meinung : Ein Buch, dass so gar nicht zu meinem eigentlichen Geschmack passt. Nun bin ich aber Neugierig und hatte den Erfolg des Buches natürlich verfolgt, dennoch war der Inhalt einfach nicht so mein zu dem Zeitpunkt. Nun viel es mir in die Hände und die Neugierde siegte über die Vernunft meinen SuB weiter in die Höhe zu treiben. Dieses Buch probiert es aus, was passieren würde wen Adolf Hitler in Berlin 2011 auftauchen würde. Es ist tatsächlich eine bitterböse Satire die diesen Versuch wagt. Um ehrlich zu sein könnte ich nicht ein Einziges Mal lachen, tatsächlich musste ich öfter Pause von dem Buch machen. Nicht weil es so schlecht war, sondern so erschreckend realistisch das ich es kaum fassen konnte. Ständig hatte ich dieses mulmige Gefühl, wen „aktuelle“ Themen wie Erneuerbare Energien zur Sprache kamen und unter seinen Geschichtspunkt auseinander genommen wurden. So erschreckend Real wurde es, da Timur Vermes sich richtig mit dem Man, Adolf Hitler auseinander gesetzt hat. Und ihn in seiner Sprache sowie seinen Gedanken und Handeln Leben eingehaucht hat. Selbst jetzt, wo ich das Buch einige Tage liegen gelassen habe bleibt ein mulmiges Gefühl beim schreiben. Ein Buch wie dieses das es mir so schwer gemacht hat, hatte ich lange nicht. Und doch hat es auch einen gewissen „Mehrwert“ für mich, mich einmal richtig mit dem „Verführer“ Adolf Hitler und dieser Zeit auseinander zu setzen. Hier ist es für ihn „einfach“ als Imitator seiner Selbst Karriere zu mache und tatsächlich „Anhänger“ und Befürworter so scheinbar spielend leicht zu gewinnen, dass mir ganz schlecht wurde. Trotz dem Wissen, dass es nur Fiktion war.
Witzig, spannend an wenigen Stellen, liest sich hin und wieder schwerfällig aber im allgemeinen trotzdem ein zufriedenstellendes Buch.
Ich war richtig gespannt auf das Buch und wie Hitler wohl dargestellt wurde. Ich muss sagen es war ein okayes Buch aber ich habe mir ehrlich gesagt mehr vorgestellt. Ich finde es teilweise sogar recht öde. Alles in allem ein teilweise lustiges Buch aber muss man nicht unbedingt gelesen haben.

Satire/Comedy feinster Art
Zuerst habe ich mich geweigert dieses Buch zu lesen. Mein Mann hat es damals bei Erscheinung gekauft und ich habe mir nur gedacht "Das lese ich nicht, weil da A. H. vorkommt". Wie ich mich geirrt habe, denn der Hype von damals ist gerechtfertigt. Man muss dieses Buch satirisch nehmen, denn es ist auch Satire. Mich hat es fasziniert, was A. H. (Ich schreibe den Namen aus Prinzip nicht aus), so alles gebracht hat. Er wird als sehr gebildeter Mensch dargestellt und hat viele Ideen Deutschland wieder an die Spitze zu bringen. Und natürlich dürfen die Comedy-Momente nicht fehlen, die ich wirklich manchmal richtig herrlich fand. Der Film, so wurde mir zugetragen, soll noch viel besser sein. Jedoch muss ich sagen, dass es auch keine leichte Lektüre ist, da viele Fremdbegriffe vorkommen, die ich nachschlagen musste. Auch ist der Satzbau der Redensart aus den 1940er Jahren angepasst und deshalb nicht immer leicht zu verstehen. Manchmal driftet A. H. in Gedankengänge ab, die in Richtung militärische, geografische, historische und wirtschaftliche Bereiche gehen. Das war für mich nicht immer interessant, ist jedoch Geschmackssache. Insgesamt wurde ich sehr gut unterhalten und das Buch erhält von mir 9/10 ⭐ und eine Leseempfehlung.
Hatte etwas ganz anderes erwartet, war aber trotzdem super! Und noch dazu Christoph Maria Herbst als Sprecher: einfach perfekt
Mir hat das Buch gut gefallen, man ist durch die Schreibweise und den -stil sehr schnell in der Handlung drin. Dadurch kann man sich (erschreckenderweise) auch gut mit dem Protagonisten identifizieren. Teilweise hat sich die Handlung ein bisschen gezogen, die Spannung hat manchmal gefehlt. Dennoch hat Timur Vermes wahnsinnig gut aufgezeigt, wie schnell sich gefährliches Gedankengut verbreiten kann, wenn auch der Zufall ein bisschen mitspielt. Letztendlich hat mich das Buch unterhalten, aber auch erschrocken zurückgelassen.

















































