Wo sind nur diese 1200 Seiten hin? Und warum will ich unbedingt mehr?
Nachdem ich "Die Säulen der Erde" geliebt habe, wurde mir dieses Buch empfohlen. Also habe ich dazu gegriffen und wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch hat sogar alle Erwartungen übertroffen. Eine super spannende und mitreißende, aufwechslungsreiche und vielfältige Handlung. Sympathische und tiefgründige Charaktere. Ein kurzweiliger und angenehmer Schreibstil. Es gab keinerlei Längen, im Gegenteil, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die vielen Seiten habe ich gar nicht bemerkt, stattdessen wünsche ich mir mehr und kann es kaum erwarten, zu Band 2 zu greifen.
Audible hat mit dieser Hörspiel-Vertonung von Rebecca Gables Warringham-Saga einen echten Volltreffer gelandet. Die Sprecher sind toll, die Geräuscheffekte glaubhaft und gut gemacht, die Musik passt zur Geschichte und verleiht Atmosphäre ohne zu stören.
Auch in diesem Teil ist man wieder mittendrin im Ränkespiel des britischen Adels, eine Wendung jagt die Nächste und es gibt nie Hänger, in denen nichts passiert.
Eine echte Empfehlung für Fans mittelalterlich-historischer Romane und von gut inszenierten Hörspielen.
Ich hab das Buch vor Jahren gelesen, fand es da schon grosao. Das Hörbuch steht dem in nichts nach.
Ich kenne die anderen Teile leider nicht, aber die gehe ich auf jeden Fall jetzt an.
Spannender zweiter Teil, leider wird einem der Hauptprotagonist etwas unsympathisch gemacht
Teil 2 ist wieder spannend und toll als Hörspiel umgesetzt. Die politischen Ränke und Robins Leben, sein Aufstieg und die Schicksalsschläge sind packend beschrieben.
Leider trifft er eine Entscheidung, die (spoilerfrei formuliert) ihn arg unsympathisch erscheinen lässt. Ich habe dadurch über weite Strecken mit diesem Teil der Geschichte gehadert.
Ich bin aber gespannt ob Teil 3 das wieder auswetzt.
Das Lächeln der Fortuna (Waringham-Saga - Buch 1 von 7) - Intrigen, Ehre und Schicksal
Der Auftakt der Waringham-Saga entführt in das England des 14. Jahrhunderts – eine Zeit politischer Intrigen, kriegerischer Auseinandersetzungen und gesellschaftlicher Umbrüche. Im Mittelpunkt steht Robin of Waringham, dessen Leben durch den angeblichen Verrat seines Vaters aus den Fugen gerät. Vom enteigneten Verräterssohn steigt er im Laufe der Handlung zu einem einflussreichen Earl auf. Diese große Entwicklung bildet das emotionale und dramaturgische Rückgrat des Romans.
Besonders überzeugend ist die Figur Robins selbst. Er ist kein übermenschlicher Held, sondern ein Mensch mit Zweifeln, Fehlern und inneren Konflikten. Seine Loyalität, sein Ehrgefühl und sein Mut stehen immer wieder auf dem Prüfstand. Gerade die Spannung zwischen persönlichem Glück und politischer Pflicht verleiht der Geschichte Tiefe. Auch die Nebenfiguren – allen voran John of Gaunt, Mortimer und Blanche – sind vielschichtig gestaltet und treiben die Handlung glaubwürdig voran.
Der Roman verbindet persönliche Schicksale mit historischen Ereignissen wie dem Hundertjährigen Krieg, dem Aufstand von Wat Tyler oder den Machtkämpfen um den englischen Thron. Dabei gelingt es, Geschichte lebendig und greifbar zu machen, ohne belehrend zu wirken. Das mittelalterliche England erscheint rau, gefährlich und zugleich faszinierend. Intrigen am Hof stehen neben Schlachtenszenen, politische Strategien neben privaten Tragödien.
Ein zentrales Thema ist das Spiel des Schicksals: Aufstieg und Fall liegen oft dicht beieinander. Der Titel verweist nicht zufällig auf die Unberechenbarkeit der Fortuna, die Menschen emporhebt und wieder stürzt. Robin muss immer wieder erleben, wie mühsam erkämpftes Glück bedroht wird – sei es durch Verrat, Krieg oder familiäre Konflikte.
Insgesamt ist der erste Teil der Waringham-Saga ein eindrucksvoller historischer Roman, der Spannung, Gefühl und historische Genauigkeit verbindet. Er bietet eine epische Lebensgeschichte vor großem geschichtlichem Hintergrund und legt ein starkes Fundament für die folgenden Bände. Von mir 8 von 10 P.
Eine lange, aber fesselnde Geschichte von der Königin der historischen Romane. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man fiebert mit ihnen. Spannend, herzergreifend und gleichzeitig so informativ. Es ist wirklich eine Kunst , ein so langes Buch zu Schreiben, ohne dass es zwischendurch langweilig wird. Große Leseempfehlung!
England am Ende des vierzehnten Jahrhunderts. Robin wird über Nacht zu einem Besitzlosen, nachdem sein Vater, der Earl of Waringham stirbt und des Verrats angeklagt wird. Robin flieht aus dem Kloster und schlägt sich alleine durch. Bald trifft er auf den gleichaltrigen Mortimer, der ihm ein lebenslanger Feind wird. Durch Mut, Geschick und Glück gelingt es Robin nach und nach wieder zu Beseitz und zu einem Adelstitel zu kommen. Seinf Feind Mortimer hat sich allerdings die Gunst des Königs von England gesichtert.
Ein packender historischer Roman, der rund um historische Ereignisse eine spannende Geschichte erzählt.
Ich bin abgetaucht in die Welt des Mittelalters und der Waringhams
Mir fiel dieses Buch bei meinen Eltern in die Hände und trotz der doch beachtlichen Anzahl an Seiten habe ich den Einstieg in ein bis dahin für mich unbekanntes Genre gewagt.
Und ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch geliebt und bin richtig abgetaucht in eine andere Welt. Ins Mittelalter in die Geschichte der Waringhams.
Sicherlich gab es auch Passagen, die etwas langwieriger waren aber insgesamt war dieses Buch so ein toller Auftakt in diesen Genre. Es hat definitiv meine Begeisterung für historische Romane geweckt und ich bin dadurch für eine doch längere Zeit in diesem Genre abgetaucht.
Ich habe so mitgefiebert und die Protagonisten ins Herz geschlossen. Nach dem Ende des Buches fühlte ich mich so, als müsste ich jetzt einem guten Freund 'Lebwohl' sagen.
Ich kann es wirklich nur empfehlen!
Ein super Einstieg in die Waringham-Reihe! Robin ist ein sehr interessanter Protagonist, bei dem man nicht anders kann als bis zum Ende mitzufiebern. Das Buch und die dahinter liegenden Ereignisse sind gut recherchiert. Lebendig und detailliert geschrieben, ohne sich zu sehr in Details zu verlieren. Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen.
Dieses Buch hat mich stark beeindruckt. Manchmal habe ich den Überblick über die politischen Geschehnisse verloren aber das Buch ist einfach beeindruckend und akkurat recherchiert. Ich freue mich auf die folgenden Bände
Okay, wow, ich habe diesen Schinken endlich durch! Und was soll ich sagen, ich habe jede Seite genossen! Es war mein erstes Buch von Rebecca Gablé und garantiert nicht das letzte. Die Charaktere und die Welt des mittelalterlichen Englands waren einfach perfekt und obwohl es die ungekürzte Ausgabe ist habe ich mich keinen Moment lang gelangweilt!
Eigentlich wollte ich eine ausführliche Rezi schreiben, aber mir fehlen ein bisschen die Worte weil ich gar nicht weiß, wie ich dieses Epos in meine Meinung verpacken soll.
Von daher bleibt es jetzt bei meiner Begeisterung in dieser Form und wer auch nur ansatzweise historische Romane mag, der muss das unbedingt lesen! Das Buch hat mich 4 Monate lang begleitet und jetzt bin ich ein bisschen traurig, dass es zu Ende ist.
Aber ich werde mir natürlich sofort den nächsten Band besorgen, darauf freue ich mich riesig!
Das Buch ist für jeden Geschichte interessierten Menschen eine gute Empfehlung. Es fällt einem aber leicht in die Geschichte einzutauchen und man schließt all die Figuren sehr leicht ins Herz!!!
Super komplexe Geschichte. Man muss wirklich immer aufpassen!
Ich habe das Buch gehört, weil eine Kollegin mir das empfohlen hat. Die Thematik ist komplex und sehr gut recherchiert. Leider ist es durch viele gleiche Namen und die Komplexität manchmal etwas schwer zu folgen.
"Robin schüttelte wieder den Kopf. ~Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wer Earl werden wird~
Isaac sah ihn ernst an und hob langsam die Schultern. ~Tja, du jedenfalls nicht, Junge. Soviel steht wohl fest~"
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Also um diese 1200 Seiten zulesen muss man Ritterepos echt lieben, aber ich habe es auf jeden Fall geliebt.
Natürlich wenn man nicht klar kommt mit den raueren Sitten des Mittelalters (Alles was erlaubt war und Sachen die nicht akzeptiert wurden. Ich bin froh das ich nicht damals gelebt habe.) sollte man dieses Buch nicht lesen.
Robin (Hauptcharakter) habe ich auf jeden Fall sehr gemocht. Ein sehr freundlicher Mann dessen Werte für diese Zeit sehr fortschrittlich waren. Ich mochte seine Art immer das zu sagen was er dachte und sein Tatendurst hat mir auch gefallen.
Ich habe so einen historischen Roman noch nicht gelesen. Ich fand es sehr interessant so einen Teil der Geschichte Englands zu erfahren auf eine viel spannendere Art und Weise.
Zwischendurch wurde es etwas langweilig, aber das ist ja normal, man hat ihn sein ganzes Leben begleitet und ich gönne ihm auch ein wenig Ruhe. Die meiste Zeit war trotzdem sehr spannend.
Ich musste mich auch erst an die großen Zeitsprünge gewöhnen. Das kannte ich noch nicht, aber da kam man sehr gut rein.
Ich mochte auch die anderen Charaktere sehr gerne und konnte alle sehr gut verstehen. Die Autorin hat wirklich einen tollen Schreibstyl, durch den alles lebendiger wird und der das Lesen angenehmer macht.
Ich muss persönlich sagen, dass diese romantischen Ereignisse für mich nicht das richtige waren. Das liegt nicht daran, dass sie schlecht geschrieben wurden, sondern weil das nicht so meins ist. Kann ja jeder für sich selbst entscheiden.
Das Hörspiel ist toll inszeniert,mit vielen verschiedenen SprecherInnen.
Die Geschichte um Robert 'Robin' Warringham, den Titelerben eines Lords, der sein Land verliert, ist spannend und voller, gut geschriebener Wendungen.
Ich werde die Serie definitiv weiterhören.
Robin und seine Familie haben mit allerlei zu kämpfen von dem großziehen von Lancasters Sohn Henry und Bauernaufständen bis hin zur Verbannung und Rückkehr von alten Feinden.
Ob Robin am ende nach fast 40 Jahren sein Eigentum zurückbekommt und wieder der Earl of Waringham wird müsst ihr jedoch selbst herausfinden
Also müsste ich nur den ersten Band bewerten dieser Zwei geteilten Ausgabe würde ich 5 Sterne geben. Aber ab den zweiten gab es gefühlt nur wiederholungen die unnötig waren und die Geschichte so in die Länge zog, dass man anfing das Interesse zu verlieren leider. Traurig aber war. Ich kann verstehen das man bei der Standards Ausgabe auf 600 Seiten verzichten konnte. Dass hätte ich auch gern.
Unglaublich gut geschrieben. Komplex und doch sehr fesselnd werden wir hier durch Höhen und Tiefen von Robins leben geführt.
Toll an dem Schreibstil, trotz historischem Hintergrund sehr verständlich und 'modern".
Dieses Buch hat mich damals direkt in seinen Bann gezogen. Die Art und Weise wie man in das Leben von Robin eintaucht lässt einen das hier und jetzt vergessen. Ich habe dieses Buch wohl bestimmt schon 6x gelesen und meine Taschenbuchausgabe hat darunter doch ein wenig gelitten. Demnächst wird es wohl Zeit für eine neue Ausgabe und einen Reread☺️
Uff - was für ein Schmöker! Bei den Büchern von Rebecca braucht man echt Durchhaltevermögen und die Liebe zum Mittelalter und der englischen Geschichte.
Was hab ich die Story um Robin, Agnes, Isaac und und und geliebt und verschlungen!
Gable hat es sich zur Aufgabe gemacht, die englische Königsgeschichte zum Leben zu erwecken.
Und es gelingt ihr jedes Mal!
Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag, aber das Buch hat mich einfach sofort in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war flüssig, sodass ich schnell voran kam. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Robin ist mir sofort sympathisch gewesen und ist es auch über die Jahre, die man ihn begleitet geblieben. Auch seine Weggefährten mochte ich, vor allem Isaac fand ich toll. Wirkte die Seitenzahl zu Beginn doch etwas einschüchternd, war ich am Ende traurig, dass es schon vorbei war. Lediglich die vielen Namen, die sich durch Änderungen im Landbesitz ab und an auch änderten, und die Namensdopplungen haben es mir manchmal schwer gemacht, vor allem diejenigen, die eher selten vorkamen, immer gleich zuzuordnen.
Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert und froh, dass ich mich endlich mal an einen historischen Roman gewagt habe, der weiter in der Vergangenheit spielt. Klare Leseempfehlung!
„Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé habe ich ja bereits schon mal gelesen und es ist bis dato eines meiner allerliebsten Lieblingsbücher.
Nun habe ich bei Storytel die gekürzte Hörbuch-Version (12h) beendet und ich muss sagen: Martin May hat einen echt hammer Job gemacht!
Der Sprecher des Hörbuchs hat eine so angenehme Stimme und kann sich perfekt jede Stimme anpassen!
Dass der Inhalt ein Traum ist habe ich ja bereits erwähnt in einem anderen Beitag.
Zeitsprünge waren nicht gut gemacht, Robin war für mich nicht wirklich nahbar... Und einige Charaktere waren nicht gut eingefügt, sodass man schnell den Überblick verloren hat. Da hat leider auch die Legende nicht geholfen.
Der Schreibstil lässt einen schnell in eine andere Welt eintauchen.
Die Charaktere und die Handlungen weisen nicht so eine Komplexität auf, wie ich zunächst erwartet habe. Vielleicht entsteht dies in den Folgeromanen. Ich bin gespannt!
Historienschinken der ab Mitte des Buches viel Fahrt aufnimmt...
Ich muss zugeben am Anfang bin ich nicht gut in dieses Buch reingekommen. Historienromane sind eigentlich gar nicht so mein Ding, zu viele Personen, tralala... verschiedene Sachen die mir nicht gepasst haben. Aber dieses Buch ist das Lieblingsbuch einer Freundin die mir ihre Ausgabe geliehen hatte. Das kann man nicht ungelesen zurückgeben und bei 1200 Seiten kann man auch nicht über den Inhalt improvisieren und so tun als hätte man es beendet. Also nach einer über 8 Monatigen Pause habe ich das Buch wieder zur Hand genommen und was soll ich sagen, ich habe es innerhalb von einer Woche beendet. Am Ende war es mir auch egal, dass ich bei der Hälfte der Ritter oder gleichnamigen Kinder und sonstigen Verwandten nicht genau wusste wer das jetzt eigentlich schon wieder gewesen sein soll... bin ich froh, dass ich es geschafft habe und es vorbei ist? Ja. Hat es mir trotzdem gefallen und sich nicht wie vergeudete Zeit angefühlt? Doppel Ja! Muss ich die anderen Bände davon noch lesen? Wahrscheinlich nicht, da lese ich lieber die drei Bände von Hilary Mantel statt die acht Bände von Rebecca Gablé... Wer historische Geschichten mag, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben!
Sorry Maren, dass ich das Buch solange hatte. Jetzt bekommst du es wieder :)
"Das Lächeln der Fortuna" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé (deren Facebookseite ich für Geschichtsinteressierte Menschen einmal empfehlen möchte, da sie dort jede Woche sehr unterhaltsam über die "Geschichtszahl der Woche" spricht) und ich bin seitdem ein großer Fan ihrer Bücher. Der berühmte "Film im Kopf" ging hier sofort los. Ich mag es, wie Gablé historische Figuren so beschreibt, dass man später das Gefühl hat, man würde diese Leute kennen und einschätzen können. John of Gaunt ist zwar eigentlich ein Lump, aber ich finde ihn trotzdem immer wieder spannend und freue mich, mindestens einmal im Jahr alles wieder von vorn zu lesen.
Robin, Sohn eines englischen Earls, findet sich plötzlich als Waise wieder. Er flüchtet aus dem Kloster, indem er zue Schule geht und kehrt zurück in seine Heimat. Allerdings weniger glamourös: als Stallbursche. Hier wird er geprägt, findet freund*innen und feind*innen (u.A. den Sohn des neuen Lord Waringhams) und scheint sich erst Mal, allen Irrungen und Wirrungen zum Trotz gut einzuleben. Bis es dann doch nicht mehr gut geht zwischen ihm und seiner Nemesis und Robin sich ganz ähnlich wie in "Ritter aus Leidenschaft" als Ritter ausgibt und dabei Bekanntschaft mit dem Haus Plantagenet macht. An der Seite seines Dienstherren, dem ruhmreichen Duke of Lancaster, wird Robin Zeuge der Geschichte und wir mit ihm.
Die Waringhams haben es mittlerweile auf so einige Bücher geschafft und bis auf John (Hüter der Rose) und Nick (der dunkle Thron) liebe ich sie alle sehr. Das liegt an Gablés gutem Charakterbuilding: liebenswert- zumindest meist, aber mit Fehlern.
Gablé Bücher lesen ist Geschichtsunterricht in spannend. Ein epischer Film im Kopf.
"Das Lächeln der Fortuna" war mein erstes Buch von Rebecca Gablé (deren Facebookseite ich für Geschichtsinteressierte Menschen einmal empfehlen möchte, da sie dort jede Woche sehr unterhaltsam über die "Geschichtszahl der Woche" spricht) und ich bin seitdem ein großer Fan ihrer Bücher. Der berühmte "Film im Kopf" ging hier sofort los. Ich mag es, wie Gablé historische Figuren so beschreibt, dass man später das Gefühl hat, man würde diese Leute kennen und einschätzen können. John of Gaunt ist zwar eigentlich ein Lump, aber ich finde ihn trotzdem immer wieder spannend und freue mich, mindestens einmal im Jahr alles wieder von vorn zu lesen.
Robin, Sohn eines englischen Earls, findet sich plötzlich als Waise wieder. Er flüchtet aus dem Kloster, indem er zue Schule geht und kehrt zurück in seine Heimat. Allerdings weniger glamourös: als Stallbursche. Hier wird er geprägt, findet freund*innen und feind*innen (u.A. den Sohn des neuen Lord Waringhams) und scheint sich erst Mal, allen Irrungen und Wirrungen zum Trotz gut einzuleben. Bis es dann doch nicht mehr gut geht zwischen ihm und seiner Nemesis und Robin sich ganz ähnlich wie in "Ritter aus Leidenschaft" als Ritter ausgibt und dabei Bekanntschaft mit dem Haus Plantagenet macht. An der Seite seines Dienstherren, dem ruhmreichen Duke of Lancaster, wird Robin Zeuge der Geschichte und wir mit ihm.
Die Waringhams haben es mittlerweile auf so einige Bücher geschafft und bis auf John (Hüter der Rose) und Nick (der dunkle Thron) liebe ich sie alle sehr. Das liegt an Gablés gutem Charakterbuilding: liebenswert- zumindest meist, aber mit Fehlern.
Gablé Bücher lesen ist Geschichtsunterricht in spannend. Ein epischer Film im Kopf.
6✨ - Mein absolutes Lieblingsbuch, das einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen einnimmt ❤️! Die Geschichte lässt sich gar nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen, da man die Charaktere über so viele Jahre hinweg begleitet und mit ihnen unzählige Höhen und Tiefen miterlebt. Obwohl die Geschichte so unfassbar lang ist (Originalfassung: 1200 Seiten; Erweiterte Fassung: 1700 Seiten!), wird es nie langweilig. Ich hatte nie das Gefühl, als würde sich die Geschichte unnötig in die Länge ziehen - ganz im Gegenteil: ich hätte Robin (und viele andere) noch gerne länger begleitet. Auch wenn ich das Buch nun schon zweimal gelesen habe, wird es definitiv nicht das letzte Mal gewesen sein. In dieser Rittergeschichte fühle ich mich einfach zu Hause...
Rebecca Gablé ist eine Wucht. Grandiose Schauplätze und sehr spannend erzählt, schön an den historischen Ereignissen entlang.
Alles in allem ein wirklich tolles Buch
Mittlerweile hab ich das Buch bestimmt schon 5 oder 6 mal gelesen und es ist immer wieder wie ein „‚nach Hause kommen“. Die Charaktere sind so gut ausgearbeitet, dass man sie wirklich lieb gewinnt, die Story ist absolut packend und dabei historisch exakt recherchiert. Wirklich großartig, was Rebecca Gablé da geschaffen hat.
Ein großartiges Buch!
Am Anfang hatte ich ja ein wenig Respekt vor den über 1000 Seiten, aber es wurde nie langweilig. Meiner Meinung nach auch gut geeignet für jemanden, der noch neu bei historischen Romanen ist.
Was für ein Wälzer. Die Geschichte um Robin von Waringham wird über fast 40 Jahre auf über 1100 Seiten erzählt. Detaillierte Beschreibungen des mittelalterlichen England, tiefe Charaktere und die fesselnde Schreibweise machen das Buch zu einem Vergnügen. Die Autorin verfügt über große Fachkenntnisse der damaligen Zeit, das merkt man auf jeder Seite. Trotz der spannenden Geschichte machte die schiere Länge des Buches das Ganze bisweilen für mich trotzdem mühsam. Die Folgebände sind ähnlichen Umfangs, was mich noch zögern lässt, den nächsten in Angriff zu nehmen. Auf die Geschichte darin freue ich mich aber schon.
Meine Schwester hat mich das Lesen zu schätzen gelernt. Und dafür bin ich ihr unendlich dankbar. 1289 Seiten (zumindest in meiner Ausgabe) hören sich etwas erschreckend an aber jede einzelne Seite dieses Buches war einzigartig. Spannend und emotional bis zur letzten Seite, ich liebe diese Welt und bin traurig, dass sie jetzt vorüber ist.
Aber es gibt ja zum Glück noch viele weitere Teile. Ich denke jedoch, dass jedes Buch auf seine eigene Art und Weise besonders sein wird.
Sehr zu empfehlen!
Inhalt:
England im 14. Jahrhundert: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, hat der junge Robin alles verloren - auch den Anspruch auf sein Erbe und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft, die sie bis ins Erwachsenenalter begleiten wird.
Meinung:
Das Hörspiel wurde wundervoll vertont, mit passender Musikuntermalung und ausnahmslos talentierten Sprechern (Detlef Bierstedt, Roman Roth, Wolfgang Wagner, Ulrike Kapfer, Julia Lowack, Moritz Grove), allerdings habe ich das Gefühl, dass das Medium Hörspiel nichts für mich ist. Ein Hörbuch, das nur eine Person vorliest, liegt mir einfach eher. Ich denke, dass ich mit der Geschichte in Buchform mehr hätte anfangen können.
Wir folgen in diesem ersten Teil der Saga Robin von Waringham in seinen jungen Jahren. Er verlässt das Kloster, in dem er aufwuchs, und kommt durch unangenehme Umstände zurück nach Hause, seines ehemaligen Standes beraubt. Er findet eine Anstellung als Stalljunge und begibt sich auf das Abenteuer, sein Erbe zurückzuerlangen, wobei er Freunde und Feinde um sich schart.
Man merkt dem Hörspiel an, dass es der Auftakt einer sehr umfassenden Reihe ist. Es gab die eine oder andere Wendung, die ich nicht kommen sah, aber alles in allem hatte ich oft das Gefühl, dass es noch nicht so richtig losgehen möchte. Ich habe Robin sehr gerne begleitet und fand wirklich alle Charaktere greifbar und gut ausgearbeitet. Allerdings lernt Robin im Laufe des Buches eine stumme Person kennen, die im Hörspiel immer durch Schweigen und Monologe von Robin dargestellt wurde, statt durch greifbare Beschreibungen, was mich gestört hat. Alles in allem war der Plot aber interessant erzählt und ich fühlte mich gut unterhalten, derzeit spüre ich aber nicht das Bedürfnis, die Reihe weiter zu verfolgen.
Rezension | Robin - Die Flucht von Rebecca Gablé Beschreibung
England, 14. Jahrhundert. Der junge Robin lebt seit seiner Kindheit in einem Internat bei Mönchen. Als er eines Tages vom Tod seines Vaters, dem Earl of Waringham, unterrichtet wird, beschließt Robin gegen den Wunsch der Mönche nicht länger dort zu bleiben. Obwohl er nachdem sein Vater des Hochverrats beschuldigt wurde, nicht länger Anspruch auf sein Erbe hat, kehrt Robin in seine Heimat Waringham zurück.
Tatsächlich bekommt Robin eine Stellung als Pferdeknecht und ist mit seinem Leben recht zufrieden. Wäre da nicht der Sohn des neuen Earls, der ihn zu jeglicher Gelegenheit schikaniert…
Meine Meinung Bei dem Hörspiel „Robin – Die Flucht“ handelt es sich um den ersten von drei Teilen des Romans „Das Lächeln der Fortuna“ von Rebecca Gablé, bei dem es sich wiederum um den ersten Teil der Warringham-Saga handelt. Der zweite Teil „Robin – Die Wende“ erschien bereits Ende Februar, der dritte Teil „Robin – Die Rückkehr“ erscheint am 28. März 2017. Da es sich bei dem historischen Roman „Das Lächeln der Fortuna“ um ein 1.200 Seiten starkes Buch handelt, finde ich es vollkommen in Ordnung, dass der Roman in 3 Hörspiele aufgeteilt wurde. Außerdem gefällt es mir außerordentlich gut, dass man die Geschichte ungekürzt erleben kann.
Ich habe schon länger kein Hörspiel mehr gehört und bin vollkommen begeistert von dieser aufwendigen Buchinszenierung! Geschichte, Sprecher und musikalische Begleitung entführen den Hörer schon nach wenigen Kapiteln auf direktem Weg ins Mittelalter.
Im Mittelpunkt der Handlung steht der von Schicksalsschlägen gebeutelte Robin, der langsam von einem Jungen zum Mann heranwächst. Nachdem sein Vater unter mysteriösen Umständen verstorben und des Hochverrats schuldig befunden wurde, hat es Robin alles andere als leicht. Trotz aller Widrigkeiten schlägt sich Robin tapfer durch sein neues Leben als „Niemand“.
Obwohl die Geschichte mit Dramatik, schön gezeichneten Charakteren und spannenden Wendungen zu fesseln vermag, zog es sich hin und wieder etwas in die Länge. Diesen kleinen Kritikpunkt macht die herausragende Leistung der unterschiedlichen Sprecher jedoch gleich wieder wett. Vor allem Roman Roth als Robin hat mir sehr gut gefallen (auch wenn die Stimme zu Beginn der Geschichte etwas zu alt für den jungen Robin klingt).
Fazit
„Robin – Die Flucht“ ist eine wirklich überzeugende Komposition aus Hörspiel und Hörbuch, die vor allem durch die unterschiedlichen Sprecher sehr lebhaft und mitreißend daher kommt.
Mit diesem Buch fing meine Liebe zu Waringham und der Autorin Rebecca Gablé an!
Man muss Robin of Waringham einfach gern haben. 😊
Und sein Spruch "Politik ist ein Sumpf" kann heute noch bestätigen.