Die Tränen der Maori-Göttin ist ein typischer Roman von Sarah Lark: atmosphärisch, gefühlvoll und eingebettet in die Geschichte und Landschaft Neuseelands . Als Abschluss der Reihe überzeugt das Buch mit emotionalen Momenten und einem runden Ende . Dennoch erreichen Handlung und Spannung nicht ganz die Intensität der ersten beiden Bände — diese sind mir stärker in stärker Erinnerung, allerdings ist es auch schon etwas her, dass ich die ersten zwei Bände gelesen habe. . Insgesamt aber ein sehr angenehmes, schönes Leseerlebnis und sicher nicht mein letztes Buch der Autorin.
Sarah Larks Bücher sind einfach immer wieder toll.
Man trifft alte Bekannte aus anderen Büchern am Rande wieder, aber trotzdem ist jedes Buch in sich abgeschlossen.
Mir hat auch die Mischung zwischen Neuseeland und Südafrika gefallen.
Dieser Abschlussband der Neuseeland-Trilogie um die Familien von Michael und Lizzie Drury und Kathleen Burton hat mich begeistert
Auch in diesem Roman gibt es eine Fülle an historischen Details, vor allem über den Burenkrieg und die Anfangsphase der Motorfliegerei, aber alles wohldosiert und gut eingebettet in die Romanhandlung. Natürlich kommen auch die Traditionen der Maori nicht zu kurz, aber auch hier passt alles zur Story und basiert auf wahrer Recherche. Somit lesen sich die über 800 Seiten des Buches wie im Flug.
Er vollendet die beiden ersten Bände der Reihe "Das Gold der Maori" und "Im Schatten des Kauribaums".
Sarah Lark beschreibt lebhaft und sympathisch die weiteren Ereignisse in den Familiem Drury, Coltrane und Burton. Hauptpersonen sind diesmal die Kinder bzw. Enkel der damaligen Einwanderer.
Kevin Drury zieht kurzentschlossen als Militärarzt in den Burenkrieg nach Südafrika um sich einer "Muss-Hochzeit" zu entziehen und findet unter den feindlichen Buren eine berufliche und vor allem persönliche Herausforderung. Seine Nichte Atamarie, zu einem Viertel Maori, wird eine der ersten weiblichen Studentinnen. Das Studium der Ingenieurswissenschaften bewältigt sie mühelos, doch um die Liebe ihres ebenso genialen wie kauzigen Kommilitonen Richard muss sie hart kämpfen.
Manches ist zwar vorhersehbar und auch die Figuren sind klar in "Gut" und "Böse" eingeteilt, aber das tat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Man kann das Buch zwar auch lesen ohne die beiden ersten Bände der Reihe zu kennen, ich würde es aber nicht empfehlen, da die Vorgeschichte doch sehr komplex ist. Zum Glück gibt es vorne im Buch die Stammbäume der Familien, denn deren Verwandtschaftsverhältnisse sind ja recht verzwickt. Und um es gleich vorweg zu nehmen, es wird noch verzwickter...
Nicht ganz so stark wie die ersten beiden Teile, fand ich- aber vielleicht liegt das an der gekürzten Hörbuchversaion die ich gehört habe. Aber solide Unterhaltung, das kann sie einfach, die Frau Lark. Doch, würde ich empfehlen.