31. Juli
Rating:2

Story: Seit seiner Jugend ist 'Ebenezer Scrooge' ein zurückgezogener und geiziger Mensch, der sich weder um die Belange seiner Mitmenschen noch um deren Nöte kümmert. Als am Weihnachtsabend plötzlich sein verstorbener Kollege 'Marley' bei ihm eindringt und versucht sein Hirn zu fressen, ändert sich das Leben von 'Scrooge' schlagartig. Nun ist er als einzige immune Person dazu verpflichtet, die Menschheit vor ihrem sicheren Untergang zu bewahren. Rezension: Das Buch nimmt uns mit in das London des späten 19. Jahrhunderts und erzählt uns die stark vom Original abweichende 'Weihnachtsgeschichte' aus der Sicht des Geizhalses 'Ebenezer Scrooge'. Wir begleiten ihn auf seinem Abenteuer im Kampf um die Zukunft der Menschheit, das aus dem düsteren Einzelgänger einen Helden machen könnte, wenn er nur die richtigen Entscheidungen trifft. Dabei nimmt sich das Buch, zum Glück, selbst nicht all zu ernst, was der Story gut zu Gesicht steht. Fazit: Diese Geschichte ist eine sehr streitbare Eigeninterpretation des Autors 'Adam Roberts' und hat das Potenzial zu polarisieren. Mich konnte das Buch auf diesem Weg leider nicht sonderlich begeistern. Besonders der Schreibstil fällt dabei negativ ins Gewicht. Zwar kann die Erzählung mit einer runden Story punkten, aber die teilweise schlechten Wortwitze, die dann auch noch möglichst lang gezogen werden, stören sehr schnell. Noch viel schlimmer fällt dabei der 'Geist der kommenden Weihnacht' auf, der einen absurden Jugendsprachstil an den Tag legt, und somit das Lesevergnügen nahezu einäschert. Positiv muss erwähnt werden, dass das Buch hier und da mit skizzierten Zombies aufwartet, die etwas Abwechslung auf die Seiten zaubern. Dem unterdurchschnittlichen Lesevergnügen hilft das aber wahrlich nicht weiter.

Scrooge - Ein Zombie-Weihnachtsmärchen
Scrooge - Ein Zombie-Weihnachtsmärchenby Adam RobertsLübbe