30. Apr.
Rating:1

Anstrengend!

Erstmal das Positive vorweg: den Sprecher fand ich super. Ohne ihn hätte es nicht mal einen halben Stern gegeben. So jetzt zu dem was mir nicht gefallen hat. Ich hatte bereits vor 15 Jahren schon begonnen das Buch zu lesen und es nach 5 aufgegeben und mir gedacht dann zieh ich das als Hörbuch durch. Immerhin hab ich den Film bis heute noch nicht dazu gesehen. Ich bin davon überzeugt das der Film 1000 mal besser ist als das Buch selbst. Die Sätze kamen einem ewig vor. Die Wörter die darin vor kamen waren unlesbar und unverständlich beim hören zu folgen. Die Geschichte an sich wäre bestimmt nicht schlecht gewesen wenn man aufgrund der vielen unterschiedlichen Begriffen und Anekdoten hätte auch folgen können. Für mich war es der absolute Reinfall und ich bin froh das ich es hinter mir habe. Ich kann leider ganz schlecht etwas nicht abschließen, wenn es mich davon abhält einen Film zu sehen 🙈

2012: Das Ende aller Zeiten
2012: Das Ende aller Zeitenby Brian D'AmatoLübbe
1. Jan.
Rating:2

2,2 Sterne oder so für ein Buch, von dem ich mir etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich kann mir zwar vorstellen, dass einige es mögen werden, aber für mich war es aus verschiedenen Gründen nichts. Zuerst einmal: Angesichts des Titels und des recht bekannten Films nahm ich an, es würde ein Endzeit/ Katastrophen-Roman, der actionreich und voller Spannung und Wendungen daher kommt, vielleicht nicht mit John Cusack, aber doch irgendwie so in die Richtung. Dem ist nicht so. Der Roman hat nichts mit dem Film gemeinsam, sie basieren auch nicht aufeinander, sondern spielen nur beide mit diesem Mythos, dass der Maya-Kalender für den 21.12.2012 das Ende der Welt vorhergesagt hat. Tja, jetzt im Jahre 2020 wissen wir, dass gar nichts passiert ist und ein bisschen ist das auch im Roman so ... Hauptthema des Romans ist das Opferspiel der Maya. Jed, der Protagonist, stammt von ihnen ab und hat noch eine Variante des Opferspiels gelernt, mit dem man zukünftige Ereignisse vorhersagen kann, allerdings sind viele Spielzüge verloren gegangen. Als also das Ende der Welt näherrückt, wie man es in einem überlieferten Codex findet, und das vorletzte Ereignis, das dort niedergeschrieben ist, als grauenhafter Anschlag in Florida eintritt, gibt es nur eine Hoffnung: Jed muss in die Vergangenheit reisen, um von den Maya das ursprüngliche Opferspiel zu erlernen und das Ende der Welt zu verhindern ... Klingt immer noch gut? Ja, so zusammengefasst schon. Leider gibt es ein paar Schwachpunkte, die den Roman nicht so spannend und interessant sein lassen, wie die Prämisse glauben macht. Zum ersten ist Jed, der Protagonist, ein unglaublich ätzender Protagonist und seine Schildung manchmal recht schwer zu ertragen, vor allem als Leserin. Empathie ist ihm fremd, außerdem ist er weinerlich, selbstgerecht, fühlt sich intellektuell allem überlegen und in Stellen recht soziopathisch. Leider ist es nicht nur Jeds Charakter, sondern auch andere Stellen des Buches sind recht geprägt von einer männlichen Sichtweise ... um es mal vorsichtig auszudrücken. Da erzählt irgendwann eine weibliche Figur, sie hätte angesichts des drohenden Weltendes gemerkt, wie übermächtig ihr Mutterinstinkt ist und dass es nun mal in ihrer Natur liege, sich einen langweiligen Kerl zu suchen, der mit ihr ein Nest baut ... ähm ja. Außerdem ist das Buch mit fast 900 Seiten unglaublich langatmig. Man könnte meinen, die Geschichte wäre aber damit wenigstens zu Ende, doch weit gefehlt. Das Ende ist offen, es gibt mittlerweile eine Fortsetzung (nein danke!) und anscheinend soll sogar ein dritter Band kommen? Uff. Es geht passagenweise um die Spieltheorie und theoretisches Gefasel. Kommt es mal zu einer spannenden Stelle, etwa einer Verfolgungsjagd im Flugzeug, wo es wirklich brenzlig aussieht, endet diese MITTEN DRIN und wird zwei Wochen abgekürzt, weil wir uns ja alle denken können, dass Jed das schon überstanden hat und es ja wirklich wichtiger ist, sich jetzt wieder dem Opferspiel zu widmen. Interessant fand ich vor allem den Teil, der in der Vergangenheit bei den Maya spielt, weil ich nicht viele Romane kenne, die sich dieser Zeit widmen. Für mich klang es gut gestaltet aber auch sehr, sehr fremdartig. Das Buch verwendet immer wieder spanische Ausdrücke oder auch eine Maya-Sprache und nicht immer wird übersetzt und erklärt, vor allem im Spanischen nicht. Vielleicht ist das für ein US-Publikum besser machbar, weil man dort mehr an spanische Wendungen gewöhnt ist, ich fand es trotz meiner Kenntnisse romanischer Sprachen (allerdings kein Spanisch) sehr anstrengend. Irgendwas Positives zum Schluss? Hm ... eigentlich nicht. Ich werde sicher nicht Band 2 lesen und mich noch mehr Jed aussetzen, egal ob er wieder in die Maya-Zeit zurückreist und man erfährt, wie es dort eigentlich zu Ende ging in der Vergangenheit. Außerdem werde ich das Buch brav einem Bücherschrank spenden, weil ich es sicherlich nie wieder lesen werde. Das einzige, was mir im Kopf verhaften bleibt, ist die Idee, die zugegebenermaßen wirklich spannend ist, in der Zeit zurückzureisen, indem das Bewusstsein allein transferiert wird und die Erinnerungen der Zielperson überschreibt bzw. so dessen Persönlichkeit verdrängt. Aber wirklich einzigartig ist die bestimmt auch nicht und ich werde mich anderweitig nach Zeitreise/ und oder Entzeitromanen umsehen, die nicht von Brian D'Amato geschrieben worden sind.

2012: Das Ende aller Zeiten
2012: Das Ende aller Zeitenby Brian D'AmatoLübbe
5. Sept.

Das Buch fand ich an sich nicht schlecht, allerdings ist es sehr schwer zu lesen. Es gibt jede Menge Wörter, die ich nicht kannte, was es schwer machte, den Zusammenhang zu verstehen. Beispielsweise standen folgende Wörter innerhalb von 2 Seiten: Zarathustrisch, Antropogen, Proprietär, Australopithecus. Ich sag euch, es ist ziemlich demotivierend, wenn man nur die Hälfte versteht! :D Darum habe ich auf Seite 319 beschlossen, dass es besser ist, wenn ich aufhöre. Für Jugendliche würde ich das Buch also eher nicht empfehlen, Erwachsene könnten besser damit zurechtkommen und auch ihren Spaß daran haben.

2012: Das Ende aller Zeiten
2012: Das Ende aller Zeitenby Brian D'AmatoLübbe