9. Apr.
Rating:4

Ein kurzes, kalenderartiges Werk von Stephen King

KURZBESCHREIBUNG: Im Jahre 1984 wird vom ersten Monat an der kleine Ort Tarker's Mills im Bundesstaat Maine von einem Werwolf zu jeder Mondphase heimgesucht. Machen sich die Bewohner des Ortes erst keine großartigen Gedanken, ist spätestens im Sommer die Alarmstufe Rot ausgegeben und die Angst geht umher. Der im Rollstuhl sitzende Marty Coslaw kann jedoch nicht verstehen, dass deswegen die Feierlichkeiten - und besonders das Feuerwerk - zum Tag der Unabhängigkeit abgesagt werden; ist es doch ein Highlight in seinem beschwerlichen Leben. Unterstützt durch seinen Onkel Al veranstaltet er so spät abends ein heimliches Feuerwerk und steht plötzlich der Bestie gegenüber. Mit viel Glück kann er dieser jedoch entkommen - allerdings stellt sich die Frage, ob der Werwolf ihn nochmal heimsuchen wird, um sein Werk zu vollenden. Darüber hinweg stellt sich Marty hauptsächlich die Frage: wer der Bewohner von Tarker's Mills ist das Monster, dass sich jeden Vollmond Opfer sucht? KOMMENTAR: Wer darüber nörgelt, dass der amerikanische Autor in seinen Romanen immer arg ausholt, dem seien seine Kurzgeschichten ans Herz gelegt. Oder eines der Novellen - seine kürzeren Bücher. 'Das Jahr des Werwolfs' kann zumindest von der Länge her darunter fallen, allerdings ist es in einer besonderen Form verfasst worden. Die Geschichte um den umherwandelten Werwolf ist über ein Jahr in Kapitel aufgeteilt - für jeden Monat gibt es ein solches. Es ist sozusagen eine Art Kalender-Roman. Diese monatlichen Kapitel sind ziemlich knapp auf den Punkt gebracht und liest man die Geschichte am Stück, ist man auch schnell durch diesen Roman. Trotz dieser Umstände ist auch diese Gruselgeschichte fesselnd und es macht Spaß, sie zu Lesen. Das Konzept gefällt mir auch gut - so einen Kalender würde ich mir gewiss kaufen. Ich glaube aber nicht, dass der Roman in dieser Form erschienen ist; habe diesbezüglich nie etwas mitbekommen. Der Roman hat als weitere Besonderheit jede Menge Illustrationen des Zeichners Bernie Wrightson und da die Story recht schnell nach Erscheinen des Romans verfilmt wurde, gibt es deutsche Buchausgaben mit dem Drehbuch zu diesem; leider jedoch unter dem leicht unglücklichen Namen 'Der Werwolf von Tarker Mills' - dabei heißt der Ort ein wenig anders. Wem es gefällt, kann hier gerne zugreifen. Die Geschichte wird jedoch nicht mehr gedruckt, also gilt es, die vorhandenen Gebraucht-Anbieter oder Antiquariate aufzusuchen, in denen man diese feine Geschichte für kleines Geld bekommen kann. Interessanterweise ist auch in dieser Geschichte von King ein Kind neben dem Werwolf der Hauptprotagonist - das findet man in den Büchern des Autors nicht gerade selten. 'Das Jahr des Werwolfs' ist ein schönes Beiwerk zur Stephen King Sammlung und kann auch gut mehrmals gelesen werden... 7,8

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
31. März
Rating:3.5

Klassische Werwolf-Geschichte ohne besondere Tiefe

Kurz zum Inhalt: In Das Jahr des Werwolfs geraten die Bewohner einer Stadt in Maine ins Chaos, als mysteriöse Angriffe die Gemeinschaft erschüttern. Stärken: • Dichte, unheimliche Atmosphäre Schwächen: • Wendungen vorhersehbar • Werwolf-Mythos eher klassisch 200 Seiten in Kalenderform, schnell durch 🏃🏻‍♂️‍➡️

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
4. März
Rating:3

Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 18. Mittlerweile bin ich im 7.Jahr meines Leseprojekts, alle Romane, Novellen und Kurzgeschichten von Stephen King in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Ich arbeite mich immer noch am Abschluss der 2000er ab, was mir mit Duma Key zugegeben etwas schwer fällt, auch wenn es ein gutes Buch ist. Aber irgendwie finde ich seit einiger Zeit keine Muse, da weiter zu lesen. Aber es wird sicher bald zu Ende gelesen werden. Nun aber erstmal wieder einen Schritt zurück in die 1980er, um euch die Bücher nach und nach vorzustellen. Eine Kalendergeschichte in Horror verpackt Stephen King hat zu dem Zeitpunkt, als dieses Büchlein erschien, ein gewisses Standing erreicht. Er konnte sich also vieles erlauben und es wurde veröffentlicht. So auch diese Geschichte, die in einer Art Kalendergeschichte in 12 Abschnitten erzählt ist. Die Handlung spielt in Tarker Mills, einem kleinen beschaulichen Örtchen, die King immer so typisch in seiner Geschichten einbringt, dass sie fast einen eigenen Charakter bilden. In diesem Örtchen geschehen jedenfalls sonderbare Geschehnisse und später auch Morde, die man einem Tier zuordnen könnte und den Ort über das Jahr in Aufruhr versetzt. Irgendwann wird klar, dass in Tarker Mills ein Werwolf sein Unwesen treibt. Doch wer steckt dahinter? Ich gebe zu, ich mag solche Spielereien, wie sie King für dieses Buch angewandt hat. Dabei hätte die Grundidee mit den ganzen Figuren bestimmt auch für einen Roman, mindestens aber eine längere Novelle gereicht. So ist es aber diese kleine Snack für zwischendurch geworden. Irgendwie nicht richtig Fisch noch Fleisch, aber spannend genug, dass man dran bleiben möchte, um herauszufinden, wer denn nun hinter dem Werwolf steckt. Insgesamt gesehen kann man zusammenfassen: Es steht Stephen KIng auf dem Buch und es ist Stephen King light in dem Buch vorhanden. Sein Können blitzt immer wieder auf, aber die Geschichte und die Art, wie sie erzählt ist, gibt leider nicht den Raum her, dass King es voll entfalten kann. Eine kleine Zusatzanmerkung: Die Zeichnungen in dem Buch spiegeln die Geschichte in all ihrer Grausamkeit gut wieder, Ich hatte selber noch eine alte Ausgabe aus den Achtzigern gelesen. Mittlerweile gibt es aus dem Splitter Verlag noch einen Comic, der dieser Geschichte durch seine Bebilderung noch ein wenig mehr Fleisch verleiht. Diese neue Ausgabe lohnt sich trotz der schwächeren Geschichte auf alle Fälle.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
3. Feb.
Rating:3.5

Mein bisher schwächster King

Ich will keine lange Rezension schreiben, aber ich fand es schwach: 12 Kurzgeschichten, von denen die meisten sehr sprunghaft und saukurz geschrieben sind. Spannend war es zu keinem Moment und es kam eher wie ein Theaterstück rüber. Tiefgang und überraschende Wendungen sucht man hier lange. Definitiv kein Must-Read.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
23. Dez.
Rating:2.5

Hier ist einfach alles zu kurzweilig ...

Beim "Der Werwolf von Tarker Mills" (früher auch "Das Jahr des Werwolfs") handelt es sich um 12 sehr kurze Kalendergeschichten - zu jedem Monat eine. Die Kalendergeschichten sind zwar zusammenhängend, aber so knapp erzählt, dass auch nicht so wirklich das Feeling einer richtigen Geschichte auf kommt. Und selbst auch nur für Kurzgeschichten sind sie irgendwie ... zu kurz. ^^ Die ersten 7-8 Monate haben die Geschichten gerade mal 3-4 Seiten Fließtext - der Rest sind (dafür wirklich gute!) Illustrationen. Erst in den hinteren Geschichten wird es minimal länger - 10 Seiten schafft da aber auch keine. Dass ausgerechnet mein 50ster King für mich eher ein Flopp wird, habe ich so auch nicht gehofft, aber ist halt mal so. Mir fehlt einfach hier zu viel von dem, weshalb ich King so gerne lesen - insbesondere die Charakterentwicklung und Charaktervielfalt. Das ist in der Kürze auch einfach gar nicht möglich. Auffallend ist, dass es für mich in den letzteren Monaten etwas interessanter wird - wiederholende Charaktere und etwas längerer Storyverlauf werden da wohl zu beigetragen haben. Insgesamt bleibt aber alles sehr flach. Funfact: ich habe meinen ersten King mit 12 Jahren gelesen und danach über die Jugendzeit ein Buch nach dem anderen von ihm weggesuchtet (das ist über 20 Jahre her und es gab noch deutlich weniger Kings). Ich hatte damals die Wahl zwischen zwei Büchern: Cujo und Das Jahr des Werwolfs. Deshalb war dieses Buch und die damit einhergehende Frage, ob ich diese Leidenschaft bei einer anderen Wahl genauso entwickelt hätte, besonders interessant. Ich bin froh, dass ich mich damals für Cujo entschieden habe. ;)

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
17. Dez.
Rating:2.5

Die Kalendergeschichten sind super illustriert, ganz klar ein Bonus! Ansonsten ist es insgesamt eher kurzweilig, verschiedene Charaktere, Gruselfaktor meiner Meinung nach eher gering- obwohl ich die Idee des Werwolfs großartig finde, haben die Kalendergrschichten mich nicht überzeugen können. Das dazugehörige Drehbuch ist sehr gewöhnungsbedürftig und für mich als Leserin nicht wirklich interessant. Für mich hätte das nicht enthalten sein müssen.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
7. Nov.
Rating:5

"Etwas Unmenschliches ist nach Taker Mills gekommen, so unbemerkt wie der Vollmond, der jenseits der Sturmwolken über den nächtlichen Himmel zieht. Der Werwolf ist da. Warum er gerade jetzt kommt, ist genauso wenig zu bestimmen, wie man weiss, warum Krebs kommt oder ein Irrer mit Mordgedanken oder ein alles zerstörender Tornado. Seine Zeit ist jetzt, und sein Ort ist hier. In dieser kleinen Stadt in Maine, wo Wohltätigkeitsessen aus gebackenem Boden das Ereignis der Woche sind, wo die kleinen Jungen und Mädchen ihren Lehrern noch Apfel mitbringen und wo über die vom Seniorenclub veranstalteten Ausflüge in die Natur mit religiösem Eifer im Wochenblatt berichtet wird. Nächste Woche wird es Neuigkeiten von dunklerer Art geben. Draußen verwischt der Schnee die Spuren und der Sturm heult ein wildes jubelndes Heulen. Dieses herzlose Lied des Sturmes spottet Gott und dem Licht - es kündet von schwarzem Winter und dunklem Eis. Das Jahr des Werwolfs hat begonnen."

Mein Bruder hat mich zum Lesen von Stephen King Büchern gebracht. Er hatte mehrere in seinem Bücherregal stehen. Unter anderem stand dort eine Ausgabe von "Der Werwolf von Taker Mills". Der Einband vom Taschenbuch war silbern und im Buch waren Zeichnungen. Das hat mich damals total angesprochen. Ich habe als Teenager also dieses Buch verschlungen und war fasziniert von den kurzen aber wordgewaltigen Texten, die jeden Monat das Grauen beschrieb, dass in Taker Mills umgeht und von einem kleinen Jungen im Rollstuhl erzählt, der so mutig war, sich diesem haarigen, geifernden Bösen entgegen zu stellen. Lange hatte ich die Geschichte nicht mehr gelesen, hatte aber die Aufmachung und die Bilder der Ausgabe noch vor Augen. Mir war klar, dass ich Jahre später sicher keine gut erhaltene Ausgabe dieses Buches finden würde. Was ich aber gefunden habe, ist die Ausgabe vom Splitter Verlag, der im Comicvormat, die Geschichte mit eben diesen Bildern von Bernie Wrightstone, herausgegeben hat. Dem Vorwort von Stephen King konnte ich die Entstehungsgeschichte dieses Buches entnehmen und ich verstand jetzt das Konzept, dies blieb mir als junger Leser verborgen. Die Geschichte hat mich heute noch genau so wie früher in seinen Bann gezogen. So wie ich manchmal den Vollmond betrachte, wenn ich nicht einschlafen kann, da sein Erscheinen mich wach hält und ich mir die Außenwelt ansehe, die im vollen Mond ganz anders aussieht. So betrachte ich die Bilder, die jeden Monat begleiten und die die Worte von King noch eindrücklicher erscheinen lassen. Sie sind, wie der Text, wirkungsvoll und prägnant. Ich mag die Geschichte und die Idee, die dahinter steckt, sehr. Die Handlung ist für King-Verhältnisse sehr kurz und trotzdem trägt sie unverkennbar die Handschrift des Autors. In jedem Kapitel steckt ein wenig des analytischen Blicks von Stephen King, mit dem er, wie kein anderer, es versteht, die Menschen und ihre Natur zu erkennen und zu beschreiben. Ein Muss für jeden King-Fan und eine Empfehlung für alle Werwolfgeschichten-Freunde.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
21. Juni
Rating:4

Novelle "Das Jahr des Werwolfs": 4 Sterne Drehbuch "Der Werwolf von Tarker Mills": 1 Stern Ich habe überlegt, einen Durchschnittswert als Sternebewertung zu geben, möchte aber dann doch nur die tatsächliche Geschichte bewerten, die, vor allem, wenn man das Vorwort und damit ihre Entstehung kennt, wirklich gut ist. Das Drehbuch ist purer Trash, und ich frage mich, was King da geritten hat.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
7. Feb.
Rating:3

Bald ist wieder Vollmond!

Die Bewertung bezieht sich nur auf die Kalendergeschichte (in meiner Ausgabe bis S.202). Da ich den Film schon oft gesehen habe, brauchte ich das Drehbuch persönlich jetzt nicht. Das Vorwort von King ist durchaus interessant. Wie es zur Kalendergeschichte kam, welche Probleme er beim Schreiben hatte und auch die Zusammenarbeit mit Dino de Laurentis, der für einige King Verfilmungen zuständig war, offenbart sich hier dem Fan. Die ersten Monate des Kalenderjahres fand ich eher schwach. Scheinbar zusammenhanglos wird bei jedem Vollmond ein Mensch von einem Werwolf getötet. In der zweiten Jahreshälfte ändert sich alles. Die Kapitel werden länger statt 5-7 Seiten Text plötzlich 15-17 Seiten. Ab hier kann King seine erzählerischen Stärken ausspielen und die ganze Geschichte bekommt einen roten Faden. Diese zweite Hälfte gefiel mir sogar besser als im Film. Für den Anfang zwei, für das Ende vier Sterne. Insgesamt gebe ich somit 3 Sterne. Diese nette kleine Geschichte kann man lesen, Kings Meisterwerk ist sie bei weitem nicht.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
20. Dez.
Rating:3

King ist immer wieder für eine Überraschung gut!

Zugegebenermaßen wirken 3 Sterne nicht gerade so, als ob mir das Buch besonders gut gefallen hätte. Tatsächlich hat aber auch dieser King in meinen Augen seine Daseinsberechtigung. Wenn ich könnte, würde ich vielleicht sogar 3,5 Sterne vergeben. Zunächst einmal fand ich das Vorwort überaus interessant und musste an einigen Stellen schmunzeln. King lässt uns hier an seinem Schaffensprozess teilhaben und beweist nebenbei wieder einmal, was für ein sympathischer und bodenständiger Mensch er ist. Gerade der Schaffensprozess spiegelt sich beim Lesen des Kurzromans jedoch deutlich wieder und das hat mich am Anfang wirklich genervt. Anders als bei den meisten anderen Werken hat King diesmal einem Versprechen nachkommen wollen und daher an dem gearbeitet, was zunächst als Kalendergeschichten geplant war. Dadurch wirkt die erste Hälfte des letztendlichen 12-teiligen Kurzromans einfach nicht wie Teile ein und derselben Geschichte, sondern eher wie eine Aneinanderreihung von Nacherzählungen verschiedener Werwolfsmorde. Zusätzlich orientiert sich King hier an einer vorher festgelegten Länge pro Kapitel. Dadurch bleibt kein Platz mehr übrig, sich mit den Hintergründen näher zu befassen, was sehr schade ist, wo King doch gerade für seine Detailverliebtheit bekannt ist. Ich denke, dass mir genau das hier fehlte. Zu Beginn der 2. Hälfte des Romans wird dann jedoch endlich - und das ist wieder typisch King - zum Punkt gekommen und ein Protagonist vorgestellt (die Auswahl war eine großartige Idee!). Außerdem bricht King plötzlich mit den gewohnten Kapitellängen, wodurch sich insgesamt erst hier so langsam ein Kurzroman abzubilden scheint. Spätestens ab dem 7. Teil war ich alsoschon eher gefesselt. Insgesamt muss ich jedoch leider sagen, dass mich das Buch nicht so sehr überzeugen konnte, wie viele andere zuvor es konnten. Werwölfe sind als klassische Gruselgestalten für mich im Regelfall zu bekannt, um tatsächlich gruselig zu sein und das Werk lässt sich zu großen Teilen meiner Meinung nach als "chaotisch" bezeichnen. Trotzdem danke ich King dafür, dass er so facettenreich ist und bin froh, das Buch gelesen zu haben. Mal schauen, wie mir der zugehörige Film (nach Kings eigenem Drehbuch, in dieser Ausgabe jedoch nicht enthalten) gefallen wird :)

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
9. Okt.
„Das Jahr des Werwolfs“ + Drehbuch zum Film
Rating:1

„Das Jahr des Werwolfs“ + Drehbuch zum Film

Das Buch enthält die Kalendergeschichte „Das Jahr des Werwolfs“ (siehe eigene Rezension zum gleichnamigen Buch) und darüberhinaus das Von Stephen King verfasste Drehbuch zum Film „Der Werwolf von Tarker Mills“. Drehbuch lesen ist eine ganz eigene Disziplin… Es macht dem Roman-Leser wahrscheinlich eher weniger Spaß, da der Lesefluss starkt unterbrochen wird, z.B. durch gestückelte Dialoge. Und im Drehbuch von Stephen King sind teilweise Regieanweisungen zu finden, die sich in einem „ordentlichen“ Drehbuch nicht finden würden (z.B. „Blick von unten ins Gesicht“), da die Interpretation und Umsetzubg des Drehbuchs eigentlich Aufgabe des Drehteams ist, die aus Erfahrung heraus wissen sollten, wie man einen vestimmten Ausdruck in Szene setzt. Insgesamt bringt das „Addon“ des Drehbuches keine Mehrwert für das Buch und daher gibt es an dieser Stelle von mir auch nur einen Stern in der Bewertung.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
12. Sept.
Rating:4

Mal ein etwas anderes Stephen King Buch

Wirklich mal etwas anderes. Das ist meine 1 Kalender Geschichte gewesen und das Konzept hat mich sehr interessiert. Zusätzlich die schönen Illustrationen was kann ich mehr wünschen? Leider war es sehr vorhersehbar was ich bei den üblichen Büchern von Stephen King nicht gewöhnt bin. Aber für zwischendurch ideal!

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
6. Sept.
Rating:2

Monatsweise Kurzgeschichten… sehr kurze Kurzgeschichten…

Die einzelnen Kapitel/Kurzgeschichten sind so kurz gehalten, dass keine Zeit bleibt, Spannung aufzubauen. Lässt sich entweder schnell weglesen oder in kleinen Häppchen genießen, wenn nicht viel Zeit ist für ein ganzes Buch. Aufgrund zahlreicher schwarzweißer und farblicher Illustrationen wirkt das Buch größer/dicker/umfangreicher/inhaltsschwangerer als es im Endeffekt ist. Die Illustrationen (Zumindest die farblichen) sind durchaus nett anzusehen. Die Schwarz-weiß-Illustrationen wirken stellenweise nichtssagend bis Zusammenhanglos und überflüssig. Das Gesamtwerk ist von der Story über einen Werwolf im geschichtlichen Kontext zu sehen, da in der Zeit des Schreibens viele Geschichten über Werwölfe und Vampire in Umlauf gekommen sind. Heute wirken die Geschichten arg veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Der Gruselfaktor ist quasi nicht vorhanden und am Schreibstil merkt man, dass es eines der frühen Werke von Stephen King ist, der mit folgenden Werken einen deutlichen Fortschritt im Erzählungsstil durchgemacht hat, was auf der einen Seite dafür sorgt, dass der Spannungsbogen besser aufgebaut wird, aber auch Charaktere „lebendiger“ erscheinen, als in diesem Werk.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
25. Aug.
Rating:4

Wenn der Werwolf kommt

•Buchrezi• 😯 Zum Inhalt: Im Januar fängt es an. Ein eingeschneiter Gleisarbeiter wird überfallen und brutal ermordet. Im Februar trifft es eine Frau, die auf die Liebe wartet. Im März geht es weiter… Doch dann ist da der kleine Junge Marty, der im Rollstuhl sitzt und unbedingt den 04. Juli feiern möchte, doch das Fest fällt dieses Jahr aus, den Menschen in Tarker Mills ist nicht nach feiern zumute. Und somit verlässt Marty nachts heimlich das Haus und zündet das Feuerwerk an, welches ihm sein Onkel Al heimlich geschenkt hat. Doch plötzlich steht ein Wesen vor Marty, halb Mensch, halb Wolf… und fordert auch sein Leben. Mein Fazit: Die Idee eine Geschichte zu schreiben, die wie ein Kalender aufgebaut ist, fand ich wahnsinnig cool und ursprünglich steckte die Idee auch dahinter, einen Kalender daraus zu machen, der 12 Kurzgeschichten rund um einen Werwolf beinhaltet. So schreibt es King im Vorwort. Daraus geworden ist ein Buch mit ziemlich coolen Illustrationen. Das Buch ist schnell gelesen, die einzelnen Monate sind auf wenig Seiten abgehandelt. Der Schreibstil flüssig und durch die Bilder wird die Geschichte beim lesen aufgelockert. Tatsächlich ist die Geschichte am Ende auch abgeschlossen, ich hatte vermutet, dass es 12 brutale Morde sind und das wars. Kings Talent Charaktere auszuarbeiten und ihnen Tiefgang und Sympathie zu verleihen, kommt hier auf den wenigen Seiten leider etwas zu kurz. Ich mochte die Geschichte aber trotzdem! Von mir gibt es 🐺🐺🐺🐺 von fünf 🐺n! Im Vorwort beschreibt King, wie aus der Geschichte ein Drehbuch und somit ein Film geworden ist, er mag den Film. Ich hab den Trailer gesehen und nein, der ging gar nicht 😅. Kennt ihr den Film? Das Drehbuch hinten im Buch habe ich mir gespart.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
26. Juni
Rating:3.5

Hervorsehbar und dennoch ziemlich unterhaltsam!

In 12 Monaten verteilt, erzählt uns Stephen King, eine klassische Werwolf-Geschichte. In dieser geht es um Geheimnisse und Ängste eines Dorfes. Diese Angst, schürt das Aufsehen, eines Wolfes. Anfänglich eine Bedrohung, dann doch eine Erlösung. Diese Kurzgeschichte liest sich ziemlich schnell, weil sie nicht nur übersichtlich ist, sondern auch ein schnelles Erzähltempo in sich trägt. Die wunderschönen und humoristischen Illustrationen unterstreichen die Geschichten. Und diese ist um einiges besser, als der angelehnte Film von Dan Attias. Und was ist nun die Message des Buches? Traue niemanden, aus der eigenen Nachbarschaft, es könnte hinter jeder Tür ein Serienmörder wohnen.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
1. Feb.
Rating:1

Ich würde das Buch als mittelmäßig bezeichnen. Der Plot ist nicht so interessant, wie es zunächst wirkt und außerdem ist die ständige Abwertung von Frauen durch deren Sexualisierung, von dicken Menschen sowie anderen Minderheiten echt nicht auszuhalten.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
27. Dez.
Rating:2.5

Meiner Meinung nach muss man dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben und als Einstieg für Stephen King Bücher, ist es auch nicht die beste Wahl. Da das Buch nur sehr kurz ist und viele Illustrationen hat, kommt man sehr schnell durch die Geschichte durch. Die Grundgeschichte mochte ich eigentlich relativ gerne, jedoch die Charaktere waren für meinen Geschmack nicht sonderlich gut ausgearbeitet An sich ist dieses Buch jetzt kein schlechtes Buch, jedoch gibt es unzählig bessere, wo man seine Zeit besser investieren kann

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
3. Okt.
Rating:4

Kurzweilig und schön illustriert

Das hinter diesem Buch die Idee einer Kalendergeschichte steht, sollte jedem der das Buch in die Hand nimmt im Vorfeld bewusst sein. Es ist kein klassischer King-Roman, sondern eine in Monatszyklen erzählte Story. Wie aus dem Nichts taucht in der ersten Vollmondnacht des Jahres in der kleinen Stadt Tarker Mills eine Bestie auf und eine Reihe von tödlichen Ereignissen nimmt ihren Lauf. Auch hier schafft es King mit seiner Erzählweise, dass sich Bilder im Kopf formen und manifestieren, so dass man sich dem Grauen, welches oft aus ganz normalen Situationen heraus entsteht, nicht entziehen kann. Die wunderbaren Illustrationen von Bernie Wrightson unterstreichen das Ganze. So wie die Geschichte sich hier präsentiert, so ist sie perfekt. Sie gehört nicht zu King’s Glanzleistungen, aber man sollte sie auch nicht unterschätzen. “Lange Tage und angenehme Nächte”

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
5. Juni
Das einzig positive was ich nennen kann ist, dass die Illustrationen wirklich gut sind, aber das war es leider auch.
Rating:1

Das einzig positive was ich nennen kann ist, dass die Illustrationen wirklich gut sind, aber das war es leider auch.

In diesem Buch geht es Prinzipiell nur darum, dass ein Werwolf jeden Monat zum Vollmond erscheint & irgendjemanden aus dem Dorf ermordet, von denen so manche Tode auch total bescheuert waren.🤦🏻‍♀️ Wie z.B. die ewige Jungfer aus dem Dorf, die ein Kratzen am Fenster hört & denkt dass es bestimmt der Mann ihrer Träume ist, der nur wegen ihr gekommen ist, um sie in seine Arme zu schließen und auf ewig zu lieben. Blöd nur dass es ein Werwolf war, dem sie das Fenster geöffnet hat und als sie dann realisierte, dass es kein Mann, sondern ein Monster war...nennt sie ihn "Geliebter" und stirbt...was soll man da noch sagen?😅 Ich konnte größtenteils nur den Kopfschütteln, weil das schien eher wie ein schlechter Witz, als jetzt ein Horror-Buch.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe
21. Jan.
Rating:3

Spannend, aber relativ kurzweilig. Nicht King's Höchstleistung. Bei einer Kurzgeschichte ist natürlich nicht mehr zu erwarten. Lovecraft's Horrorgeschichten finde ich immer klasse, daher liegt die verhältnismäßig niedrige Bewertung daran, dass ich von King eher dicke Wälzer gewohnt bin.

Der Werwolf von Tarker Mills
Der Werwolf von Tarker Millsby Stephen KingLübbe