
Mit dem 3. Band "Evolution. Die Quelle des Lebens" endet die postapokalyptische Trilogie rund um eine Gruppe von Austauschschüler*innen, die es bei einer Flugzeugnotlandung in die Zukunft verschlägt. Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Alles ist mit Pflanzen überwuchert und menschenleer. Zudem werden die Flugzeugpassagiere von Tieren angegriffen. Was ist geschehen? Das finden die Jugendlichen im Laufe der drei Bände heraus, während sie sich auf eine gefahrvolle Reise durch diese neue Welt begeben, immer auf der Suche nach weiteren Menschen. Die Trilogie hat mir gut gefallen und ich habe sie gerne gelesen. Vor allem das Thema der unfreiwilligen Zeitreise hat mich sehr angesprochen. Es ist zudem eine Geschichte voller Abenteuer und Spannung. Das postapokalyptische Szenario ist gut beschrieben und es gibt einige interessante Aspekte und nachdenklich machende Themen. Insbesondere, was unseren Umgang mit der Natur und anderen Lebewesen angeht. Außerdem fand ich die Prämisse interessant, was passieren könnte, wenn eine große Katastrophe das Leben vollkommen verändern und die Natur ihren Platz zurückerobern würde. Aber die Reihe hat leider auch einen Schwachpunkt und das trübt den positiven Gesamteindruck etwas. Während die Protagonist*innen Lucie und Jem noch ganz gut charakterisiert sind, ist der Rest der Figuren relativ austauschbar und bleibt höchstens durch spezielle Fähigkeiten, wie z.B. ihr Wissen im Bereich der IT, in Erinnerung. Daher konnte mich die Geschichte trotz der vorhandenen Spannung und des tollen Settings nicht ganz packen. Mein Interesse am Schicksal der Figuren hielt sich in Grenzen. Fazit Ich empfehle die Trilogie allen, die gerne dystopische Science Fiction Jugendbücher lesen und sich nicht am genannten Kritikpunkt stören. 4 von 5 ⭐️




