
Wenn ein silberner Falke den Buddyread verzaubert
Magisches Island, ein silberner Falke und plötzlich diese Frage: Was wäre, wenn hinter unserer Welt noch eine andere wartet? Genau damit hat uns Khyona ziemlich schnell bekommen. Meine Tochter und ich haben das Buch als Buddyread gelesen, immer abwechselnd im gleichen Exemplar, und es war herrlich, wie oft eine von uns sagte: Nur noch ein Kapitel. Spoiler: Es blieb selten bei einem. Kari mochte ich sofort, weil sie nicht perfekt ist, sondern genervt, überfordert und neugierig zugleich. Gerade der Start mit der Patchworkfamilie fühlte sich schön greifbar an. Meine Tochter meinte zwischendurch: Die wäre im Urlaub mit uns bestimmt auch erstmal schlecht gelaunt. Und ja, genau das machte Kari für uns so nahbar. Isslar ist dann wie ein kalter Windstoß voller Magie. Trolle, Eisdrachen, Elfen, Geysire und Vulkane ergeben eine Welt, die man beim Lesen fast sehen kann. Wir haben mehrmals gemeinsam überlegt, wem man trauen kann, und bei der Verwechslung mit der Assassinin wurde es richtig spannend. Dieses Gefühl von Gefahr, Geheimnissen und einem kleinen Kribbeln zwischen den Figuren hat total gut funktioniert. Nicht alles hat mich komplett überrascht, und manches wirkt bewusst eher jugendlich, aber genau darin liegt auch der Charme. Khyona ist ein fantasievoller, abenteuerlicher Reihenauftakt mit Herz, Tempo und einer Kulisse, die im Kopf nachhallt. Für unseren Buddyread war es genau die richtige Mischung aus Staunen, Miträtseln und gemeinsamem Weiterblättern.

















