Puh…also schon mal vor ab, dieses Buch steht schon eine ganze Weile in meinem Regal und ich versuche grade alle Bücher die schon verstauben durchzulesen.
Dieses Buch hat mir schon vor dem lesen Bauchschmerzen verursacht und ich war sicher ich würde es abbrechen.
Bei jedem Kapitel das ich gelesen habe fand ich es verstörender vor allem mit den Bilder die da zwischendurch zu sehen sind, aber meine Neugier darauf wer hinter der ganzen Sache steht und wie das alles zusammenhängt wurde immer größer!
Als diese Misshandlungen und diese religiösen Zusammenhänge sind echt nichts für jeden.
Irgendwann war ich nur noch wenige Kapitel von Ende entfernt und hab es jetzt tatsächlich beendet.
Fazit ? So schrecklich und verstörend dieses Buch war, hat es mich dazu gebracht es bis zum Ende zu lesen!
Ich würde gern mehr dazu sagen aber es ist nicht so einfach es in Worte zu fassen
Ich habe ein bisschen gebraucht um in die Story reinzukommen. Die Thematik war schon interessant und hatte Potential.
Allerdings hat für lange vieles nicht zusammengepasst. Ganz am Ende dann schon, aber da muss aber eben auch lange durchhalten. Und da hätte ich mir gewünscht das die Stimmung noch besser rübergebracht wird. Es gibt ein altes heruntergekommendes Schloss, versteckte Hinweise, fragwürdiges Verhalten... alles Dinge die ich eigentlich total spannend finde. Hier kam aber keine Spannung rüber....
Außerdem blieben die Figuren alle sehr blass und nicht greifbar. Aber es ist eben einen Jugendthriller 😉
Ein Sommercamp, seltsame Aufgaben und jede Menge Rechtschreibfehler.
Nach dem Tod ihrer Mutter befindet sich Emma in einem tiefen Loch; als sie zu einem Sommercamp eingeladen wird, sieht sie das als Chance.
Nur eins ist seltsam: Sie er hält die Nachricht "Finde die Mörder deiner Mutter".
Das Buch ist sehr spannend und dass die Geschichte in mehreren Zeitebenen erzählt wird, hat mir gut gefallen und war auch nicht verwirrend wie sonst oft.
Leider erinnere ich mich jetzt schon an den gesamten Mittelteil des Buches nicht mehr, da dort doch recht wenig passiert ist.
Auch fand ich den Plot relativ weit hergeholt und frage mich, wie der Täter an die Informationen gekommen ist.
Außerdem weist das Buch so viele Rechtschreibfehler auf, dass es den Lesefluss stört.
Grundidee: Die 18-jährige Emma sucht die Mörder ihrer Mutter – eine spannende Schnitzeljagd vom Feinsten!
Charaktere: Hauptfigur ist die 18-jährige Emma Bergmann. Als Nebenfiguren agieren Dr. Becker, Sebastian, Nicoletta, Tom, Philipp, Sophia und Emmas Mutter Agnes.
Handlungsschauplatz: Ein Schloss in Bayern, wo sich das Jugendcamp befindet.
Handlung: Emmas Mutter starb bei einem tragischen Autounfall, dessen Ursache unklar ist. Emma kapselt sich in ihren eigenen vier Wänden ab, doch schon bald erreicht sie ein ominöses Päckchen mit einem Fotoalbum darin. Eine Nachricht fordert sie dazu auf, sich in einem Jugendcamp anzumelden, wo sie die Mörder ihrer Mutter finden wird. Dort angekommen, trifft sie auf die weiteren Teilnehmer Sophia, Philipp und Tom und auf die Ausrichter des Camps, Dr. Becker, Nicoletta und Sebastian. Jeder von ihnen scheint Geheimnisse zu haben und Emma erhält im Schloss Hinweise auf ihre Mutter, die scheinbar eine Vergangenheit mit diesem Ort zu haben scheint. Ihre Suche nach Antworten bringt Emma immer mehr in Gefahr.
Ende & Auflösung: Das Ende kann durchaus überraschen und löst sich zufriedenstellend. Mich konnte die Geschichte um Emma und Agnes durchwegs überzeugen, es herrscht Spannung von Anfang an und auch ein gewisser Nervenkitzel stellt sich ein, sobald Emma das Schloss/Jugendcamp erreicht. Seltsame Vorfälle tun ihr übriges und auch die wechselnden Perspektiven aus Emmas Sicht und die eingestreuten Erlebnisse ihrer Mutter in der Vergangenheit halten das Interesse bis zum Ende hin auf hoher Stufe. Ich kann Stigmata. Nichts bleibt verborgen uneingeschränkt an Fans des Jugendthriller-Genres empfehlen.
Eine packende und mitreißende Geschichte für jedermann!
Meinung
Das Cover ist ein absoluter Eyecatcher! Sofort fixierte es meinen Blick und ich konnte nicht mehr ablassen davon. Ich war so gefesselt von den ganzen Verzierungen, der Schrift, der Taschenuhr und dem Bild, sodass ich es einfach haben musste. Als ich das Buch dann auspacken konnte und es zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich noch mehr begeistert, denn die Schrift ist mit Silberfolie versehen und auch die Ornamente und die Umrandungen um das Buch herum sind ein absoluter Hingucker. Ich dachte schon so, oh das wars jetzt, aber nein! Die liebevolle Gestaltung geht selbst im Buch weiter, denn es ist mit Farben, verschiedenen Schriftarten, unterschiedlichen Papierhintergründen, Umrandungen und passenden Bildern (von Erol Gurian) gearbeitet worden. Das macht dieses Buch natürlich schon einmal zu einem absoluten Highlight und ich wollte es nicht verschweigen!
Tatsächlich klebt man in diesem Buch fast an nur einem Ort fest, nämlich in dem Schloss, welches sich, wenn ich mich nicht Irre, in Bayern befindet, wo sich auch die sogenannte Transnational Youth Fondation, ein internationales Qualifikationscamp für Jugendliche, befindet. Die Umgebungen und Räume sind sehr gut beschrieben und man hat eine ausgeprägte Vorstellung von der aktuellen Situation. Man hat aber auch noch genügend Platz für Eigeninterpretationen und somit ist der Fantasie auch keine große Grenze gesetzt. Meist herrscht eine ziemlich düstere und beengende Stimmung, weswegen viele Szenen mitten in der Nacht passieren oder bei schlechtem Wetter. Man darf sich also auf den ein oder anderen Schauer, der einem eiskalt den Rücken herunter läuft, freuen.
In diesem Buch wird man nicht sehr überladen mit verschieden Charakteren, man hat wie immer seine Hauptcharaktere und einige Nebenrollen. Diese allerdings blieben mir ziemlich gut im Gedächtnis, ich kann aber auch nicht erklären, woran es lag, vielleicht waren sie in der Geschichte einprägsamer beschrieben und hatten wichtigere Rollen, als anderswo. Ich hatte also keine Schwierigkeiten mit dem Trennen der Eigenschaften und war sehr über die Charakterentwicklungen verwundert. Es war nicht so Klischee mäßig, eher mal etwas anders. Das hat sehr positiv dazu beigetragen, sich schneller und leichter in die Geschichte einzufinden, da die meisten Eigenschaften von vornherein schon gegeben waren und sich nicht erst entwickeln mussten oder groß erklärt werden musste, warum das so ist.
Beatrix Gurians Art und Weise eine Geschichte zu schreiben hat mich verzaubert, ich glaube, ich habe selten etwas so tolles und entspannendes aber auch zugleich fesselndes und packendes gelesen. Es war sehr einfach zu lesen, weswegen 100 Seiten am Tag nichts waren, sozusagen. Die Zeilen flossen einfach so ins Gedächtnis und man musste eine Seite nach der anderen einfach verschlingen. Aufhören wollte man dabei eher mit Protest, aber leider muss man manchmal etwas anderes tun, als lesen. Ich fand es auch sehr toll, dass Frau Gurian sich auch an Gebeten, Zitaten und Symbolen bedient hat, das hat der Geschichte einfach mehr Glaubwürdigkeit und diesen Thriller-Effekt verliehen.
Das Werk von Beatrix Gurian war ein kurzweiliger Lesespaß, den ich gerne gelesen habe und den ich schon lange gesucht habe. Schade nur, dass es nur ein Einzelband ist und keine Trilogie oder Reihe. Aber ich werde mit ihre anderen Werke (Beatrix Mannel o. Gurian) mal genauer anschauen, vielleicht ist das ein oder andere dabei, was mich auch anspricht und was genauso gut ist.
Die Fotografien in dem Buch haben sich in meinen Kopf eingebrannt und haben mich sogar inspiriert für meine eigene Fotografie, was ich auch sehr toll finde. Daher auch ein Lob an den Fotografen!
Bewertung
An dem Buch gibt es absolut nichts auszusetzen, was jetzt stören würde. Ein paar Rechtschreibfehler, ein paar Leerzeilen, aber bei der ersten Ausgabe ist so etwas völlig normal und auch nicht weiter störend. Insgesamt war ich sehr zufrieden und würde gerne mit 5 von 5 Schreibfedern bewerten!
Fazit
Empfehlen kann ich das Buch jedem, der ein Fan von Jugendbücher/Thriller ist und den der Klapptext schon anspricht. Für mich ist es auch ein Must-Read, was ich aber nicht zwingend auf andere projizieren kann, empfehlen kann ich es aber alle mal!
Ich danke dem Arena Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.
Buchvorstellung / kurz Rezension
[unbezahlte Werbung – Buch selbst gekauft]
Stigmata – Nichts bleibt verborgen
Autorin: Beatrix Gurian
Verlag: Arena
Seiten: 383
ISBN: 9783401069999
Inhalt / Klappentext
Die Schatten der Vergangenheit, sie holen dich ein. Immer.
Nach dem rätselhaften Unfalltod ihrer Mutter ist Emma vor Trauer wie erstarrt. Bis zu dem Tag, an dem sie einen anonymen Brief erhält mit der Aufforderung: Finde die Mörder Deiner Mutter! Doch warum hätte jemand Emmas sanfte Mutter umbringen sollen? Die Spur führt Emma zu einem Elite-Jugendcamp in einem düsteren Schloss in den Bergen. Dort stößt sie auf unheimliche Fotografien, die mit der Vergangenheit ihrer Mutter in Zusammenhang stehen müssen. Gleichzeitig häufen sie die mysteriösen Zwischenfälle unter den Jugendlichen des Camps. Jemand spielt ein böses Spiel mit Emma. Kann sie die Zeichen richtig deuten – und ihr eigenes Leben retten?
------
Meine Meinung:
Wow – das war mal wieder ein absolut tolles Jugendbuch. Von der ersten Seite an toll geschrieben mit tollen Charakteren und unerwarteten Wendungen.
Emmas Geschichte war richtig spannend und man weiß hier lange nicht wem man überhaupt trauen kann. Zudem wird das ein oder andere ernstere Thema angesprochen, was mir auch gut gefallen hat.
Das Hardcover sieht dazu noch wunderschön aus und auch das Innere das Buches besticht durch tolle Zierden und großen Abbildungen der Fotografien, welche Emma immer mal wieder im alten Schloss findet. Richtig toll gemacht.
Fazit: Wer auch gerne mal ein tolles und auch spannendes Jugendbuch liest, der wird mit Stigmata glücklich. An dieser Stelle ein Danke an @buecherliebehoch3 – denn auf ihre Empfehlung hin ist dieses Schätzchen hier eingezogen und wurde schnell gelesen <3
..
Ich bin nicht der Typ Mensch der gerne Thriller liest, aber dennoch habe ich es zuende gelesen, weil es fesselnd und spannend geschrieben ist. Die Fotos die an passender Stelle eingefügt wurden fand ich sehr passend.
* 3.5
Wirklich ein interessantes Buch. Den Einstieg fand ich sehr wirr, aber zum Ende hin hat sich alles aufgeklärt. Die Bilder waren teilweise echt gruselig, vor allem an Anfang wenn man noch nicht weiß wohin die Geschichte geht. Bin echt positiv überrascht :)
Ich weiß nicht, ob es an mir lag, aber ich habe mich zu Beginn der Geschichte ein wenig überfordert gefühlt. Der Leser wird nach einem düsteren Prolog direkt in das Geschehen geworfen, zu dem Beginn des Camps, die Rückblicke werden dann immer mal wieder in die Handlung eingestreut. Rückblicke, und auch Episoden aus der Zeit von Emmas Mutter, sodass der Leser eher Ahnungen hat als die Protagonistin. Doch erst am Ende werden die Stränge zusammengeführt und gelungen aufgelöst.
Aber erst mal zurück zum Anfang: Von Beginn an fühlt Emma sich verfolgt, hat dunkle Ahnungen, sieht Gespenster. Diese Atmosphäre wird gegen Mitte eindringlich und düster, ich hätte es aber besser gefunden, wenn sie erst aufgebaut worden wäre, so war sie auf einmal von Anfang an da, ohne sich zu entwickeln. So dauerte es ein wenig, bis ich in das Geschehen hineinfand.
Später war die Handlung durchaus sehr spannend, gerade gegen Ende hin.
Emma und ich werden vermutlich keine besten Freundinnen, auch wenn sie mir nicht direkt unsympathisch war. Sie denkt nach, analysiert, hinterfragt das Verhalten von jedem und verdächtigt jeden, unabhängig von ihren Gefühlen, was ich als sehr positiv empfand. Nachdenkende Protagonistinnen sind immer zu begrüßen. Allerdings sprudelt in unbedachten Momenten dann doch Wissen aus ihr heraus, obwohl sie das gerade doch noch verbergen wollte.
Sie handelt zumindest entschlossen, aber auch hier kam am Anfang bei mir nicht ganz an, wieso sie sofort, vom ersten Moment an, alle verdächtigt - und besonders das Camp an sich - und überall Verschwörungen sieht. Anlässe dafür ergeben sich erst im weiteren Verlauf, auch hier hätte man das vielleicht etwas langsamer angehen können.
Ansonsten erfährt der Leser kaum etwas darüber, wie Emma vor dem Tod ihrer Mutter war, außer dass sie nicht an deren Vergangenheit interessiert, trotzig und aufbrausend war. Nicht gerade Sympathie erweckend, Ecken und Kanten sind also da. Davon abgesehen blieb Emma für mich aber blass, wenn auch lange nicht so blass wie einige andere Charaktere.
Ich hatte gar nicht mit einer Liebesgeschichte gerechnet, aber natürlich musste das obligatorische Aufkeimen von Gefühlen auftauchen, auch wenn es letztendlich deutlich im Hintergrund stand und glücklicherweise immer wieder hinterfragt wurde.
Aber gerade die anderen Jugendlichen und Betreuer in dem Camp waren für mich nicht wirklich greifbar, kaum mehr als auftauchende Schemen, die ihre Rolle spielten.
Lediglich ein Charakter weiß am Ende mit Vielschichtigkeit wirklich zu punkten, hier verschwimmt dann auch die strikte Gut-Böse-Grenze. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wie Emma lange nicht wusste, wem ich vertrauen kann und somit gut rüber kam, wie sehr sie auf sich allein gestellt ist und allen misstrauen muss.
Die Thematik des streng religiösen Kinderheims mit den grausamen Methoden ist dagegen sehr ... interessant, gerade da es solche Fälle leider tatsächlich gegeben hat. Diese Brutalität wird eindrucksvoll vermittelt.
Spannung entsteht auch dadurch, dass nicht alles erklärbar wirkt und bis zum Schluss bleiben ein, zwei Aspekte nicht hundertprozentig aufgeklärt, was die düstere Atmosphäre aufrecht erhält.
Fazit: /b><Düstere Atmosphäre und bedrückende, gelungen vermittelte Thematik, allerdings fehlten mir anfangs Entwicklungen und die Charaktere konnte ich nicht greifen