Kurzbeschreibung: Mary war nicht nur das beliebteste und hübscheste Mädchen der Schule, sondern auch das am meisten gehasste - und deshalb musste sie sterben. Aber ihr Tod ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang. Ein Fluch sorgt dafür, dass sie den Tag, an dem sie starb, immer wieder erleben muss. Aus der Perspektive ihrer sieben Freunde lernt sie eine ganz andere Mary Shayne kennen. Und bekommt sieben Mal vor Augen geführt, dass jeder gute Gründe hatte, sie zu hassen. Zu den Autoren: Barnabas Miller hat bereits etliche Bücher für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene geschrieben. Außerdem komponiert und produziert er Musik für Spielfilme und Fernsehsendungen. Er lebt in New York, zusammen mit seiner Frau Heidi, der Katze Ted und dem Hund Zooey. Jordan Orlando veröffentlichte seinen ersten Roman noch vor seinem 21. Geburtstag. Neben dem Schreiben widmet er sich der Gestaltung von Webseiten und arbeitet als Werbegrafiker und im Bereich "digitales Kino". Er lebt in New York. Rezension: Die 17-jährige Mary Shayne hat alles, was man sich erträumen kann. Sie führt ein Leben in Saus und Braus, hat reiche Freunde und ist das beliebteste Mädchen auf der Schule, obwohl sie sich eigentlich auf Kosten ihrer Freunde durchs Leben schnorrt. An ihrem Geburtstag wacht sie mit einem gehörigen Kater im Bett eines Möbelladens auf und das ausgerechnet im Schaufenster! Doch wie ist sie dorthin gekommen? Nicht nur diese Frage beschäftigt Mary, auch ihre Freunde verhalten sich ihr gegenüber merkwürdig: Keiner denkt an ihren Geburtstag und zu allem Übel macht auch noch ihr Freund Patrick mit ihr Schluss. Um auf andere Gedanken zu kommen, stimmt Mary einem Date mit Dylan zu, dem besten Freund ihrer Schwester Ellen. Kaum im Restaurant angekommen, erhält sie einen Anruf von Patrick, dass sie ihre restlichen Sachen aus der Hotelsuite, in der er wohnt, abholen soll. Sie fährt mit Dylan zusammen dorthin, doch wartet hier zu ihrer Überraschung eine Riesenfete auf sie! Mary atmet auf, doch nicht lange, denn dann bekommt sie einen SMS-Hilferuf ihrer Freundin Joon, die anscheinend in dicken Schwierigkeiten steckt, und Mary macht sich auf, sie zu suchen...und damit fängt der Albtraum ihres Lebens erst richtig an! "Seven Souls" hat mich zu Beginn an recht verwirrt, denn ich konnte mir viele Geschehnisse um Mary einfach nicht erklären. Warum wird sie in einem Möbelladen wach und kann sich nur schemenhaft an den vorigen Abend erinnern? Dies ist nur eine der Fragen, die sich erst zum Ende hin wie kleine Puzzlesteine stimmig zu einem Ganzen zusammenfügen. Leider empfand ich den Anfang des Romans als etwas zu behäbig, es braucht seine Zeit, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Doch hat man die ersten 100 Seiten gelesen, steigt die Spannung merklich an und man möchte unbedingt erfahren wie es weitergeht. Vor allem, als Mary in die einzelnen Personen hineinkatapultiert wird, erfährt man nach und nach einzelne Rätselauflösungen, die dieses Buch so interessant und spannend machen. Mary ist anfänglich ein sehr unsympathischer Charakter. Von Haus aus nicht sehr betucht, lässt sie sich von ihren Upper Class-Freunden mit Kleidern und feucht-fröhlichen Partys aushalten und empfindet das als Selbstverständlichkeit. Erst als sie in die einzelnen beteiligten 7 Personen hineinkatapultiert wird, erkennt sie, wie verletzend, selbstsüchtig und scheinheilig sie ist/war. Denn jede Person, die näher mit ihr zu tun hatte, hatte gute Gründe, sie zu hassen, und diese Gründe werden vom Autorenduo Miller/Orlando sehr anschaulich und nachvollziehbar in Rückblenden dargestellt. Gewisse Fantasyelemente kommen auch zum Tragen, denn wie man in der Kurzbeschreibung schon erfahren kann, handelt "Seven Souls" auch von einem Fluch, der auf Mary lastet. Gelungen fand ich, dass gerade dieser Fluch ihr erst die Augen auf ihr bisheriges Leben und ihr Verhalten öffnet, ohne zu sehr mit dem erhobenen Zeigefinger darauf einzugehen. In einigen Szenen geht es für ein Jugendbuch recht drastisch zu, daher halte ich die Altersempfehlung ab 14 Jahren als angebracht. Ich kann "Seven Souls" nur empfehlen. Es besticht durch eine gut durchdachte Geschichte, die sozusagen von hinten nach vorne aufgerollt wird, jeder Menge Action und Spannung, vieler kleiner Rätsel, die man zusammen mit Mary löst und einem verblüffenden Ende, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover zeigt eine schemenhafte weibliche Figur vor einem weißen Hintergrund, im Vordergrund umhüllt von Rauch. Eine hübsche Gestaltung, die auch stimmig zum Thema des Buchs passt. Fazit: "Seven Souls" ist ein spannender Mix aus Action, ein wenig Fantasy, verletzten Gefühlen und auch Rache - viele einzelne Puzzlesteine gilt es zusammenzufügen, die ein verblüffendes Ende ergeben und das Buch in einen wahren Pageturner verwandeln.
Puh! Von dem Buch hatte ich schon viel Gutes gehört und konnte daher kaum abwarten, es zu lesen. Jetzt bin ich fertig und weiß echt nicht so ganz, was ich davon halten soll. Zuerst kam ich überhaupt nicht in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist etwas abgehakt und man braucht ein wenig um sich daran zu gewöhnen, gerade wenn man vorher ein sehr flüssiges Buch gelesen hat. Der Lesefluss wird auch im Verlaufe des Buches noch von vielen Anmerkunden in Klammern unterbrochen. Entweder man löst sowas durch Nebensätze oder lässt es ganz weg, denn viele Bemerkungen unterstrichen einfach nur offensichtliche Tatsachen und rissen einem aus dem Satz heraus. Die Hälfte des Buches erlebt man aus Mary Shaynes Perspektive während sich noch lebendig ist und mir wären weit mehr als sieben Gründe eingefallen, um sie zu hassen. Sie ist oberflächlich, arrogant, unverschämt, frech, benutzt die Menschen um sich herum und ist dabei vollkommen von sich eingenommen. Die Betonung in den Beschreibungen liegt hierbei sehr auf Designerklamotten, Marken und Luxus. Es wird allerdings nicht nur einmal erwähnt, dass Marys Freund Patrick eine TAG Heuer trägt, sondern gleich mehrmals im gesamten Verlaufe des Buches. Aus Marys Perspektive erschien es mir noch plausibel, doch später ist das ein sehr unwichtiges Detail, dessen erneute Erwähnung sich mir nicht so ganz erschlossen hat. Am Anfang kommen dann noch so einige Unstimmigkeiten in der Geschichte auf, sodass ich das Buch schon nach kurzer Zeit wieder weggelegt hab. Ihre beiden besten Freundinnen werden zum Beispiel seltsam beschrieben. Zum einen haben wir da Amy, mit der Mary schon seit ihrer Kindheit befreundet ist. Amy ist unsicher, hat wenig Selbstbewusstsein und überhäuft Mary mit Komplimenten. Wie kann so jemand in Marys Welt überleben? Selbst wenn die beiden seit Kindheitstagen befreundet sind, Amy würde mit so vielen Selbstzweifeln doch niemals von den anderen Leuten akzeptiert werden und das würde sie doch weiter kaputt machen oder nicht? Na wie auch immer, Marys andere beste Freundin Joon ist gleichzeitig die Ex-Freundin von Marys Freund Patrick (wir erinnern uns, der mit der teuren Uhr!). Wer tut denn bitte sowas seiner besten Freundin an? Beziehungsweise wie können die beiden danach noch befreundet sein? Offensichtlich lauert hier der erste Grund um Mary zu hassen, doch ich würde dann lieber gar nichts mehr mit besagter bester Freundin zu tun haben wollen, anstatt ihr wie im Buch hinterherzulaufen. Nun gut, neben dem Lesefluss sieht es auch mit der Sprache nicht immer so rosig aus. Die Jugendsprache ist viel zu überzogen und ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem öfter die drei Punkte ... vorkamen. Irgendwann gewöhnt man sich daran, doch besonders am Anfang hab ich mich doch gefragt was die Autoren mir dadurch mitteilen wollen. Nach ca. 130 Seiten kommt dann endlich mal Spannung auf, aber dann gleich so richtig. Marys Tod wird ja schon im Klappentext angekündigt und bis sie nach ca. 200 Seiten stirbt, folgt eine sehr hektische, undurchsichtige und verwirrende Beschreibung der wirklich merkwürdigen Ereignisse und ich kam mir kurzzeitig vor wie in einem Horrorfilm. Das soll jetzt allerdings nicht so negativ rüberkommen, denn nach einem Viertel des Buches war ich zum ersten Mal von der Geschichte gefesselt und konnte das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen obwohl ich solchte Startschwierigkeiten hatte. Dank dem im Klappentext erwähnten Fluch erlebt Mary den Tag dann nochmal (allerdings nicht "immer wieder" wie der Klappentext sagt, sondern tatsächlich nur noch einmal) und schlüpft dabei nacheinander in die Körper ihrer Freunde. Dabei kommen jedes Mal persönliche Erinnerungen der Person hoch, welche Mary vor Augen führen, warum ihre Freunde bzw. ihre Freundinnen sie so sehr gehasst haben. Bei manchen ist dies durchaus plausibel, bei anderen ein wenig an den Haaren herbei gezogen, damit man auch sieben Gründe zusammen kriegt. Außerdem klärt sich nach und nach die verwirrende Geschichte rund um ihren Tod auf. Während man aus Marys Perspektive noch etwas perplex zurückgelassen wurde, klärt sich das Rätsel dann immer weiter auf je öfter sie den Körper wechselt. Auch dieser Teil der Geschichte ist durchaus spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Auflösung rund um den Fluch fand ich ziemlich verworren und damit hätte ich nie gerechnet. Die Seiten 130-330 (grob geschätzt) hab ich wirklich zitternd verfolgt und war durchaus mehrmals positiv überrascht. Was dann wieder abfiel, war das Ende. Viele Dinge sind dann hervorsehbar und werden von den Autoren total ausgeschlachtet, sodass es fast langweilig wurde. Die Nebencharakter, also Marys Freunde, ihr Freund, ihre Schwester und ihre Mutter waren mir allesamt unsympathisch. Sie alle haben ihren Teil zu Marys Tod beizutragen und ich war wirklich ein wenig entsetzt wie skrupel- und herzlos man sein kann, auch wenn ich Mary Shayne ebenfalls nicht sympathisch fand. Die Ideen der beiden Autoren fand ich teilweise schon sehr krass. Im letzten Kapitel des Buches schaltet sich dann doch noch die Mordkomission ein, da man es hier ja mit Marys Leiche zu tun hat. Mir war überhaupt nicht klar, warum Mary nicht schon viiiiel früher die Polizei oder sonst jemanden verständigt hat. Im heutigen Zeitalter sollten Teenager mit einer TAG Heuer (tut mir Leid, ich muss das erwähnen! :D) wohl ein Handy besitzen und bei den teils wirklich grausigen Ereignissen hätte ich keine Sekunde gezögert um einen Notruf und die Polizei zu rufen. Wie auch immer, der Detective, der sich dann einschaltet, ist eine Flasche. Er stellt ein paar halbherzige Fragen, lässt sich dann von zwei Jugendlichen eine Lügengeschichte auftischen, die sich ganz offensichtlich spontan erfunden haben, und meint dann "Ja, wenn das von den Fingerabdrücken so passt, dann ist der Fall wohl abgeschlossen!" Da musste ich dann wirklich kurz auflachen, denn das war eindeutig der größte Flop im ganzen Buch. Obwohl es auch eine schöne Szene gab, wo ein blutverschmierter Jugendlicher ein Taxi zu einem Hotel nehmen wollte anstatt ins Krankenhaus und der Taxifahrer nicht einmal mit der Wimper dabei gezuckt hat.Dass gleich zwei Autoren an diesem unrealistischen Mist beteiligt waren ist umso schlimmer. Fazit Das Buch war definitiv ein Auf und Ab. Der Anfang war ziemlich schleppend, doch obwohl mir niemand in diesem Buch auch nur annähernd sympathisch war, hatte es mich dann doch gefesselt. Die Geschichte rund um Marys Tod und dessen Auflösung fand ich ziemlich gut gelungen und trotz einiger Logikfehler konnte man sich durchaus auf das Buch einlassen. Das Ende übertraf dann sogar den Anfang an Lahmheit. Insagesamt war es okay. Man kann es lesen. Zwischendurch macht es sogar etwas Spaß. Theoretisch würde in der Stelle 3 Sterne vergeben. Aber dann muss ich sagen, dass ich einfach geschockt bin über die Brutalität von Jugendlichen(!) und es macht mich sehr wütend, dass diese ganze Fluch- und Racheaktion an der gehassten Mary nicht einmal am Ende als Fehler dargestellt wird. Der Polizist schluckt die megadämliche Geschichte und alle sind fein raus. Ich frage mich, was die Autoren den wohl selbst jugendlichen Lesern hier vermitteln wollen. Für mich hat das Buch keine "Moral der Geschicht", obwohl hier so viel Gewalt und Hass vorkommt. Man kann viele Gründe haben, jemanden zu hassen, aber deswegen muss man ihn nicht umbringen und das auch noch für korrekt halten. Deswegen gibt es nur 2 Sterne, weil ich das Buch für junge Leser (Empfehlung lag bei 14-16 Jahren) für moralisch nicht vertretbar halte. Im Endeffekt muss das wohl jeder für sich entscheiden, deswegen kann ich hier auch nicht klar sagen, ob es eine Leseempfehlung ist oder nicht ;) (Juni 2012)
Das Buch beinhaltet im Grunde eine spannende Geschichte, sonst hätte ich es nicht fertig gelesen. Allerdings halte ich den Schreibstil für ziemlich schlecht und mir gingen auch die ständigen Wiederholungen des Autors auf die Nerven. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das an der Übersetzung liegt. Und als ob das nicht reicht, musste er immer das Offensichtliche nochmal bis ins kleinste Detail erklären! Und von der Auflösung der ganzen Geschichte möchte ich gar nicht erst anfangen. 2 Sterne, weil ich trotz nervenaufreibendem Schreibstil wissen wollte, wie es endet und der Spannungsbogen aufrecht erhalten werden konnte. Ach ja und das wirklich Ende habe ich nicht verstanden.
*DNF Leider überhaupt nicht meins ...
2,5 -3 Sterne, ganz gute Grundidee, aber nicht mein Fall
2,5 -3 Sterne, ganz gute Grundidee, aber nicht mein Fall
Für jemanden der mit dem Genre mal warm werden möchte sicher nicht schlecht, mich konnte es leider nicht überzeugen.
B u c h r e v i e w Seven Souls hat mich leider nicht wirklich vom Hocker hauen können. Ich habe das Buch schon seit Ewigkeiten auf dem Sub. Ich hatte es mir gekauft als es noch eher in mein Beuteschema passte und wenn ich es damals auch grad gelesen hätte, dann hätte es mir wahrscheinlich auch etwas besser gefallen. Der Schreibstil der Autoren hat mir gut gefallen, es war sehr einfach und flüssig zu lesen. Der Aufbau der Geschichte zieht sich die erste Hälfte und die zweite Hälfte ist dann zwar spannend, aber die Auflösung ist meiner Meinung nach sehr überzogen und unrealistisch. Versteht mich da jetzt nicht falsch, ein Buch, vorallem ein Thriller, muss meiner Meinung nach nicht immer realistisch sein, aber dann muss die Auflösung zu dem Rest des Buches passen und das hat sie hier leider gar nicht. Die Charaktere haben das ganze leider auch nicht rumreissen können. Mary Shane ist dieses typische It-Girl das jeder aus der Schulzeit wahrscheinlich kennt und niemand wirklich leiden konnte. Ihr Umkreis ist leider nicht wirklich besser. Ich habe mich oft beim lesen gefragt warum man überhaupt jemandem eine Freundschaft vorspielen muss und diese nicht einfach beendet wenn man, wie jetzt die Freunde von Mary Shane, die Person einfach hasst. Normalerweise hat ein Jugendbuch immer eine moralische Botschaft, jedoch vermittelt mir das Buch eher das es okay ist einen Menschen zu töten wenn man nur genug Leute findet die diesen auch hassen, was ich sehr schade finde, den aus der Grundidee hätte man wahrscheinlich so viel mehr machen können. Ich würde dieses Buch empfehlen wenn man als Jugendlicher mal mit dem Genre Thriller warm werden möchte, jedoch würde ich es erfahrenen Thriller Lesern nicht empfehlen.
2,5 -3 Sterne, ganz gute Grundidee, aber nicht mein Fall







