Teenager sein - wie war das nochmal?
Über mehrere Zufälle gelangte ich zu diesem Buch. Ich brauchte mal wieder eine leichtere Lektüre für zwischendurch - perfekt. Aber auch vermeintlich leichte Lektüre hat ihre Tücken. Man wird gefühlt in die eigene Teenager-Zeit zurück katapultiert. Tausende und abertausende Gedanken und Erlebnisse, die es zu verarbeiten gilt, wurden in den Lebensalltag der Hauptfigur Julie gut eingearbeitet. Obwohl, Julie und ihre Freundinnen vielleicht mit 12 Jahren, doch auch sehr frühreif wirkten (in meiner Erinnerung waren wir mit 12 Jahren noch nicht so weit), wurden in Julies derzeitigem Leben viele verschiedene Probleme verarbeitet. Manches lädt zum schmunzeln ein und andere Themen regen zum Nachdenken an. Unser Ich von früher sowie unsere Kinder in der Zukunft mussten/müssen sich vielen Hürden stellen. Niemanden bleibt das erspart. Umso wichtiger sind sie Bezugspersonen. Ein Gedanke, der mich im Nachgang noch beschäftigt. Unseren Kindern eine Stütze sein in allen Lebenslagen - obwohl auch wir Erwachsene letzten Endes einfach 'nur' Menschen sind. Aus Fehlern, Taten und Erkenntnisse sprechen lassen. Füreinander da sein ...

