Ich bin eigentlich nur zufällig auf dieses Buch gekommen und ich finde es ist genau was für zwischendurch. Es ist spannend aber gleichzeitig einfach ruhig und es geht darum das alles gemeine was man anderen antut folgen hat, und wie wichtig es schlimme Dinge in der Vergangenheit hinter sich zu lassen ohne sie zu verdrängen. Die Protagonistin wäre eine starke Persönlichkeit wenn sie sich nicht hinter all den Gemeinheiten verstecken würde, da kommt Lucifer ins Spiel und ändert alles.
Ich bin vielleicht kein Tyrann. Doch ich habe mit den Mitteln, die ich hatte, das schlimmste angerichtet, was mir möglich war. 💔
Syrena ist ein echtes Biest. Sie schikaniert alle Menschen in ihrem Umfeld und nimmt sich das was sie braucht. Sie verletzt Menschen absichtlich und vertraut nur sich selbst. Unsympathisch oder?
Dachte ich zunächst auch. Doch plötzlich taucht ein unbekannter Mann auf der Syrena auf einen Weg nimmt der schmerzhaft und zugleich heilsam ist. Dieser unbekannte ist der Teufel höchst persönlich. Luzifer.
Puhh diese Story war unerwartet tief. Sie hat mich wirklich bewegt. Was Syrena durch gemacht, war unfassbar grausam und traurig. Wie ihre Eltern sie einfach vernachlässigt haben und sie dadurch den falschen Weg eingeschlagen hat.
Luzifer sagt etwas sehr wichtiges, was Syrena schmerzhaft lernen musste und man auch unbedingt in die Realität mitnehmen sollte:
„Eine traumatische Kindheit ist keine Entschuldigung dafür, seine Mitmenschen zu tyrannisieren.“
Dieses Buch zeigt sehr eindrucksvoll das es nur einen einzigen Menschen oder eben Teufel braucht, der nicht nur das böse in einem sieht. Wir alle machen Fehler. Aber es ist wichtig, das wir eben daraus lernen und nicht unser Umfeld zerstören.
Dieses Buch hat viel mit meiner Gefühlswelt gemacht und wird noch eine Weile nachklingen.
Kennt ihr diese Mädchen, die in der Schule die Fäden in der Hand haben? Die entscheiden, wer dazugehört – und wer für immer draußen bleiben muss? Die nicht einfach nur gemein sind, sondern gezielt zerstören, bloßstellen, manipulieren – alles, damit sie sich selbst mächtiger fühlen?
Ich kannte solche Mädchen. Ich war selbst einmal das Ziel.
Und trotzdem – oder gerade deswegen – hat mich Syrena so tief in ihren Bann gezogen.
Denn Syrena ist nicht einfach nur „fies“. Sie ist keine zickige Königin der Highschool. Sie ist etwas anderes. Etwas Gefährliches.
Sie ist klug, manipulativ, berechnend – und in ihrer Boshaftigkeit faszinierend. Sie lacht nicht nur über das Unglück anderer, sie inszeniert es. Spielt mit ihren Mitmenschen wie mit Schachfiguren. Und während ich sie manchmal am liebsten geschüttelt hätte, konnte ich nicht aufhören, ihr zu folgen. Weil ich spürte: Da ist mehr.
Und genau das sieht auch er: Luzifer.
Ja – der Luzifer. Der Herrscher der Hölle.
Der Verführer. Der ewige Sünder. Der Böse schlechthin.
Doch Madelaine Harder macht aus ihm keinen platten „Bad Boy“. Sie schenkt ihm Tiefe.
In diesem Buch ist Luzifer nicht nur der Teufel – er ist der Einzige, der Syrena wirklich sieht. Er erkennt ihre Abgründe, ihren Schmerz, ihre zerrissene Seele. Und er will sie retten. Ausgerechnet der, dem die Seelen der Verdammten gehören, glaubt, dass Syrena eine zweite Chance verdient hat.
Was dann folgt, ist mehr als eine Dark Romance.
Es ist eine düstere Reise durch Schuld, Sehnsucht und Selbstzerstörung. Ein höllischer Roadtrip voller Gänsehautmomente, gefühlvoller Offenbarungen und bittersüßer Spice-Szenen.
Luzifer zeigt Syrena, was sie getan hat – und was ihr angetan wurde. Er hält ihr die Wahrheit vor Augen, lässt sie fühlen, was sie verdrängt hat. Und langsam, schmerzhaft, beginnt sie zu begreifen.
Madelaine Harder gelingt etwas, das nicht vielen Autor*innen in diesem Genre gelingt: Sie erschafft Figuren, die man nicht einfach nur „mag“. Man liebt sie trotz – und wegen – ihrer Fehler. Syrena ist roh, kaputt, bissig – und doch tief verletzlich. Luzifer ist mächtig, unwiderstehlich und trotzdem voller Mitgefühl.
Die beiden ziehen einander an wie zwei Planeten, die auf Kollisionskurs sind – und dabei eine wunderschöne, zerstörerische Bahn zeichnen.
Ich habe gelacht, geschluchzt, gewütet und mitgefiebert.
Ich habe mich auf jeder Seite verloren und wollte nicht, dass es endet.
„Böse Mädchen gehören IHM“ ist mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist ein düsteres Märchen über Erlösung, Liebe in ihrer rohesten Form und die Frage, wer am Ende bestimmt, was verdammt – und was rettet.
Für alle, die Dark Romance lieben – aber mehr wollen als nur den nächsten heißen Bad Boy.
Hier bekommt ihr Tiefe. Dunkelheit. Heilung. Und vielleicht sogar ein bisschen Himmel in der Hölle.
Böse Mädchen gehören ihm - Das Buch ist im Genre als Dark Romance gegliedert wobei es für mich eher New Adult Drama wäre.
Das Cover ist jetzt natürlich kein professionelles High Quality Grafikdesign aber die Seitengestaltung im Buch mit den Grafiken wirklich hübsch gemacht. Deswegen, erlaubt euch niemals rein vom Buchcover ein Vorurteil.
Bei dem Buch handelt es sich um das Buch der lieben Maddy und wurde komplett im Selfpublishment veröffentlicht. Deswegen großen Respekt an dich liebe Maddi.
Inhalt:
Es geht um Syrena und ihrem Leben als verwöhnte College Göre die sich wirklich alles erlauben und herausnehmen kann. Syrena liebt es die Zügel in der Hand zu halten, alles zu kontrollieren und jedem seine Schwächen und Fehler vor die Augen zu halten und denjenigen vor versammelter Mannschaft zu demütigen. Was es mit den Konsequenzen für denjenigen auf sich hat, ist ihr schlichtweg egal. Syrena ist durch und durch böse, oder? Doch eines Tages kreuzt Lucian vor ihrer Tür auf und nimmt sie mit auf eine Reise durch ihre Vergangenheit, ob sie will oder nicht. Dabei muss sich Syrena mit Wahrheiten auseinandersetzen, die sie lange und fest verschlossen verborgen hielt. Das Ziel, die Rettung ihrer Seele.
Mein Fazit:
Leider konnte ich so gar nichts mit dem Buch anfangen. Es tut mir schrecklich leid. Ja, es ist mal was vollkommen neues, dass mal eine weibliche Prota im Bereich Dark Romance als der toxische Part darsteht und nicht dieses Machtgehabe was man sonst so aus dem DR Bereich kennt ständig ausgespielt wird. Dennoch, für mich fehlt da irgendwie der rote Faden. Es hat mich persönlich mit einigen Fragen zurückgelassen die einem nicht wirklich erklärt wurden oder einfach zu wenig. Die Storyline war mir zu weit hergeholt und alles zu schnell abgehandelt. Die Geschichte rund um Syrena ist absolut dramatisch und man bekommt ein Gefühl und Momente gezeigt, warum Syrena so ein Mensch ist, wie sie ist aber irgendwie denke ich mir, das macht in meinen Augen keinen wirklichen Sinn. Der Aufbau der Romance ist kaum gegeben, auch wenn es ein fast burn ist, war es mir zu wenig auseinandersetzen mit den Gefühlen bzw mich als Leser da mehr mitzunehmen. Viele Wiederholungen wie Troubelmaker und Frechdachs, mehrmals in jedem Kapitel, das war dann schon etwas mehr als störend. Dann die Logik: Syrena wird mit wirklich sehr belastenden Zeug aus ihrer Vergangenheit konfrontiert und alles wird einfach so gefühlt von ihr hingenommen innerhalb vom drei Tagen? Wofür Menschen Jahre an Therapie brauchen? Es war einfach zu wenig Auseinandersetzung mit diesem Thema, oder ich habe es nicht verstanden. Mir tut es im Herzen weh, nichts besseres sagen zu können aber letztendlich ist auch alles eine Geschmackssache.