11. Juli
Rating:3.5

Ich habe mir etwas mehr erhofft…

Dieses Jahr habe ich mir, wie auch die letzten Jahre, vorgenommen, mehr Bücher von Selfpublishern zu lesen. Man entdeckt immer so viele tolle Autor*innen, die ich so wahrscheinlich nie entdeckt hätte. G. A. Harder stand eigentlich nicht auf meiner Liste, ich bin sehr spontan auf die Autorin gestoßen und fand die Idee ihres Buches unfassbar spannend. Ein Buch über die Liebe, Schicksalsschläge und dem Glauben? Klang interessant! Der Schreibstil von G. A. Harder war sehr angenehm. Man kam gut durch die Seiten. Vom Setting hat man leider nicht so viel mitbekommen, da es hier relativ wenige Ausführungen gab. Mir fehlte generell auch etwas die bildliche Beschreibung. Das hätte der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Der Verlauf der Geschichte… Puh, schwierig… Am Anfang war ich voll drin und fand den Verlauf auch schlüssig. Von Kapitel zu Kapitel wurde es aber immer chaotischer und irgendwann habe ich komplett den Faden verloren. Mir wurde auch zu schnell von „verliebt sein“ gesprochen. Eigentlich finde ich das nicht schlimm, wenn ich das als Leser nachempfinden kann, aber hier war das nicht der Fall. Trotzdem mochte ich das Ende sehr - Das war richtig heartwarming und hat mich sehr berühren können. Auch das Thema „Glaube“, mit dem ich keine Berührungspunkte habe, fand ich gut eingearbeitet. Ich habe mich davon nicht überladen gefühlt, was mir wichtig war. Die Charaktere mochte ich auch sehr. Beide waren sehr sympathisch und gut ausgearbeitet. Ich mochte die vielen kleinen Details und das man sehr viel von den Gedanken der beiden mitbekommen hat. Sie blieben auch in character und haben zudem eine tolle Entwicklung durchgemacht. Ich denke, ich würde noch mehr von der Autorin lesen, um ggf. auch die Entwicklung sehen zu können!

Wege der Vergebung
Wege der Vergebungby G. A. HARDERtredition