Ich war ein bisschen skeptisch, ob das Buch mich überhaupt überzeugen wird. Doch das hat es! Es ist jetzt kein Highlight geworden, aber ich muss sagen das der flotte Erzählstil mich sehr beeindruckt hatte. Dazu dass das Buch nicht in dem üblichen Gesprächsstil geschrieben wurden, sondern eher in den Gedanken der Protagonisten, was mich überzeugt hat. Denn Phoebie kennt das Gefühlt von Einsamkeit besser als jede Berührung. Ihre Nächte gehören den Sternen, ihre Gedanken der Frage, warum sie sich nie zugehörig fühlte. Etwas in ihr sehnt sich - nach mehr, nach Antwort, nach einem Schatten, den nur sie zu erkennen scheint. Dean wohnt im Verborgenen. Ein Mann mit undurchschaubarem Blick und leiser Finsternis in der Stimme. Wer Dean begegnet, spürt es - das Flüstern des Unheilbaren, die Kälte, die sich in die Seele frisst. Als sich die Wege der beiden kreuzen, beginnt ein Spiel aus Nähe und Distanz, aus Fragen ohne Antworten und einer Anziehung, die tiefer reicht als die Erinnerung. Dean hätte nie stehen bleiben sollen. Doch manchmal genügt ein Blick und alles, was sicher erschien, beginnt zu schwanken. Denn manche Sterne führen nicht ans Ziel. Sondern dorthin, wo alles seinen Ursprung hat: Ins Dunkel zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Und wenn ihr, wie ich, auch diesen Klappentext interessant findet und gerne Romantasy liest, dann kann ich euch dies empfehlen!🖤
Eine dunkle Romantasy mit spannenden Charakteren, aber teils sehr flottem Erzählstil
Rezensionsexemplar | Herzlichen Dank an die Autorin für das Vertrauen!
Die Sterne, die uns riefen war mein erstes Buch von Anna Dawn, doch die Autorin ist längst kein Neuling. Und was soll ich sagen? Der Auftakt ihrer neuen zweibändigen Reihe macht Lust auf mehr.
Klappentext
Die Sterne, die uns riefen Zwischen Asche und Unendlichkeit – Band 1. Zwei Seelen. Ein Fluch. Eine Entscheidung, die alles verändert. Sie kennt das Gefühl von Einsamkeit besser als jede Berührung. Ihre Nächte gehören den Sternen, ihre Gedanken der Frage, warum sie sich nie zugehörig fühlte. Etwas in ihr sehnt sich – nach mehr, nach Antwort, nach einem Schatten, den nur sie zu erkennen scheint. Er lebt im Verborgenen. Ein Mann mit undurchschaubarem Blick und leiser Finsternis in der Stimme. Wer ihm begegnet, spürt es – das Flüstern des Unheilbaren, die Kälte, die sich in die Seele frisst. Als sich ihre Wege kreuzen, beginnt ein Spiel aus Nähe und Distanz, aus Fragen ohne Antworten und einer Anziehung, die tiefer reicht als Erinnerung. Er hätte nie stehen bleiben dürfen. Doch manchmal genügt ein Blick – und alles, was sicher schien, beginnt zu schwanken. Denn manche Sterne führen nicht ans Ziel. Sondern dorthin, wo alles seinen Ursprung hat: Ins Dunkel zwischen Wahrheit und Wahnsinn.
Erster Eindruck
Schon das Cover verspricht ein gefühlvolles, leidenschaftliches, aber auch dunkles Abenteuer :) Der Plot hält dieses Versprechen. Vor allem das Finale wirkt wie ein kräftiger Startschuss.
Was mich begeistert hat
Die Sprache malt Bilder. Der Blick auf die Welt ist schön durch die Charaktere bzw. besonders durch ihre Aufnahme dieser geprägt. Das ist bei zwei POVs immer ein echt cooler Ansatz, da so auch die Charaktere mehr eine eigene Stimme bekommen!
Die Grundidee kombiniert Romantik, Dark-Fantasy-Vibes und (aber auch!) ernstere Themen im Bereich der Traumabewältigung .
Der Schluss setzt einen echten Adrenalinstoß. Cliffhanger-Alarm, aber im besten Sinn als Auftakt einer Reihe!
Wo es noch Luft nach oben gibt
Das Pacing schwankt. Manche wichtige Szene rauscht vorbei, während weniger zentrale Passagen viel Raum einnehmen. Das sorgt für einen kleinen Serien-Feeling-Mix, der mich manchmal kurz aus dem Flow gerissen hat.
Die Figurentiefe, vor allem zwischen den beiden Leads, bleibt an ein paar Stellen eher vage. Ein paar zusätzliche Einblicke in ihre Gefühle hätten die Bindung greifbarer gemacht.
Genre-Switches, etwa toxische Beziehungsdynamik oder eine angedeutete Gewaltszene, wirken stellenweise überraschend. Ein sanfterer Übergang hätte diese Themen noch intensiver wirken lassen und sie angenehmer in die Geschichte eingewoben. Bitte schau dir hierzu noch die Content Notes an, falls dich gewisse Themen potenziell triggern.
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!!!Achtung, möglicher Spoiler vom Anfang des Buches!!!!
Ein konkretes Beispiel: das brennende Heim taucht plötzlich auf und fühlt sich konstruiert an. Mehr Verknüpfung mit dem Hauptkonflikt hätte die Szene glaubwürdiger gemacht.
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Trotzdem: ich bin positiv angetan von der gesamten Thematik rund um die beiden Charaktere, zu sehr kann ich allerdings auf die Dynamik der beiden nicht eingehen, weil noch Wissen aus dem Folgeband fehlt und ich hier nicht versehentlich Spoilern möchte!
Die positiven Aspekte überwiegen für mich. Gedankenfragmente der Protagonisten, eingewoben in ihre Kapitel, sind definitiv interessant. Das Ende zeigt, dass hier noch etwas Großes vorbereitet wird. Ich bin gespannt, wie sich die Charaktere entwickeln, gerade was die Geschichte rund um beide Protagonisten betrifft, der Klappentext sagt ja bereits: Wir befinden uns zwischen Wahrheit und Wahnsinn. Ist da eine Bestie? Oder doch ein moralisch komplexes Wesen? Band 2 darf mir das gerne verraten.
Fazit
"Die Sterne, die uns riefen" ist ein vielversprechender Reihenauftakt, der mit starken Bildern und einem packenden Finale punktet. Kleine Schwächen im Erzählrhythmus und in der Figurenzeichnung bremsen gelegentlich, nehmen dem Lesevergnügen aber nicht den Drive. Wenn ihr Lust auf düstere Romantasy mit dunklen Untertönen habt, die nicht direkt nach 50 Seiten aufgelöst wird, schaut unbedingt rein. Bedenkt, dass es sich um Band 1 handelt und noch lange nicht alle Fragen beantwortet sind.