Avery Parker - Roter Stern: Namenlos In einer dystopischen Zukunft, die von globalen Katastrophen geprägt ist, herrscht Jarl der Reformer mit strenger Gewalt. Rey Wood und ihre Familie leben in einem abgelegenen Teil der Welt, fernab der großen Städte. Doch auch hier erreichen die machthungrigen Einflüsse das Leben von Rey und ihrer Gemeinschaft. Als das Volk gegen die Unterdrückung aufbegehrt, führt der Protest zu einem chaotischen Aufstand, aus dem Rey nur mit Hilfe eines neuen Verbündeten entkommen kann. Trotz ihrer Flucht bleibt sie von dem Verlust ihrer Mutter, in den Fängen des Regimes gefangen, tief verletzt. Der Schreibstil der Autorin ist anspruchsvoll und kraftvoll beschrieben, was das Lesevergnügen erheblich steigert. Die flüssige Erzählweise und die fesselnden Perspektivenwechsel tragen zur Spannung der Geschichte bei und erlauben es den Leser, tiefere Einblicke in die Charaktere zu gewinnen. Ein besonders prägender Moment ist der Tod von Reys Mutter, der ihr Leben für immer verändert und eine emotionale Intensität entfaltet, die den Leser berührt. Die packende Flucht von Rey und ihrem Freund Will wird eindringlich dargestellt, während Reys Vater alles daran setzt, sie vor den Bedrohungen zu schützen. Durch diese Erlebnisse wird die Abhängigkeit von vertrauenswürdigen Persönlichkeiten wie ihrem Vater und Will deutlich, die Rey in dieser schwierigen Zeit Halt bieten. Ein zentrales Thema des Romans ist die Auseinandersetzung mit der Einschränkung des freien Willens und der Manipulation durch gezielte Informationen. Diese Themen sind nicht nur relevant für die fiktive Welt, sondern spiegeln auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wider. Die realistische Darstellung dieser Problematiken verleiht der Dystopie eine beunruhigende Aktualität und regt zum Nachdenken an. Das Ende der Geschichte lässt Raum für Hoffnung, da die Figuren lernen, trotz ihrer großen Verluste eine positivere Zukunft in Betracht zu ziehen. Die gekonnte Kombination aus Abenteuer und Rätsel schafft eine fesselnde Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht. Insgesamt ist das Buch eine klare Weiterempfehlung hervorgehoben, insbesondere für diejenigen, die Freude an durchdachten Jugendromanen mit emotionaler Tiefe haben.

Gute Idee, jedoch eine nicht so spannende Ausführung.
|Spoiler| Dafür das es sich um Science-Fiction handelt (unsere Welt in der Zukunft) und man für dieses Genre echt viele Freiheiten hat um eine neue Welt, neue Regierung und neue Gesellschaft zu erschaffen, wurde diese Chance nicht genutzt. Da das Buch über eine zerstörte Zukunft handelt, wo man viele Möglichkeiten hat eine Neue/ anderewelt aufzubauen, wurde das leider kaum genutzt. Die Idee mit der neuen Regierung fand ich nicht mal schlecht , wenn auch nicht gerade sehr originell, aber durch den komplizierten Schreibstil (vorallem beim Prolog) bin ich von Anfang an nicht gut in die Geschichte rein gekommen. Die Protagonisten mochte ich sehr, auch wenn ich sie trotzdem ehr oberflächlich beschrieben fand. Rey mochte ich durch ihre Abenteuerliche und Wissbegierde Art sehr. Sie war genauso wie ein Kind sein sollte. Will war zwar genau das Gegenteil von ihr, aber auch ihn mochte ich, wenn auch ich ihn manchmal von seinen Gedankengang nicht verstanden habe. Von Tante Em hätte ich gerne noch viel mehr erfahren und gehört. Leider konnte ich keine tiefgründiger Beziehung zu allen Charaktern aufbauen, da ich es einfach noch zu oberflächlich beschreiben fand. Auch musste ich mir jedes Mal in Kopf rufen ,das die Protagonisten noch kleine Kinder sind, sie jedoch die ganze Zeit reden und denken wie erwachsenen. (z.B als sie erfahren haben das sie ihre Eltern nie wieder sehen werden, haben sie keine tieferen Emotionen gezeigt, was ein Kind unter 10 Jahren niemals machen würden). Es wurde sehr viel geschrieben für wenig Action. Auch, das die Sicht andauernd gewechselt hat und man nicht einmal Spannung dabei hatte, da immer alles reibungslos funktioniert hat, wurde es sehr schnell sehr langweilig. Mir kam es so vor als hätte ich nur einen Prolog gelesen und die Geschichte fehlt komplett. Auch hab ich im Buch viele Erklärungen immer einfach übersprungen, weil in zehn Sätzen immer noch das selbe stand wie im ersten. Für mich war weder die Geschichte, noch die Protagonisten weiter spannend bzw. Tiefgründig. Auch hatte man viele Seiten ,jedoch kaum Geschichte. Auch die Zeit und die Protagonisten haben ständig gewechselt ,was es auch schwierig gemacht hat und den Schreibstil fand ich auch relativ schwierig zu verstehen. Ich denke der zweite Teil könnte echt noch interessant werden, vorallem was aus Will und Rey noch wird interessiert mich noch und wie sie sich noch entwickeln. Von mir gibt es jedoch leider nur 2.5 Sterne.
Leider bin ich nie in dem Buch angekommen. Kinder verhalten sich nicht wie solche und sind die Hauptprotagonisten in dem Buch.
-Rezensionsexeplar- Zur Story: Wir folgen hauptsächlich Rey. Sie ist ein Kind (noch nicht in der Schule, also vermutlich 5). Sie lebt mit ihrer Familie in einer Stadt, die von einem Diktator geführt wird und die auf die totale Überwachung der Einwohner abzielt. Aber es regt sich Widerstand. Meine Meinung: Ich bin nie in dem Buch angekommen. Mein Hauptproblem war, dass die Hauptprotagonisten kleine Kinder (unter 10) sind, die sich aber nicht wie solche verhalten. Sie denken, reden und handeln fast exakt gleich wie die Erwachsenen nur dass dann immer mal wieder ein Einschub ala „aber ich bin ja noch so klein und weiß noch nicht so viel, wie die Erwachsenen“ Das hat das ganze für mich so unglaubhaft gemacht, dass ich wohl nie in der Geschichte ganz angekommen bin. Die Story an sich ist meiner Meinung nach auch ausbaufähig. Ich denke durchaus, dass Potential für einen zweiten Band besteht, aber ich hätte diesen ersten Band hier vermutlich einfach in gekürzter Form als Prolog genommen. Es passiert nämlich an sich recht wenig. Und das was passiert, wird durch den Wechseln des POVs meistens dann noch in die Länge gezogen. Daher mein Fazit: In gekürzter Form bestimmt ein toller Prolog, aber ein eigenständiges Buch ist das für mich nicht.
Viele Worte, wenig Geschichte
*Rezensionsexemplar* Die junge Rey verliert bei einem Protest ihre Mutter. Heraus hilft ihr Will, welcher ein guter Freund für sie werden wird. Gemeinsam bestreiten Sie einen neuen Weg, um dem Regime zu entkommen und vor Wills geheimer Tat zu fliehen. Hört sich erst einmal spannend an, doch von der ganzen Story, war für mich persönlich nur ein einziges Kapitel wirklich fesselnd. Die ganze Story ist sehr zäh und kommt nur schleppend voran. Der Grund dafür sind die sehr langen Kapitel und die wirklich oft wechselnden Perspektiven, was ich sonst eigentlich sehr gut finde. Hier jedoch dreht sich die Geschichte dadurch immer wieder im Kreis und die Handlung schreitet nicht voran. Auch fehlte mir hier eine kurze Kennzeichnung mit Namen, um welche Perspektive es gerade geht. Der Schreibstil hat mich leider auch nicht wirklich abgeholt. Ich denke die Story hatte Potenzial, wurde aber in den spannenden Momenten nicht weiter vertieft und durch zu ausführliche Beschreibungen der Situation und der Gefühle gab es keinen Spannungsbogen mehr. Die Protagonisten waren sehr sympathisch, wobei man von den aktuellen Herrscher hauptsächlich nur etwas im Prolog und Epilog mitbekommen hat. Hier hätte ich mir eine aktivere Rolle während der Geschichte gewünscht. Die Geschichte soll wohl fortgesetzt werden, aber ich werde in Band 2 nicht reinlesen. Es kann gut sein, dass die Story dort etwas an Fahrt aufnimmt.



