
Ein sehr ruhiges Buch
Ich hatte von dem Buch leider etwas ganz anderes erwartet. Das Verschwinden von Ruthie ließ mich davon ausgehen, dass es um die Suche nach ihr ginge. Gefreut habe ich mich daher auf einen Spannungsroman mit einer interessanten Familiengeschichte, bekommen habe ich ein sehr langsames Buch, das mich persönlich leider nicht mitgenommen hat. Die Figuren konnten mich nicht wirklich berühren. Dazu kommt, dass nicht immer gleich klar war, in welcher Zeit eine Erzählung gerade spielt, bzw. dass man über abrupte Zeitsprünge stolpern konnte. Mir fehlt zudem eine Triggerwarnung zu Tot-/Fehlgeburt und Demenz und was diese Krankheit für Angehörige bedeuten kann, da die doch recht ausführlich beschrieben wird (diese Teile haben mich tatsächlich am meisten berührt)
Ein tolles und emotional ergreifendes Buch.
Kurzweiliges Lesevergnügen
Das Buch las sich sehr gut. Ich mochte den Schreibstil und die Story. Letztere fühlte sich für mich aber irgendwie oberflächlich an. Ich konnte nicht so wirklich mitfühlen. Und das, obwohl die Geschichte so viel Potential zum Mitfühlen gehabt hätte. Schade. Aber alles in allem ein gutes Buch.
Berührendes Buch über die postkolonialen USA
Eine spannend erzählte Geschichte über die Diskriminierung von native Americans, über Rassismus und Kolonialismus und über den Widerstand dagegen. Toll und fundiert geschrieben.
Ein sehr bewegendes Buch in dem so viel steckt: Familie, Verlust, Schuld, Vergebung. Ich habe ein wenig gebraucht, bis ich die Geschichte zu lieben gelernt habe und gegen Ende kratzt es ganz leicht an Kitsch, aber grundsätzlich ein tolles Buch.
Ein tiefgehender Roman über Familie, Hoffnung und Verlust.
Ich denke, zum Inhalt des Buches muss ich nichts mehr sagen. Umso mehr möchte ich meine Gedanken aufschreiben, die mir während des Lesens und jetzt nach Beendigung dieses Buches gekommen sind. Ich lese nicht so häufig Romane dieser Art. Denn wenn mich ein solcher packt, zieht es mich mit allen in die Story und macht mich traurig und nachdenklich. Dieser Roman hat mich irgendwie traurig zurückgelassen, obwohl die Hauptprotagonistin mir ein zufriedenes Gefühl am Ende des Romans gegeben hat. Ich hatte sogar Verständnis von Normas "Mutter". Die Charaktere waren gut ausgearbeitet und ich konnte mir die Landschaft, das Beerenpfücken, die Abwertung der indigenen Arbeiter und Normas Leben in ihrer Familie lebhaft vorstellen. Erst nachdem ihr halbes Leben vorbei war, durfte sie ihre richtige Familie kennenlernen und anscheinend hat sie ihren Frieden mit dem Vorfall gemacht. Zuhause ist dort, wo man sich zuhause fühlt. Und dort scheint es ihr jetzt gut zu gehen
Für ein Debüt ein zu loben des Werk. Melancholisch und sehr wild gewaltige Sprache. Für mein Geschmack etwas zu lange Kapitel aber starke Themen wie Trauma, verlust, Identität, Rassismus und Schicksalsschläge. Ich habe mir aufgrund der Rezension sehr große Erwartungen gemacht und die wurden leider nicht so ganz erfüllt deswegen leider nur drei Sterne. Ich für meinen Geschmack fand, dass die Hauptcharaktere mit ihrem Verhalten keine ganz glatte Ausgestaltung hatten mit dem Handlungsstrang.
Stark angefangen, zum Schluss hin nachgelassen und das Ende war wieder gut. zwischenzeitlich hat es sich ganz schön gezogen.
Gute Buch über familiäre Beziehungen
Beeren sammeln ist ein Buch voller Emotionen . Verzweiflung, Wut und tiefe Trauer durchziehen die Geschichte. Der Roman nahm mich mit auf eine bewegende Reise, auf der es nicht nur um Verlust ging, sondern auch um die Suche nach sich selbst. Die Figuren wirken eindringlich und authentisch, sodass man ihre inneren Kämpfe intensiv miterlebt. Ein nachdenkliches, berührendes Buch.
Konnte mich nicht catchen, leider kein Lesevergnügen
Leider bin ich mit dem Schreibstil nicht warm geworden. Häufige Zeitsprünge innerhalb eines Abschnittes haben meinen Lesefluss gestört. Zudem war es mir zu viel nacherzählt, dadurch fühlte ich mich selten mittendrin und konnte vieles nicht mitfühlen oder nachvollziehen. Ich fand manches dann auch etwas unrealistisch. Und da man leider von Anfang an weiß, was passiert, blieb die Spannung auch aus. Die Story an sich war nicht schlecht; wenn das Buch anders aufgebaut gewesen wäre und spannender geschrieben, hätte es mir vermutlich besser gefallen. Schade!

“Die Weißen versuchen schon seit Jahrhunderten, uns unsere Identität zu nehmen. Logisch, dass du dich nicht erinnerst. Aber jetzt weißt du es und kannst es den Leuten sagen. Du musst versuchen es zu fühlen.”
Beeren pflücken von Amanda Peters ist ein ruhiger, aber sehr eindringlicher Roman, der mich trotz der eher leisen Geschichte sehr gefesselt hat. Auch wenn man schon direkt zu Beginn versteht, wie die beiden Erzählstränge zusammenhängen und dadurch weniger klassische Spannung entsteht, wollte ich trotzdem unbedingt weiterlesen und erfahren, was die beiden Protagonist*innen und ihre Familien über all die Jahre hinweg erlebt haben. Der Roman behandelt viele wichtige Themen wie Familie, Herkunft, Schicksal, Rassismus und Alltagsrassismus, aber auch Entwurzelung und die Suche nach Identität und Zugehörigkeit. Besonders spürbar ist dabei die große Schwere und Einsamkeit, die beide Figuren begleitet. Die vielen Rückschläge, die sie im Laufe ihres Lebens erleben müssen, machen ihre Geschichten sehr bewegend. Immer wieder steht auch die Frage im Raum, wie sehr ein einzelnes Ereignis ein ganzes Leben verändern kann und wie anders alles vielleicht hätte verlaufen können. Gleichzeitig spürt man viel Wut, aber auch vorsichtige Andeutungen von Vergebung, ohne dabei zu relativieren oder schönzureden, was der damals kleinen Ruthie und ihrer Familie angetan wurde. Ein kleiner Kritikpunkt für mich war der teilweise recht trockene Erzählstil. Dadurch blieb ich emotional stellenweise etwas auf Distanz, und einige der vielen Charaktere wirkten für mich eher blass. Auch der Umgang mit einem Thema rund um Joe hat mich nicht ganz überzeugt. Dass seine Tat vor allem mit seinen eigenen Traumata erklärt wird, fühlte sich für mich etwas unglücklich gelöst an. Trotzdem ist Beeren pflücken ein nachdenklicher Roman über Familie, Verlust und Identität, der lange nachwirken wird und zum Nachdenken anregt.
Ein schönes Buch für Zwischendurch! ☺️
Gute Idee - schwache Umsetzung
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Der Schreibstil wirkt recht emotionslos, wodurch es mir schwerfiel, eine echte Verbindung zur Geschichte und zu den Figuren aufzubauen. Besonders die vielen Zeitsprünge haben den Lesefluss für mich eher erschwert und wirkten verwirrend. Dabei hat die grundlegende Storyline durchaus viel Potenzial. Die Idee hinter der Handlung ist interessant, allerdings hätte der Aufbau meiner Meinung nach strukturierter sein können, um die Spannung besser zu entwickeln. Erst im letzten Drittel des Buches nimmt die Geschichte spürbar an Fahrt auf und wird wirklich spannend. Schade, dass dieser Punkt so spät erreicht wird, denn mit einem anderen Aufbau hätte das Buch fesselnder sein können.
Über weite Strecken eintönig wie wochenlanges Beerenpflücken liest sich dieser Bestseller über das Verschwinden eines Mädchens in der kanadischen Provinz. Amanda Peters versucht sich darin, in wechselnden Perspektiven die Leben der beiden jüngsten getrennten Geschwister herzergreifend zu erzählen, in dem sie ordentlich auf die Tränendrüse drückt. Scheinbar endlos reihen sich die Schicksalsschläge dieser Mi'kmaq-Familie und können doch den Roman nicht retten. Zu kühl konstruiert wirkt das, um wirklich ans Herz zu gehen. Der überberstende Inhalt gießt sich auch in keine schöne Form. Ein Satzbau so dröge und holprig wie eine Straße aus Pflastersteinen kann nur schwer überlesen werden und killt am Ende jedes Lesevergnügen.
Sommer 1962, ein verschwundenes Kind und ein Verlust, der Jahrzehnte nachwirkt. Die Geschichte einer Mi’kmaq-Familie, deren Tochter verschwindet, parallel zu einer Frau, die ahnt, dass ihre eigene Herkunft auf einem Geheimnis beruht.

Ein sehr emotionaler, berührender Roman über ungebrochene Hoffnung, unerschütterliche Liebe und die Kraft der Famile - selbst im Angesicht von Trauer und Verrat.....
Beeindruckend berührend. 🧡🥹
„Beeren pflücken“ ist ein stiller, aber tief bewegender Roman über Verlust, Identität und die langen Schatten der Vergangenheit. Amanda Peters erzählt die Geschichte einer indigenen Familie aus Nova Scotia, deren jüngstes Kind während der Blaubeerernte in Maine verschwindet. Dieses traumatische Ereignis wirkt über Jahrzehnte nach – auf die zurückbleibende Familie ebenso wie auf das verschwundene Mädchen selbst. Der Roman wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten. Besonders stark ist dabei die leise, eindringliche Sprache. Peters verzichtet auf dramatische Übertreibungen; stattdessen entfaltet sich die emotionale Wucht langsam, fast schmerzhaft ruhig. Gerade diese Zurückhaltung macht das Buch so intensiv. Man spürt die Sprachlosigkeit der Figuren, ihre Schuldgefühle, ihre Sehnsucht – und vor allem die Frage: Wer bin ich, wenn mir meine Herkunft genommen wurde? Ein zentrales Thema ist kulturelle Identität. Das Buch zeigt sensibel, wie koloniale Strukturen und Zwangsassimilation indigene Familien geprägt haben. Dabei wird nichts plakativ erklärt; vielmehr entsteht das Verständnis durch die Lebensrealität der Figuren. Das macht die Geschichte glaubwürdig und authentisch. Was „Beeren pflücken“ besonders macht, ist die Menschlichkeit seiner Charaktere. Niemand ist nur Opfer oder Täter. Jede Figur trägt Verletzungen in sich. Die Autorin zeigt, wie Traumata generationenübergreifend wirken – aber auch, wie Heilung möglich sein kann. Fazit: Ein ruhiger, literarischer Roman, der lange nachhallt. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges. Wer sich auf eine emotionale, nachdenkliche Geschichte einlassen möchte, wird hier tief berührt.
Ein unglaublich berührendes, tiefgründiges Buch über Verlust, Familie und Verbundenheit – herzzerreißend, hoffnungsvoll und voller Wärme.
⭐⭐⭐⭐⭐ „Beeren pflücken“ von Amanda Peters hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch stand schon Jahre auf meiner Wunschliste, aber vor kurzem ist es mir zum ersten Mal in einer Buchhandlung ins Auge gesprungen – und ich musste es aufgrund der spannenden Beschreibung und des wunderschönen Covers einfach kaufen. Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sie ist viel tiefgründiger, als es zunächst scheint: Es geht um große Themen wie Rassismus und White Supremacy, Verlust, Schuld und vor allem um die Frage, was Familie bedeutet und wie weit Verbundenheit reichen kann. Die Geschichte ist herzzerreißend – der Schmerz und die Schuldgefühle, die beschrieben werden, sind so grausam und echt, dass es beim Lesen fast wehtut. Besonders beeindruckt hat mich, dass es zwar um Verlust, massive Unfairness und das Zerbrechen einer Familie geht, für mich aber dennoch die tiefe und spürbare Liebe und Verbundenheit im Mittelpunkt stand. Obwohl es ein schweres Buch hätte sein können, habe ich zu keinem Zeitpunkt darüber nachgedacht, es abzubrechen. Stattdessen wurde ich von der Hoffnung getragen, die auch einige der Charaktere empfinden, und war tief berührt von der Wärme und Liebe der Mi’kmaq-Familie aus Nova Scotia. Ein unglaublich tolles Buch über eine Kultur, die mir zuvor fremd war, und ein bewegendes Leseerlebnis für alle, die eine sehr menschliche, tiefgehende Geschichte lesen möchten.

Ein wirklich lesenswertes Buch!
Beeren pflücken ist ein Buch, das mich sehr berührt hat und das wahrlich tief unter die Haut geht. Was dieses Buch so wertvoll macht, ist seine ruhige Schreibweise, seine große Zurückhaltung. Ohne Effektheischerei berührt es viele schwere Themen zugleich: Verlust, Schweigen, Trauma, Erinnerung und die langfristigen Folgen dessen, was unausgesprochen bleibt. Gerade diese Vielschichtigkeit macht das Buch so besonders. Dieses Buch ist kein Snack. Die Lektüre ist intensiv und das Gelesene beschäftigt einen noch lange. Die Geschichte fühlt sich erschreckend real an. Sie wirkt ehrlich, respektvoll, schmerzhaft, tieftraurig und zutiefst menschlich. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Auch als Schullektüre würde ich es sehr gut finden. Es eröffnet wichtige Gespräche, regt zum Nachdenken an und zeigt, wie viel Kraft in ruhigen, unaufgeregten Romanen liegen kann.
Ich bin froh es als Hörbuch gehört zu haben, da es streckenweiße doch etwas langatmig war. Ansonsten war es heftig und traurig. Sehr schade um die verlorene gemeinsame Zeit.
Berührend, beklemmend, bildreich....
Beeren pflücken von Amanda Peters ist ein leises, emotional intensives Buch über Verlust, Herkunft und die Ambivalenz familiärer Bindungen. Die Figuren wirken verletzlich und teils naiv, was berührt – aber auch frustrieren kann. Manchmal erscheint das viele Schicksal fast zu geballt, dennoch hallt die Geschichte lange nach und zeichnet Beziehungen eindringlich und beklemmend ehrlich.
Berührend, keine einfache Geschichte sehr emotional erzählt.
Erst wird dir das Herz gebrochen um es dann langsam wieder zu flicken..
Obwohl man von Seite eins an weiß, was Ruthie geschehen ist, bleibt die Spannung über die gesamte Geschichte erhalten. So viele Schicksalsschläge wie diese Familie über sich ergehen lassen musste, würde sie nicht jeder aushalten. Und jeder von ihnen ist ja auch auf seine ganz eigene Weise damit umgegangen. Es ist eine Geschichte über Mut, Verlust, Trauer, Aufbruch, Identität und Familie, die mich tief berührt und sehr nachdenklich gestimmt hat. Sauer war ich auch auf weiten Strecken um im nächsten Moment verstehen zu können, warum einzelne gewisse Entscheidungen getroffen haben. Die Geschichte ist toll erzählt und ich habe eine Verbundenheit zu Joe und Ruthie/Norma gespürt.
Wow Wow Wow! Absolutes Highlight
Schmerz, Heimat, Liebe, Identität, Rassismus, Tod und allem voran die Liebe einer Mutter. Ich habe sehr oft weinen müssen aber war auch wütend, hoffnungslos und verzweifelt. Ich wollte trotzdem nicht, dass das Buch endet und es hat mich nicht traurig hinterlassen. Ich werde die Geschichte von Ruthie niemals vergessen
So ein wunderschönes Buch mit vielen traurigen Momenten, doch einem letztlich guten Ende
Das Schicksal einer indigenen Familie aus Nova Scotia, bei der beim Beerenpflücken in Maine ihre vierjährige Schwester und Tochter plötzlich spurlos verschwunden zu sein scheint. Der Roman berichtet in zwei Erzählsträngen, aus der Sicht von der Verschwundenen und ihrem Bruder, von Schicksalsschlägen, Alltagsrassismus und vor allem über Vergebung, anderen zu vergeben und vor allem sich selbst. Das Debüt der Autorin ist sprachlich einfach, mit wenig Finessen und konnte mich literarisch nicht ganz überzeugen. Die Geschichte ist zum Ende hin sehr berührend mit leichter Tendenz zum Kitschigen. Unterhaltsam, aber ausbaufähig in den Themen und Dialogen, ich hätte mir streckenweise mehr Hintergründe zur Ethnie und Entwicklung gewünscht , und weniger Fokus auf die destruktiven Tendenzen , die letztlich eher unkommentiert blieben.
Eine Mi‘kmaq-Familie reist seit Jahren mit den Kindern Ben, Mae, Charlie, Joe und Ruthie im Sommer von Nova Scotia nach Maine, um dort Blaubeeren zu pflücken. Eines Tages ist die vierjährige Ruthie plötzlich verschwunden. Die Familie gibt die Suche nach ihr nie auf, obwohl ihr dabei auch von der Polizei keinerlei Unterstützung zu kommt. Die Geschichte folgt Joe, der Ruthie zuletzt gesehen hat und sein Leben lang unter anderem mit den Schuldgefühlen zu kämpfen haben wird, nicht besser auf seine kleine Schwester aufgepasst zu haben. Und dann gibt es noch Norma, die in Maine aufwächst und unter der Distanziertheit ihres Vaters und der Überfürsorglichkeit ihrer Mutter, die vor ihr viele Kinder verloren hat, leidet. Wichtige Bezugspersonen sind für Norma ihre Tante June und deren Lebensgefährtin Alice. Zunehmend ahnt Norma, das irgendwas nicht stimmt, als ihre Fragen unbeantwortet bleiben. Etwa warum sie als Einzige im Sommer so braun wird. Warum es keine Fotos von ihr als Kleinkind gibt. Wow, was für ein Buch. Es geht um Familie, Zusammenhalt und Vergebung. Trotz des Verschwindens von Ruthie gleich am Anfang beginnt das Buch recht leise und langsam, gräbt sich dabei aber ganz tief ins Herz und das Ende hat mich sehr berührt.
Eine richtig tolle Geschichte. Hatte am Schluss Tränen in den Augen🥹
Sehr schönes Buch
Hat mich leider enttäuscht
Nee, das war irgendwie gar nicht meins. Ich hatte mich total auf das Buch gefreut, aber ich bin bis zum Schluss nicht wirklich reingekommen. Die Geschichte blieb wenig greifbar für mich, die Charaktere wenig bedeutsam. Ich konnte gar nicht wirklich mitfühlen und musste mich echt überwinden, dranzubleiben..
Das war mal was ganz anderes und ich fands von der Thematik her echt mal etwas tiefgründiger und poetischer. 🫐 Trotzdem empfand ich es zwischenzeitlich oft auch als langatmig und sehr vorhersehbar…
Ein emotional aufwühlender Roman 🫐
„Beeren pflücken“ war ein Roman, der mich traurig und betreten zurücklässt. Auf ca. 300 Seiten wird das Leben von Joe und Norma sowie deren Familien erzählt - Wut, Trauer, Schmerz, Verzweiflung: all das habe ich beim Lesen empfunden. Viel kann ich nicht zum Buch sagen, man muss es selbst gelesen haben. Leseempfehlung für alle, die Bücher wie „Gott des Waldes“ gern gelesen haben! 4/5 ⭐️
Tief und berührend
Ein Buch das mich sicher noch einige Zeit gedanklich begleiten wird. Mehr gibt es nicht zu sagen … lest es selbst :-)

Bestseller aus Kanada 🍁 und ich muss es lesen...
Es klingt vielleicht plakativ, aber die KanadierInnen catchen mich wirklich immer mit ihren gewaltigen Naturbeschreibungen. Liegt ja auch irgendwie nahe.. Das Buch von Amanda Peters hatte ich schon auf der Liste, da ich etwas über die Mi'gmak lesen wollte. Ihre bildhafte Erzählung handelt von einer Familie mit vier Kindern, die schwere und zudem schlecht entlohnte Arbeit als Erntehelfer, das Verschwinden des jüngsten Kindes und der Tod des anderen. Wie die Eltern und Geschwister mit den Verlusten leben lernen müssen, Alltagsrassismus und Alkohol den mittleren Sohn Joe zerbrechen lassen werden eindrücklich beschrieben. Auch das 'neue' Leben von Ruthie alias Norma bei ihren angeblichen Adoptiveltern wird glaubwürdig erklärt. An manchen Stellen war sie mir eben doch etwas zu passiv. Wer das Buch liest, wird mich verstehen. Ihre Recherche bezüglich ihrer Herkunft kam mir einen Ticken zu spät. Trotz allem konnte ich auch sehr gut mitfühlen, den Eltern nicht zur Last zu fallen. S. 214 Wut ist anstrengend. Wenn man an ihr festhält, saugt sie einem das Leben aus. Ich empfehle das Buch allen, die mehr über die American First Nations, deren indigene Rituale und kulturelles Erbe lesen möchten. Für Fans von Richard Wagamese (z. B. Das weite Herz des Landes) sowie meine Herzensautorin Louise Erdrich (beide vom Stamme der Ojibwe). 😊

Wenig spannend, aber schöne Einblicke. Handlung plätschert mehr vor sich hin.
Bis jetzt habe ich noch nichts über Indigene und dem Alltagsrassismus ihnen gegenüber gelesen. Da die Autorin selbst indigene Wurzeln hat, nehme ich diese Erfahrungen als authentisch an und kann selbst wenig über die Authentizität urteilen. Aber viele Begebenheiten erscheinen mir ziemlich nachvollziehbar. Die Familiengeschichte ist recht tragisch und besondersten Ruthie-Erzählstrang ist recht spannend, dennoch konnten mich viele Stellen nicht sonderlich fesseln. Oft habe ich mich mit dem Buch nur durch den Buddyread antreiben können. Vieles war sehr vorhersehbar und nur das Ende war wirklich nett und rund abgestimmt.
Ein Buch wie eine schöne, warmherzige Umarmung. Emotinal, fesselnd. Man wird in die Geschichte reingezogen und kann mit Lesen nicht aufhören.
Es hat mir überraschend gut gefallen. Ein Highlight 😁👍
Es wurden sehr krasse Themen angesprochen, aber die Synchronsprecherin hat es so emotionslos rübergebracht. Die Story von Norma hat mich mehr berührt, aber irgendwie hat mir etwas im Buch gefehlt.
Der Roman erzählt vom tragischen Verschwinden der kleinen Ruthie in den 60ern und den lebenslangen Folgen für ihren Bruder Joe.. parallel dazu erfahren wir von Norma, die ein ganz anderes Leben führt, aber ein dunkles Geheimnis spürt. Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme in das Buch hineinzukommen aber gegen Mitte und zum Ende hin fand ich es sehr sehr schön, berührend und stellenweise auch traurig. „Uns verband die gemeinsame Liebe zu Stille und Einsamkeit. Wir waren still, ohne allein zu sein.“ „„Ich würd dich nie verraten, Joe.“ Ihre Stimme war leise, und sie hatte diesen gewissen Ausdruck im Gesicht. Still und nachdenklich. Schon komisch, an was man sich erinnert, wenn irgendwas schiefgeht. Etwas, das man unter normalen Umständen sofort vergessen würde, bleibt einem dann für immer in Erinnerung.“
Ein spezieller Familienroman Joe, hat Krebs und liegt im Sterben. Er denkt an sein Leben zurück und den Zeitpunkt, ab dem es unglücklich zu laufen anfängt. Das ist der Tag an dem seine kleine Schwester Ruthie verschwindet. Die Familie sind Natives American und sind im Sommer immer auf einer Farm und pflücken Beeren. Ruthie und Joe sind zu jung und beobachten die Familie auf einem großen Stein sitzend. Joe ist kurz weg und dann ist es Ruthie auch. Tagelang suchen sie nachdem Mädchen, aber sie finden sie nicht. Als sie wieder nach Hause fahren beschleicht sie ein schlimmes Gefühl. Jahre später, sind sie wieder auf der Farm. Es ist Jahrmarkt und Joe möchte unbedingt dort hin, seine älteren Brüder sind auch dort und wieder passiert ein Unglück. Charlie wird so stark verprügelt, dass er stirbt. Die Familie kehrt nie wieder zurück. In Joe keimt eine wahnsinnige Wut auf, erst Ruthie und dann Charlie, nachdem er einen schlimmen Unfall überlebt, heiratet Joe, aber flieht. Er lebt hier und da und braucht Jahre um zu seiner Familie zurück zu kehren. Norma, wächst behütet auf. Von der Mutter sogar überbehütet, Norma darf kaum das Haus verlassen und mit anderen Kindern spielen. Erst als sie aufs Collage geht, fängt sie an zu Leben. Sie vergisst ihre Tagebücher und Träume, die sie als Kind hatte und von ihren Eltern als Albträume abgestempelt werden. Die Fragen, warum sie dunkler ist als ihre Eltern werden nicht zufriedenstellend beantwortet. Auch das es keine Fotos vor Normas fünften Geburtstag gibt findet sie komisch. Es hatte einen Brand gegeben, aber das glaubt Norma nicht, da es sehr wohl ältere Bilder gibt. Ihre Tante June und deren Lebensgefährtin Alice fangen Norma immer wieder auf. Nach einer Scheidung lebt Norma ihr Leben, bis die Eltern sterben und June eröffnet Norma ein schreckliches Familiengeheimnis. Ruthie, kehrt in die Familie zurück und Joe kann sich noch von ihr verabschieden... Ein wichtiges Buch. Natürlich werden auch die Vorurteile der native American betrachtet. Sehr gut wird beschrieben, wie die eine Familie daran zerbricht das die Kinder verschwinden oder sterben und sie niemand dafür interessiert. Während die andere Familie darum kämpft das ihr Geheimnis weiter gehütet wird und dies auch zu Problemen führt
Berührende Geschichte einer indigenen Familie
Den Schaden, den Kolonien in den Vereinigten Staaten (natürlich sich überall sonst auf der Welt) verursacht haben, werden in diesem Roman am Fall einer einzelnen indigenen Familie sehr gut verdeutlicht. Es ist ein Roman voll mit Hoffnung, Trauer, Verlust und Geschichte. Die zwei POVs des Buches finde ich großartig gewählt und sehr berührend und nachvollziehbar beschrieben. Zwischenzeitlich haben sich für mich besonders die Kapitel von Joe sehr lang angefühlt, aber alles in allem kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen!
Mehr als ein Jahreshighlight für mich
Dieses Buch ist die beste Geschichte, die ich seit langem gelesen habe. Ich habe jeden Satz geliebt und bin jetzt ganz wehmütig, dass ich diese wunderbaren Figuren verlassen muss. „Beeren pflücken“ gehört ab sofort zu meinen Lieblingsbüchern. Die Story ist spannend und unfassbar gut strukturiert. Sprache, Satzbau, Bildsprache und alles drumherum waren so schön, dass ich wirklich ständig Sätze oder Passagen markiert habe! Und nicht zuletzt: Die Figuren fühlen sich wie alte Freunde an, weshalb ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe. Von einem Buch kann ich absolut nichts mehr verlangen. Perfekt ❤️

Wirklich bewegend. Tränen garantiert.
Das Buch erzählt von Ruthie, einem Mi’kmaq-Mädchen, das während der Blaubeerernte verschwindet – und von der Familie, die nie aufhört, sie zu suchen. Parallel wächst Norma in einer weißen Familie auf, liebevoll, aber mit dem hartnäckigen Gefühl: Da fehlt etwas in meiner Geschichte. Zentrale Themen: Identität, Verlust, Schuld. Die Kapitel wechseln zwischen Norma und ihrem Bruder Joe, der sich als Kind für das Verschwinden verantwortlich fühlt – und dieses Gefühl nie ganz abschüttelt. Ja, der Roman hat ruhige Passagen. Aber genau das macht ihn stark. Er ist ehrlich, sensibel und ohne künstliches Drama erzählt. Die Figuren wirken echt, greifbar, verletzlich. Ein stilles, aber eindringliches Buch. Hat mich tief bewegt – Tränen inklusive.
Der Roman Beeren pflücken von Amanda Peters hat mich als Hörbuch im Sommerurlaub begleitet. Eine dramatische und emotionale Familiengeschichte, die sich von den 1960er Jahren bis in die Jetzt-Zeit erstreckt. In der Sommerzeit arbeitet die Familie aus Nova Scotia als Saisonarbeiter in Maine um, titelgebend, Beeren für den Landwirt zu pflücken. In diesem Jahr erleidet die Familie ein unvorstellbares Verbrechen, das sie noch viele, viele Jahre beeinflussen wird. Aber um das Geheimnis nicht aufzudecken und die Spannung aufrechtzuerhalten verrate ich an dieser Stelle nicht mehr. Peters hat es mit ihrem Roman und ihren Themen geschafft, mich emotional zu erreichen - Trauer, Wut, Freude - und Spannung zu produzieren. Es gab aber auch Momente, die sich in der Natur abgespielt haben und irgendwie ‚cozy‘ waren.

















































