Das Buch hab ich gestern mit kurzen Unterbrechungen durchgelesen, weil ich es nicht wirklich zur Seite legen wollte. In dem Buch geht es um "häusliche Gewalt", das sollte man wissen falls man mit dem Thema Schwierigkeiten hat.

⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 288 📚 Hardcover ________________________________
Dieses Buch war schon so lange auf meiner Wunsch Liste, und umso mehr freute ich mich am WichtelTag mit dem Buchclub, als ich es Geschenkt bekam von @thehonestmess_ Und doch lag es dann wieder Monate auf dem SUB.. ich weis nicht wieso, wollte es mir für einen perfekten Moment halten. Da ich wusste dass dieses Buch eines meiner Highlights werden würde dieses Jahr!! Ich kann euch sagen, als ich es begonnen hatte, legte ich es nicht mehr so schnell aus den Händen. In viele Rezis wird von zu wenigen Triggerwarungen geschrieben, da schon extreme Themen hier vorkommen im Buch. Aber wer das Buch ganz gelesen hat merkt schnell dass auf den letzten Seiten einiges erwähnt wird .. Ja es geht hier um sehr viel Gewalt im Haushalt… um Kinder um Frauen & vielen mehr. Aber auch um schöne Momente, um Momente in denen Geschwisterliebe sehr groß geschrieben wird. Dies ist ein Buch, nach dem ich einige Tage brauchte um wieder einen klaren Kopf zubekommen da die Themen hier nicht so einfach sind und doch sollte keiner die Augen verschließen und es lesen. Auch dies gehört leider (was es nicht sein sollte !!!!!!) zum Leben dazu.. Menschen sollten nicht weg sehen & eingreifen wenn sie es merken, betroffene kennen &&&
Beklemmende Geschichte
Achtung: Rezension enthält Spoiler! Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es erzählt auf erschütternde Weise eine Familiengeschichte, die so überall passieren kann. Jule erfährt vom Tod ihrer Großmutter, die sie nie persönlich kennengelernt hat. Zusammen mit ihrer Mutter begibt sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und erfährt die Vergangenheit ihrer Mutter und deren Schwester. Erzählt wird die Geschichte aus Jules und Majas (Jules Tante) Perspektive. Die Geschichte ist sprachlich absolut fesselnd. Es muss nicht ausgeführt werden, was in der Familie in der Vergangenheit geschehen ist, um das Ausmaß der Abscheulichkeiten darzustellen. Die Andeutungen und wenigen Worte genügen, um eine wahnsinnig beklemmende Atmosphäre zu erschaffen. Es wird ganz stark transportiert, wie ohnmächtig man gegenüber physischer und psychischer Gewalt ist, wenn sie aus dem direkten Umfeld kommt und wie sehr man sich trotz allem versucht, an einen kleinen Funken Hoffnung zu klammern und wie schwer es ist, zu erkennen, dass es nicht besser wird oder wieder aufhört. Diese Geschichte ist sehr intensiv und bleibt hängen. Sie ist ein Mahnmal dafür, dass keine Form jeglicher Gewalt durch einen Partner jemals zu entschuldigen ist oder toleriert werden kann. Es ist ein Buch, das ganz laut "Stopp!" Sagt. Hinweis: Dieses Buch enthält keine Triggerwarnungen. Es geht um häusliche Gewalt in jedem Ausmaß.

Einfach nur WOW!!
⭐⭐⭐⭐⭐ 5/5 Sterne Die Nacht der Bärin hat mich komplett auseinander genommen – und genau deshalb ist dieses Buch für mich etwas ganz Besonderes. Ich kann gar nicht richtig beschreiben, wie nah ich mich Maja und Anna gefühlt habe. Ich war nicht einfach nur Leserin – ich saß mit ihnen am Küchentisch, hatte das Glas Milch vor mir stehen, habe jede Spannung gespürt, jedes Schweigen, jede Unsicherheit. Dieses Buch zieht einen nicht nur hinein, es verschluckt einen regelrecht. Die Geschichte ist hart. Wirklich hart. Aber gleichzeitig so unfassbar gut geschrieben, dass ich oft vergessen habe, dass ich gerade „nur“ lese. Die Emotionen wirken so echt, so roh und tiefgründig, dass ich mehrfach dachte: Das kann man eigentlich nicht schreiben, ohne selbst etwas davon erlebt oder aus nächster Nähe mitbekommen zu haben. Anders kann ich mir diese Intensität kaum erklären. Die Autorin schafft es, Schmerz, Angst, Nähe und Hoffnung so greifbar zu machen, dass meine eigenen Gefühle komplett mit im Buch waren. Ich habe mitgelitten, mitgehofft und war emotional völlig darin gefangen. Selten hat mich ein Buch so sehr abtauchen lassen wie dieses. Aber wirklich wichtig: Bitte lest vorher unbedingt die Triggerwarnungen im Internet nach. Im Buch selbst fehlen sie leider, und manche Themen können sehr belastend sein. Das sollte man vorher wissen. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ist dieses Buch für mich ein absolutes Highlight und wird mir noch lange im Kopf bleiben.

Krass, krass, krass 🫣
Sehr schweres Thema, sehr poetisch geschrieben. Ich mochte vor allem die Wald/Natur Beschreibungen. Ein Generationstrauma wird aufgearbeitet, Gewalt im häuslichen Setting. Ich fand es erschreckend zu lesen und doch hat mich die Story gefesselt 😮💨 fand das Ende zu abrupt, aber doch das Thema sehe treffend aufgearbeitet.
Intensiv, aufwühlend und unglaublich fesselnd
Trotz der schweren Thematik konnte ich „Die Nacht der Bärin“ von Kira Mohn kaum aus der Hand legen. Die Stimmung erinnert mich stark an „22 Bahnen“: ruhig erzählt, aber mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Was das Buch für mich besonders macht, sind die Charaktere und die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Durch die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht eine Tiefe, die einen emotional komplett mitnimmt. Der Schreibstil ist dabei nicht nur angenehm zu lesen, sondern variiert je nach Zeitebene spürbar – das macht das Ganze lebendig und sorgt dafür, dass man noch tiefer eintaucht. Gleichzeitig ist das Buch mehr als „nur“ eine Geschichte. Es transportiert eine wichtige Message und sensibilisiert für ein Thema, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Denn es hat mich stellenweise sehr aufgewühlt und gleichzeitig nachdenklich zurückgelassen. Fazit: Ein intensives, emotionales Buch mit starkem Sog und klarer Botschaft. Für mich ein absolutes Highlight und eine klare Leseempfehlung – besonders für alle, die Bücher wie „22 Bahnen“ mochten. Trigger-Warnung: Das Buch behandelt das Thema häusliche Gewalt und kann stellenweise sehr belastend sein.
Heftig, aber absolut lesenswert
„Die Nacht der Bärin“ ist definitiv keine leichte Kost, sondern eine beklemmende Familiengeschichte in deren Zentrum die fortschreitende Eskalation häuslicher Gewalt durch den Vater steht. Der Schreibstil ist sehr intensiv und hochemotional, die Geschichte bis zum Schluss sehr spannend geschrieben.
Erleben, verdrängen, verarbeiten
Dieses Buch ist nicht leicht zusammenzufassen und wird gerade deshalb noch lange nachhallen.
Was Kira Mohn hier geschaffen hat, hat mich stark beeindruckt. Eine Triggerwarnung wäre sicher angebracht, andererseits sagt der Klappentext durchaus aus, welche Inhalte in diesem Buch angesprochen werden. Kira hat hier ein wirklich wichtiges Buch zu einem wirklich wichtigen Thema geschrieben und geschaffen. Mich haben einige Kapitel so beschäftigt, dass ich teilweise nicht gut schlafen konnte und zum Teil konnte ich das Buch auch nicht weglegen. Die Geschichte von Anna aber auch von Maja und Jule war wirklich sehr beeindruckend und hat mich nachgeahmt verändert und beschäftigt. Die Perspektive von Maja empfand ich besonders spannend, da sie aus der Perspektive eines Kindes geschrieben war und wie wie dieses Kind diese Situationen empfunden hat. Aber auch Jule und ihre Perspektive auf das Geschehene und auch das Unverständnis und diese Schlussfolgerungen die automatisch passieren waren sehr gut dargestellt. Ein wirklich wichtiges Buch das man unbedingt gelesen haben sollte, wenn auch es eine sehr schwere Kost ist. 

Bewegend, tiefgründig, atmosphärisch
Ich bin ehrlich, ich bin etwas schwer in das Buch reingekommen. Gerade die Kapitel aus der Vergangenheit waren stellenweise so detailreich beschrieben, dass ich mich darin ein wenig verloren habe. Gleichzeitig steckt genau darin aber auch die große Stärke des Buches: ein unglaublich dichter, atmosphärischer Schreibstil, der die Welt lebendig werden lässt. Nach und nach hat mich die Geschichte dann doch komplett in ihren Bann gezogen. Beide Erzählstränge verweben sich im Verlauf immer stärker miteinander und ergeben am Ende ein intensives, stimmiges Gesamtbild. Trotz der anfänglichen Hürden ist es eine eindringliche, bewegende Geschichte, die lange nachhallt.
Jule ist auf dem Weg zu ihren Eltern. Ihr Lebensgefährte Jasper hat ihr gegenüber Gewalt ausgeübt und versucht nun, sie dazu zu bewegen, ihm "noch ein Mal" zu verzeihen. Als Jule verwirrt und verletzt bei ihren Eltern ankommt, fehlt ihr zunächst der Mut, sich ihnen anzuvertrauen. Doch dazu kommt es auch erst mal gar nicht, denn kurz, nachdem Jule zuhause angekommen ist, erhält ihre Mutter überraschend einen Anruf, bei dem sie erfährt, dass ihre Mutter (Jules Oma) gestorben ist. Obwohl Jule ihre Großmutter nicht gekannt hat und gerade feststellt, dass sie das ihr Leben lang einfach so hingenommen hat ohne zu hinterfragen, warum das so ist, wühlt die Nachricht und vor allem die heftige Reaktion ihrer Mutter sie sehr auf. Jule überredet ihre Mutter, mit ihr zusammen zum Haus der Großmutter zu fahren und den Nachlass durchzusehen, dabei erfährt sie (und wir Leser*innen) nach und nach, was damals geschah, bevor der Kontakt für immer abbrach. Zusätzlich arbeitet die Autorin immer wieder mit Rückblicken und erzählt die Geschichte von Anna (Jules Mutter) und ihrer kleinen Schwester Maja in dem Sommer, in dem die Familie zerbrach. Hier ist eine Triggerwarnung angebracht: das große Thema dieses Buches ist häusliche Gewalt in allen (physisch, psychisch, sexualisiert) Formen. Der Autorin gelingt es, das Thema sehr einfühlsam und gleichzeitig eindringlich zu beschreiben, ohne, dass bei mir das Gefühl von Voyeurismus oder Effekthascherei aufkam, auch verzichtet sie auf grausame Beschreibungen - man begreift dennoch, was gemeint ist. So ein wichtiges Thema, so gut erzählerisch umgesetzt und sehr einfühlsam als Hörbuch gelesen von Anne Sofie Schietzold. Ich wünsche diesem Buch/Hörbuch viele Leser*innen/Hörer*innen.

Unglaublich gut geschrieben. Unerträglich schmerzhaft. Unfassbar packend.
Mein erster Buch von Kira Mohn und gleich ein Highlight! Die vielen guten Rezensionen habe ich natürlich vor ab wahrgenommen und trotzdem habe ich nicht mit so einem starken Roman gerechnet. Sehr Tiefgründig, Aussagestark und Berührend. Man muss wissen das es hier um häusliche Gewalt geht, deshalb auch mit Vorsicht zu genießen. Wenn man sich aber Mental stark fühlt ist es ein Buch das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Dieses Buch war schmerzlich zu lesen und doch hat es nicht losgelassen.
In einem Rutsch durchgelesen, so spannend und emotional 💔
Rezi folgt
Sehr tiefsinnig, informativ und bewegend. Der Schreibstil ist super. Man fühlt mit. Man rätselt mit. Man trauert mit. Man ist schockiert. Und on top ist man verstört. Eine wirklich krasse Geschichte, für die eine Triggerwarnung nötig wäre.
Ein Buch - gelesen in 24 Stunden 🤍
Wow. Was für ein wunderbares Buch. Auch dieses Werk wandert auf meine Lieblingsbücher-Liste. Auch hier fände ich eine Triggerwarnung (häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch) mehr als angebracht. Das Buch ist in so vielen Ebenen ein Schatz. Alle Figuren hatten ihren eigenen Charme, besonders hängen geblieben bin ich bei Maja ❤️🩹 Das Buch wird immer wechselseitig in 2 Perspektiven erzählt. Die Vergangenheitskapitel sind schlimm, aber zugleich so schön. Das Darstellen der Natur und der Fantasien der Kinder macht alles Andere erträglich. Die Spannung wurde stets aufrechterhalten, der Schreibstil ist trotz Schwere wunderbar leicht. Absolute Empfehlung, ein ganz ganz tolles Buch. 🩷
Ich bin zerstört! Diese Geschichte hat mich tief getroffen. Noch kann ich keine Worte finden,… Wenn ihr euch emotional stabil fühlt, lest dieses Buch!!!
Sehr wichtiges Buch. Wunderbar atmosphärisch geschrieben. Es zeriss mir das Herz
Ich bin sprachlos
Was soll man dazu noch sagen? Die Geschichte ist grausam und herzerreißend. Und doch ist genau das die Realität vieler Frauen und Kinder, sogar mancher Männer. Ich finde, dass Kira Mohn dieses Thema sehr gut aufbearbeitet hat. Diese Geschichte rund um Anna und Maja wird mich wahrscheinlich noch lange nicht loslassen...

Die eigene Familie
•Buchrezi• 😤 Zum Inhalt: Jule ist 26 Jahre alt und auf dem Weg zu ihren Eltern. Sie hat Schmerzen und sucht einen Zufluchtsort. Ein Streit ist eskaliert, und ihr Partner ist handgreiflich geworden… Doch darüber sprechen möchte sie nicht. Jule will einfach nur ankommen und durchatmen. Bis ein Anruf alles verändert: Ihre Mutter erhält die Nachricht vom Tod ihrer eigenen Mutter. Jule ist überrascht. Sie hat ihre Großmutter nie kennengelernt. Nur Weihnachtskarten haben ihr gezeigt, dass es diese Frau überhaupt gibt. Jules Mutter fährt zurück in ihr Elternhaus, und Jule begleitet sie. Zu viele Fragen stehen im Raum: Warum weiß sie so wenig über die Kindheit ihrer Mutter? Was ist damals in dem Haus am Waldrand passiert? Während Jules Mutter die Vergangenheit am liebsten ruhen lassen würde, lässt Jule nicht locker. Sie will verstehen und beginnt, nach Antworten zu suchen… Mein Fazit: Was für ein intensives Buch und das hinter einem so unscheinbaren Cover. Es geht um tief sitzende Geheimnisse, um eine Familie, in der Angst und Schweigen den Alltag bestimmen: ein Vater, der das Leben aller zur Hölle macht, eine Mutter, die wegschaut, und Kinder, die dem Ganzen hilflos ausgeliefert sind. Parallel dazu steht Jule, die plötzlich merkt, wie wenig sie über ihre eigene Familie weiß und wie groß ihr Bedürfnis ist, die Wahrheit herauszufinden. Ich konnte sie gut verstehen, auch wenn sie manchmal impulsiv und nicht immer ganz fair handelt. Meiner Meinung nach hätte das Buch definitiv eine Triggerwarnung gebraucht. Die behandelten Themen sind sehr schwer und nicht leicht auszuhalten. Trotzdem hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Sie fesselt, lässt einen kaum los und regt zum Nachdenken an. Ich habe bewusst Namen und einzelne Personen in meiner Rezension weggelassen, da vieles überraschend kam und ich nicht Spoilern wollte. Und was es mit der „Bärin“ im Titel auf sich hat, müsst ihr selbst herausfinden. Volle 🐻🐻🐻🐻🐻!
Sehr berührendes Buch
Ich hab das Buch vor ein paar Tagen beendet und hänge gedanklich immer noch total drin fest. Es ist definitiv keine Geschichte, die man einfach so wegliest. Es fängt schon heftig an, denn Jule flüchtet nach einem gewalttätigen Streit mit ihrem Partner zu ihren Eltern. Als ihre Mutter die Nachricht vom Tod der eigenen Mutter bekommt und absolut null Regung zeigt, fängt Jule an zu graben. Wir landen in der Vergangenheit bei ihrer Mutter und deren Schwester. Das war für mich der emotionalste Teil. Wie die beiden versucht haben, der Gewalt des Vaters in eine eigene kleine Welt zu entkommen, während ihre Mutter einfach nur tatenlos zugesehen hat... das ist echt hart. Man sieht richtig, wie dieses "Wegschauen" und der Schmerz sich wie ein roter Faden durch die Generationen ziehen. Aber ganz wichtig: Ich muss hier eine deutliche Triggerwarnung aussprechen. Es geht um häusliche Gewalt, auch gegen Kinder. Kira Mohn schreibt das so bildhaft, dass es stellenweise echt wehgetan hat. Da hätte ich mir im Buch selbst wirklich einen deutlichen Hinweis gewünscht. Insbeondere das Nachwort hat mich sehr berührt, weil Kira nochmal deutlich macht, warum betroffene Frauen nicht einfach ihre Sachen packen und verschwinden. Diese Einordnung war für mich absolut richtig, weil sie die psychologischen Hintergründe so verständlich auf den Punkt bringt. Insgesamt ein wahnsinnig berührendes Buch über Schmerz und dem langen Weg zur Heilung. Wenn man sich auf diese schwere Thematik einlassen kann, bleibt es definitiv im Kopf. 🙌
Dieses Buch hat mich tief bewegt! Wunderbar ausgearbeitete tiefe Charaktere und eine Handlung, die unter die Haut geht. Die wechselnden Perspektiven, die nach und nach ineinander gestrickt werden haben mir sehr gut gefallen. Ich kann das Buch nur empfehlen!
Erschütternd und doch so wichtig. Eines der besten Bücher der letzten Jahre die ich gelesen habe.
Harte Kost, komisches Ende

Ich habe diesen Roman innerhalb von einem Tag gelesen. Er hatte eine so starke Sogwirkung auf mich, ich konnte ihn nicht aus der Hand legen.
Erschütternd
Das Thema „Gewalt in Familien“ ist hier so greifbar und nachvollziehbar beschrieben, dass das Lesen teils kaum auszuhalten ist. Ein Gefühl der Enge und Angst breitet sich beim Lesen aus. Ein sehr wichtiges Thema und auch das Nachwort der Autorin hat mich sehr bewegt. Ein bisschen mehr Aufarbeitung im letzten Teil des Buchs hätte ich mir gewünscht und Content Notes, aber ansonsten möchte ich es sehr empfehlen für alle, die sich dem stellen können.
Du verdienst es , geliebt zu werden!
Die Geschichte halt Nacht, auch Tage später noch. Wie viel Leid und Missbrauch kann ein Mensch ertragen und wie lebt man weiter nach einer Tragödie. Das Thema ist so so wichtig und viel zu oft wird heutzutage noch einfach weg geschaut.
Puh hartes Pflaster
Das Buch dreht sich um schwere Themen und die hinterlassen Spuren . Das Thema ansich ist schon hart , aber sobald Kinder im Spiel sind ist bei mir vorbei . Egal wer, sowas sollte keine/r erleben und doch ist es immer wieder Realität. Ich mochte die Erzählungen auf einer doppelten Zeitlinie .
Wichtiges Buch, was mich nicht ganz erreicht hat
Die Nacht der Bärin ist ein ruhiger, eindringlicher Roman über häusliche und sexualisierte Gewalt. Hier direkt die Triggerwarnung: Beide Themen, ziehen sich durch das gesamte Buch, auch Kinder sind betroffen! Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen aus der Perspektive eines Kindes sowie einer erwachsenen Frau erzählt. Besonders eindrücklich fand ich die Perspektive des 12-jährigen Mädchens, das sich immer wieder in eine selbst erschaffene Traumwelt flüchtet. Diese Ebene ist sensibel und nachvollziehbar dargestellt. Auch die kurzen Sätze zu Beginn jedes Kapitels, die Formen psychischer Gewalt sichtbar machen, haben dem Buch eine zusätzliche Tiefe verliehen. Der Schreibstil ist ruhig, unaufgeregt und lässt viel Raum für eigene Interpretation - genau diese Stimmung bringt auch die Hörbuchsprecherin mit. Es wird nicht mit erhobenem Zeigefinger erzählt, sondern vielmehr beobachtet und eingeordnet – genau das macht den Text so eindringlich. Besonders gelungen fand ich auch die Metapher rund um die Bärin sowie den Titel, der sich im Verlauf des Buches als sehr durchdacht und passend herausstellt. Das Nachwort rundet die Geschichte zudem sehr schön ab. Inhaltlich behandelt das Buch wichtige und schwere Themen, die definitiv mehr Aufmerksamkeit verdienen. Es gehört für mich zu den Büchern, die jede:r einmal gelesen haben sollte. Und doch bleibt bei mir ein zwiespältiges Gefühl zurück: Trotz der Schwere und Relevanz der Thematik (ich traue es mich kaum zu sagen) hat mich die Geschichte emotional kaum erreicht. Woran das genau liegt, kann ich selbst nicht ganz greifen. „Warum trennst du dich nicht einfach?“ „Weil es nicht einfach ist.“ Ein Satz, der die Komplexität des Themas auf den Punkt bringt.
Der Roman tut weh. Er spricht über so viel, ohne es tatsächlich auszusprechen. Unglaublich gut geschrieben, unglaublich spannend - gerade die beiden Perspektiven der Hauptfiguren machen alles so nachvollziehbar, sodass man bis zur letzten Seite mitfühlt. Zum Glück gibt es die Bärin!
Lieblingsbuch März!
Krass & unglaublich gut!! "Sie hätte schon viel früher gehen müssen." "Als ob das so leicht wäre."

🕊️🥺
Nichts für schwache Nerven! Aber ein gelungenes Buch über toxische Beziehungen, Familiengeheimnisse und häusliche Gewalt! Das muss man erstmal verdauen! 🥺
Ein sehr trauriges, erschütterndes Buch das lange nach wirkt, mit einem sehr gutem Nachwort.
Das war heftig. Nichts für schwache Nerven. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Teils war ich so wütend, auf die Mutter und auch auf die ältere Schwester, die alles über sich ergehen ließ. Aber manchmal geht es eben nicht anders, weil der Mut fehlt? Manchmal war ich ein bisschen verwirrt, denn erst dachte ich die Geschichte spielt in Kanada oder so. Aber ein Edeka Markt gibt es dort sicher nicht. Dann hieß jemand auf einmal Theresa, und ich war ein bisschen aus der Geschichte geworfen, weil ich überlegt habe wer das war. Bis jetzt frage ich mich ob das ein Schreibfehler gewesen ist.
Was, wenn es einen selbst betreffen würde? Würde man es schaffen zu gehen? Kira Mohn verwandelt ein schwieriges, sensibles Thema in eine authentische Geschichte. Keine leichte Kost.

📖 Rezension | Die Nacht der Bärin von Kira Mohn Dieses Buch ist kein leises Flüstern, es ist ein schmerzhafter Aufschrei! Der Schreibstil ist einfach Grandios. Poetisch, eindringlich und gleichzeitig so roh, dass es unter die Haut geht. Eine tragische Geschichte, die wirklich weh tut. Kein Drama um des Dramas willen, sondern echte, greifbare Abgründe. Gefühle, die sich langsam aufbauen… und dann mit voller Wucht treffen. Die emotionale Tiefe ist enorm. Alles fühlt sich intensiv an, fast schon beklemmend nah. Dieses Buch lässt dich nicht einfach los. Es kriecht in deine Gedanken und bleibt dort, vermutlich für immer. ⚠️ Triggerwarnung: Häusliche Gewalt & seggsualisierte Gewalt (gegen Frauen und Kinder). 📞 Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016 (DE) 🧠 Mein Fazit: Kein „Snack Book“ trotz der knapp 300 Seiten. Es fordert dich. Emotional. Mental. Und genau das macht es so besonders. ✨ Tropes / Vibes: 🖤 schwere Themen 🌧️ emotionale Tiefe 🥀 tragische Vergangenheit 🔥 stille Wut 🌱 zarte Hoffnung
🌟HIGHLIGHT🌟
„Die Nacht der Bärin“ von Kira Mohn hat mich komplett überwältigt. Dieses Buch ist nicht einfach nur eine Geschichte – es ist ein intensives Erlebnis, das einen emotional regelrecht mitreißt und lange nicht mehr loslässt. Die Handlung ist roh, schonungslos und gleichzeitig unglaublich nahbar. Es gibt Momente, die schmerzen, die unter die Haut gehen und die man kaum erträgt – und genau das macht dieses Buch so besonders. Nichts wirkt beschönigt oder künstlich, sondern erschreckend echt. Die Emotionen sind greifbar, die Situationen wirken authentisch und die Figuren handeln auf eine Weise, die man versteht, selbst wenn es weh tut. Kira Mohn schafft es, eine Atmosphäre zu kreieren, die gleichzeitig düster, intensiv und zutiefst berührend ist. Dieses Buch ist emotional, heftig, krass und traurig – aber genau deshalb so unglaublich gut. Es fordert einen heraus, zwingt einen hinzusehen und mitzufühlen. Für mich definitiv ein absolutes Highlight, das ich so schnell nicht vergessen werde.
Schwieriges Thema gut und verständlich dargelegt
Dieses Buch hat es wirklich in sich. Unbedingt Triggerwarnungen beachten. Dennoch sehr lesenswert!
Ich mag Romane wo alltägliche und schwere Dinge behandelt wird. Das nichts verschönt wird und man einfach mit den Charakteren mitfühlen kann. Genau dieses Gefühl hatte ich bei diesem Buch. Das letzte Fünkchen an Emotionen hat mir persönlich im hörbuch gefehlt, aber Leute... Ich kann es wirklich nur empfehlen. Wer sich unsicher ist, ob das was für einen ist, unbedingt die Triggerwarnung beachten.
Das blumige Buchcover spiegelt mal so gar nicht wieder, was uns dieses Buch erzählen will. Habe mir zuvor den Klappentext nicht durchgelesen und habe mich blind überraschen lassen. Es hat sich so gelohnt, habe das Buch an einem Tag durchgeschlungen. Der harte Inhalt ist verpackt in einem leichten Schreibstil, man fliegt so durch, das Thema wird aber nicht verharmlost. Der Perspektivwechsel zwischen früher und heute nach jedem Kapitel mag ich persönlich sehr gerne. Hier geht es nicht um reißerische Plotts, das Ende ist irgendwie vorhersehbar, finde ich aber absolut angemessen und gar nicht schlimm. Es geht um das große Ganze und nicht um einen kurzen "Oha" Moment am Ende. Es geht um emotionale und körperliche Gewalt im familiären Rahmen. Aber auch um emotionale Abhängigkeit, den Weg daraus, um Schuldgefühle und Vergebung. Um nicht Verzeihen und letztendlich auch um nicht mehr verzeihen können. Die Kritik, dass diesem Buch Triggerwarnungen fehlen kann ich nachvollziehen und gehe da absolut mit.

42/2026
Ein Buch, das aufwühlt und nachhallt. Häusliche Gewalt ist ein wichtiges Thema und die Gründe zu bleiben oder zu gehen sind vielschichtig. Der Vater/Ehemann im Buch ist sehr eindimensional grausam dargestellt. Oft sind toxische Menschen und Beziehungen aber komplizierter. Da ist jemand den man liebt, der witzig und charmant sein kann. Mit dem einen viel verbindet und der -wenn gut drauf- genau das ist, was man möchte. Dann vergisst man die dunkle Seite fast - bis es wieder zur Explosion kommt. Ich hätte mir gewünscht, dass dies ein bisschen differenzierter behandelt worden wäre. Im Prinzip kommt es in der Figur des Jasper vor. Dieser bleibt aber eine Randfigur. Gleichwohl ein wichtiges und durchaus empfehlenswertes Buch. eBook (Onleihe)
Eine fein verwobene Familiengeschichte (häusliche Gewalt) mit melancholischem Unterton.

Aufwühlende Familiensaga mit dunkler Vergangenheit
Jule flüchtet sich nach einem handgreiflichen Streit mit ihrem Freund Jasper zu ihren Eltern – als plötzlich die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter kommt. Eine Frau, die ihr vollkommen fremd ist, da sie sie nie kennengelernt hat. Dafür wirkt ihre Mutter umso bestürzter, obwohl auch sie nie viel von ihrer eigenen Mutter erzählt hat. Als Jule und ihre Mutter für den Nachlass gemeinsam das Haus der Großmutter durchstreifen, kommt so manches ans Licht. Oder eben auch nicht. Jule wird auf jeden Fall schnell klar, dass es mehr als nur ein dunkles Geheimnis in ihrer Familie gibt. Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass die Geschichte mich am Ende mit so einer Wucht mitreißt. Auf zwei Zeitebenen und aus zwei Perspektiven (einmal der von Jule und dann der einer zweiten Person) nähern wir uns nach und nach der Wahrheit an. Und die ist harte Kost, die man so schnell nicht vergisst. Einen halben Stern Abzug gebe ich, weil ich ein bisschen gebraucht habe, um in das Buch reinzukommen. Der Schreibstil war mir anfangs etwas zu simpel, hat sich aber – genau wie die Geschichte selbst – massiv gesteigert. Konnte es ab Seite 70 überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.

Ein Roman mit wichtigem Thema und einem starken Ende.
Puh, zwischendurch musste ich mich regelrecht daran erinnern, meine Kiefermuskeln zu lockern, so sehr haben mich einige beschriebene Situationen in Stress versetzt. Das übergeordnete Thema des Buches – Missbrauch innerhalb der Familie und/oder in Partnerschaften – wurde von der Autorin sehr feinfühlig und echt in einer Geschichte verarbeitet, die sich über zwei Generationen erstreckt. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und entwickelt einen ziemlichen Sog, der mich gepackt und dann bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat. Das Ende hat mir dabei besonders gefallen! Da ich das Hörbuch gehört habe, möchte ich noch schnell anmerken, dass ich ein bisschen gebraucht habe, um mit der Hörbuchsprecherin warm zu werden.
Lese-Highlight
Eines meiner Lese-Highlight im 2026. Absolut zu empfehlen. Eine tragische Familiengeschichte, die mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen hat. Nichts für schwache Nerven (Triggerwarnung: Häusliche/sexuelle Gewalt).
Du bist es wert, geliebt zu werden 🥹 Aufwühlendes Buch, das zum Nachdenken und Hinterfragen anregt
Schwer zu ertragen. Aber umso notwendiger zu lesen
Ein fesselnder Roman zu einem unglaublich wichtigen Thema.
Kira Mohn beschreibt die Erfahrungen von häuslicher Gewalt von Anna, ihrer jüngeren Schwester und ihrer Mutter. Besonders hierbei finde ich, dass die Erfahrungen sowohl rückblickend und durch die Tochter von Anna, Jule, als auch in der Gegenwart durch die jüngere Schwester von Anna, Maja, erzählt werden. Hierdurch ist Anna im gesamten Buch die Hauptprotagonistin. Gleichzeitig werden die Geschenisse nicht aus ihrer Sicht erzählt. Beide Zeitstränge greifen schlüssig ineinander und bauen Spannung auf. In meinem Empfinden gelingt es Kira Mohn in dem Roman treffend, die Auswirkungen häuslicher Gewalt auf direkt und indirekt betroffene Personen zu beschrieben. Sie dramatisiert nicht und verharmlost nicht. Durch die emotional berührende Beschriebung, erreicht der Roman womöglich besser als jegliche Statistik andere Menschen und lässt den Wunsch wachsen, Betroffene zu unterstützen.
…es ist nicht deine Schuld!
Jule flüchtete vor ihrem gewalttätigen Partner zu ihren Eltern. Dort erreicht sie die Nachricht, dass ihre Großmutter verstorben ist. Sie und ihre Mutter begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Immer wieder wird die Gegenwart durch Rückblicke in die Vergangenheit mehr greifbar. Auch wenn die Mutter Jule nicht konkret sagt, was ihr wiederfanden ist, wissen wir - die Leserinnen - Bescheid. Und es ist ein furchtbares Leben unter diesem Vater. Es ist so leicht ihn zu hassen, wenn man liest was er tut. Und die Wut darüber, dass niemand geholfen hat. Bis es zum Schlimmsten kam. Diese Gewalt an Frauen ist kein Randphänomen. Und ich pflichten der Autorin bei: „es ist nicht deine Schuld!“
Ein Wahnsinnsbuch, das in Erinnerung bleibt
In 𝗗𝗶𝗲 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗕ä𝗿𝗶𝗻 erzählt Kira Mohn eine leise, aber eindringliche Geschichte über familiäre Geheimnisse, verdrängte Schuld und die zerstörerische Kraft des Schweigens. Und die hat mich mit voller Wucht gepackt 😱 Die 26-jährige Jule flieht nach einem eskalierten Streit mit ihrem Freund zurück zu ihren Eltern. Doch statt Ruhe bringt der plötzliche Tod der Großmutter alte Fragen ans Licht. Und je mehr man in die Gedanken- & Gefühlswelt der Hauptfiguren von heute und damals eintaucht, entfaltet sich Stück für Stück eine Familiengeschichte, die von Verdrängung, Angst und traumatischen Erfahrungen geprägt ist. Wahnsinn, was nur geschriebene/gesprochene Worte für eine Atmosphäre aufbauen können. Kira Mohn hat es bei mir geschafft, dass sich eine derart beklemmende Stimmung beim Hören eingestellt hat, dass ich manchmal ganz tief Luft holen musste. Zu der nur schwer auszuhaltenden Handlung passte die Thematik des Waldes und der Ort des Geschehens - das einsame Häuschen am Waldrand🌲 Ein eindrucksvolles Buch, das zeigt wie sehr ungeklärte Vergangenheiten das Leben der Gegenwart bestimmen können 💔

















































