29. Apr.
Rating:2

Rezension zu Moosgrab von Fredrik P. Winter Das Buch beginnt auf den etwa ersten 100 Seiten ziemlich zäh - viel Hintergrund zu den Figuren, aber kaum Spannung oder echte Hinweise zum Fall. Danach nimmt die Story zwar erstmals Fahrt auf, konnte mich aber trotzdem nicht packen. Was mir sehr negativ aufgefallen ist: Der starke Fokus auf Alkoholmissbrauch. Das Thema wird teilweise wirklich unangenehm und nimmt irgendwann zu viel Raum ein, vor allem weil mehrere Charaktere betroffen sind. Einige Entwicklungen waren leider zudem sehr vorhersehbar (z. B. zwischen Robert und Kristina), und auch den Täter hatte ich ab etwa Seite 200 schon im Blick – was sich am Ende auch bestätigt hat. Gerade bei einem Thriller finde ich das enttäuschend. So konnte einfach keine Spannung aufkommen. Moosgrab hat von mir 2 von 5 Sterne erhalten.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
12. März
Rating:2

Nach einiger Zeit habe ich mir mal wieder vorgenommen, ein Thriller zu lesen und mich für Fredrik P. Winters Moos Grab entscheiden. Ein schwedischer Thriller. Leider hat mich dieses Buch enttäuscht. 4 Personen ein Schicksal, so würde ich es am besten beschreiben. Und die Erzählweise wurde aus der Sicht der jeweiligen Peronen beschrieben, die sich alle ein gemeinsames Geheimnis teilen. Das Geheimnis was sie alle Teilen, ist wirklich lachhaft und wird nicht wirklich geklärt, was im Nachhinein mich auch nicht stört. Im Grunde war es unlogisch. Genau wie die Geichte um Mia die Entführte Tochter von Kristina (einer der 4 Protagonisten ). Auch wie die einzelnen Personen handeln völlig daneben und irrational. Aus der Geischte hätte man wirklich viel machen können, doch es wurde schnell klar, wer Mia entführt hat und was da so im Hintergrund läuft. Der Sogenannte Plot Twist , leider vorhersehbar. Kurzfristig hatte ich das Gefühl so gegen dem letzten Drittel, da kommt Thriller feeling auf, doch so schnell wie es gekommen ist, war es wieder weg. Neben dem Geheimnis, hatte ich das Gefühl das viel über Alkohol geredet und konsumiert wurde. Ich wollte nicht lernen, wie man Schnapsladen aufmacht., sondern Thriller feeling erleben. Dieses Buch, sollte nicht unter dem Genre Thriller geführt werden. 3 min Spannung mehr war es wirklich nicht. Thriller Fans kommen hier nicht auf ihre Kosten.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
21. Feb.
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Rating:4.5

Moosgrab ist ein schwedischer Thriller, der in einer düsteren, atmosphärischen Landschaft spielt. Erzählt aus vier unterschiedlichen Perspektiven entfaltet sich nach und nach ein komplexes Geflecht aus Geheimnissen, Schuld und verborgenen Wahrheiten. Durch die wechselnden Blickwinkel setzt sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammen. Dieses Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Als großer Fan schwedischer Thriller konnte ich mich sofort mühelos in die Örtlichkeiten hineinversetzen – die Atmosphäre ist dicht und sehr bildhaft beschrieben. Besonders stark fand ich die vier Perspektiven der Romanfiguren. Durch die Wechsel gewinnt man ständig neue Informationen, was die Spannung hochhält. Die sehr kurzen Kapitel machen es außerdem unglaublich leicht, „noch schnell ein paar Seiten“ zu lesen – der Lesefluss bleibt durchgehend erhalten. Einen halben Stern ziehe ich nur ab, weil mir der Plot relativ früh klar wurde und am Ende keine wirklich überraschende Wendung mehr kam. Trotzdem ein hervorragend geschriebener Thriller, der absolut lesenswert ist.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
5. Feb.
Rating:3.5

Spannende Geschichte mit interessantem Ausgang

Das Buch Moos Grab dreht sich um vier Freunde die von einem Geheimnis aus der Vergangenheit eingeholt werden. Die Story lädt zum mit Rätseln ein und lässt manchmal Zweifel offen, was man glauben soll. Die Schauplätze sind gut beschrieben und die Kapitel meist recht kurz, so dass man schnell noch eins lesen kann. Der Schreibstil von Fredrik P. Winter ist angenehm zu lesen. Die kleinen Abzüge gab es, da ich es schwierig fand in die Geschichte zu finden. Bei 4 Protagonisten muss man erstmal auseinander halten wer wer ist und an manchen Stellen fand ich es ein bisschen langgezogen. Trotzdem eine spannende Geschichte genau richtig für die verschneite Zeit auf dem Sofa vorm Ofen.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
13. Apr.
Rating:3

Als die vier Hauptcharaktere noch Kinder waren, geschah etwas Schreckliches: Ein Mädchen starb, die anderen gerieten in Panik und einigten sich auf eine Lüge. 25 Jahre später sind sie immer noch fest entschlossen, die Wahrheit für alle Zeit zu vertuschen. Doch dann verschwindet eines ihrer Kinder, und ein kleines Skelett wird in dessen Jacke eingehüllt aufgefunden … Wer hat das Geheimnis verraten? Wer hat die kleine Mira entführt? Misstrauen und Paranoia machen aus ehemaligen Freunden Feinde. Daraus hätte ein großartiger psychologischer Thriller werden können, aber die Umsetzung schöpft das Potential nicht aus. Ein Schlüsselcharakter verhält sich verdächtig, sodass man die Auflösung schon früh erahnen kann. Eine ungeschickte falsche Fährte hingegen widerspricht allem, was wir zuvor über eine andere Person gelernt haben, und wirkt daher wenig glaubhaft. Obwohl die Charaktere an sich vielversprechend sind, lesen sie sich oft wie reine Spielfiguren, die die Handlung in eine bestimmte Richtung lenken sollen; ihre Gedanken und Emotionen wirken seltsam flach. Die polizeilichen Ermittlungen laufen eher nebenher, ohne unsere widerstrebenden (Anti-)Held:innen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Sie alle haben Leichen im Keller, einige davon fließen indes eher spannungsarm, wie unwichtige Details, in die Handlung ein. Der Schreibstil liest sich flüssig, baut jedoch keine starke Atmosphäre oder Spannung auf, das Erzähltempo wirkt holprig. Das Leben eines kleinen Mädchens ist in Gefahr, aber es gab für mich nie wirklich ein Gefühl von Angst oder Dringlichkeit. Mir war im Grunde nicht ganz klar, warum die Kinder damals eigentlich gelogen haben, und im Laufe des Buches häuften sich die kleinen Unstimmigkeiten. Zum Beispiel hat ein unpräpariertes menschliches Skelett nach 25 Jahren wahrscheinlich nicht mehr genug Zusammenhalt, um angezogen und hingesetzt zu werden. Die Enthüllung de:rs Schuldigen am Schluss war im Grunde das, was ich erwartet hatte. Danach passierte etwas, das schockierend hätte sein können, sich für mich aber erzwungen anfühlte, um die Geschichte schlüssig abzuschließen. Di:er Mastermind hinter all dem hätte dies nicht mit irgendeinem Maß an Sicherheit orchestrieren können! Fazit: Die Grundidee der Geschichte ist sehr vielversprechend, leider fühlte ich mich jedoch davon enttäuscht, wie sich die Handlung und die Charaktere entwickelten. Manches wirkt zu erzwungen, anderes nicht ganz glaubwürdig. Kein furchtbares Buch, aber auch keines, das mir allzu positiv im Gedächtnis blieb.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
20. März
Rating:2

Mira, die 12-jährige Tochter der Bestsellerautorin Kristina Stare wurde entführt. Im Wald wurde ihre rote Jacke gefunden und darin eingehüllt liegt ein menschliches Skelett. Ein Skelett was aber schon deutlich älter sein muss…. Kann das ein Zufall sein?! Denn vor 25 Jahren verschwand schon einmal ein Mädchen spurlos…. . Mein Fazit: Schwach angefangen, guter Mittelteil, ganz schwaches Ende! Zu Anfang kam ich nur schwer rein, es war irgendwie verwirrend und langweilig, fand dann aber den roten Faden und es wurde interessanter und sogar richtig spannend! Bis zu einem gewissen Punkt, denn plötzlich war alles sehr vorhersehbar und offensichtlich. Man konnte einfach rauslesen wer der/die Täter/in ist 🤷🏼‍♀️🤔😒 Und ab da fragt man sich dann „und warum das ganze?“ und fiebert der Auflösung entgegen aber auch hier wird man enttäuscht. Denn ich bin nun trotzdem nicht schlauer und suche immer noch die Antwort 😂 Was eine Enttäuschung! Das lesen des Buches fühlte sich auch oft wie auf der Stelle treten an. Ständig gab es Wiederholungen der Handlungen und Gedankengänge der handelnden Personen. Die einzelnen Charaktere blieben blass und gesichtslos. Die Handlung ist wirklich sehr an den Haaren herbei gezogen 😵‍💫 Man merkt schon, das Buch hat es mir oft nicht einfach gemacht 😂 Ich sage: kann man lesen, muss man aber nicht….

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
14. März
Rating:4

Auf "Moosgrab" von Fredrik P Winter war ich sehr gespannt. Ich liebe das Cover und auch der Klappentext klang einfach zu gut. Ich freute mich schon sehr auf die Geschichte und ich hoffte auf einen spannenden Thriller. Der Schreibstil des Autoren ist einnehmend und bildhaft. Die Atmosphäre im Buch war ziemlich bedrückend und beklemmend. Insgesamt gibt es hier vier Perspektiven. Kristina, Maria, Robert und Erik kommen immer abwechselnd zu Wort. Dadurch lernte man alle vier sehr genau kennen. Schnell war mir klar das diese vier Charaktere wirklich sehr unterschiedlich sind. Die Thematik des Buches war nicht ohne und ich war gespannt wie das Ganze aufgelöst wird. Ich hatte zunächst nämlich keine Ahnung wer dahinter stecken könnte. Das einzige was klar war, ist das Kristinas Tochter spurlos verschwunden ist. Zudem gab es ein düsteres Geheimnis welches die vier miteinander verbindet. Dieses zeigte auch deutlich das man vor seiner Vergangenheit nicht davon laufen kann. Es zeigte außerdem wie manipulativ manche Menschen agieren. Insgesamt gesehen hat mich dieses Buch gut unterhalten. Es gab zwar kleinere Längen aber das störte mich nicht. Auch das Ende passte ganz gut zum Buch. Daher gibt's von mir eine klare Leseempfehlung. Fazit: Mit "Moosgrab" gelingt Fredrik P Winter ein perfider und beängstigender Psychothriller der es in sich hatte.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
2. Feb.
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Rating:4

"Moosgrab" von Fredrik P. Winter hat mich vom Klappentext her total angesprochen.  Daher war es auch kein Wunder, dass ich es direkt verschlingen musste. Der Schreibstil des Autors ist sehr fesselnd und einnehmend. Zudem webt er hier eine sehr drückende und beklemmende Atmosphäre ein. In dieser Story bekommen wir es mit Kristina, Maria, Robert und Erik zu. Deren Perspektive wir immer abwechselnd erfahren, was durchaus abwechslungsreich gestaltet ist. Wirklich sympathisch ist leider niemand der vier, was aber nicht heißt, dass man keine tiefere Bindung zu ihnen aufbauen kann. Allesamt sind sie irgendwo verloren gegangen. Es gab einen Punkt, an dem etwas zweifellos in Ihnen kaputt gegangen ist. Ihr Leben entwickelte sich völlig anders als erwartet. Und gerade dieses Wissen, als auch die Hintergründe sind durchaus beklemmend und tragend. Und trotzdem sind sie zu nachgiebig, hinterfragen viel zu wenig und wirken oft sehr eindimensional.  Der Einstieg gefiel mir richtig gut und ich war direkt gefangen. Ein verschwundenes kleines Mädchen und vier Menschen, die ein Geheimnis teilen. Die Idee dazu hat mir richtig gut gefallen, auch wenn sie an sich nichts Neues darstellt.  Der Autor hält sich auch nicht mit langen Vorreden auf und kommt direkt auf den Punkt.  Was dazu führt, dass man die Charaktere sehr intensiv kennenlernt. Dabei ist man erstaunt, aber auch erschüttert, wie sich ihre jeweiligen Leben entwickelt haben. Dabei lässt sich auch eine gewisse Traurigkeit und Taubheit nicht abschütteln.  Besonders Eriks Schicksal hat mich nicht kalt gelassen. Der Autor widmet besonders den psychologischen Aspekten sehr viel Raum. Wodurch auch deutlich wird, wie getrieben und verzweifelt sie sind. Dabei hat man bis zum Schluss keine Ahnung, wer hinter allem steckt. Auch wenn es sich langsam aber stetig herauskristallisiert.  Erschüttert war ich jedoch über den Wahnsinn, den Manipulationen, der puren Machtgier, als auch dem Egoismus.  Der Autor macht sehr gut klar, dass Geheimnisse dich immer zum Opfer machen. Egal ob du möchtest oder nicht.  Aber auch wie leichtgläubig und naiv Menschen sind, wenn sie am verletzlichsten sind. Das Ende war an sich richtig gut, aber es gab auch Aspekte dabei, die zu einfach waren und deshalb weniger mit einem Wow Effekt punkten. Insgesamt aber sehr lesenswert. Weil man seine Augen von diesem perfiden und manipulativen Psychospiel nicht lassen kann und es im Nu inhaliert. Hier kommt der Autor weniger mit blutigen Details,als vielmehr mit ruhigen aber intensiven Spannungsmomenten aus. Fazit: "Moosgrab" von Fredrik P. Winter ist ein perfider und manipulativer Psychothriller, der seine Fährten geschickt legt und bis zum Ende unvorhersehbar ist. Dabei geht es dem Autor um die psychologischen Aspekte, die er gekonnt ausgearbeitet hat. Lediglich das Ende lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Beklemmend, perfide und manipulativ.  Absolut lesenswert. 

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch
16. Jan.
Rating:4

Gutes Buch mit Luft nach oben

Ich muss gestehen, dass mich der Klappentext sehr gefangen hat und für mich sehr vielversprechend klang.. Leider wurde ich hinsichtlich etwas enttäuscht. Die Grundgeschichte des verschwundenen Mädchens und des gefunden Skeletts ziehen am Anfang an Spannung an. Danach lernt man die vier Schulfreunde kennen, wie und was alles damals passiert ist. Wir haben Maria, eine Verkehrspolizistin, Einzelgängerin, sehr introvertiert lebt zurück gezogen in ihrem Elternhaus. Dann ist da Robert, ein gescheiterter Staranwalt der in einem Scheidungskrieg steckt und vor dem existenziellen Nichts steht. Kristina, eine berühmte True -Crime Autorin, neigt zu häufigen Alkoholkonsum, in einer nicht gerade glücklichen Ehe steckt.. Und zu guter Letzt Erik, ehemaliger Einser-Schüler, der durch das gemeinsame dunkle Geheimnis auf die falsche Bahn geriet, und als Ex Junkie nun die ersten Schritte in ein suchtfreies Leben wagt. Diese 4 versuchen mit allen Mitteln zu verhindern, dass das was damals passiert ist ans Tageslicht kommt, und dabei gehen manche über Leichen. Mein Fazit: Für mein Empfinden hat der Klappentext was anderes versprochen als es tatsächlich an Story zu lesen gab. Was nicht heißen soll, dass die Geschichte schlecht ist. Die Grundstory und die Idee dahinter fand ich richtig gut. Leider fehlte mir etwas mehr die Ermittlungsarbeit, bzw. die Auswahl an mutmaßlichen Verdächtigen. Es war nicht einmal ein Polizist bei der Mutter des Vermissten Mädchen. Die Protagonisten waren leider alle nicht sehr sympathisch und für mich auch nicht wirklich greifbar. Fast schon etwas gläsern. Teilweise waren ihre Handlungen für mich sehr irrational . Außerdem waren alle 4 irgendwie so sehr vom Schicksal gebeutelt, was für mein Empfinden schon wieder etwas to much war. Ich fand schade, dass dabei die kleine Mira total aus dem Fokus gerückt ist und was mit ihr passiert ist. Was mit besonders gut gefallen hat, war wie die Autorin sehr erschreckend dargestellt hat, wie Menschen in Extremsituationen reagieren und agieren. Vorrangig wenn Misstrauen, Verrat, Angst, Gier und Existenzängste im Spiel sind. Wie manipulativ manche Menschen sein können, und wie gefährlich sich sowas letztendlich entwickeln kann. Aber das eigentliche Verbrechen kommt für mein Empfinden leider viel zu kurz. Leider kam mir auch das Ende etwas zu einfach und plump daher. Konnte die plötzliche Auflösung irgendwie nicht wirklich nachvollziehen. Alles in allem ein gutes Buch, mit Potential aber definitiv mehr Luft nach oben. Denke ein wenig mehr Seiten, etwas mehr Nebencharaktere und Tiefe in der Geschichte hätten ihm nicht geschadet.

Moosgrab
Moosgrabby Fredrik Persson WinterHarperCollins Taschenbuch