Ein echt spannendes Buch, kann ich nur empfehlen.
Ein Debüt, das schon sehr viel Potenzial hat.. Es gab viele traurige, schreckliche und wütend machende Momente. Ermittler waren ok, teilweise etwas zu flach konzipiert. Handlung nimmt immer mehr Tempo auf, jedoch Richtung Ende flaut es leider wieder etwas ab. Ende konnte mich nicht wirklich überraschen, war aber nicht schlecht. Alles in allem ein guter Start für den Autor im Bereich Thrill.

Die Geschichte dreht sich um Callie Evans, die sich in einem Koma befindet, nachdem sie versucht hat, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Ein Unbekannter hat sie dazu getrieben, und ihr Vater Danny musste infolgedessen ausziehen, da er dem Alkohol verfallen ist. Getrieben von dem Wunsch nach Rache, zögert Danny nicht lange, als ein Fremder auftaucht und ihm Gerechtigkeit verspricht. Doch stellt sich die Frage, ob er diesem Unbekannten vertrauen kann. Das Buch zeichnet sich durch verschiedene Erzählperspektiven aus, was anfangs gewöhnungsbedürftig sein kann. Die Kapitel sind lediglich mit Wochentagen versehen, und ich hatte Schwierigkeiten, die Handlungsstränge den jeweiligen Charakteren zuzuordnen. Die Handlung selbst fand ich spannend und größtenteils unvorhersehbar, was mich bis zum Schluss bei der Stange gehalten hat. Die Idee hinter dem Thriller ist gut, und die bildhaften Beschreibungen tragen definitiv zur Stimmung bei. Obwohl das Buch mich gut unterhalten konnte, glaube ich jedoch nicht, dass es langfristig in Erinnerung bleiben wird. Es fehlte mir an tiefergehender Charakterentwicklung und einem gewissen Maß an emotionaler Bindung zu den Figuren. Dadurch blieben sie für mich eher oberflächlich und weniger einprägsam.
Vielen Dank an die Verlagsgruppe HarperCollins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars im Ausgleich für eine ehrliche Meinung!
Vielen Dank an die Verlagsgruppe HarperCollins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars im Ausgleich für eine ehrliche Meinung! 𝘌𝘪𝘯 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥 von Charlie Gallagher ist ein Detektiv Krimi-Thriller, in denen wir aus mehreren Perspektiven, parallele Handlungsstränge, Fälle über einen Täter verfolgen, der mehrmalig mit Kinderpornografie handelt, während im Hintergrund jemand Kinder sowie Familien manipuliert. Zuerst möchte ich anmerken, dass der Autor dreizehn Jahre Berufserfahrung als Polizist und als Detektiv hat. Demnach sind die Handlungen und die Charaktere der betreffenden Detectives realistisch beschrieben. Auch ohne das Wissen, konnte ich dies angenehm durch das Lesen bemerken. Wie vorher schon beschrieben, erhalten wir Einblicke in die Perspektive von zwei Männern, die auf der Suche nach Gerechtigkeit sind. Wir verfolgen aber auch die Perspektive des Detective Inspector Joel Norris, der nun leitende Ermittler der Mordkommision ist. All diese Charaktere und noch andere haben eine Verknüpfung miteinander. Genau dieser Aspekt des Buchs hat mir sehr gefallen. Es war spannend, herauszufinden, wie die Zusammenhänge dieser Menschen sind und wurde auch mehrmals über bestimmte Wendungen überrascht. Als ich zuerst die Leseprobe zu dem Buch lies, dachte ich, mir würde diese Geschichte sehr gefallen. Ich vermutete am Anfang, dass wir nur aus der Sicht von Danny lesen, aber als ein bestimmter Plottwist in Laufe der Handlung kam, hat mir das nicht gefallen, da es sich mehr zum Kriminalfall verschob und meiner Meinung nach weniger nach Thriller, sondern mehr nach Krimi klang. Ich hab spätesten in letzten Viertel der Geschichte bemerkt, dass ich mit keinen der Charakteren warm wurde, da viele Perspektivwechsel und Handlungsstränge vorkommen. Der Fokus liegt im Grunde mehr um den Täter und den Fall zu klären, und nicht spezifisch nur um die Betroffenen und Angehörigen, obwohl dies auch eine entscheidene Rolle in der Handlung spielt. Gewissermaßen hat mir der erste Drittel der Handlung wesentlich mehr gefallen. Der Mittelteil war dann für mich so langweilig, dass ich sogar ein paar Seiten beim Lesen überflogen hab, da an manchen Stellen die Szenen ruhig gekürzt hätte werden können. Das Ende war jedoch sehr spannend, da die Auflösung des Ganzen nahte. Was ich schade finde ist, dass Callie keine allzu präsente anwesende Rolle gespielt hat. Mich hätte schon interessiert, was sie über ihre Eltern denkt, vor allem nach all dem was passiert ist. Dennoch kann ich dieses Buch wärmsten Jedem empfehlen, der Kriminalfälle mit verknüpften komplexen Handlungsstränge in Thriller gefällt und kein Problem hat, über Themen wie Kinderpornografie, Selbstmord und psychische Manipulation zu lesen.



