Ein spannender Krimi, der leider mit viel zu viel Misogyny gespickt ist. Tamayo ist mehr als ihre Schönheit.
🕵️🇯🇵
Bisschen schwierig zu folgen aufgrund der vielen Figuren, die alle zusammenhängen. Trotzdem ganz spannend und unterhaltsam

Tödliches Erbe
Wieder ein toller Kriminalroman, der in den 1940er Jahren in Japan spielt. Für Figuren sind traditionell und super ausgearbeitet. Die Stimmung ist bedrückend. Ich habe die tolle Ausgabe der Büchergilde gelesen mit super Zeichnungen.

Spannend, großes Rätsel, hat aber seine Tücken
Dies ist der vierte Fall des Ermittlers Kosuke Kindaichi. Dieser eher klassische Krimi ist spannend und mit einer raffinierten Wendung/Lösung zum Miträtseln bis zum Schluss geeignet. Es handelt sich um Themen wie Familiendramen, Gier, Erbe und Konflikte. Man muss jedoch eingestehen, dass der Plot nicht ganz unvorhergesehen ist. Die Vielzahl japanischer Namen machte es mir zunächst schwer, die Charaktere auseinanderzuhalten. Dadurch wurde der Lesefluss vor allem in der ersten Hälfte des Buches spürbar gebremst. Und auch die japanischen Bezeichnungen allgemein erschwerten stellenweise den Lesefluss.
War mir etwas zu konstruiert
Auf bitten der Anwaltskanzlei der Familie Inugami begibt sich der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi nach Nasu um der Testamentseröffnung beizuwohnen. Da das Testament sehr speziell ist, die Familie zutiefst verfeindet befürchtet der Anwalt, dass es zu Handgreiflichkeiten oder Schlimmerem kommen könnte. Als dann der erste Mord passiert, scheint genau das einzutreten. Zusammen mit dem Polizeichef ermittelt Kindaichi im familiären Umfeld. So nach und nach offenbaren sich die Abgründe. Auch dieser Fall war wieder sehr spannend allerdings war mir die Auflösung doch ein wenig zu konstruriert. Dennoch wurde ich gut unterhalten.

Detektiv Kosuke Kindaichi überzeugte mich auch in seinem 4. Fall.🕵🏻♂️
Seishi Yokomizo hat eine Detektiv-/Krimireihe erschaffen die echt spannend ist. Kosuke Kindaichi ist ein bekannter Detektiv aus Tokio. 1947 stirbt ein reiches Familienoberhaupt der Inugami-Familie. Detektiv Kosuke reist auf Bitten eines Rechtsanwalts in die Kleinstadt Nasu, wo der Sitz des Inugami-Clans liegt. Alle Familienmitglieder erwarten gespannt die Testamentseröffnung. Mit der Verlesung des Testamens passieren auf einmal eine Serie von Morden, die Kosuke Kindaichi so schnell wie möglich aufklären muss, dabei stößt er auf Abgründe und Geheimnisse, die man sich nicht ansatzweise vorstellen mag. Dieses Buch las ich mit Genuss und es zog mich auch in seinen Bann😍. Von der ersten bis zur letzten Seite war es spannend geblieben. Ja, ein bisschen ahnte ich schon was es mit dem Täter/die Täterin auf sich hatte. Und trotzdem fand ich den 4. Band spannend und keinesfalls langweilig. Seishi Yokomizo verstand etwas von seinem Handwerk. Auch in dieses Buch kam ich leicht rein und die Geschichte ließ mich nur so durch die Seiten fliegen. Ich kann jeder Person dieses Buch (oder die Reihe) empfehlen, die japanische Romane mag, oder japanische Krimis, oder einfach mal etwas anderes in der Crime-Scene braucht📖🥰
Der packendste Fall der Reihe bisher
Privatdetektiv Kindaichi wird zur Testamenteröffnung der Familie Inugami gerufen, denn auf diese, so wird befürchtet, folgt ein Blutbad. Und tatsächlich, Kindaichi ist kaum im Hotel angekommen, als auch schon der erste Mord geschieht. Alles deutet auf die drei Töchter und ihre Söhne hin, denn sie gehen alle leer aus. Alleinerbin ist die schöne Adoptivtochter Tamayo - vorausgesetzt ihre drei Cousins sterben… Ein spannender Kriminalroman, in dem Yokomizo seinem Ruf als Japans Antwort auf #agathachristie alle Ehre macht. Mehr zum Plot im Lesemonat Mai auf meinem YouTube Kanal „Japan Connect“. https://youtu.be/AQK6TCByTZ0?si=RfyvJPHOiV7xEmp4
Ein klassisches Who-dunnit im japanischen Winter. Ein spannender Krimi für Zwischendurch.
Sternebewertung fiktiv
Mit „Der Inugami-Fluch“ von Seishi Yokomizo (Aufbau Verlag) geht eine meiner liebsten Krimireihen in die nächste Runde – mittlerweile bereits Band 4! Und ich kann es direkt sagen. Ich liebe diese Reihe. Der verstorbene Autor gehört in Japan längst zur klassischen Krimielite, und ich freue mich jedes Mal, wenn in der Vorschau ein neuer Band angekündigt wird. Band 2 war bisher der einzige, der mich nicht ganz überzeugt hat aber hier, in Band 4, war ich wieder voll drin. Spannung, Atmosphäre, ein Ermittler, den man mittlerweile kennt wie einen alten Bekannten und eine Geschichte, die sich langsam, aber mit Sog entfaltet. Diesmal wird Privatdetektiv Kosuke Kindaichi auf eine Insel gerufen. Dort soll das Testament des verstorbenen Familienoberhaupts der Inugamis verlesen werden doch nur, wenn alle Erben anwesend sind. Was folgt, ist ein klassisches „Inselsetting“ mit Familiengeheimnissen, tödlichen Intrigen und dem wachsenden Verdacht. Kein Fluch, sondern ein Mörder. Ich liebe diesen oldschoolhaften Stil, der an Agatha Christie erinnert, fester Ermittler, klare Struktur, raffinierte Twists. Und besonders stark, der Moment, in dem sich das Covermotiv in der Geschichte tatsächlich erfüllt, das hat Lieblingsreihen-Potenzial. Eine Krimireihe, die ich als Sammlerinnen und klassischen Spannungsliebhaberinnen nur ans Herz legen kann. Vintage-Charme trifft auf mörderische Präzision.
Ohhhh the drama.
Ich bin sowieso ein riesen Fan der Reihe um Kosuke Kindaichi, aber ich glaube, das war bisher mein Lieblingteil. Viel kann ich natürlich nicht sagen, ohne was zu verraten… außer… oh the drama! Man muss die anderen Bücher nicht gelesen haben, um auch diesen Teil zu lieben, ich bin sicher danach landen die anderen Bücher sowieso auch auf der Leseliste!

Ein weiterer Fall für Kosuke Kindaichi – diesmal eingebettet in das komplexe Geflecht einer weitverzweigten Familie mit zahlreichen Verstrickungen. Da ich die bisherigen Fälle bereits kenne, fiel mir der Einstieg leicht. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, dass der Schreibstil dieses Mal noch angenehmer und flüssiger war – ein guter Einstiegspunkt also auch für Erstleser. Der Text liest sich mühelos, ohne holprige Stellen oder Verständnisprobleme. Es macht schlichtweg großen Spaß, Kindaichi dabei zu begleiten, wie er Schritt für Schritt den Fall entwirrt. Die Geschichte beginnt bereits sehr düster – und mit einem frühen Opfer, das einen sofort zum Miträtseln bringt: Wer ist der Täter? Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und mehr als einmal wird man auf eine falsche Fährte gelockt. Die Anzahl der Charaktere ist dieses Mal recht üppig, was stellenweise etwas verwirrend sein kann. Doch das hilfreiche Namensregister zu Beginn schafft hier schnell Abhilfe. Die Figuren sind gut gezeichnet, auch wenn mir die meisten eher unsympathisch erschienen – was dem Unterhaltungswert allerdings keinen Abbruch tut - ganz im Gegenteil. Die Auflösung hat mich überrascht und überzeugt – damit hatte ich nicht gerechnet. Wieder ein äußerst unterhaltsamer Fall, und ich freue mich schon auf den nächsten Band. Diese Reihe hinterlässt bei mir nach jedem Buch ein Gefühl von Vermissen, das nur durch den nächsten Fall gestillt werden kann. Eine klare Empfehlung für alle Krimifans mit einer Vorliebe für klassische Detektivgeschichten.
Raffinierter klassischer Krimi In diesem Band enträtselt unser Privatdetektiv Kosuke Kindaichi die Mordserie in der bekannten und einflussreichen Familie Inugami. Der Fall ist geprägt von Familiengeheimnissen, Täuschung, Neid und Gier und ist bis zum auflösenden Ende wieder gekonnt konstruiert und richtig spannend.

"Der Inugami-Fluch" von 1951 ist laut Internet wohl einer der beliebtesten Kriminalroman des japanischen Schriftstellers Seishi Yokomizo (1902-1981), dessen Reihe um Detektiv Kindaichi Konsuke stolze 77 Bücher umfasst. Zwei Verfilmungen gibt es hierzu, eine aus dem Jahr 1976 und eine jüngere von 2006, wobei ich noch keine der beiden gesehen habe. Wir befinden uns auch hier wieder im Japan der 1940er Jahre, als der reiche Seidenfabrikant und Oberhaupt des Inugami-Clans an Altersschwäche stirbt. Dabei hinterlässt Sahei Inugami ein höchst ungewöhnliches und streitbar bizarres Testament, in dem er veranlasst, das sein gesamtes Vermögen, inklusive aller Fabriken, an die verwaiste Tamayo Nonomiya übergehen soll. Tamayos Erbe ist zwar an einige Bedingungen geknüpft, in der sie sich unter anderem für einen Ehemann aus der Familie entscheiden muss, aber die Angehörigen des alten Seidenkönigs sind dennoch nicht minder schockiert darüber, dass ausgerechnet sie in seinem letzten Willen so großzügig bedacht wurde. Und schon kurz nach der Verkündung wird das erste Mitglied des Inugami-Clans brutal ermordet aufgefunden und Detektiv Kindaichi muss erneut unter Beweis stellen, dass er seinem hervorragenden Ruf als Japans bester Ermittler gerecht wird. ➸ Wer meine Buchbesprechungen hier auf Instagram schon länger verfolgt, dem dürfte bereits aufgefallen sein, dass ich die Bücher von Autor Seishi Yokomizo jedes Mal mit Begeisterung lese und auch mit dem vierten Band der deutschen Übersetzung “Der Inugami-Fluch“ hat sich daran nichts geändert. Erneut bekommt der Leser (fast schon erwartungsgemäß) ein zeitgenössisches Werk über mysteriöse Serienmorde in einer familiären Umgebung in einer etwas abgelegeneren Gegend Japans. Gespannt erwartet man nicht nur die Ankunft von Detektiv Kindaichi Konsuke am Ort des Geschehens, sondern auch den ersten Mord, der nicht lange auf sich warten lässt und von Anfang an als recht grausam angekündigt wird. Und da der Stammbaum der Familie Inugami recht komplex und umfassend ist, liefert dieser auch jede Menge Verdächtige. Hinweise gibt es zwar im Laufe der Geschichte zu genüge und immer wieder scheint die Lösung in greifbarer Nähe zu sein, aber auch diesmal ist es mir nicht direkt gelungen, alle Puzzleteile erfolgreich an ihren Platz zu legen - dem exzentrisch stotternden Kindaichi mit seinem widerspenstigen Haarschopf immerhin auch nicht, jedenfalls nicht am Anfang 😊. Auch dieser Fall besticht durch seine kompliziert komplexen Elemente, dem allwissenden Erzähler, der die Fäden langsam zusammenführt und die finale deduktive Logik. Immer wieder wird dem Leser der Ermittlungsstand von Kindaichi zusammengefasst damit man möglichst gut den Überblick behalten kann und auch die Figuren bestechen durch die detaillierten Beschreibungen und ihren Charakterzügen der damaligen Zeit. Spannende Ablenkungsmanöver münden in einem fesselnden Finale, wobei das familiäre Drama hier definitiv den höchsten Unterhaltungswert bietet. Wenn ihr alte, klassische Krimis im Stil von Agatha Christie gerne lest, solltet ihr dieser Reihe auf jeden Fall eine Chance geben. Von mir aus können die nächsten Bücher um Kindaichi Konsuke schnellstmöglich ins Deutsche übersetzt werden! Leseempfehlung von ♥













