Todesstrafe - Ja oder Nein? Dieses Buch regt zum Nachdenken an
Der Titel klingt so unglaublich spannend und auch das Thema hat mich interessiert. Nach einem tollen Anfang, zog sich das Buch im Mittelteil dann doch ein wenig. Den Schreibstil und die vielen Perspektivwechsel habe ich als anstrengend empfunden. Mir stellten sich frühzeitig die Fragen: Wie ist es, wenn ein Mensch als Kind etwas so Furchtbares erlebt hat, dass er mit seinem Leben gar nicht mehr klarkommt und sich dann zum Serienmörder entwickelt? Ist die Todesstrafe überhaupt eine Strafe für den Verurteilten oder kann diese Person sich so aus der Verantwortung ziehen (gezogen werden)? Wäre eine Therapie möglich gewesen und wie stünden dann die Erfolgsaussichten? Interessant fand ich die Erzählperspektive aus der Sicht des Verurteilten. Unglaublich, dass er auch im Gefängnis versucht, Menschen zu manipulieren und sich seiner Sache sehr sicher ist. Welche Wahrnehmung seiner Umwelt hat dieser Mensch? Insgesamt ist die Story interessant, auch wenn ich es nicht als Thriller, sondern eher als spannenden Roman empfunden habe. Kleine Schockmomente mit Gänsehaut waren dabei, sie ließen Handlungen erahnen, leider wurde ich dann enttäuscht, weil nichts passiert ist.



























































