Kurzweilig, spannend & besonders
Detektiv Conan für Erwachsene
Wer klassische Kriminalromane oder/und Detektiv Conan mag, sollte sich dieses Buch zulegen. Kurzweilig, japanisch, interessant. Ich hatte ein paar schöne Stunden mit Kosuke Kindaichis erstem Fall. Die weiteren Bände werden ebenfalls einziehen.
Die japanische Antwort auf Agatha Christie
Ich kann mich noch sehr gut an die Agatha-Christie-Filme erinnern, die ich als Kind gesehen habe, aber auch an die Anime-Serie Detective Conan. Ich muss sagen, dieses Buch hat mir eine kleine Zeitreise zurück in eine unbeschwerte Kindheit ermöglicht. Es ist in diesem typischen Kriminalroman-Stil geschrieben: ein Mordfall – in diesem Fall sogar ein Doppelmord –, das Sammeln von Indizien und letztendlich die Auflösung durch einen verdammt guten Ermittler, oder genauer gesagt, Detektiv. „Die rätselhaften Honjin-Morde“ bietet alles, was das Kriminalroman-Herz begehrt. Dieser Roman war auch der Grund, warum ich mir weitere Werke in dem Genre besorgt habe. Solche Bücher eignen sich meiner Meinung nach wunderbar für einen Leseabend anstelle eines Films. Sie sind kurzweilig und nicht besonders tiefgründig, sondern bieten einfach gute Unterhaltung – und genau das sollte ein Buch manchmal auch tun. Von daher: beide Daumen hoch!

Mein vorsichtiger Einstieg in die Welt von Kindaichi
Ich habe außer Wolf Haas bisher kaum Kriminalromane gelesen und mich deshalb ganz bewusst für Japans Antwort auf Agatha Christie entschieden. So wird es zumindest überall beschrieben! Eigentlich dürfte ich mir also gar kein endgültiges Urteil erlauben — aber vielleicht macht gerade dieser ungeschulte Blick den Reiz aus. Am meisten fasziniert hat mich die Zeit und der Schauplatz: Japan in den 1930ern, ein abgelegenes Honjin, Traditionen, Rituale, gesellschaftliche Codes. Ich habe mehr über das Land gelernt, als ich erwartet hätte, und genau das hat mich durch die Seiten getragen. Nun will ich erst recht nach Japan … Die Sprache dagegen hat mich zwiespältig zurückgelassen. Sie überrascht nicht, bleibt oft sachlich und protokollarisch — manchmal angenehm klar, manchmal schlicht langweilig. Vielleicht liegt das an meiner fehlenden Krimi-Sozialisation, vielleicht am Stil selbst. Dem Kriminologen Kindaichi werde ich dennoch eine zweite Chance geben. Seine verschrobene, fast scheue Art hat mich nicht sofort überzeugt, aber sie hat etwas Eigenes, das nachhallt. Vielleicht entfaltet er seine Qualitäten erst im nächsten Fall. Besonders gefreut habe ich mich über die wunderschöne Büchergilde-Ausgabe, die ich mir gegönnt habe. Mit den Zeichnungen wirkt alles noch japanischer, atmosphärischer — fast wie ein kleines Kunstobjekt. Allein dafür hat sich die Lektüre gelohnt. Sollten alle Teile von Kindaichi in der Edition von Büchergilde erscheinen, ich diesen Kindaichi nach Band 2 lieb gewonnen hab, bin ich finanziell wahrscheinlich ruiniert nach 70 Bänden ! Ps: „Und weil man es an meinem Neonstuhl ohnehin schon erahnen kann: Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für schöne Dinge. Deshalb lese ich fast ausschließlich gebundene Bücher – am liebsten Sondereditionen, die so sorgfältig gestaltet sind, dass man sich fast einreden könnte, man hätte Geschmack.“
Looked-Room-Mystery auf Japanisch
Ein unerwartetes Highlight! Der Kriminalroman spielt 1937 in Japan und enthält ganz klassische Elemente. Der Schreibstil war stringent und flüssig, die Figuren sind charaktertypisch . Ich hatte die wunderschön illustrierte Ausgabe der Büchergilde. Es war also auch optisch ein Genuss.

Ein toller Krimi. Die Auflösung der Morde habe ich so nicht kommen sehen.
Wundervoll geschrieben/übersetzt von Ursula Gräfe und von Ann-Kathrin Peuthen wunderschön illustriert! Ich werde mir Band 2 und 3 auch bei der Büchergilde bestellen, damit ich die Reihe in der gleichen Aufmachung habe.
Fantastisch kurzweiliges Buch. "Knives Out" im Japan von 1937. Inklusive mysteriösem Mord in einer Großfamilie und einem schrulligem Derektiv. Große Empfehlung.
Ein „perfekter“ klassischer Kriminalroman im Stil von Agatha Christie
Dieser klassische Kriminalroman ist purer Lesegenuss. Er ist in einem Atemzug mit Agatha Christie zu nennen, nur eben aus dem japanischen und mit einem wundervollen Einblick in die japanische Kuktur. Der Autor ist ebenfalls aus einer älteren Generation (1902-1981) und hat das Original bereits Anfang der 70iger geschrieben. Die Übersetzung von Frau Gräfe ist sehr gelungen aus meiner Sicht. Ich kann das zwar nicht wirklich bewerten , jedoch hat die Übersetzung einen sehr eigenen Stil und passt sich hervorragend dem ganzen Setting der Geschichte an. Viel Spaß beim „Mit - Rätseln“ 🗡️ 🇯🇵

Herrliche kurzweilige Unterhaltung!
Zugegeben, manche Begriffe musste ich dann im Glossar nachschauen, da mir diese aus dem Japan der 40er Jahre nicht geläufig waren, aber das hat dem ganzen Büchlein nicht geschadet. Die Geschichte und die gesamte Aufklärung waren einfach genial. Ich freue mich, mehr davon lesen zu können, denn es sind schon einige Fälle von Kosuke Kindaichi im Deutschen erschienen. Und dies hier ist quasi sein Debüt. Sehr unterhaltsam!
Medimops sei Dank.
Geht es nur mir so oder kann es hier jemand noch nicht leiden wenn eine Reihe aus Hardcover UND Taschenbüchern besteht? Mein innerer Monk zuckt bei dem Gedanken daran, wie das im Regal aussehen könnte. Habe mir Dank eines Freundes nen Ruck gegeben und den ersten Band der Reihe bestellt. Bin gerade in Krimi Laune. 🤗
Ein klassischer japanischer Kriminalroman
„Die rätselhaften Honjin-Morde“ von Seishi Yokomizo ist ein atmosphärischer Detektivroman, der traditionelles Japan mit einem clever konstruierten Rätsel verbindet. In einem abgeschiedenen Dorf entfaltet sich ein Mordfall, der durch seine scheinbare Unlösbarkeit fesselt. Mit viel Liebe zum Detail, kulturellem Hintergrund und klassischem Whodunit-Stil bietet das Buch spannende Unterhaltung für Krimifans und Liebhaber japanischer Literatur.
Ich musste zwischendrin noch einmal von vorne hören, weil es mir schwer fiel, die Namen auseinander zu halten. Als der Detektiv auftrat wurde es tatsächlich richtig spannend. Tatsächlich hätte es auch Hercule Poirot sein können. Gerne demnächst der zweiteTeil!
Ein frisch vermähltes Paar wird in einem verriegelten Zimmer brutal ermordet – und ein Ermittler muss ein scheinbar unmögliches, perfekt inszeniertes Rätsel aus Blut, Schnee und Geheimnissen knacken.🩸❄️
Ein wirklich gutes Buch. Sehr spannend und aufregend. Ich hab die ganze Zeit mitgefiebert und gerätselt. Die Charaktere waren alle super beschrieben und interessant. Es war ein wirklich raffinierter Mord(Spoiler:Selbstmord). Und die Person(der Detektive),der man nicht viel zutraute, löste den Mord mit einer Leichtigkeit. Ein toller locked-room-crime. Schreibstil: ich mag eigentlich diese Art von Schreibstil nicht,aber mit diesem kam ich Recht gut zurecht. Zusammenfassend: eine crime Empfehlung für Agathe Christie Fans. Ich freue mich schon aufs nächste Band .

Im Frühjahr habe ich mit „Und dann gab’s keines mehr“ meinen ersten Locked-Room-Murder-Mystery gelesen und war begeistert. Nun ging es für mich von England nach Japan, um mit Seishi Yokomizos „Die rätselhaften Honjin-Morde“ ein zweites Buch dieses Genres zu lesen. Ich muss gestehen: Ich bin hyped! Winter 1937. Auf einem Anwesen im ländlichen Japan wird ein Brautpaar nach seiner Hochzeitsnacht tot aufgefunden. Doch der verschneite Vorgarten zeigt keinerlei Spuren, die auf Fremdeinwirkung hindeuten. Der verschrobene Privatdetektiv Kosuke Kindaichi ist jedoch entschlossen, den Fall zu lösen – und kommt einem perfiden Plan auf die Schliche. Yokomizo konnte mich mit seinem ersten Krimi um Kosuke Kindaichi wirklich überzeugen. Ich mochte alles, beginnend beim Aufbau und den Charakteren bis hin zu den falschen Fährten, die gelegt wurden, um es den LeserInnen nicht zu einfach zu machen. Besonders Kindaichi mit seiner untypisch extrovertierten Art ist im zurückhaltenden Japan ziemlich schräg, und ich habe mich immer sehr amüsiert, wenn die umstehenden ProtagonistInnen auf seine lauten Ausbrüche reagieren mussten. Ich bin als großer Japan-Fan bestimmt ein wenig voreingenommen, aber das ländliche Setting im Japan der 30er-Jahre passte unglaublich gut zu diesem Verbrechen, und Kindaichi war als Ermittler eine gute Mischung aus Hercule Poirot und Sherlock Holmes. Yokomizo hat also eine perfekte Mischung aus allem geliefert, was ich mag. 😃 Wer also einmal einen klassischen Krimi außerhalb der typischen Settings lesen möchte, dem kann ich Seishi Yokomizo und seinen Ermittler Kosuke Kindaichi nur ans Herz legen. Ich freue mich schon sehr auf Kindaichis nächsten Fall. 🕵🏼♀️
Ich kam nicht direkt in dieses Buch rein. Es war ein netter Krimi aber keiner der mich überrascht hat.
Nachdem ich mit den Namen klar kam..
..konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Die japanischen Namen haben mich am Anfang sehr verwirrt. Zum Glück gibt es hinten im Buch aber eine Auflistung der Personen, sowie ein paar Seiten auf denen verschiedene japanische Begriffe erklärt werden. Der Mordfall bzw. die Auflösung dessen ist sehr spannend geschrieben, ich freue mich auf die weiteren Bücher des Autors
Klassischer Detektiv Roman mit Locked Room Murder Mystery
Ein spannender japanischer Kriminalroman in dem ein Autor einen alten Kriminalfall aufarbeitet. Er ist gut und kurzweilig geschrieben und ist der erste Teil einer Reihe mit 77 Bänden. Bisher wurden aber nur 3 davon auf Deutsch veröffentlicht.
Kurzweilig und vielleicht mit einer Spur Agatha Christie, auch wenn ich dafür ein wenig die Augen zu drücken muss. Es wird damit geworben das wir hier einen japanischen Krimi nach Art von Agatha Christie haben was nur bedingt für mich der Fall war. Es war dennoch in Ordnung für zwischendurch, aber hängen geblieben ist leider nicht besonders viel 😅
Ein japanischer Krimi
Mal ein etwas anderer Kriminalroman. Die Art und Weise, wie der Autor über den Kriminalfall berichtet, hat mir gut gefallen. Da jedoch viele japanische Ausdrücke verwendet werden, ist es mir manchmal schwer gefallen, der Geschichte zu folgen.
Der genial unkonventionelle Ermittler löst das verzwickte Rätsel um den Doppelmord in einem geschlossenen Raum. Ist was für Krimirätselfreunde

Wer von euch liest gerne die Krimis von Agatha Christie? Ich liebe ihre Geschichten rund um Miss Marple und Hercule Poirot…und mit diesem Buch hab ich eins gefunden, was in eine ähnliche Richtung geht… . Die Story find ich unglaublich gut und spannend bis zum Schluss, mit einem Ende, welches ich nicht erwartet habe… . Die Kapitel waren relativ kurz gehalten und ließen sich super lesen, aber ich hatte etwas Probleme mit den Namen im Buch, da ich teilweise nicht mehr wusste, welche Person gemeint ist (da gibt es aber am Ende ein Namensregister😅)… . Aber ansonsten definitiv top…

💛🩶🩶🩶🩶 In "Die rätselhaften Honjin-Morde" von Seishi Yokomizo wird in einem abgelegenen japanischen Dorf kurz vor einer traditionellen Hochzeit ein brutaler Doppelmord begangen: Der Bräutigam und seine frisch angetraute Ehefrau werden in einem verschlossenen Zimmer mit einem Samurai-Schwert getötet. Das Verbrechen sorgt für großes Aufsehen, da alle Türen von innen verriegelt sind und es scheinbar keine Möglichkeit für den Täter gab, zu entkommen. Ich habe Die rätselhaften Honjin-Morde nach der Hälfte abgebrochen, weil mich der Schreibstil überhaupt nicht angesprochen hat. Dabei liebe ich eigentlich "Locked-Room-Mysterys" und war sehr gespannt auf das zentrale Rätsel. Bis zur Mitte des Buches beginnt zwar der exzentrische Detektiv Kosuke Kindaichi mit seinen Ermittlungen und es tauchen erste Hinweise auf Familiengeheimnisse auf, doch der Erzählton wirkte auf mich distanziert und zäh – ich konnte einfach keinen Zugang zur Geschichte finden.
Spannend, stilvoll und brillant konstruiert – ein Juwel des klassischen Krimis
Die rätselhaften Honjin-Morde von Seishi Yokomizo ist ein fesselnder japanischer Kriminalroman, der Fans klassischer Detektivgeschichten voll auf ihre Kosten kommen lässt. Der Autor versteht es meisterhaft, eine atmosphärische Spannung aufzubauen, die von der ersten bis zur letzten Seite anhält. Die Geschichte beginnt mit einem scheinbar unlösbaren Mord in einem abgeschlossenen Raum – ein klassisches “locked room mystery”, das mit raffinierter Logik und überraschenden Wendungen aufgelöst wird. Detektiv Kosuke Kindaichi ist eine wunderbar exzentrische und zugleich brillante Figur, die den Leser mit seinem unkonventionellen Auftreten und messerscharfen Verstand begeistert. Yokomizos Stil ist klar und elegant, dabei durchdrungen von feinem kulturellem Gespür und einem tiefen Verständnis für menschliche Abgründe. Besonders spannend ist der Einblick in die japanische Gesellschaft der 1930er Jahre, der dem Roman eine zusätzliche Tiefe verleiht. Ein Muss für Liebhaber klassischer Krimis à la Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle – klug, atmosphärisch und durch und durch gelungen.
Die rätselhaften Honjin-Morde von Seishi Yokomizo beendet Ein richtig guter, klassisch aufgebauter Krimi aus Japan. Spannend, ruhig und trotzdem packend geschrieben.

Eine klare Empfehlung für alle, die Agatha Christies Krimis lieben!
Gelungene Mischung aus Sherlock Holmes und Hercule Poirot. Für Nicht-Japaner manchmal etwas knifflig mit den verschiedenen Eigennamen
Die Geschichte hörte sich sehr interessant an bezüglich des Klappentextes, das Buch wurde bereits 1973 veröffentlicht und wird in Japan als eines der besten Detektivromane gehandelt. Es fing auch sehr vielversprechend an, leider fand ich die Auflösung des Falles eher langweilig. Dazu kam das ich mich, vor allem am Anfang der Geschichte, schwer getan habe mit den Japanischen Namen. Es gibt viele Charaktere in der Geschichte und für mich, der diese Namen nicht geläufig sind, war das problematisch. Ich musste genau aufpassen um zu schauen wer hier wer ist. Zum Glück gibt es hinten im Buch der Ausgabe der Büchergilde ein Personenregister und ein Glossar. Das Buch ist in von der Büchergilde sehr schön gestaltet, mit tollen Zeichnungen die der Geschichte entspringen. Fazit: Das Buch kann man lesen, ist aber keines das man unbedingt gelesen haben muss.
Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich aufgrund des Covers. Nachdem ich den Klappentext und den Hinweis des Guardians „Japans Antwort auf Agatha Christie“ las, musste ich dieses Buch unbedingt haben und lesen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nach den ersten Seiten etwas enttäuscht war, da es sich zunächst nicht um einen herkömmlichen Roman handelt. Es ist vielmehr eine Erzählung eines scheinbar realen Ereignisses, welches nach und nach rekonstruiert wird. Auf etwas mehr als 200 Seiten wird das Geheimnis um die Honjin-Morde gelüftet, bei denen es sich um einen Doppelmord in einem verschlossenen Raum handelt. Was mich besonders hieran fasziniert hat, war die Vorgehensweise bei den Ermittlungen und wie der Täter diese Tat begangen hat. Der eine oder andere mag bei den folgenden Worten vielleicht etwas stutzen, aber: Die Art und Weise der Konstruktion und der verwendeten Gegenstände finde ich vollkommen faszinierend und genial. Was genau ich damit meine….Lest das Buch und seht selbst

Locked Room Mystery mit Sherlock Holmes-Vibes in Japan 1937 🇯🇵
Der Fall der rätselhaften Honjin-Morde war von Anfang bis Ende spannend! 🎎🗡️ Besonders mochte ich, das hinten im Buch ein Glossar mit den japanischen Begriffen ist, sonst hätte ich glaube ich einiges googlen müssen haha ㊙️
Normalerweise lese ich nur selten Krimis, doch 'Die Honjin Morde' hat mich positiv überrascht. Dieser japanische Kriminalroman trägt den Originaltitel 'Kasha' (火車) und stammt aus der Feder von Seishi Yokomizo. Er wurde erstmals 1946 veröffentlicht und gilt als Meilenstein im Genre der japanischen Kriminalliteratur, auch bekannt als 'Honkaku Mystery'. Die Handlung dreht sich um eine Reihe mysteriöser Morde, die sich in einem abgelegenen Landhaus ereignen. Der Bräutigam und seine Frau werden in ihrer Hochzeitsnacht augenscheinlich ermordet, und das, obwohl alle Türen und Fenster von innen verschlossen waren. Der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi wird vom Onkel der Braut gebeten, den Fall zusammen mit dem Kommissar zu untersuchen, und stößt auf eine verstrickte Spur von Verdächtigen und verborgenen Hinweisen. Zugegebenermaßen zog sich der Anfang etwas hin, da die Aufklärung aus der Sicht des Kriminalautors geschildert wird. Dadurch ist uns als Leser von Anfang an bewusst, dass der Fall bereits gelöst ist und nun retrospektiv erzählt wird. Dies schafft eine gewisse Distanz, die möglicherweise beabsichtigt ist, um die Tragödie respektvoll zu behandeln und Voyeurismus zu vermeiden. Anfangs fand ich diesen für mich recht unkonventionellen Erzählstil befremdlich und er raubte etwas an Spannung. Nach den ersten Kapiteln gewinnt die Handlung jedoch rasch an Dynamik und fesselt. Persönlich konnte ich das Rätsel nicht lösen, und es bleibt fraglich, ob ich einfach nicht aufmerksam genug war oder ob einige Hinweise zu subtil waren. Die Auflösung selbst war zweifellos außergewöhnlich, möglicherweise sogar etwas weit hergeholt. Sie spielte geschickt mit den Konventionen des 'Locked Room Mysteries' und fügte eine ziemlich originelle Note hinzu. Besonders beeindruckend am Roman ist die detailreiche Darstellung der Atmosphäre, die das Eintauchen in die Bräuche und Gewohnheiten des ländlichen Japans der 1930er/40er Jahre ermöglicht. Diese detailreiche Einbindung der japanischen Lebensweise und Traditionen verleiht der Geschichte einen bezaubernden Charme. Dieser Aspekt hat den Roman für mich definitiv bereichert und hebt das Buch mühelos von anderen westlichen Kriminalromanen ab. Insgesamt schwankte meine Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen, wobei ich wahrscheinlich eher 3,5 Sterne vergeben würde. Dank der angenehmen Sprache und der detailreichen Darstellung der Kultur fällt selbst die anfängliche Länge nicht mehr so stark ins Gewicht. 'Die Honjin Morde' ist insgesamt eine äußerst überraschende und atmosphärische Krimigeschichte.
Wir raten mit bei einem Locked-Room-Murder-Mystery! Die Erzählweise hat mir gut gefallen. Es war spannend, auch wenn die Auflösung etwas unspektakulär war. Ich hatte mit ganz anderen Sachen gerechnet.
Leider in der Auflösung sehr enttäuschend!
Das war leider garnicht meins. Das Original dieses gefeierten Kriminalromans stammt aus den 70ern und es ist vom Erzählstil sehr nüchtern, steril und sperrig. Es ist wirklich überwiegend beschreibend, fast schon, wie in einem Polizeiprotokoll. Teilweise war ich auch durch die vielen unterschiedlichen Figuren sehr verwirrt und es kam so gut wie keine Spannung auf. Die Auflösung dieser Locked-Room-Murder-Mystery empfand ich dann als extrem fad und sehr mau. Da habe ich deutlich mehr erwartet. Schade! Trotz der mehr als überschaubaren Seitenanzahl zog sich das Lesen wie Kaugummi…
Dieser ausgeklügelte und detailreiche Kriminalroman spielt in Japan in den 30er Jahren. Ein Ehepaar wird in einem verschlossenen Raum tot aufgefunden - doch, wie wurde das Verbrechen begangen?? Um den Fall zu lösen, wird Privatdetektiv kosuke kindaichi hinzugezogen. Mit viel Raffinesse, Charme, Charakterdarstellung und Einbeziehung der japanischen Tradition wird der Fall aufgeklärt. Dieser Krimi hat mich begeistert und zum mit fiebern angeregt, ich bin bis zum Schluss nicht auf die Lösung gekommen. Seishi Yokomizo gilt nicht umsonst als einer der besten japanischen kriminalautoren. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.
Ok, vielleicht als Buch besser als als Hörbuch
Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört, es war ok, vielleicht ist es zu lesen dann besser.
Die Honjin-Morde ereigneten sich im Jahr 1937 in einer einfachen ländlichen Gemeinde in Japan, die noch nichts von dem kommenden verheerenden Krieg ahnte. In den dreißiger Jahren gab es im Hinterland von Honshu zwar Züge und Busse, aber keine Autos. Die Menschen fuhren mit dem Fahrrad oder gingen zu Fuß. Ein Japan also vor der Globalisierung, verkörpert durch ein Dorf, das von einer großen Honjin-Familie (Honjin = ein Gasthaus für den Adel) beherrscht wurde, deren verwitwete und im Ruhestand befindliche Matriarchin mit ihren beiden Söhnen und einer Tochter das große Haupthaus auf dem Anwesen bewohnt. Ein weiterer Sohn ist Arzt in Osaka, und eine zweite Tochter lebt in Shanghai, die aber nur am Rande erwähnt wird. Der eigentliche Mord ereignet sich im Nebenhaus, das nach der Hochzeit vom ältesten Sohn und seiner Braut bezogen werden soll und ausgerechnet in der Hochzeitsnacht werden diese beiden dort im verschlossenen Zimmer ermordet. Jeder ist verdächtig - vor allem aber ein merkwürdig aussehender Fremder, der am Tag der Hochzeit auf dem Grundstück gesehen wurde. Der hiesige Ermittler tappt im dunklen, bis der junge, zerzauste und stotternde Privatdetektiv Kosuke Kindaichi hinzugezogen wird, fest entschlossen, den Fall zu lösen. ➸ "Die rätselhaften Honjin-Morde" von Seishi Yokomizo ist das erste Buch der Detektiv Kosuke Kindaichi-Serie und ist ein sogenannter "Locked Room Murder Mystery", sprich, es handelt sich um einen Mord in einem verschlossenen Raum. Ich hab das Buch an einem Nachmittag verschlungen und mit der Auflösung zu keiner Sekunde gerechnet. Das lag zum einen mit Sicherheit an der raffiniert gestrickten Handlung, aber auch daran, dass der Erzähler selbst auf verschiedene "wichtige" Dinge hinweist, die der Leser für später im Hinterkopf behalten soll. Der Möchtegern-Detektiv in mir wurde zwar so in eine Richtung geführt, die ich nie in Betracht gezogen hätte, am Ende lag ich aber trotzdem falsch. Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, wann und wo dieses Buch geschrieben wurde. Während sich die Charaktere im Laufe des Buches kaum weiterentwickeln, kommen kulturelle und soziale Themen und Ängste an die Oberfläche, die später noch wichtig werden und das war ein Punkt, den ich so noch nie in einem Kriminalroman gelesen habe. In der Geschichte selbst erfährt der Leser auch viel über das Genre der "Locked Room Murder Mystery" selbst, was nicht nur dem vorliegenden Krimi einen geschickten Touch verleiht, sondern sich auch als eine Art Hommage an das Genre liest. Für mich ein brillant geschriebener, klassischer Krimi, der einen in die japanische Kultur und ihre Gebräuche sehr verständlich mit einbezieht. Bisher wurden 3 Bände aus dieser Krimireihe vom Aufbau Verlag übersetzt und ich hoffe sehr, das noch viele weitere folgen. Ich bin jedenfalls bereit für den nächsten Fall!
Spannend und überraschende Wendungen. Vor allem immer wieder schöner Rückbezug auf andere bekannte Krimis und Autoren.
Sehr gut geschrieben, aber die spannung kam erst zum ende
Das ende hat mich echt mitgerissen!! die letzten 100 Seiten habe ich verschlungen, für einen ersten kriminalroman kann ich es euch echt empfehlen!!
Oh nää, das ist stilistisch nicht mein Ding Abbruch nach 23% Das liest/hört sich wie ne Spielanleitung.
Japanischer Krimi nach Agatha-Christie- Manier
Wunderbar spannender Krimi nach Art eines Arthur Conan Doyle oder einer Agatha Christie
Ich muss gestehen, dass ich bisher nicht viele Krimis in der Art gelesen habe. Sherlock Holmes natürlich, aber mehr auch nicht. Ich habe die Detektiv Conan Manga unheimlich geliebt als Kind und verschlungen und genau an diese Manga erinnert mich diese Geschichte! Vielleicht weil sie zusätzlich eben auch in Japan spielt. Ich fand es wirklich sehr spannend und hätte es wahrscheinlich in einem Rutsch gelesen, wenn bei mir privat nicht so viel los gewesen wäre. Zusätzlich möchte ich noch erwähnen, dass ich bisher ausnahmslos alle asiatischen Autoren super toll fand! Ich kann nur empfehlen solche Autoren mal auszuprobieren:)
Seishi Yokomizos *Die rätselhaften Honjin-Morde* entführt in die japanischen 1930er Jahre mit einem spannenden *Locked-Room*-Mordfall. Der Roman kombiniert meisterhaft Krimi-Spannung à la Agatha Christie mit faszinierenden Einblicken in japanische Kultur und Tradition. Ein Muss für alle, die knifflige Rätsel und historische Settings schätzen!
Als begeisterter Leser klassischer Kriminalromane war ich von *Die rätselhaften Honjin-Morde* von Seishi Yokomizo absolut fasziniert. Dieser Roman bietet eine wunderbare Mischung aus mysteriösem Mordfall, kulturellem Einblick und nostalgischem Flair, das an die Werke von Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle erinnert. Die Geschichte spielt im Winter 1937 in einem kleinen japanischen Dorf und dreht sich um den Mord an einem frisch vermählten Paar. Der Fall ist besonders rätselhaft, da das Verbrechen in einem verschlossenen Raum stattfand und die Tatwaffe im unberührten Schnee gefunden wurde. Diese klassische *Locked-Room*-Situation weckt sofort die Neugier und lädt zum Miträtseln ein. Ein weiteres Highlight des Buches ist der Einblick in die japanische Kultur der 1930er Jahre. Die Geschichte ist durchdrungen von traditionellen Elementen, wie dem Koto-Musikinstrument und dem Konzept der Reinheit, das eine zentrale Rolle im Motiv des Täters spielt. Diese kulturellen Aspekte machen das Buch nicht nur zu einem spannenden Krimi, sondern auch zu einer faszinierenden Reise in eine andere Welt. Charaktere und Erzählweise Der Detektiv Kosuke Kindaichi, ein junger und etwas unkonventioneller Ermittler, ist eine erfrischende Figur, die den Fall mit Intelligenz und Beharrlichkeit angeht. Der Erzähler, der die Handlung aus der Distanz rekonstruiert, schafft es, die Spannung aufrechtzuerhalten, indem er den Leser direkt anspricht und Hinweise subtil einstreut. Fazit *Die rätselhaften Honjin-Morde* ist ein meisterhaft konstruierter Krimi, der sowohl Fans klassischer Detektivgeschichten als auch Leser, die an kulturellen Erzählungen interessiert sind, begeistern wird. Die raffinierte Handlung, die sorgfältige Charakterzeichnung und der Einblick in eine fremde Kultur machen dieses Buch zu einem echten Lesevergnügen. Wer Freude an kniffligen Rätseln und historischen Settings hat, wird diesen Roman lieben.
Tatsächlich besser, als fast jede TV-Krimi Serie, die ich bis jetzt kannte🧐😍😄
"Die rätselhaften Honjin-Morde", von Seishi Yokomizo, war mein erster japanischer Kriminalroman und überhaupt das erste Buch in diesem Genre, welches ich las.📖🤗 Eines Vorweg: Ich stimme zu, dass es die beste Antwort auf Agatha Christie ist😄🥰! In diesem Buch geht es um einen Mord, der nicht rätselhafter sein könnte. Ein Brautpaar wird tot aufgefunden in der Hochzeitsnacht. Komisch ist nur, dass der Raum von Innen verschlossen war.🤔 Der Privatdetektiv Kosuke Kindaichi wird irgendwann zu den Ermittlungen hinzugezogen, um diesen Mordfall auf zu klären.🧐☺️ Der Autor hatte diese Geschichte aus der Sicht eines Journalisten geschrieben, was ich schon echt bemerkenswert fand🥰. Denn es wurden Teile in die Story eingebaut, die man nur mit bekäme, wenn man dabei gewesen wäre (z.B. Skizzen, Mitschriften von Verhören etc.). Leicht war das Buch zu lesen und trotz der unterschiedlichen Szenen, behielt der Autor den roten Faden, sodass es nicht verwirrend wurde. Hin und wieder ertappte auch ich mich, wie ich darüber nachdachte wer der/die Täter/-in sein könnte. Nur, dass dann so eine plötzliche Wendung kam, verblüffte mich richtig und fand ich auch richtig gut vom Autor.☺️ Spannend war es, von der ersten bis zur letzten Seite... Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen😍😄. Eines steht fest, ein neues Genre eröffnete sich mir und die nächsten beiden Bände werde ich auch lesen.📖🧐😍
Interessant aufgebaute Erzählung mit einer für mich unerwarteten Wendung - die Handlung hat mich regelmäßig verwirrt und überrascht, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, was ich denken soll :') Ich schwanke tatsächlich zwischen 3 und 4 Sternen.
Super cool geschrieben. Ein Gemisch zwischen Sherlock Holmes und Detective Conan. Ich muss ganz schnell die anderen lesen 😂
Ich lese nicht sehr viele Krimis und fühlte mich mit diesem gut unterhalten. Lädt ein zum miträtseln und ist kurzweilig.
Eine klassische Kriminalgeschichte
Im klassischen Stil erzählt Yokomizo eine Geschichte über die Ermordung eines Hochzeitspaares in einem "Locked - Room". Der Erzähler der Geschichte ist ein Journalist, der sie aufgrund eigener Recherchen aufschreibt und nacherzählt. Zunächst werden die wichtigsten Akteure vorgestellt, nach dem Mord, kommt die "dusselige" Polizei, und der Fall wird schliesslich von einem etwas schrägen Privatdetektiv gelöst. Am Ende wird der Fall aufgelöst, indem der Detekiv alle zusammenruft und ihnen erzählt was vorging. Sprachlich einfach, aber klar und sehr spannend erzählt hier Yokomizo eine gut durchdachte Mordgeschichte. Wer Agatha Christie mag, kommt hier auf seine Kosten.
War am Anfang etwas nüchtern geschrieben, nahm dann aber Fahrt auf und war sehr spannend im zweiten Teil. Lohnt sich für Krimi Fans.

















































