Interessantes Thema, jedoch nur mittelmäßig umgesetzt
Zunächst habe ich mit ziemlich wenig Motivation angefangen zu lesen, da ich es als Schulprojekt lesen muss, das Thema und die Grundidee konnten mich jedoch ziemlich schnell begeistern, da die Angst vor dem Erwachsenwerden und dem Übergang zu einem sich endlos wiederholenden Alltag für mich sehr ansprechend waren. Auch das Grundkonzept des Buches, dass der Protagonist in sieben Nächten jeweils um 7 Uhr eine der sieben Todsünden begeht und dann bis morgens um 7 Uhr einen siebenseitigen Bericht dazu schreibt, wie es ihm dabei ging, fand ich genial. Denn somit ist das Buch klar in Abschnitte geteilt. Ein Manko ist jedoch meiner Meinung nach, dass diese Berichte seiner Emotionen in diesen Nächten durch das Format des Buches tatsächlich nie sieben Seiten lang ist, was irgendwie schade ist. Außerdem hat das Buch, da der Autor jedes Kapitel tatsächlich in einer Nacht verfasst hat, eine sehr rohe, emotionale Sprache, was es irgendwie noch echter und persönlicher macht, aber gleichzeitig manchmal schwer verständlich. Jedoch ist die eigentlich geniale Idee in dem Buch nur mittelmäßig umgesetzt, denn die Todsünden werden meist nur kurz angeschnitten, es gibt wenig direkte Handlung und man bemerkt keine wirkliche Entwickelung des Protagonisten, auch wenn er eigentlich gerade durch eine große Reifeprüfung geht. Insgesamt also gute Idee und fantastisches Kozept, jedoch wenig fesselnd und überbringt nicht unbedingt die Botschaft, die es eigentlich haben soll, da es kaum Entwicklung gibt.












