Ja, auch dieses von Frau Olsen würde ich in JEDES Buchregal stellen.
Jedes Lesenden. Jeglichen Geschlechts.
Bücher wie Dieses zeigen den Grund auf.
Es ist zum weinen,wie viele wunderbare Literatur verloren ist, wegen dem Paterichat.
Um eine lebenswerte Gesellschaft zu erhalten ist es die Aufgabe unserer Generation und den Kommenden, wahrhafte INKLUSION auszuführen!
Vertraut mir und lasst uns eine für ALLE die gleichen Chancen einräumen.
Utopie?
Möglich. Jedoch eine SCHÖNE, oder?
»Wer schreibt, weiß, wie wichtig es ist, ernst genommen, mit Respekt für die eigene Vision und Redlichkeit behandelt zu werden, mit anderen Schreibenden kameradschaftlich zu verkehren, nach dem eigenen Werk beurteilt zu. Werden und nicht nach anderen Maßstäben, aber auch, welchen Zufälligkeiten Anerkennung und Veröffentlichung unterworfen sind. […], doch die allermeisten schreibenden Frauen sind hier im Nachteil.« (S.86 in »Was fehlt«)
Tillie Olsen (1912-2007) gilt als Ikone der literarischen Selbstermächtigung und Feministin. Sie ist bekannt für ihre Kurzgeschichten, Essays und Vorträge sowie einen Romanentwurf, welche nun erstmals ins Deutsche übersetzt und vom @Aufbauverlage veröffentlicht worden sind.
Den Titel dieser Essay- und Vortragssammlung »Was fehlt« von Tillie Olson, kann man als Frage oder auch als wehmütige Aussage verstehen. Das Buch versammelt 5 Vorträge / Essays der Autorin und das Vorwort von Julia Wolf setzt dieses sehr gelungen in den aktuellen Kontext.
Insbesondere das Essay »Das Schweigen in der Literatur« (1961) hat mich sehr begeistert und ist nach wie vor hochaktuell. Stellenweise wurde ich an das Sachbuch ‚FRAUENLITERATUR‘ (see its own Post