-hat dich jemals jemand auf die richtige Art geliebt?-
An Anfang habe ich ein wenig gebraucht um reinzukommen. Es liest sich etwas schwer, aber wenn man drin ist kann man es nicht aus der Hand legen.
Es ist sehr emotional und wenn man sich ein wenig mit diesen Themen auskennt, selbst betroffen ist .. fand ich es eher sehr prägend und verstehend. So das man abtauchen konnte und verstand und versteht.
Ab einem gewissen Punkt musste ich wissen wie es weiter geht mit Jeremy und Alex.
Also alles in allem...ein Emotional geladenes Buch was nichts für schnelle zwischen durch ist.
Dieses wunderschöne und einfühlsame Buch hat mich noch lange nach dem letzten Satz begleitet.
📓Sophie Edina erzählt in ihrem Debütroman "Coming of Rage" die Geschichte von Jeremy, der mit sich und seinem Leben struggelt. Er flieht nach Glasgow und trifft dort auf den Barkeeper Alex, dessen Arme voller Tattoos und Narben eine ganz eigene Geschichte erzählen.
🖤 Die Story besticht mit ihren authentischen Figuren und einem feinfühligen Umgang mit mental health Problemen. Dazu eine Portion Drama an den richtigen Stellen und ein Hauch Schottland.
🖤 Intensiv und tiefgründig wird den Lesenden ein Einblick in das Gefühlsleben von Jeremy gewährt. Eine Figur, die sich selbst manchmal der größte Feind ist. Eine Figur, die an sich wächst und sich trotzdem selbst treu bleibt. Eine Figur, die ich manchmal schütteln und gleichzeitig in den Arm nehmen wollte.
🖤 Alex ist einfach nur Zucker. Eine so starke Figur trotz oder gerade wegen seiner Vergangenheit. Ein wandelnder safe space. Unterstützend. Einfühlsam.
Eine fast schon poetische Geschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstliebe.
Ich hoffe auf noch viele weitere Bücher der Autorin 🖤
Sehr bildreiche, poetische NA Geschichte, die sich mit vielen psychischen Problemen befasst. Auf eine raue, reale und ungeschönte Weise.
Ich gebe zu, ich habe einige Seiten gebraucht, um in dieses Buch hineinzufinden. Der Schreibstil verfügt oft über lange, nicht immer komplett abgeschlossene Sätze, daran musste ich mich erst gewöhnen. Aber dann war er wirklich sehr schön, hat mit klaren, bildreiche Worten tolle Szenen erschaffen.
Jeremy war mir bis zum Treffen mit Alex ein wenig unsympathisch, aber wenn man weiter liest, wird der Grund dafür schnell deutlich. Ich bin froh, dass er seinen Weg gefunden hat und eine tolle Entwicklung zeigen konnte.
Alex war mir immer sympathisch, sehr empathisch, ehrlich und ohne Filter. Er wirkte erwachsener als seine 19 Jahre es erahnen lassen. Die zwei sind ein gutes Team.
Das Ende hat sich etwas gezogen, aber das war nicht schlimm. Es war schön, noch ein paar Szenen mit den beiden zusammen zu erleben.
Einzige Anmerkung: Die Formatierung hat manchmal meinen Lesefluss gestört. Ein paar Worttrennungen hätten gut getan. 🤫