Lazy und sein Vater wohnen in einem Wohnblock. Dort leben auch Vita und Jakob. Lazy und Elsie studieren und sind ein Paar. Dann wird aber Lazy krank und Elsie verlässt ihn. Lazy kommt von Mexiko zurück und ist sehr krank. Vita nimmt sich um Lazy an. Sie kocht für ihn und sie verbringen Zeit miteinander. Auch wollen sie gemeinsam ein Reise planen. Wie die Reise wirklich aussieht....... Das Buch hat einen eigen Schreibstil.

Viel Potential. Doch konnte mich das Buch emotional nicht abholen.
Student Lazar ist verliebt, und das Leben könnte kaum schöner sein. Doch dann verliebt sich seine Elsie in jemand anderen – und als wäre das nicht genug, wird Lazar auch noch schwer krank. Vita hingegen ist nicht mehr verliebt, dreimal so alt wie Lazar und entsprechend auch dreimal so müde vom Leben. Als Lazar aus dem Krankenhaus kommt, gehen die beiden eine Zweckgemeinschaft ein, die ihre beider Leben völlig auf den Kopf stellt. Doch was tut man gegen diese erdrückende Lebensmüdigkeit? Man begibt sich gemeinsam auf eine letzte große Reise. Eigentlich ist das eine schöne Geschichte: ein sehr ungleiches Paar hilft sich durch den zermürbenden Alltag und lernt sich selbst und den anderen noch einmal ganz neu kennen. Auch wenn relativ früh klar wird, wohin die letzte große Reise führen soll, hätte man thematisch noch viel mehr herausholen können – Selbstbestimmung, Empathie oder vielleicht sogar das Überbrücken der großen Lücke zwischen den Generationen. Doch leider fehlte mir immer der letzte Schritt in die richtige Richtung. Mit Waldis Schreibstil konnte ich überhaupt nicht warm werden. Dadurch blieben mir auch die Protagonisten fremd und fern. Ich konnte keine echte Verbindung aufbauen und keine Gefühle für die alternde Vita und den kranken Lazar entwickeln – und gerade bei einer Geschichte über Leben und Tod wäre das doch essenziell, oder? Auch das Ende wirkte auf mich sehr konstruiert und zu sehr auf „gute Miene“ bedacht. Nicht immer muss alles gut ausgehen; manchmal verleiht gerade das einer Erzählung noch mehr Tiefe. Ich bin dennoch froh, dass ich „Ich komme mit“ endlich von meinem SuB befreien konnte – auch wenn es nicht das war, was ich mir erhofft hatte. Die Idee hätte eigentlich eine großartige Geschichte ergeben können, doch die Umsetzung konnte mich emotional nicht abholen. Schade.
Hu, das geht unter die Haut!
Ein so wahres Buch als wäre es wirklich geschehen. Sehr sympathische Protagonisten, tolle Sprache. Trotz des schwierigen Themas warm, freundlich, intelligent und herzzerreißend. Und psst - mit Happy End, so wie es im wahren Leben geschehen könnte.
Schönes Buch mit schönen Sätzen. Bin aber irgendwie nicht so richtig reingekommen.
Inhalt (in meinen Worten): Lazy war total verliebt und noch sehr jung als ihn das Schicksal eiskalt erwischt hat und aus der Bahn warf: Diagnose: Leukämie und die Freundin verdrückt sich. Nur eine scheint plötzlich auf ihn zu achten: die Alte aus seinem Eingang. Eigentlich hatte er gar nichts mit ihr zu tun gehabt, doch sie fand, er würde kränklich aussehen und zu dünn sein. Und Vita selbst? Die alte Frau versucht einfach irgendwie ihre Tage ‚rumzubekommen. Stil: Etwas eigen und sehr sehr einfach gehalten. Teilweise empfand ich die Sprache so einfach, dass ich befürchtet habe, die Autorin würde es extra so halten, weil sie dem Leser nicht zu viel zumuten (oder zutrauen) wollte. Doch irgendwie passt es. Lazy entspricht seinem Namen (wenn man nur Lazy hat und nicht Lazar/us): müde, langsam und manchmal voller Power. Vita ist nun auch nicht mehr die jüngste. Es ist nicht jedermanns Sache, aber irgendwie gewöhnt man sich daran und nimmt es in Kauf. Es ist etwas Spezielles und hat sich mit der Geschichte vereint. Fazit: Ich hab viel geweint, manchmal geschmunzelt und oft nachgedacht. „Leben ist sich umdrehen wollen, nachdem man an etwas Schönem vorbeigegangen ist“, steht auf der Rückseite und solche „Lesen ist …“ Sätze gibt es häufig, immer anders und manchmal sehr tiefgründig. Lazy fand ich teilweise etwas leichtsinnig. Wie er mit seiner Krankheit und seinem Leben umgeht, während Vita einfach nur müde vom Alter ist. Die Freundschaft, die zwischen diesen zwei so ungleichen Personen entsteht, ist einzigartig. Gesamtbewertung: Cover: Schlicht und einfach. Passt zur Geschichte. Titel: ‚Ich komme mit‘ ist das, was diese Geschichte aussagt. Inhalt: In manchen Rezensionen wird über die Philosophie dieses Romans geschrieben, aber das möchte ich nicht, dafür bin ich kein Philosoph. Aber dieses Buch geht sehr tief und irgendwie ist es schwierig das alles so zu bewerten, dass es passt. Der Schreibstil hat mich manchmal etwas aufgehalten, aber nur, weil ich ihn nicht gewohnt bin und diese Art von Geschichte nicht sehr häufig lese und doch hab ich fast das komplette Buch innerhalb eines Nachmittags gelesen
Mich kann es leider nicht überzeugen, die Erzählstruktur gefällt mir richtig. Möchte mich da jetzt auch nicht bis zum Ende durchbeißen.







