Das Buch hat mir gut gefallen. Es hätte ruhig noch etwas mehr auf die Rauhnächte eingehen können. Aber die Geschichte war kurzweilig und gut geschrieben.
Ellen Sandberg gehört zu meinen Lieblingsautoren und auch dieses Buch hat mir wieder ganz tolle Lesestunden beschert. Die mystische Stimmung verbunden mit einem Familiengeheimnis und den alten Sagen und Bräuchen rund um die Rauhnächte hat mir besonders gut gefallen. Der Roman ist sehr feinfühlig, emotional und spannend geschrieben mit psychologischer Tiefe. Die Charaktere sind wirken authentisch und man kann sich gut in Pia hinein versetzen. Man konnte gut miträtseln und ich dachte ich wäre auf der richtigen Spur...tja, falsch gedacht. Die Wendung am Ende hat mich total überrascht. Das Cover erwähne ich selten, aber in diesem Fall..., ich liebe Füchse und finde es bezaubernd. Klare Leseempfehlung!
Am Anfang dachte ich, ich lese ein Teeniedrama. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte zwar etwas spannender, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen.
Pia lebt mit ihren Eltern in München. Nach einem heftigen Streit und ein paar unüberlegten Worten ändert sich alles: Ihr Vater hat ihre Mutter betrogen und erwartet ein Kind – aber sollte dieses Kind nicht eigentlich Pia sein? 😳 Pia will der Wahrheit auf den Grund gehen – doch alle raten ihr davon ab. Was steckt hinter dem großen Geheimnis? Ein wundervoller Roman, der wie ein Thriller aufgebaut ist und zum Miträtseln einlädt. Nach 100 Seiten war ich mir sicher, auf der richtigen Spur zu sein – doch natürlich wurde ich eines Besseren belehrt. Die Geschichte liest sich super flüssig und hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Einzig die Typografie hat mich anfangs ein wenig gestört, daran gewöhnt man sich aber schnell. 🦌🦌🦌🦌🦌

In ihrem neuen Roman „Rauhnächte“ gelingt es Ellen Sandberg sehr gut, eine intensive Atmosphäre aufzubauen. Die Geschichte spielt in der Zeit zwischen Heilig Abend und dem 6. Januar. Das kalte Winterwetter und die trübe Stimmung zwischen den Jahren hat sich zum Greifen nah angefühlt. Deswegen empfehle ich den Roman insbesondere für die dunkle Jahreszeit. Ich habe ihn während der ersten Frühlingstage bei 15 Grad gelesen, deswegen fühlte es sich etwas komisch an, sich wieder in diese winterliche Tristesse hineinzuversetzen. Die Hauptfigur ist Pia, die nach dem Abitur noch überlegt, welchen Studiengang sie wählen soll. Diese Sorgen rücken allerdings in den Hintergrund, als ihre Eltern sich überraschend trennen und Pia durch Zufall erfährt, dass sie adoptiert wurde. Die Identität ihrer Mutter steht schnell fest doch um deren Tod und ihren leiblichen Vater legt sich ein Mantel des Schweigens. Pia empfand ich als sympathische Protagonistin. Ich konnte mich gut in ihre Zerrissenheit (weitersuchen oder aufgeben) hineinversetzen. Manchmal fand ich sie ein wenig leichtgläubig ihren Mitmenschen gegenüber. Eine sehr lange Zeit erschien mir der Roman wahnsinnig vorhersehbar. Es lag für mich völlig auf der Hand, was mit Pias Mutter passiert ist. Als sich kurz vor Schluss herausstellte, dass alles doch ganz anders war, war ich komplett schockiert insbesondere auch wegen der unfassbaren Bösartigkeit, mit der all das geschehen ist. Ich fand die Geschichte, die sich letztendlich entfaltet hat so dermaßen schrecklich, dass ich es gar nicht fassen konnte. Und irgendwie war mir das auch too much und zu unglaubwürdig, dass sich ein Mensch über Jahre so dermaßen verstellen soll. „Rauhnächte“ hat seine positiven Seiten, wie die sympathische Protagonistin und die tolle Atmosphäre. Aber mir hat die meiste Zeit über etwas mehr Spannung gefehlt und die Auflösung war mir, wie bereits erwähnt, zu drüber. Für mich war es ein eher schwächeres Ellen Sandberg Buch.
Spannende Geschichte, gut geschrieben.

Düster und unheimlich…
Rauhnächte – Rezension Seitenanzahl: 351 Seiten Kalte Nächte, alte Geheimnisse, dunkle Gefahren… „Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ – dieser Satz stellt Pias Leben komplett auf den Kopf. Als sie an Heiligabend erfährt, dass sie adoptiert wurde, beginnt für sie eine Reise in ihre Vergangenheit. Ihre Suche führt sie nach Wasserburg am Inn, wo düstere Bräuche und alte Geheimnisse auf sie warten. Doch je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für sie… Meine Meinung: Rauhnächte ist mein zweites Buch von Ellen Sandberg – und ich wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Pia war mir von Anfang an sympathisch, und ich konnte ihre Gefühle total nachvollziehen. Besonders begeistert hat mich die düstere, fast schon unheimliche Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Die winterliche Kulisse und die mystischen Rauhnächte geben der Geschichte nochmal einen ganz besonderen Vibe. Ich war durchgehend gefesselt und wollte unbedingt wissen, welches Geheimnis sich hinter Pias Vergangenheit verbirgt. Fazit: Eine spannende und atmosphärische Geschichte mit Gänsehaut-Faktor – absolute Leseempfehlung! ✨
Atmosphärische Spannung und ein tiefes Geheimnis ...
"Vertraue auf dich, und du wirst werden wie deine Ahninnen, stark und unabhängig." Rauhnächte von Ellen Sandberg ist ein spannender, teils düsterer Roman in dem es um Familie, Freunde, Liebe aber auch Geheimnisse, Aberglaube, Rituale und Verrat geht. Das Leben von Pia ändert sich an Weihnachten von Grund auf. Sie erfährt dass ihr Leben nicht so ist wie es zu sein scheint und dass es ein Geheimnis gibt welches sie nie erfahren soll. In den Rauhnächten kommen immer mehr Details ans Licht und danach ist nichts mehr wie es zuvor war. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen... so vertieft war ich in die Geschichte vom "Fuchserl". Es ist auf jeden Fall lesenswert 💞📚
Eigentlich mag ich die Bücher von Ellen Sandberg, doch mit "Rauhnächte" hatte ich Schwierigkeiten. Die Geschichte und auch die Protagonisten konnten mich nicht überzeugen. Stellenweise habe ich mich gequält und war nah dran abzubrechen. Mein Fazit, man kann es lesen, muss aber nicht.

Eine junge Frau, ihre Vergangenheit als 4-jährige und ein Genremix
Bisher kannte ich nur die Krimis von der Autorin, die sie unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht. Nun wollte ich auch mal ein Buch von ihrem Pseudonym ausprobieren. Stellt euch mal vor ihr erfahrt mit 21 Jahren, dass ihr adoptiert seid? Für unsere Hauptfigur Pia bricht eine Welt zusammen. Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen steigt sie in den nächsten Zug nach Wasserburg am Inn, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter und sucht nach Antworten. Doch die Wahrheit ist erschütternd und sollte niemals ans Tageslicht kommen. Mit „Rauchnächte“ bin ich eingetaucht in einen psychologischen Spannungs- und Familienroman, der für mich zu viele Themen aufgreift und bei der Struktur ein paar Schwierigkeiten hat. Manche Figuren kommen neben Pia etwas zu kurz, die mehr Handlung verdient hätten u. a. ihre Großeltern und selbst Pia war für mich teilweise nicht greifbar und authentisch genug. Gleichzeitig war die Geschichte am Anfang schön weihnachtlich und hat die kalte Jahreszeit über den Jahreswechsel unglaublich gut dargestellt. Besonders gut ausgearbeitet waren für mich die Rückblicke auf die damaligen Ereignisse. Was ist wirklich passiert und warum wurde Pia als Kleinkind adoptiert? Es sind Szenen dabei, die im Gedächtnis bleiben und extrem bildhaft rüberkommen. Das Buch vereint viele Genre und selbst eine Romanze wurde im Buch miteingefädelt. Schlussendlich kann ich nur sagen, die Geschichte hätte mit mehr Seiten vermutlich besser funktioniert, um jedes Thema mehr Platz zu bieten. Obwohl mich das Setting und die Ereignisse von früher überzeugen konnten, war es für mich leider nur mittelmäßig und etwas unter meinen Erwartungen.
Wieder eine spannende Geschichte von Ellen Sandberg mit einem für mich etwas überraschendem Ende, von dem ich nicht sicher bin, ob ich es so plausibel finde. Aber ich habe mich trotzdem recht gut unterhalten gefühlt.
Eher ein Jugendbuch
Es war mehr ein Familiendrama als ein Thriller. Aber perfekt für diese Jahreszeit. Am Ende sehr überraschend.
In Rauhnächte entwickelt sich eine zunächst ruhig wirkende Geschichte nach und nach zu einer spannenden Ermittlung auf eigene Faust. Schrittweise verdichten sich Hinweise, Zusammenhänge werden sichtbar – und bis zum Ende bleibt offen, wie alles wirklich miteinander verknüpft ist.
Ich war am Anfang ehrlich gesagt unsicher, in welche Richtung Rauhnächte überhaupt geht: Wird das ein Krimi? Etwas Übernatürliches? Eher mystisch? Genau dieses leichte „Unklar-Gefühl“ fand ich aber im Nachhinein richtig gut, weil sich die Geschichte Stück für Stück sortiert und dabei immer spannender wird. Die Protagonistin stößt auf eine Wahrheit, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht – und dann merkt sie plötzlich: Da sind Risse. Irgendwas stimmt nicht. Ab da hatte das Buch mich komplett: Wendungen, Spannung, dieses ständige Miträtseln – und vor allem Figuren, bei denen man nicht sofort weiß, woran man ist. Und obwohl die Atmosphäre anfangs fast mystisch wirkt, bleibt am Ende alles real, nachvollziehbar und sauber zusammengesetzt. Ich habe bis zum Schluss nicht durchschaut, wie sich alles verbindet – und genau das liebe ich. Für mich ein richtig starkes Leseerlebnis.
Für mich leider nicht gelungen
Gleich vorweg: Das ist ausschließlich mein persönliches Empfinden und muss nicht auf andere Leser:innen zutreffen. Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich ihre bisherigen Geschichten im wahrsten Sinne des Wortes verschlungen habe. Umso mehr hat es mich überrascht, dass mich Rauhnächte diesmal leider gar nicht abholen konnte. Weder die Charaktere noch die Handlung konnten mich wirklich fesseln – auf mich wirkten die Figuren eher blass gezeichnet und die Geschichte hat sich stellenweise sehr gezogen. Tatsächlich brauchte ich mehrere Anläufe, um das Buch zu beenden, was ich von ihren anderen Werken so nicht kenne. Der Schreibstil fühlte sich für mich anders an als gewohnt. Meines Erachtens merkt man der Geschichte an, dass sie bereits vor vielen Jahren geschrieben wurde. Gerade im Vergleich zu ihren späteren Büchern wird deutlich, wie sehr sich die Autorin inzwischen weiterentwickelt hat. Was mir jedoch gut gefallen hat, war der Aufbau der Geschichte sowie die klare Unterteilung der einzelnen Kapitel. Auch das Cover und die gesamte Gestaltung des Buches waren für mich – trotz der Längen und Schwächen – sehr gelungen und stimmungsvoll umgesetzt.

In Rauhnächte begibt sich Pia auf die Suche nach der Wahrheit über ihre Familie. Alte Ereignisse, lange verdrängte Erinnerungen und dunkle Geheimnisse holen die Vergangenheit zurück und verändern Schritt für Schritt ihr Bild von allem, was sie zu wissen glaubte. Ein ruhiger, psychologisch geprägter Roman über Familiengeheimnisse, Schuld und die Frage, wie sehr die Vergangenheit die Gegenwart beeinflusst. 🌙
Rauhnächte erzählt die Geschichte von Pia, die sich immer mehr mit der Vergangenheit ihrer Familie auseinandersetzen muss. Schritt für Schritt kommen alte Geheimnisse ans Licht, und man begleitet sie dabei, wie sie versucht, die Wahrheit hinter längst vergangenen Ereignissen zu verstehen. Grundsätzlich fand ich die Geschichte interessant 🤔 – besonders den Teil, in dem Pia nach und nach mehr über die Vergangenheit erfährt. Es war spannend zu sehen, wie sich langsam ein Gesamtbild zusammensetzt. Durch Titel und Thema hatte ich mir allerdings mehr Mythen und Bräuche rund um die Rauhnächte gewünscht 🌙❄️. Dieser Aspekt bleibt für mich eher im Hintergrund, während der Fokus klar auf der Familiengeschichte liegt. 🦊 Der Roman ist ruhig erzählt und nimmt sich viel Zeit für die Entwicklungen. Das war stellenweise angenehm, wirkte für mich aber auch etwas langatmig. Einige Dinge waren relativ früh vorhersehbar, sodass die großen Überraschungsmomente leider ausgeblieben sind 🙈. Auch mit dem Schreibstil in der dritten Person bin ich nicht ganz warm geworden, weil dadurch etwas Distanz entstanden ist – ich habe die Geschichte eher beobachtet, statt sie komplett mitzuerleben. Trotzdem war es eine interessante Lektüre, die ich entspannt zu Ende gelesen habe 😊📚. Für mich persönlich aber kein Buch, das ich erneut lesen würde – eher eine einmalige, solide Geschichte. ⭐️⭐️⭐️☆☆
Manchmal muss man auf sein Innerstes hören, auch wenn die Außenwelt einen davon abhalten will 🦊 Das Setting der Story hat mir sehr gefallen, auch die Apsekte über „Hexen“. Das hat der Geschichte nochmal einen mystischen Touch verliehen.
3 ⭐️ für einen aufwühlenden Roman mit leichtem Spannungsfaktor. 🧙🏻🦊❄️ Die erste Hälfte hat sich meiner Meinung nach sehr gezogen. Die Wendung am Ende habe ich dagegen nicht kommen sehen. 🐍🕯️🧯
Coming of Age wie ich es liebe
Witchy vibes, coming of age, düstere Geheimnisse Genau der Stoff für den ich brenne. Ein tolles Buch das mir sehr gut gefiel. Leider sind die Personen mir nicht stark genug ans Herz gewachsen damit ich 4,5 Sterne geben kann 🥲
Spannend geschrieben, es war sicher nicht das letzte Buch der Autorin. Manchmal war es richtig unheimlich.
Mich treiben Bücher nicht oft in eine Leseflaute, aber hier war es fast so weit. Ich habe für 350 Seiten eine Woche gebraucht, weil die ersten 60% einfach nur sterbenslangweilig waren. Wenn ich über eine 21 jährige Protagonistin schreibe, muss ich meine Wortwahl auch authentisch wählen. Das hat die Autorin hier verpasst. Ständig gibt es Wiederholungen in Bezug auf die Träume der Hauptprotagonistin und insgesamt fand ich leider alle Charaktere ziemlich blass. Vorhersehbar war das Ganze an den meisten Stellen leider auch. Ein Stern gibts für ein bisschen Atmosphäre, einen weil sie doch noch versucht hat am Ende eine Überraschung einzubauen. Für mich leider ein Flop. 😕
Pias Weihnachten verlaufen anders, als sie sich das wohl gedacht hat und gewohnt ist. Nicht nur, dass ihre Eltern sich trennen, weil ihr Paps eine neue Partnerin zu haben scheint, nein sie erfährt zufällig dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind, dass sie Adoptiert ist und ihre eigentliche Tante, die bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, ihre Mutter ist. Für Pia scheint eine Welt zusammen zu brechen, denn sie fühlte sich eh schon immer anderes und nicht wirklich dazu gehörend. Und so beschließt sie, nach langen Gesprächen mit ihrer besten Freundin, sich auf den Weg in ihre alte Heimat zu machen und dem ganzen auf die Spur zu gehen, um zu erfahren, wer ihr Vater ist und was wirklich passiert ist. Doch die Antworten sind nicht immer das, was sie eigentlich wissen will und doch bleibt sie hartnäckig und forscht weiter nach. Der Inhalt und auch der Anfang klangen wirklich vielversprechend. Auch die Idee mit den Rauhnächten und Einblicke in die Rauhnächte sowie in die Vergangenheit der Familie mit ihren Vorfahren und co, war wirklich gut gemacht, aber leider ging mir Pia und auch Ansgar irgendwann mit ihren Verhaltensweisen zwischendurch einfach nur auf die Nerven, was es mir schwer machte, die beiden - besonders Pia - zwischendurch Ernst zu nehmen, was mir den Lesespaß leider ein wenig genommen hat. Trotzdem hat mir die Story im Großen und Ganzen gefallen und somit bekommt "Rauhnächte" von mir 3 Schmetterlinge.
Hat mir gut gefallen und mit der Auflösung hab ich so nicht gerechnet 👍

⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 📖 Seiten 351 📚 Gebundene Ausgabe __________________________________
Wem ist das Thema Raunächte bekannt ? Da Ich im Dezember gefühlt wieder mehr im Auto als zu Hause war, zum Lesen Abends zu müde. Kam dieses Buch sehr gut. Ich habe es mir bei Audible als Hörbuch runtergeladen, da es mich schon öfters im Buchladen angesprochen hatte. Eine sehr mitfühlsame Geschichte mit Raunächtgebräuchen und vielen dunklen Geheimnissen die Pia´s Familie bis je hüteten. Pia fühlte sich in ihrer Familie seit je nicht so wie es sollte, einfach anders & nachdem Sie ein Streitgespräch ihrer Eltern mit bekam, und einige Sätze vielen brach für sie eine Welt zusammen. ( Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen) Auf ihrer Reise, in den Heimatort ihrer leiblichen Mutter begab sie sich in große Gefahr, da Sie dunkele Geheimnisse ihrer Familie wieder Aufwirbelte. All dies in den Raunächten ; so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Klappentext wie immer in den Kommentaren, lasst mich gerne wissen wie ihr dieses Buch fandet ?
Wenn ein Geheimnis eine ganze Familie zerstört
Dieses Buch hat mich nicht einfach nur gelesen – es hat mich hineingezogen. Still, unheimlich und mit einer Spannung, die sich langsam festsetzt. Rauhnächte ist ein Krimi, der mehr ist als ein Mordfall. Zwischen alten Bräuchen, Andeutungen und dunklen Erinnerungen liegt etwas in der Luft, das man kaum greifen kann – genau wie die Rauhnächte selbst. Der Mord ist klug und sehr spannend aufgebaut, doch das eigentlich Beunruhigende sind die Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen. Man spürt, wie sehr Vergangenes nachwirkt und wie ein einziges verschwiegenes Ereignis das Leben einer ganzen Familie vergiften kann. Das hat mich tief berührt. Das Ende hat mich vollkommen überrascht. Nichts daran war vorhersehbar, und gerade das macht diesen Krimi so stark. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es in einem Zug gelesen. Rauhnächte hatte Tiefe, Atmosphäre und eine leise Dunkelheit, die noch lange nachhallt. Ein Krimi, der bleibt.
"Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ – Ein Versprechen, eine alte Schuld, ein Familiengeheimnis. In den neblig-kalten Rauhnächten der Innauen drängt eine Wahrheit ans Licht, die niemals enthüllt werden sollte. Mystisch, düster, spannend und mit einem Ende, das vollkommen überrascht. Hat mir sehr gut gefallen, perfekt für die Zeit zwischen den Jahren.
An Weihnachten bricht Pias Welt zusammen: ihre Eltern sind nicht ihre Eltern und sie selbst hat das Haus angezündet, in dem ihre Mutter umgekommen ist. Als sie versucht der Sache auf den Grund zu gehen landet sie mitten in Aberglauben, alten Mythen und ungeklärten Missverständnissen. Gut zu lesen, aber im Ganzen etwas zu schnell am Ende.
Pia, Anfang 20, erfährt zufällig durch einen Streit ihrer Eltern an Weihnachten, dass sie adoptiert ist, und findet heraus, dass ihre verstorbene Tante Sonja eigentlich ihre Mutter ist. Auf der Suche nach Antworten und ihrem Vater fährt sie nach Wasserburg am Inn, wo Sonja früher ein spirituelles Zentrum geführt hat. Pia hat immer wieder Alpträume, und sie hat einige unheilvolle Erlebnisse doch obwohl sie von verschiedenen Leuten gewarnt wird, die Vergangenheit ruhen zu lassen, kommt sie der Wahrheit immer näher... Dieses Buch war durchaus unterhaltsam und ja, auch über Strecken durchaus spannend. Aber das Ende fand ich fast ein bisschen enttäuschend, und der Schreibstil der Autorin war nicht so meins. Mir wurde da ein bisschen zu viel herumorakelt und vom Bösen gemunkelt. Daher 3,5 Sterne im Sinne, kann man lesen und sich dabei durchaus unterhalten fühlen, aber für mich persönlich kein Highlight.
Spannend und atmosphärisch
Als sich Pias Eltern trennen, bricht ihr bis dahin wohlbehütete Welt zusammen. Doch war wirklich alles so rosig in Pias Leben? Die junge Frau wird seit ihrer Kindheit immer wieder von Alpträumen geplagt und spürt, dass sich irgendwo etwas Dunkles verbirgt. Der Auszug ihres Vaters führt sie aus München zurück in das kleine Dorf, wo ihre familiären Wurzeln liegen und heute noch ihre Großeltern leben. Dort igelt sie sich in einem kleinen Häuschen ein, das ihre Tante ihr vererbt hat, die bei einem tragischen Unglück ums Leben kam. Während der Zeit zwischen den Jahren, trifft Pia dort auf alte Bekannte aber auch auf eine Feindseligkeit, die auf ihre roten Haaren zurückzuführen ist und aus ihrer Abstammung von ihrer Urgroßmutter, die als Hexe verbrannt wurde, resultiert. In der Zeit der Rauhnächte, diesen Zwischentagen, die manches im Nebel und anderes klar hervortreten lassen, tastet sich Pia Schritt für Schritt an ihre Wurzeln heran und deckt ein ungeheuerliches Geheimnis auf, das ihr Leben vollends auf den Kopf stellt. Ein Spannungsroman, den ich gern gelesen habe und der perfekt in die Jahreszeit passt. Alle Bücher, die Inge Löhnig unter ihrem Pseudonym Ellen Sandberg geschrieben hat, haben mir bislang sehr gut gefallen. Auch wenn dieser vielleicht ein wenig schwächer als die Vorgänger ist, empfehle ich ihn gern allen, die eine sich langsam aufbauende Spannung mögen und einen Roman gern lesen, der sehr atmosphärisch geschrieben ist.

📓 Leise Spannung und ein Geheimnis, das nachhallt…
Rauhnächte von Ellen Sandberg habe ich mit gemischten Gefühlen begonnen – und letztlich sehr gern gelesen. 🥰 Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer. Nicht, weil das Buch kompliziert oder sperrig geschrieben wäre – ganz im Gegenteil: Der Schreibstil ist sehr flüssig, die Figuren lassen sich mühelos vor dem inneren Auge entstehen und auch die Landschaft sowie das Umfeld der Geschichte sind atmosphärisch und stimmig beschrieben. 👍🏼 Trotzdem hat mich die Handlung am Anfang noch nicht richtig gepackt. Es geht zwar um ein Geheimnis, doch zunächst wirkte es auf mich eher wie ein seichtes Familiendrama nach dem Motto: „Ja, es gibt ein Geheimnis – aber was soll schon so besonders daran sein?“ 🤷🏻♀️ Das änderte sich jedoch mit einem klaren Wendepunkt in der Geschichte. Als sich die schüchterne Pia beginnt aufzulehnen, sich nicht mehr beirren lässt und sich mutig ihrer Vergangenheit stellt, gewinnt der Roman deutlich an Tiefe und Spannung. Auch wenn dieser Weg für sie zunächst alles andere als leicht ist, wächst sie spürbar über sich hinaus. 💪🏻 Ab einem gewissen Moment stellt man sich als Leser*in unweigerlich die Frage: „Moment mal – hier stimmt doch etwas nicht.“ 🧩 Die einzelnen Puzzleteile beginnen sich im eigenen Kopf zusammenzufügen, man spinnt seine ganz eigene Version dessen, was damals passiert sein könnte, als Pia noch ein kleines Mädchen war und ihre Mutter verlor. 🧩 Denn eines wird immer klarer: Es ist etwas sehr Einschneidendes geschehen. Genau hier lässt die Autorin viel Raum für eigene Gedanken und Vermutungen – und natürlich kommt es am Ende doch anders, als man es sich zuvor ausgemalt hat. 🔮🎆🔥 Immer wieder sind es kleine, feine Momente, die überraschen und kurz innehalten lassen. Genau diese leisen Überraschungen haben mir besonders gefallen. 🤯🫨 Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen: die Geschichte, der Schreibstil, die Charakterisierung der Protagonistinnen und Protagonisten sowie die Beschreibung des Umfelds. Die Idee, die Rauhnächte thematisch aufzugreifen, finde ich besonders gelungen und erfrischend – sie verleiht der Geschichte eine eigene, leicht mystische Note und hebt sie von anderen Romanen ab. In die Riege meiner absoluten Lieblingsbücher hat es *Rauhnächte* zwar nicht geschafft, dennoch ist es für mich eine klare Leseempfehlung. Ein Buch, das Spaß macht, zum Mitdenken einlädt und angenehm nachwirkt. Viel Spaß beim Lesen und Herzensgrüße 🫶🏻
Spannungsroman in der Zeit der Rauhnächte
Pia hat sich immer als anders, fremd und nicht dazugehörig empfunden. Von ihrer Mutter ging eine Kälte aus, die sich schließlich darin begründet, dass Pia als 22jährige von ihrer Adoption erfährt. Auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern fährt sie nach Wasserburg an der Inn. Es sind die Rauhnächte, es ist neblig an den Ufern der Inn und es treiben sich seltsame Gestalten um ihr Geburtshaus. Pia beschliesst das Rätsel um ihre Mutter zu lösen, die noch bis heute im Dorf als Hexe verschrien ist. Die gruselige Atmosphäre, gepaart mit altem Volksglaube und tatsächlicher Tragödie, ist der Autorin gut gelungen. Nach einem Mittelteil, der sich etwas gezogen hat, hat das Ende dann doch überrascht. Ich mochte die Geschichte, trotzdem habe ich schon bessere Roman von Ellen Sandberg gelesen.
Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und spannend. Manche Ereignisse fand ich aber ein wenig weit hergeholt.
Mehr erwartet...
An sich ein gutes Hörbuch und auch wieder besser als das letzte Buch was ich von Ellen Sandberg gelesen habe, da war ich sehr enttäuscht und auch genervt von der Protagonistin. Leider kommt auch dieses Buch nicht an "Die Vergessenen" heran. Die Rauhnächte an sich sind mir ein bißchen zu kurz gekommen, da hatte ich mehr erwartet. Die Bedeutung, Rituale, Bräuche. Das war mir zu kurz und zu nebenbei. Hörbuch gelesen von Vera Teltz 👍🏻
Sehr gut geschildert gelingt es Ellen Sandberg den Hörenden in eine spannende, emotionsvolle Geschichte mit tiefgehenden Charakteren, starken Stimmungen und Situationen, die man fast körperlich spüren kann, zu versetzen. Die 21jährige Pia, die sich oft fremd und von ihren Eltern nicht angenommen fühlt, versucht zu ergründen, woran dies liegt. Ihre Forschung führt sie ins ländliche Bayern während der Rauhnächte. Was sie dabei erlebt und erforscht, wird so gut geschildert, dass man meint, dabei zu sein. Überraschende Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen und die Einbindung der Bräuche während der Rauhnächte ist gut gelungen. Die winterliche Kälte, die zwischenmenschlichen Spannungen, die aufkommende Liebe, sind spürbar. Auch der Spannungsbogen bleibt durchgängig hoch. Man rätselt mit und ist gespannt, wie sie alles letzlich verhält. Und die in kurzen Sequenzen eingeschoben Rückblenden um 18 Jahre und die kurze Geschichte der "Füchsin" bereichern diesen Roman. LESENSWERT.
Für mich leider nicht so gut wie erwartet. Die Protagonistin Pia ,die eigentlich bei den Lesern Mitleid erregen sollte, fand ich einfach nur nervig und stellenweise sehr naiv. So konnte ich leider keinen Zugang zu ihr finden. Auch das Ende habe ich relativ schnell erfasst. Deshalb gab es für mich persönlich keinen Überraschungseffekt. Die Mythen über die Rauhnächte, mit den Aberglauben der sich darum rangt fand ich gut und hätte meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Man kann das Buch lesen, muss man aber nicht. Mir wird es wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben.
War ganz spannend, aber hab schon bessere gelesen. Das Thema Rauhnächte hätte ich mir bei dem Titel präsenter gewünscht.

Wahnsinnig tolle Geschichte und sehr passender Titel!
Als Pia an Weihnachten erfährt, dass sie mit 4 Jahren adoptiert wurde, steht ihr Leben Kopf. Sie versucht in ihrem alten Heimatort alles über ihre Vergangenheit und ihre Herkunft herauszufinden. Sie muss jedoch aufpassen, denn nicht jeder freut sich über ihre Nachforschungen... Das war nun mein drittes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letztes! Ich bin lediglich durch das Buch geflogen. Der Schreibstil war super flüssig und angenehm. Die Kapitel waren mit einem interessanten Wechsel (Gegenwart/Vergangenheit) geschrieben. Durch die zeitliche Abtrennung der einzelnen Rauhnächte fand man sich super zurecht. Es waren auch spannende und für mich unvorhersehbare Twists dabei. Das Buch hätte gut auch als Thriller durchgehen können. Die Protagonistin mochte ich wirklich sehr, und konnte mich mit ihren Charaktereigenschaften teilweise gut identifizieren. Ich kann das Buch wirklich jedem, egal ob Krimi/Thriller-Liebhaber, wärmstens empfehlen!
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte ist auch bis zum Ende spannend geblieben, nahm die eine oder andere Wendung und man konnte mit überlegen, wie die Geschichte endet. Das Stetting und das leicht mystische fand ich gut. Da ich auch die Verknüpfung mit den Rauhnächten beim Durchlesen des Klappentextes interessant fand, hat mich ursprünglich zum Kauf bewegt. Leider kam mir dieser Aspekt fast etwas zu kurz. Für mich hätte die Autorin hier noch mehr in die Tiefe gehen können. Alles in allem aber ein gelungenes Buch.
Sehr zu empfehlen
Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert. Die Geschichte ist spannend geschrieben und lässt sich gut lesen. Man lernt Pia kennen und fühlt richtig mit ihr, als sie nach und nach ihre Geschichte entdeckt. Auch begleiten wir sie auf ihrer Reise zu sich selbst und freut sich über den neu erwachten Mut! Während der Geschichte hatte ich mehrere Verdächtige, bin öfter hin und her gerissen gewesen. Die Auflösung hat mich dann doch überrascht, zumindest der Ausmaß dessen, was gestanden wird. Ich habe das Buch an nur 2 Abenden gelesen und werde sicher noch mehr Romane der Autorin lesen!

Vorab: “Rauhnächte” von Ellen Sandberg erschien in anderer Form unter dem Klarnamen der Autorin, Inge Löhnig, bereits vor über zehn Jahren als Jugendroman. Die Geschichte forderte laut Nachwort “neue Perspektiven, verlangte mehr Tiefe, mehr Dunkelheit und mehr Reife.” (S. 344) Ich persönlich kannte sie noch nicht, da dies mein erstes Buch der Autorin ist. Es geht um Pia, sie ist 22 und orientierungslos. Sie lebt bei ihren Eltern Kathrin und Paul in München-Haidhausen und theoretisch fehlt es ihr an nichts, außer einer liebevollen Kindheit, die sich in ihrer Erinnerung nicht einstellen will. Ihre Eltern kommen ihr stets distanziert vor, sie empfindet sich selbst als rothaarige Außenseiterin, die nur eine Freundin hat, Tami. Mit Männern hat sie auch nur eine einzige - negative - Erfahrung gemacht. An Weihnachten eskaliert die Situation in der scheinbar heilen Familie, als ihr Vater zugibt, dass er eine Affäre hat, diese schwanger von ihm ist und er sich von Kathrin trennen möchte. Während der zwölf Rauhnächte, die auf den Heiligen Abend folgen, wird Pias Welt komplett aus den Angeln gehoben. Sie muss ihre Identität neu finden und sich in Wasserburg am Inn und dem benachbarten Dorf Galsterried ihrer Vergangenheit stellen. Was ist hier vor 18 Jahren geschehen? Und: Hat die Tatsache, dass sie die Nachfahrin einer legendären “Hexe” ist, wirklich Einfluss auf die Gegenwart? “Rauhnächte” ist ein Spannungsroman und ich muss sagen, die Geschichte hat mich wirklich in ihren Bann gezogen. Passenderweise habe ich sie auch während der Rauhnächte gelesen, was dem Ganzen einen zusätzlichen Kick gegeben hat. Hier findet sich alles, was wir mit dieser mystischen Zeit “zwischen der Zeit” verknüpfen: Eis und Feuer, Schnee und Kälte, Nebel und Dunkelheit, Perchten, Hexen, Aberglauben, “die wilde Jagd”. Ich fand es super, wie die Autorin diese ganzen Elemente ins erzählerische Geschehen eingebaut hat. Der Aufbau des Buches (Rauhnacht 1-12) hat mich überzeugt und auch die letztendliche Auflösung der Geschichte. Ich hätte es nicht gedacht. Über manche Ausdrücke und Wendungen bin ich allerdings trotzdem “negativ gestolpert”. Wie zum Beispiel: “Ein sehnsuchtsvolles Ziehen setzte sich hinter Pias Brustbein.” (314) Erstens: wie kann sich ein Ziehen setzen? Und zweitens: Ich hatte noch nie ein “Ziehen” hinter dem Brustbein, schon gar kein sehnsuchtsvolles. Der Ausdruck kommt zweimal. Auch sonst sind manche Dialoge etwas hölzern, aber nicht so, dass es unlesbar wäre. Man merkt dem Buch an vielen Stellen an, dass es sich hierbei ursprünglich um einen Jugendroman handelte. Pia wirkt oft naiv und überschätzt sich. Auch bei den anderen Figuren hat es mir ein wenig an Tiefe gemangelt. Man merkt irgendwie, dass hier eine erwachsene Frau über eine verloren wirkende Zwanzigjährige schreibt. Schön finde ich, dass die Geschichte vom “Fuxerl” von Ilona Picha-Höberth, die Inge Löhnig zu ihrem Roman inspiriert hat, hinten abgedruckt ist. Wirklich eine gute Idee. Dadurch versteht man den Roman und die ganzen Zusammenhänge noch besser. Das auf der allerletzten Seite des Buches ein Fuchs abgebildet ist, finde ich als kleines Gimmick sehr apart. Alles in allem ist “Rauhnächte” von Ellen Sandberg aus dem Penguin Verlag ein toller Spannungsroman, der uns in den dunklen Stunden des Winters dazu ermahnt, auf jeden Fall im Warmen zu bleiben und nicht mit dem Feuer zu spielen.
Kurzweilig
Das Fuchserl - Erinnerungen trügen nicht
Ein tolles Buch über die Rauhnächte und Bräuche. Hinzu due Geschichte und zum Schluss die Wendung.
Dunkle Geheimnisse zwischen den Jahren
In „Rauhnächte“ verbindet Ellen Sandberg ein Familiendrama mit spannenden und mystischen Elementen. Als Pia an Weihnachten erfährt, dass sie adoptiert wurde, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Herkunft. Diese führt sie in der geheimnisvollen Zeit der Rauhnächte nach Bayern, wo sie auf dunkle Geheimnisse und bedrohliche Wahrheiten stößt. Der Roman lebt von seiner dichten, winterlichen Atmosphäre und dem flüssigen Schreibstil. Die Rauhnächte verleihen der Geschichte eine unheimliche, fast magische Stimmung, die die Spannung kontinuierlich steigert. Ein stimmungsvoller Spannungsroman über Identität, Vergangenheit und verborgene Schuld – ideal für Leserinnen und Leser, die psychologische Spannung mit winterlichem Flair mögen.
Die Idee mit den Rauhnächten und die düstere Stimmung im Buch hat mir sehr gefallen. Allerdings war - auch wenn mich das Ende überraschen konnte - die Handlung zu offensichtlich. Auch fand ich die Protagonisten alle irgendwie seltsam. Und das Wort „Chai“ (Latte) konnte ich ab der Hälfte des Buches nicht mehr lesen ohne die Augen zu verdrehen. 😵💫 Alles in allem war es ok …
Schöne Thematik
An Heiligabend verhalten sich Pias Eltern seltsam – und Pia spürt, dass ein Familiengeheimnis ihre Herkunft betrifft. Während der Rauhnächte begibt sie sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern und taucht tief in die Vergangenheit ein. Der Roman überzeugt durch eine dichte, winterliche Atmosphäre, geprägt von Aberglaube, Traditionen und viel Schweigen. Statt Action gibt es leise Spannung und psychologische Tiefe. Sehr stimmungsvoll, aber stellenweise mit Längen. Kein Thriller, sondern ein ruhiger Spannungsroman, der Zeit braucht. 🌲 Ideal für die Tage zwischen den Jahren.

Perfekt für kalte, dunkle Winterabende!
Ihr ganzes Leben lang fühlt Pia sich anders. Nicht gerade verstoßen von ihren Eltern, aber dennoch auch nicht aufrichtig geliebt. Ihr Gefühl hat sie nicht getäuscht. Pia erfährt an Heiligabend 2019 durch Zufall, dass sie adoptiert worden ist. Wer ist ihre richtige Mutter, wer ihr Vater und warum wuchs sie bei Adoptiveltern auf? Auf der Suche nach Antworten reist Pia nach Wasserburg und hofft dort, während den sagenumwobenen Rauhnächten, Antworten auf ihre drängenden Fragen zu finden. In der Heimat ihrer leiblichen Mutter merkt Pia, dass ihr als Nachfahrin einer auf dem Scheiterhaufen verbrannten «Hexe» zum Teil noch immer mit Misstrauen begegnet wird. Ansgar, den sie per Zufall trifft, hilft Pia Antworten zu finden, hört ihr zu, steht ihr bei. Pia findet bei ihm wieder einen gewissen Halt, den sie verloren geglaubt hat. Nach und nach stellt sich das Puzzle der Wahrheit zusammen, eine Wahrheit, die nichts mit all den Lügen zu tun hat, die ihr zu ihrem angeblichen Schutz all die Jahre erzählt worden sind. Die Kapitel dieses Buches sind den Rauhnächten nach unterteilt, also vom 24. Dezember bis 6. Januar. Angefangen habe ich mit der Geschichte an Heiligabend und wollte es über die Zeit der Rauhnächte verteilt lesen. Hat nicht geklappt. Die Geschichte war einfach zu spannend, hatte eine zu starke Sogwirkung auf mich, ich wollte die offenen Fragen lange vor dem Dreikönigstag beantwortet haben. Ich habe mitgerätselt, hatte Vorahnungen und dennoch nicht mit diesem Ende gerechnet. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch erzählt, zum Teil recht düster, mystisch, unheimlich, neblig-kalt und sehr geheimnisumwoben. Die Rauhnächte, die Sage rund um das Fuchserl und das winterliche und kalte Setting geben der Geschichte neben der Spannung eine wundervolle Stimmung. Die Protagonisten wirken alle authentisch und die drängenden Fragen, auch die Zerrissenheit, das Misstrauen, die Verletztheit, ja das ganze Gefühlschaos der Hauptprotagonistin waren die ganze Geschichte über sehr greifbar und echt. Eine fesselnde Geschichte über ein Familiengeheimnis in einer einzigartigen Atmosphäre, thrillerartig, voller Nervenkitzel. Perfekt für kalte, dunkle Winterabende!
Rauhnächte 🦊❄
War leider absolut gar nicht meins 😶🌫 Ich fand die Story sehr slowpaced und schon eher langweilig erzählt. Charaktere fand ich alle recht flach und eher unsympathisch... Hab auch absolut nicht die Beziehung zwischen Pia und Ansgar gefühlt 😗 Den Plot hab ich schon recht früh kommen sehen und auch Pia als Protagonistin hat mir überhaupt nichts gegeben... Das einzige was ich gut fand war der Schreibstil und die Idee der ganzen Grundgeschichte. Freut mich für jeden, für den die Geschichte was war... ich hätte es für mich selbst doch lieber abbrechen sollen 🥲🙏🏻 Ich fand die Geschichte über das Fuxerl also die Orginialgeschichte noch echt nice am Ende ❤✨
Hexen, mystisches Setting und eine geheimnisvolle Familientragödie
Kalte Nächte, alte Geheimnisse, dunkle Gefahren „Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt ... Mich hat dieses mystische Setting begeistert, welches immer mindestens im Hintergrund waberte. Die verworrene Familientragödie, die den Leser mehrfach auf eine falsche Spur führte, empfand ich als äußerst spannend. Das Buch hab ich innerhalb eines Tages weggesnackt. Ich war begeistert. Von mir 4,5 ⭐⭐⭐⭐
War ganz interessant aber hat sich für mich zu stark gezogen und die Story konnte mich nicht so richtig packen.

















































