Wenn der Klappentext lügt.. Wo sind Content Warnungen, wenn sie angebracht wären?
Nils Vik beschließt an einem Tag im November, dass dies der letzte Tag seines Lebens sein wird. Er trinkt einen Kaffee, schließt sein Haus ab und begibt sich ein letztes Mal zu seiner Fähre, mit der er sein Leben lang Menschen über den Fjord gefahren hat. Auf dieser letzten Fahrt erinnert er sich an Menschen, die seinen Weg kreuzten und die schon verstorben sind. Dabei tritt so manches zu Tage. Ich habe das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft und ehrlich gesagt passiert das so schnell nicht wieder. Es wird im Klappentext damit geworben, dass der Autor diese Geschichte „in sanftem Ton und warmem Humor“ von einer „großen Liebe und dem Glück eines einfachen Lebens“ erzählt. Und das ist für mich so fern jeder Realität, dass ich echt fassungslos bin. Ohne Spoiler geht’s heute nicht: Es geht um Einsamkeit, Betrug in einer Beziehung, jemand begeht Suizid und tötet zuvor seine eigene Katze , Hunde werden in großer Zahl von Polizisten massakriert… ein Hund überfahren, und die Menschen die Nils trifft sind nicht alle friedlich in ihrem Bett nach langem Leben gestorben. So viel Drama auf 192 Seiten…. Ich bin lesetechnisch nicht zimperlich und habe schon einiges gelesen, aber das hier war wohl das deprimierendste Buch des Jahres.













