... denn den Mutigen gehört die Welt!
Karlskrona, 1910: Nur weil Marlene und Liv nicht aufgegeben haben, konnten sie ihr Jagdhüterhaus auf Rosenhag halten und in Marlenes Besitz bringen. Doch auch wenn sich dieser Sieg so endgültig und großartig angefühlt hat, stehen nach kurzer Zeit neue Schwierigkeiten ins Haus. So ist Sten, Livs Ehemann, zwar in Untersuchungshaft, seine Anwälte möchten ihn aber bis zum endgültigen Verfahren auf Kaution aus dem Gefängnis holen, was allerhöchste Gefahr für die beiden Frauen bedeutet. Zudem taucht überraschend ein junger Mann auf, der Marlenes verstorbenem Mann wie aus dem Gesicht geschnitten ist und sie vor große Zweifel stürzt. Zeitungsreporter und Versicherungsermittler Oskar liebt Marlene zwar über alles, ist aber noch verheiratet, was er Marlene bisher nicht anvertraut hat. Können die mutigen Frauen ihren Zufluchtsort gegen all diese Widrigkeiten verteidigen und schützen, um ihren Traum dauerhaft zu verwirklichen und in Freiheit zu leben?
Corina Bomann knüpft mit diesem Roman nahtlos an den ersten Band der Dilogie an. Obwohl sie kein einführendes Kapitel vor die Handlung stellt, gelingt es problemlos an das Geschehen des ersten Bandes anzuknüpfen. Daher ist es ratsam, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Durch die kurzen Kapitel und häufigen Perspektivwechsel zwischen den vier Hauptpersonen Liv, Marlene, Oskar und Alexej fliegen die Seiten nur so dahin und sorgen für eine kurzweilige und fesselnde Handlung.
Ich bewundere Corina Bomann sehr für ihr großes Talent, so fesselnde und bewegende Romane zu schreiben, die trotz ihrer Dicke nur so dahinfliegen. Auch dieses Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen beendet und war leider viel zu schnell am Ende angelangt. Deshalb empfehle ich das Buch uneingeschränkt weiter und würde am liebsten mehr als die verfügbaren fünf Sterne vergeben!
„Die Frauen vom Rosenhag: Sehnsucht nach Freiheit“ von Corinna Bomann hat mich echt schnell abgeholt. Durch die kurzen Kapitel und die verschiedenen Perspektiven war ich direkt in der Geschichte drin und wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Besonders beeindruckt hat mich die Stärke der Frauen, die sich mutig gegen die dominante Männergesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts behaupten. Ihre Schicksale sind bewegend, oft erschütternd und gleichzeitig inspirierend. Man spürt förmlich, wie viele Hindernisse ihnen in den Weg gelegt wurden – und wie viel Kraft es brauchte, diese zu überwinden.
Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass hier so ein bisschen die Anfänge von Frauen-Zufluchtsorten mitschwingen, was ich total spannend und auch berührend fand.
Insgesamt ein Buch, das sich super gut lesen lässt, emotional ist und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Hat mir richtig gut gefallen – klare 5 Sterne! ⭐⭐⭐⭐⭐ und eine absolute Leseempfehlung ❤️
Der zweite Band der Dilogie hatte nach dem grandiosen Auftakt sooo viel Potenzial. Leider verlor sich der Spannungsbogen nach den ersten 150 Seiten in irgendwelchen Nebenschauplätzen. Der ganze Plot um Lisbeth und Oskar war aus meiner Sicht unnötig. Er hat nur von den beiden Hauptpersonen - Marlene und Liv und ihrem Kampf für die Frauen - abgelenkt. Auf den letzten 200 Seiten nahm das Buch wieder gewaltig an Fahrt auf und konnte für mich auch wieder am ersten Band anknüpfen. Dennoch hätte dem Roman eine Fokussierung auf den Hauptplot gut getan.
Konnte es kaum erwarten das es weitergeht mit Band 2 .
Dank der Freundschaft zwischen Liv und Marlene haben sie gemeinsameine Zuflucht für Frauen geschaffen ,das Rosenhag.
Doch die Vergangenheit holt beide ein ,jede auf ihre Art und ihr Zufluchtsort für Frauen in Not drot zu scheitern.
Man leidet u freut sich mit ihnen .
Die Jahre vor dem 1 Weltkrieg waren auch in Schweden durch Proteste von Frauenbewegungen zb.Suffragetten gebrägt .
Der Roman ist nur eine Geschichte ,doch er zeigt deutlich die Lage der Frauen u ihre Hilflosigkeit in verschiedenen Lebenssituationen und die Abhängigkeit und das Wohlwollen ihres Mannes
Dies ist der zweite Band der Dilogie „Die Frauen vom Rosenhag“ von Corina Bomann. Ich empfehle auf jeden Fall, den ersten Band zu lesen, da dieser Band nahtlos an den ersten anknüpft.
Karlskrona 1910: Liv und Marlene halten an ihrem Vorhaben fest, das Rosenhag für einen Zufluchtsort in Not geratener Frauen zu schaffen. Nachdem Livs Ehemann Sten im Gefängnis auf seine Verhandlung/Verurteilung wartet, müssen sich die beiden ständig neuen Herausforderungen stellen. Als alleinstehende Frauen sind sie in der damaligen Gesellschaft wenig angesehen, Geschweige im Recht zu sein, immer wieder werden ihnen Steine im Weg gelegt. Zudem bröckelt das Band zwischen Oscar und Marlene und dann taucht ein Mann aus Marlenes Vergangenheit auf, der noch einmal alles durcheinander bringt.
Corina Bomann schreibt absolut mitreißend, bildhaft und lebendig. Wer denkt, in diesem zweiten Band gibts eigentlich nichts mehr zu erzählen, irrt gewaltig. Es sind mehrere Handlungsstränge, die gleichermaßen spannend sind und deren Ausgang ich ordentlich mitgefiebert habe. Auch die Machenschaften von Livs Ehemann sind wieder unglaublich, es sticht immer wieder deutlich hervor, wie wenig Frauen eine rechtliche Grundlage über ein selbst bestimmtes Leben haben.
Der Perspektivenwechsel zwischen Liv, Marlene, Oscar und einen weiteren neuen Protagonisten ist absolut gelungen, man ist oft einen Schritt gegenüber den anderen voraus, so dass sich ein enormer Spannungsbogen aufbaut.
Die Figuren sind durchweg authentisch und charakterstark gezeichnet, es kommen hier noch einige dazu, die Bewegung im Handlungsverlauf bringen.
Insgesamt hat mir der finale Abschluss der sehr gut gefallen, es ist eine mitreißende und emotionale Geschichte, die mich von Anfang bis Ende abgeholt hat. Ich war selbst erstaunt, wie schnell 600 Seiten weggelesen sind. Dafür gibts eine klare Kaufempfehlung.
Auch der zweite Band konnte mich wieder bestens unterhalten und begeistern.
Der Schreibstil ist wie gewohnt gefühlvoll, bildhaft und spannend.
Es ist eine Geschichte über zwei starke Frauen, die ihren eigenen Weg gehen. Sie wollen eine Zuflucht für Frauen in Not schaffen und haben auch in diesem Band wieder mit Hindernissen zu kämpfen.
Es geht auch um Freundschaft, Liebe und Selbstbestimmung.
Ich konnte gut mit Liv und Marlene mitfühlen und mitfiebern und es gab ein schönes rundes Ende.
Klare Leseempfehlung!
Wer historische Romane liebt, die starke Frauenfiguren, echtes Zeitgefühl und gesellschaftliche Themen miteinander verbinden, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Da ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen hatte, war ich anfangs etwas unsicher, ob ich problemlos in die Geschichte finden würde – doch das war überhaupt kein Problem. Corina Bomann schafft es, Vergangenes so geschickt in die Handlung einzuflechten, dass man nie das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Bereits nach wenigen Kapiteln war ich ganz in der Welt von Karlskrona 1910 angekommen.
Inhalt
Liv und Marlene haben mit dem „Rosenhag“ einen Zufluchtsort geschaffen – ein Haus, das Frauen in Not Schutz, Gemeinschaft und Hoffnung bietet. Doch kaum scheint ihr Leben geordnet, drohen neue Schatten:
Ein Mann aus Marlenes Vergangenheit taucht auf und bringt ihre Gefühle und ihre Beziehung zu Oskar ins Wanken. Auch Liv kämpft weiterhin um ihre Freiheit – ihr grausamer Ehemann Sten Boregard versucht mit allen Mitteln, sie zu kontrollieren und zu zerstören. Während die Frauen um ihre Zukunft, ihr Zuhause und ihre Träume kämpfen, wird immer deutlicher, wie gefährlich die Machtverhältnisse jener Zeit waren.
Meine Leseeindrücke
Schon der Einstieg war spannend, emotional und atmosphärisch dicht. Ich mochte, dass Corina Bomann die Handlung nahtlos an Band 1 anschließt, aber gleichzeitig genug Kontext gibt, um alles nachvollziehen zu können.
In den ersten Abschnitten erleben wir, wie viel Mut und Stärke Liv und Marlene aufbringen müssen, um für sich und andere Frauen einzustehen. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie authentisch die Autorin den gesellschaftlichen Druck und die Ungerechtigkeiten jener Zeit darstellt. Viele Szenen haben mich wütend, traurig, aber auch hoffnungsvoll gemacht.
Im Verlauf spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu – eine Enthüllung folgt auf die nächste:
•Alexej, der vermeintliche Sohn von Marlenes verstorbenem Mann, sorgt für Aufruhr.
•Lisbeth, Oskars intrigante Noch-Ehefrau, entpuppt sich als wahre Meisterin der Manipulation – und geht letztlich so weit, Oskars Mutter zu vergiften.
•Cäcilia (Lucia) steht stellvertretend für viele Frauen jener Zeit, die wegen ihrer Überzeugungen hart bestraft wurden. Ihre Geschichte hat mich sehr berührt.
•Und natürlich ist da Sten, Livs Ehemann – einer dieser Charaktere, die man beim Lesen zutiefst verabscheut und vor denen man gleichzeitig Gänsehaut bekommt.
Jeder Abschnitt war spannend, oft nervenaufreibend, aber immer fesselnd. Besonders stark fand ich, wie konsequent Corina Bomann zeigt, dass die Frauen in dieser Geschichte trotz aller Rückschläge niemals aufgeben.
Schreibstil und Atmosphäre
Corina Bomanns Schreibstil ist bildhaft, flüssig und emotional zugleich. Sie hat ein besonderes Talent dafür, Orte lebendig werden zu lassen – ich konnte mir das alte Schweden mit seinen Häfen, Gassen und Herrenhäusern richtig vorstellen. Durch die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven entsteht ein wunderbarer Lesefluss, der einen nur so durch die 600 Seiten trägt.
Mir gefiel auch, dass die Autorin die historischen Hintergründe – besonders die Anfänge der Frauenbewegung – authentisch einbindet. Im Nachwort wird deutlich, dass viele Aspekte auf realen Ereignissen und gesellschaftlichen Entwicklungen basieren. Das macht den Roman nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich.
Das Ende
Der letzte Abschnitt war an Spannung kaum zu überbieten: das Feuer im Rosenhag, Stens Drohungen, das Zittern um die Frauen – und schließlich das verdiente Happy End. Besonders schön fand ich, dass Marlene und Oskar wieder zueinander finden und dass Liv mit Alexej endlich ein freies, selbstbestimmtes Leben beginnen kann.
Der Zeitsprung zehn Jahre später war das i-Tüpfelchen – er zeigt, dass die Figuren Frieden gefunden haben, ohne dass das Ende zu kitschig wirkt. Das neue Rosenhag auf dem Grundstück von Marlenes Mutter symbolisiert Hoffnung und Versöhnung – ein würdiger Abschluss dieser Dilogie.
Fazit
Die Frauen vom Rosenhag – Sehnsucht nach Freiheit ist ein mitreißender, gefühlvoller und geschichtlich faszinierender Roman über Mut, Freundschaft, Liebe und den langen Weg zur Selbstbestimmung.
Auch ohne Vorkenntnisse war es für mich ein echtes Lesehighlight: spannend, emotional, aufrüttelnd und wunderbar geschrieben.
Wer historische Romane liebt, die starke Frauenfiguren, echtes Zeitgefühl und gesellschaftliche Themen miteinander verbinden, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
🌹Die Frauen vom Rosenhag🌹Sehnsucht nach Freiheit 🌹
von Corina Bomann
Auch der zweite Band der Frauen vom Rosenhag hat mich tief berührt. Die Autorin erzählt mit viel Gefühl und einem wunderbar bildhaften Schreibstil.
Liv und Marlene kämpfen weiter für ihren Zufluchtsort für Frauen. Ich habe jede Seite mit ihnen gefühlt.
Alte Wunden, neue Hoffnung, ein Hauch von Liebe... alles ist in einer schönen Mischung vorhanden.
Besonders schön finde ich, wie die Autorin historische Themen mit Menschlichkeit und Wärme verbindet.
Für mich ein emotionales Leseerlebnis.
5 von 5⭐️
Auch der zweite Band dieser wundervollen Reihe konnte mich wieder vollkommen begeistern. Corina Bomann bleibt ihrem gefühlvollen, bildhaften Stil treu.
Liv und Marlene haben mit dem Rosenhag einen Zufluchtsort für Frauen geschaffen – einen Ort voller Hoffnung, Zusammenhalt und Stärke. Doch das Leben stellt sie auch diesmal auf eine harte Probe. Alte Wunden brechen auf, neue Gefühle entstehen, und beide müssen Entscheidungen treffen, die alles verändern könnten.
Was mich besonders berührt hat, war die Lebendigkeit der Charaktere. Sowohl bekannte Figuren als auch neue Gesichter fügen sich nahtlos in die Geschichte ein und verleihen ihr Tiefe und Authentizität. Man fühlt mit ihnen, leidet mit ihnen und hofft auf jedes kleine Stück Glück, das sie sich erkämpfen.
Auch die historischen Details fand ich wieder faszinierend. Corina Bomann gelingt es, die gesellschaftlichen Zwänge und Ungerechtigkeiten jener Zeit greifbar zu machen, ohne den Zauber und die Wärme ihrer Erzählung zu verlieren.
📚 Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, das die Geschichte von Liv und Marlene wunderbar fortsetzt – bewegend, klug und voller Emotion. Corina Bomann zeigt einmal mehr, wie berührend und inspirierend Geschichten über Frauen sein können, die ihren eigenen Weg gehen. Für mich ein Herzensbuch ❤️🌹
**** Mein Eindruck ****
Für mich steht die Autorin für Geschichten mit starken Frauen – das ist mittlerweile zu einem echten Garant geworden. Bomann weiß, wie man Frauen in eine Welt einflechtet, die sie klein halten will, und sie dennoch Größe beweisen lässt. Ich bin ein großer Fan ihres Schreibstils und habe deshalb begeistert vom ersten Teil in den zweiten Band gewechselt. Auch hier entwickelt sich die Geschichte hervorragend: atmosphärisch dicht, historisch fundiert und mit einem visionären Verständnis für ihre Zeit. Was mich zu Beginn allerdings etwas ausbremste, war der Spice-Anteil. Für mich passt das in einem historischen Roman nicht ganz – ich bevorzuge da eher „Liebe, Leidenschaft und Tür zu“. Besonders, wenn ich danach wieder in die historische Zeit und ihre gesellschaftlichen Zwänge eintauchen soll, fällt mir der Wechsel schwer. Nach einigen Seiten – Bomanns Bücher sind ja oft ausschweifend, leise und mit Bedacht erzählend, was ich als besondere Stärke empfinde – fand ich jedoch wieder in den gewohnten Lesefluss zurück. Und dann war ich erneut ganz bei den Figuren und der elementaren Handlung. Diese lohnt es definitiv zu entdecken, besonders für alle, die Schweden und starke Frauengeschichten lieben.
**** Empfehlung ****
Ein stimmungsvoller, kluger und gefühlvoller historischer Roman, der zeigt, wie Frauen ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt finden. Für Fans von atmosphärischen Erzählungen mit Tiefgang und nordischem Flair – trotz kleiner Abstriche beim „modernen“ Spice – absolut lesenswert.
REZENSION
Die Frauen vom Rosenhag
Sehnsucht nach Freiheit
Autorin: Corinna Bomann
Verlag: Penguin
ET: 27.08.2025
Format: Print, 601 Seiten
Sehnsucht nach Freiheit ist der 2. Teil der Dilogie.
Marlene und Liv richten das Rosenhag ein um einen Zufluchtsort für misshandelte Frauen zu schaffen. Doch nicht jeder ist begeistert von ihrem Vorhaben. Und dann taucht plötzlich noch jemand auf der Marlene im ersten Moment den Boden unter den Füßen wegreißt.
Meine Meinung:
Auch beim 2. Teil gefiel mir sofort das Cover und die Aufmachung des Buches. Legt man beide Bücher nebeneinander ergibt das ein schönes Bild.
Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil gelang es der Autorin, mich bereits ab den ersten Seiten nach Karlskrona im Jahre 1910 abtauchen zu lassen.
Erzählt wird die Geschichte aus vier verschiedenen Perspektiven in kurzen Kapiteln. Die Charaktere sind sympathisch und authentisch dargestellt, allerdings hat mir hier leider etwas die Tiefe gefehlt. Besonders Marlene und Liv mochte ich ganz gerne. Die beiden starken und selbstbewussten Ladys lassen sich wirklich nichts gefallen in einer Zeit in der Frauen eigentlich nicht so viele Rechte haben.
Das Setting war gut gewählt und wird bildgewaltig dargestellt. Das Rosenhag hatte ich direkt vor Augen. Es wirkt einfach gemütlich und fühlt sich an wie Freiheit und nach Hause kommen.
Die Atmosphäre ist stellenweise bedrückend und emotional. Ich erlebte mit den Protagonisten nicht nur schöne sondern auch harte und schwere Zeiten.
Fazit:
Eine toller zweiter Teil den ich ebenso schnell verschlungen habe wie den ersten Teil. Ich habe mit Marlene und Liv gehofft, gebangt, mitgefühlt und mitgefiebert. Jetzt wird es Zeit sich vom Rosenhag zu verabschieden. Vergessen werde ich diese Geschichte jedoch so schnell nicht wieder.
4,5/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung
Für mich ein eher schwächeres Buch der Autorin. Es wiederholt sich super viel, die Handlung bleibt oft stehen und ich hatte sehr gehofft, dass das Frauenhaus mehr in den Fokus rückt. Dennoch wird die Geschichte von tollen Charakteren getragen und ich fühle mich in Rosenhag zuhause
🔸 Meine Meinung ️🔸️
So sehr habe ich mich auf Band 2 der Frauen vom Rosenhag gefreut und nun sind die über 600 Seiten auch schon wieder ausgelesen und ich musste Abschied von Liv und Marlene nehmen, den beiden wunderbaren und starken Frauen die Corina Bomann erschaffen hat. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, denn durch die recht kurzen Abschnitte, die immer aus der Sicht einer der vier Hauptfiguren erzählt wird, flog ich durch die aufregende Geschichte und von den kleinen, fiesen Cliffhangern an vielen Kapitelenden ganz zu schweigen. Schon nach wenigen Seiten war ich sofort wieder im Geschehen drin und es war so wunderbar, neben Liv, Marlene und Oskar aus dem ersten Buch, einen neuen Charakter kennenzulernen. Das hat dem Plot zusätzlich gut getan und auch eine andere Sichtweise verpasst. Liv und Marlene halten weiter daran fest, das Rosenhag für Frauen zu eröffnen, um ihnen Schutz und Sicherheit zu bieten, doch natürlich tauchen weitere, schwerwiegende Probleme auf, hinter denen meistens Männer stecken. Doch das es soweit kommen wird, das ahnte ich nicht und es hat mich beim Lesen wütend und traurig gemacht. Zum Glück folgt auf Regen immer wieder Sonnenschein und auch die Liebe kam trotz all dem Leid nicht zu kurz. Wer historische Romane mit starken Frauen mag, der wird die beiden Rosenhag-Bücher lieben, so wie ich.