Authentisch, kurzweilig und lebendig.
Alvaro Solers Musik begleitet mich seit 2017 - für den privaten Mann hinter der Musik hab ich mich trotz einiger Konzertbesuche eigentlich nie viel interessiert. Bis ich ihn letzte Woche im Rahmen einer TV-Aufzeichnung erleben durfte, wo er zwischen vielen anderen prominenten Gästen fast ein wenig schüchtern und verloren wirkte. Plötzlich wollte ich wissen - wer ist dieser Alvaro eigentlich, der Spanisch singt, aber Deutsch und Englisch spricht. Das Buch ist leicht lesbar, der Schreibstil authentisch und unterhaltsam, man kann Alvaro zwischen den Zeilen rauslesen. Es ist keine geradlinige Biografie, soe springt zwischen kleinen und großen Ereignissen ebenso hin und her wie Alvaro auf unserem Kontinent. Es liest sich mamches Mal fast mehr wie ein sehr lebendiger Reiseführer und gibt trotzdem spannende Einblicke in die Musikindustrie, aber natürlich auch in die unsicheren Gedanken eines bodenständigen Musikers. (Im Gegensatz zu der ein oder anderen Rezension hier, empfinde ich seine häufiger Erwähnung seiner Bodenständig nicht als Selbstbeweihräucherung). Besonders schön finde ich, wie er am Ende sein Fazit zieht, was ein Zuhause ist und wo man es auf der Welt überall finden kann.








