15. Mai
Rating:5

Ein neues, unterhaltsames, mythenmetz‘sches Abenteuer

Lange wartet man schon auf Teil 3 der Geschichte um Hildegunsts Erlebnisse in Buchheim - und ist dann erst einmal enttäuscht, dass man den hypochondrischen Lindwurm bei einer Rehabilitierungsreise begleiten soll, die fern ab der erwarteten Handlung spielt. Doch es lohnt sich allemal! Moers sprudelnder Einfallsreichtum hat sich in ganz andere Bereiche ergossen und alle paar Seiten ist man erneut überrumpelt von all den witzigen, kreativen und eigentümlichen Ideen und Skizzen. In einer Welt, wo man gefühlt alles schon einmal gesehen und gelesen hat, schafft Moers es immernoch die Leserschaft zu überraschen. Wie gewohnt angereichert mit einer Fülle an eigenen Bildern ist es einfach nur eine Freude, nach Zamonien zu reisen und Hildegunst von Mythemetz bei seinen Abenteuern zu begleiten. Fazit: Definitiv kein „Lückenfüller“ sondern eine wirklich unterhaltsame Geschichte an der ich nichts zu bemängeln habe.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
12. Mai
Rating:4

Endlich mal wieder Spannung bei Moers

Das Buch war viel besser als die letzten Zamonien Romane in denen sich Moers in endlosen Wortspielen verloren hatte. Endlich mal wieder Action und Überraschung. Ich habe den Gurken Prien geliebt und mich totgelacht!! 😂 Es gibt trotzdem keine 5 Sterne wie für die Stadt der träumenden Bücher, weil ich die Action am Schluss teils etwas extrem und erzwungen fand, so als würde der Autor sagen: „Da habt ihr eure Action nach der ihr die ganze Zeit ruft.“ 😅

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
18. Apr.
Rating:3.5

„AM FUSSE DES LEUCHTTURMS HERRSCHT DIE FINSTERNIS, ABER DARÜBER STRAHLT DAS LICHT DER WEISHEIT IN DIE FERNE. ES SENDET SEINE BOTSCHAFT VON EINSAMKEIT ZU EINSAMKEIT. UND DIESE BOTSCHAFT LAUTET: DU BIST NICHT ALLEIN.“ Typisch Moers: Etwas wirr, witzig und unvorhersehbar! Leider gab es gelegentlich Längen (mythenmetzsche Abschweifungen), sodass ich mich gelegentlich überreden musste, weiter zu hören. Am Ende aber wieder ein gelungener Roman mit einer neuen fantastischen Region in Zamonien.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
17. Apr.
Halleluja, das Orm ist zurück!
Rating:5

Halleluja, das Orm ist zurück!

Ich liebe Walter Moers. Ohne Wenn und Aber. Ich bin bereits mit Käpt'n Blaubär durch Zamonien gereist während seiner ersten 13 1/2 Leben ... Mit Rumo habe ich dem Schicksal getrotzt und habe mit ihm sogar den silbernen Faden gefunden. Hildegunst von Mythenmetz hat mich bei so manchen Abenteuer mit im Gepäck gehabt. Sei es in der Stadt der träumenden Bücher, im Wald mit Ensel und Krete oder jetzt eben auf Eydernorn, der Insel der Tausend Leuchttürme. Ganz ehrlich? Manchmal habe ich das Gefühl, Walter Moers selbst stammt aus Zamonien und wir lesen über seine Erlebnisse. Von wegen Übersetzer. Anders kann ich mir diese Details, dieses unglaubliche Worldbuilding nicht erklären! "Die Insel der tausend Leuchttürme" hat mich auf so vielfältige Weise wieder absolut begeistern können, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Sei es die Artenvielfalt, die bis ins kleinste Detail beschrieben wird (Ich möchte auch eine Hummdudel haben!), der Aufbau der verschiedenen Leuchttürme, die Beschreibungen des Wetters, das Kraakenfieken ... ich habe alles aufgesaugt wie ein Schwamm! Zwischendurch regelrecht philosophisch anmutende Textstellen, in wahres Feuerwerk bildgewaltiger Formulierungen. Szenen, die mich zum Lachen brachten. Szenen, die mich berührt haben ... Es war alles dabei! War es manchmal ausschweifend? Grundgütiger, selbstverständlich! Es war immerhin Hildegunst von Mythenmetz. Da sind Ausschweifungen absolut Charakterfonform. Hab ich mich dabei gelangweilt? Nicht eine Minute! Der Briefroman funktioniert in meinen Augen auch erstaunlich gut! Gerade das letzte Drittel ließ mich förmlich durch die Seiten fliegen und tatsächlich hätten für mich manche Ausschweifungen noch länger sein können. Ich hätte zum Beispiel gerne noch weitere Leuchttürme mit Hildegunst zusammen besichtigt. Fazit: Für mich an Genialität kaum zu übertreffen. Walter Moers schreibt Fantasyromane, in denen die Welt so lebendig ist, dass ich jedes kleinste Detail, jeden kleinen und großen Charakter einfach nur lieben kann. Ein absolutes Highlight für mich!

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
9. Apr.
Ein zamonisches Inselabenteuer⚡️
Rating:5

Ein zamonisches Inselabenteuer⚡️

Chaos 🧿, surreale Ereignisse, philosophische Fragen, seltsame Bewohner 🧌, Identität, Bedeutung von Literatur, Erinnerung und Wissen 💭 Hildegunst von Mythenmetz gelangt auf eine abgelegene Insel. Sie ist auf viele Weise besonders. Übersät mit Leuchttürmen und voller Geheimnisse 🤫. Er macht es sich zur Aufgabe, die Bedeutung der Insel zu verstehen und deren Zusammenhänge zu entschlüsseln. Und das Abenteuer beginnt… Wie immer bei Moers ist die Insel mehr als nur ein normaler Ort. Sie ist vielmehr das Symbol für Wissen, Geschichten und Erinnerungen. Realität und Fantasie verschwimmen auf einzigartige Weise. Der Roman von Moers ist deutlich philosophischer als seine bisherigen Werke. Er ist ruhiger, weniger actionreich aber dafür gedanklich stark und rätselhaft. Die Schreibweise ist wie immer bildgewaltig und die Zeichnungen von ihm wunderbar. Eine Empfehlung für Fans von Moers, die sein Sprachspiel lieben und sich auf eine rätselhafte, offene Geschichte einlassen wollen🌟

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
10. März
Rating:1

Ich liebe Walter Moers, aber dieses Buch konnte ich leider nur weglegen!

Anfänglich nette Ideen, werden dann allerdings lang gezogen wie Kaugummi. Über der Hälfte des Buches angekommen, weiß man zwar, dass irgendwas nicht stimmt, man bemerkt, dass das Unheimliche langsam zunimmt, aber die Geschichte kommt einfach nicht in Fahrt. Die Seiten folgen langsam und mühsam aufeinander. Man wartet immer wieder, dass etwas geschieht, auf etwas Neues und spannendes... Ich liebe Walter Moers. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsautoren. Allerdings war dieses Buch einfach nur langatmig und langweilig. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich tatsächlich abbrechen sollte... aber irgendwann konnte ich nicht mehr. Sehr schade...

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
10. März
Rating:4

Nichts für Moers-Einsteiger

Hildegunst von Mythenmetz möchte von seiner Buchstauballergie geheilt werden und fährt dafür auf die Insel Eydernorn. Doch nicht alles ist so idyllisch auf der Insel wie es scheint. Schon nach wenigen Sätzen ist man wieder in die Welt Zamoniens eingetaucht und begleitet Hildegunst von Mythenmetz auf seiner Entdeckungsreise. Walter Moers begeistert wieder mit seinen kreativen Wortschöpfungen, fantasievollen Beschreibungen und zahlreichen Illustrationen. Nicht nur die Leuchttürme erfahren eine genauere Betrachtung und so verliert sich dieses Buch lange Zeit auf gewohnte Art in Mythenmetzschen Abschweifungen. Die eigentliche Handlung kommt nur langsam in Gang, während man lachend, kichernd, schmunzelnd die nächste Abschweifung liest. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse regelrecht. Hätte man mit dem Ansteigen der Spannungskurve etwas eher anfangen können? Bestimmt. Dennoch kann ich allen Moers-Fans dieses Buch empfehlen. Wer hingegen neu in Zamonien ist, sollte mit “Die Stadt der Träumenden Bücher” beginnen.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
4. Feb.
Rating:4

Besser als erwartet

Mich persönlich hat tatsächlich die ersten drei Viertel am meisten gefesselt, was viele anscheinend nicht nachempfinden können. Das letzte Viertel war sehr Action geladen und war spaßig zu lesen, jedoch hat mir da die Dichte tiefe gefehlt. Ich hatte extrem viel Spass mit Eydernorn und ich liebe Hildegunst von Mythenmetz als Charakter. Die Insel der Tausend Leuchttürme ist ein hervorragendes Buch, das trotzdem etwas unbalanciert sein konnte, da es sehr wechselhaft mit der erzählgeschwindigkeit gewesen ist. Trotzdem hatte ich super viel Spass und ich denke das es auch objektiv gesehen ein sehr starkes Buch ist.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
3. Jan.
Rating:4

Endlich mal wieder ein richtiger Moers!

Hildegunst von Mythenmetz entdeckt eine Insel voller absolut wilder Leuchttürme und läuft dabei seit langer Zeit mal wieder zur Höchstform auf. Auch wenn in dem Buch fast nur Leuchttürme beschrieben werden, ist die ganze Reise so abenteuerlich verpackt, dass man das Buch eigentlich nicht weglegen möchte. Die Rahmenhandlung rund ums Kraakenfieken und die Beschreibungen der appetitlichen Speisen der Eydernorner machen einfach nur Spaß und man kann sich endlich mal wieder in Zamonien verlieren. Ich habe QWERT schon hier liegen und freue mich tierisch auf die nächste Geschichte in Zamonien.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
9. Nov.
Rating:4.5

Wieder Walter!

Großartig. Wieder ein neues Stück Zamonien kennengelernt. Walter Moers strotzt weiterhin vor Kreativität. Die Erkundung der Insel Eydernorn mit seinen Eigenheiten sowie die Kultur ist wieder spannend und spaßig zu lesen. Ich hatte wieder viel Spaß mit dem Buch und freue mich noch viele weitere tolle Geschichten über Zarmonien zu lesen oder hören 😃

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
23. Okt.
Rating:4

Was ein Ritt! Also das war mein erstes Buch von Walter Moers und ich bin fasziniert und verwirrt zugleich. Anfangs bin ich überhaupt nicht reingekommen, der Schreibstil (in Form von Briefen von Hildegunst an seinen Freund Hachmed) ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber ich bin ab der Mitte langsam reingekommen. Es ist sehr detailverliebt beschrieben und zum Teil seeeehr langatmig, es geht viel um Gepflogenheiten auf der Insel, die Sportart dort, die Flora, Fauna usw usw. Auf der anderen Seite macht es gerade das so interessant, Walter Moers schafft hier so eine besondere Welt, welch Fantasie und Liebe zum Detail! Ich mochte auch den Humor des Buches. Das Ende ist sehr spannend und alles fügt sich so schlüssig zusammen, dass man die langatmigen Beschreibungen gerne verzeiht. Es hat Lust auf noch mehr von Walter Moers gemacht. Und das obwohl ich es anfangs sogar weglegen wollte! 😂

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
16. Sept.
Super Unterhaltung für Hildegunst-und-Nordseefans.
Rating:4

Super Unterhaltung für Hildegunst-und-Nordseefans.

Na, heute schon einen Kraken gefiekt? Schon die ans Plattdeutsche angelehnte Fantasiesprache der Inselbewohner sorgte bei mir für Lachflashs und bei meiner Umgebung für irritierte Blicke. Das schöne Verb "landschippen" für desorientiertes Herumlaufen mit Schlagseite hat es in meinen aktiven Wortschatz geschafft.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
7. Sept.
Rating:3.5

Solider, etwas langatmiger Moers...Nein, Pardon Mythenmetz

Begonnen hat das Buch wie "der Zauberberg" und geendet wie "Krieg der Welten", die Brücke dazwischen glich einem brillanten, aber auch zähen Fiebertraum gepickt mit Wortspielen, Ausschweifungen und Beschreibungen wundersamer Wesen und Ereignisse. "Die Insel der tausend Leuchttürme" ist kein Moerser Einsteiger - Roman, da zum Einen viele Hinweise auf vorige Werke (z.B. Stadt der träumenden Bücher) auftauchen und zum Anderen diese Art zu Formulieren und Schreiben erstmal abschreckend wirken kann. Ich würde daher eher erstmal ein paar ereignisreichere Bücher des Autors empfehlen (13,5 Leben des Kapitän Blaubär, Rumo, Stadt der träumenden Bücher...), um zu prüfen, ob diese Ausdrucksform zu einem passt oder nicht. Ich persönlich mag seine Bücher gerne, besonders genannte Werke gehören zu meinen Lieblingen, von daher kann ich auch dieses Buch an erfahrene Moers-Leser weiterempfehlen, die einen langen Atem und Geduld mitbringen.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
25. Juli
Rating:4.5

Ein fantastisches, witziges Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz!

🪼🐙🏝️ Nachdem Hildegunst durch seine Abenteuer im Labyrinth der Bücher starke Strapazen hinter sich hat, entschließt er sich für eine Kur. So hofft er sein psychisches Lungenleiden kurrieren und so wieder Bücherantiquariate betreten zu können. Dafür begibt er sich zur Insel der 1000 Leuchttürme. Hier bekommt er Anwendungen im Sanatorium und trifft ausversehen auf das riesige Geheimnis hinter der Insel. Ein unglaublich spannendes Must-Read von Moers! Allerdings ist die Detailverliebtheit an manchen Stellen störend. Eine riesige Empfehlung für witzige Fantasy! 🪼🐙🏝️

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
5. Juni
Rating:4

Guter, solider Roman. Amüsant und kreativ.

War zum Teil wieder sehr amüsant. Es hat mich nur leider nicht so sehr begeistert, wie manch anderes Moers Buch. Wahrscheinlich auch da sich oft, vor allem zu Beginn, mehr in Erklärungen verloren wird und nicht so viel Handlung stattfindet. Trotzdem eine lustige und auch spannende Geschichte mit tollen Illustrationen mal wieder. Natürlich auch ganz toll, was Walter Moers sich wieder hat einfallen lassen an Lebewesen und vor allem auch Leuchtturmvariationen. Gibt auch ein bisschen Urlaubsfeeling durch das Inselsetting.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
7. Mai
Rating:3.5

Ein besserer Roman von Walter Moers

Ich fand das Buch ziemlich spannend, mochte die Atmosphäre und die tiefgründigen Botschaften dahinter und behaupte, dass es bisher sein zweitbestes Buch nach der Stadt der träumenden Bücher ist. Nur gegen der zweiten Hälfte des Buches, kurz vor dem Schluss war für mich plötzlich die Luft draussen und ich habe es nur schleppend fertiglesen können. Ich habe den Eindruck, dass viele interessante Themen, die im Buch vorkamen irgendwann untergingen und es nicht genug Raum gab sie nochmals aufzugreifen. Hier und da hätte sich Mythenmetz kürzer halten können und von den wirklich spannenden Dingen berichten können. Aber ansonsten bin ich zufrieden. Der Roman hat mich positiv überrascht in Vergleich zu den anderen nach der Sadt der träumenden Bücher.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
22. März
Rating:4

Eydernorn ist Klein-Zamonien! Ein fantasievoller Moers Epos in Form eines außerordentlich kreativen und detaillierten Reiseberichts

Ein klassischer Moers - äh Mythenmetzscher Roman: Viel Fantasie, geheimnissvolle Fragen die mit der zamonischen Wissenschaft und Vorstellungsgabe nach und nach gelöst werden. Inhaltlich geht es um Mythenmetz' Kuraufenthalt auf Eydernorn, einer ganz besonderen Insel. Er schreibt Briefe an seinen Freund Hachmed und erzählt darin seine Abenteuer auf Eydernorn. Es geht um die Eigenheiten der Insel(Bewohner) und das Geheimnis der Leuchttürme und besonderen Wetterbedingungen. Man kann einen roten Faden erkennen, auch wenn er manchmal lose erscheint. Ein richtiger Spannungsbogen hat sich für mich erst auf den letzten 200 Seiten ergeben - das Ende ist grandios geschrieben. Am Anfang habe ich sehr lange gebraucht um reinzukommen und mich auf die Story einzulassen (daher nur 4 Sterne). Auf jeden Fall ein Epos und an ganz vielen Stellen ein großer Spaß der die ganze Fantasie anregt!

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
15. März
Rating:4.5

Mythenmetz in Bestform

Hildegunst von Mythenmetz wird auf Kur nach Eydernorn geschickt. Auf der Insel wird er schnell als Hypochonder enttarnt. Nichtsdestotrotz tut ihm der Aufenthalt dort sehr gut und schnell befindet er sich in körperlicher Topform. Das Nichtstun ist nichts für ihn und so widmet er sich neben seinen Kuranwendungen dem Inselsport, Krakenfieken, sowie dem Erkunden der zahlreichen Leuchttürme. Die Geschichte ist in Briefform verfasst und enthält viele Zeichnungen, was mir besonders gut gefallen hat, weil ich mir viele Sachen so noch besser vorstellen konnte. Der Stil ist typisch Moers (oder Mythenmetz) und sehr detailliert, ausschweifend und voller Wortwitz. Lange Zeit passiert nicht wirklich viel, aber langweilig ist mir bei der Lektüre trotzdem nicht geworden. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse dann geradezu. Da hätten vielleicht auch schon früher mit begonnen werden können. Aber mich hat das Buch wunderbar unterhalten und oft zum Lachen gebracht, sodass ich es trotz des Umfanges in wenigen Tagen durch hatte.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
25. Feb.
Ein weiterer toller und fantasievoller Roman von einem fantastischen Autor, diesmal in Briefform. Natürlich wie immer gespickt mit tollen Skizzen, lustigen Charakteren und einer spannenden Geschichte! Die, auch aktuell, wichtigste Botschaft: Du bist nicht allein! (Siehe Bild: S. 607)
Rating:5

Ein weiterer toller und fantasievoller Roman von einem fantastischen Autor, diesmal in Briefform. Natürlich wie immer gespickt mit tollen Skizzen, lustigen Charakteren und einer spannenden Geschichte! Die, auch aktuell, wichtigste Botschaft: Du bist nicht allein! (Siehe Bild: S. 607)

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
22. Jan.
Rating:4

Für Wörterliebende gemacht.

Wer bereits Bücher von Walter Moers in der Vergangenheit gelesen und geliebt hat, wird dies unter anderem tun, weil Herr Moers ein Wortakrobat ist, wie es ihn kein zweites Mal gibt. Dieses Buch ist für alle Liebhaber von fantastischen Wortideen wie gemacht. Erst recht wenn man Norddeutschland liebt und sich gerne an die raue See oder die lokalen Strände erinnert (oder gar dort wohnt). Ich selber bin ein norddeutsches Kind und habe es geliebt in eine Moers Geschichte einzutauchen, die mir so viel Heimatgefühl vermittelt hat. Die Geschichte selber nimmt aber nur sehr langsam Fahrt auf und ab und zu können auch ein paar Längen entstehen. Nicht geeignet also für Leser:innen, die nicht mit Längen zurecht kommen. Dafür gibt es auch einen Stern Abzug von mir. Das Ende hingegen ist absolut packend und mitreißend, dafür hat sich das warten in jedem Fall gelohnt. Alles in allem ein empfehlenswertes Buch- allerdings würde ich es nicht als erstes Moers Buch empfehlen.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
16. Jan.
Mit einem Wort…. Begeisterung
Rating:5

Mit einem Wort…. Begeisterung

Ich Liebe Hildegunst von Mythenmetz. Ich liebe seine ausschweifende und langatmige Art Dinge zu beschreiben. In diesem Buch war das auch wieder vom feinsten. Was wie ein banaler Bericht über einen Kurort begann hat sich in ein echtes Mythenmetz Abenteuer verwandelt. Es gibt viele Emotionen, Humor, Trauer, Spannung, bekannte Namen und vieles mehr. Das erste Buch des Jahres könnte schon das Highlight sein. 🫣

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
11. Jan.
Rating:4

Insel der tausend Leuchttürme von Walter Moers ist ein weiteres faszinierendes Abenteuer aus der Zamonien-Reihe, das die wilde und kreative Welt dieses außergewöhnlichen Autors weiter vertieft. Wie auch in den anderen Bänden steht Mythenmetz im Mittelpunkt, dessen Reise durch die sagenhafte Insel voller fantastischer Wesen, Geheimnisse und Abenteuer führt. Moers gelingt es erneut, eine Welt zu erschaffen, die sowohl humorvoll als auch tiefgründig ist, und dabei geschickt mit der Vorstellungskraft des Lesers zu spielen. Die Welt, die er erschafft, ist wie immer reich an Details und originellen Ideen – sei es die gelebte Geschichte der Insel oder die skurrilen Charaktere, denen Mythenmetz begegnet. Die Mischung aus absurder Fantasie und philosophischen Fragestellungen ist typisch für Moers und macht das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre. Leider zieht sich das Buch zwischendurch etwas, und einige Passagen wirken langwierig und schleppend. Der Erzählfluss kommt an einigen Stellen ins Stocken, was es etwas schwieriger macht, am Ball zu bleiben. Doch der spannende Aufbau der Geschichte sorgt dafür, dass das Ende umso packender und fesselnder wird. Hier entfaltet sich eine unerwartete Wendung, die die anfängliche Länglichkeit wieder wettmacht und das Buch mit einem beeindruckenden Finale abschließt. Alles in allem ist Insel der tausend Leuchttürme ein weiterer gelungener Teil der Zamonien-Reihe, der Fans von Walter Moers und der fantastischen Literatur sehr gefallen wird. Auch wenn es zwischendurch etwas schleppend ist, lohnt sich das Durchhalten für das großartige, packende Ende. Wer die Welt von Zamonien liebt, wird auch dieses Abenteuer genießen.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
18. Dez.
Rating:3

Nach ca. der Hälfte abgebrochen

Ich hab das Gefühl in den neueren Büchern lässt Moers stark nach. Wie gewohnt sind seine Ideen, Beschreibungen und die Bilder im Kopf großartig. Wir lesen die Briefe die Hilfegunst von Mythenmetz von seiner Kur auf Eydernorn einem Freund liest und begleiten ihn bei seinen Entdeckungen der Insel. Mehr Plot ist soweit ich gelesen habe aber auch nicht. Er geht essen, ins Museum, beguckt einen Leuchtturm und macht Sport. Ja, all das auf wirklich besondere Art und Weise an einem besonderen Ort aber etwas mehr Story dürfte es für mich schon sein.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
16. Dez.
Rating:4

Schönes Buch

Es gab ja schon lange kein sooo langes Buch mehr von Walter Moers, und die Kapitel bzw. Briefe sind teilweise super lang, das fand ich ein bisschen anstrengend. Die Abenteuer von Hildegunst von Mythenmetz waren wieder sehr interessant und lesenswert. Besonders die Hummdudelzucht war sehr faszinierend.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
15. Dez.
Absolut empfehlenswert für alle, die sich in riesigen Wortwelten wohlfühlen!
Rating:5

Absolut empfehlenswert für alle, die sich in riesigen Wortwelten wohlfühlen!

Dass meine Erwartungen an ,,Die Insel der Tausend Leuchttürme“ nicht hoch waren, nachdem ich schon ,,Die Stadt der Träumenden Bücher“, ,,Der Bücherdrache“, ,,Der Schrecksenmeister“ und ,,Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ gelesen hatte, lässt sich nicht behaupten. Der neue große Zamonien-Roman von Walter Moers erschien am 06. September 2023 im Penguin Verlag. Ohne meine hohen Erwartungen wäre allerdings vielleicht nicht schon auf den ersten Seiten Vorfreude aufgekommen, auf denen man langsam, aber zielstrebig in die Geschichte eingeführt wird. Der Briefroman handelt von dem bereits bekannten zamonischen Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz mit hypochondrischer Veranlagung, der auf der Insel Eydernorn – ein Anagramm für Norderney – seine Bücherstauballergie kurieren will, um sich nicht seine Liebe für Antiquariate und alte Bücher nehmen zu lassen. Eydernorn ist jedoch nicht nur für die ,,sauerstoffreichste Luft Zamoniens“ bekannt, der man eine daseinsverlängernde Wirkung nachsagt, sondern auch für seine hundertelf Leuchttürme, die in der Nacht funkeln wie tausend. Hildegunst nutzt also die Gelegenheit und beschließt, aus einem langweiligen Kuraufenthalt ein kleines Forschungsprojekt zu machen und sich Eydernorn genauer anzuschauen – auf Empfehlung von seinem verstorbenen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler, der zwar selbst nie auf der Insel war, aber zu Lebzeiten immer von ihren einzigartigen Sehenswürdigkeiten geschwärmt hat. Zu diesen gehören unter anderem die sprechenden Grabmale, die Stadt ohne Türen, die schiefe Reihe und das Museum für eydernornische Kultur, von Mythenmetz abgekürzt mit ,,MUFÜEYKU“. Doch nicht nur für das Museum hat er eine Abkürzung – das Sanatorium für Atemwegserkrankungen, in dem er behandelt wird, trägt die Kurzform SAFÜAT, wird aber von den Bewohnern Eydernorns auch ,,Lungenhügel“, ,,Schloss Keuchhusten“ oder ,,Bronchienburg“ genannt. Auch seine im Laufe des Buches immer öfter auftretenden Geistesblitze werden mit MYGEIBLI abgekürzt (Mythenmetzsche Geistesblitze), zu denen zum Beispiel die Postkarte, ein Strandkorb und Teebeutel gehören, die im Roman allerdings MYKUBRI (,,Mythenmetzsche Kurzbriefe“), ,,Mythenmetzsche Küstenkörbe“ und ,,Mythenmetzsche Teetauchsäckchen mit Süßholzschwimmer“ heißen. Während seines Aufenthalts auf der Insel blüht Hildegunst immer mehr auf, entdeckt Eydernorns kulinarische, floristische und zoologische Vielfalt. Doch auch sportlich wird er aktiver, als er bemerkt, dass er ein Naturtalent in Eydernorns Nationalsport ist. Er besucht Leuchttürme und ihre Wärter, hört von der Eydernornischen Pharotechnologie, also von der ,,außerordentlich hochentwickelten Kunst zur Konstruktion und Illuminierung“ der Leuchttürme. Diese stellen sich nämlich als viel komplexer und interessanter heraus, als Hildegunst von Mythenmetz erwartet hätte – nicht nur, dass alle Leuchtturmwärter Genies sind, irgendwann wird auch klar, dass es sich bei ihnen um einen Geheimbund handelt, der eine große Bedrohung für die Insel abwehrt. Einer der Leuchtturmwärter ist der Lindwurm Gryphius von Odenhobler, der das Meisterwerk ,,Ritter Hempel“ verfasste und Dichtpate von Danzelot von Silbendrechsler war, also eine gewisse Verbindung zu Hildegunst hat. Er stellt ihm nicht nur seine kartographischen Reisen vor, sondern erzählt ihm auch von seinem Leuchtturmmoment – dem Ereignis, als ihm bewusst wurde, dass er mit dieser speziellen Forschungsrichtung beginnen soll. Denn jeder Leuchtturmwärter ist nicht einfach nur ein Wärter, sondern forscht auch noch in einem extraordinären Bereich wie Wolkenanatomie oder Kommunikation mit Verstorbenen auf der Grundlage der Tiefseehummertastsprache unter Berücksichtigung von mediävalen Schwingungen. Und von alldem, was auf Eydernorn geschieht, berichtet Mythenmetz seinem guten Freund Hachmed Ben Kibitzer in den Briefen, aus denen der Roman besteht. Auch wenn die Meinungen über diesen Erzählstil gespalten sind, empfand ich ihn schon auf den ersten Seiten als sehr angenehm und mochte diese interessante Abwechslung. Ich vermisste kaum etwas aus den anderen Zamonien-Romanen, da schon der Anfang voll mit Walter Moers’ oder eher Mythenmetz’ typischem, trockenen Humor ist – gestartet wird in den Roman damit, dass Mythenmetz sich vor der Überfahrt nach Eydernorn Nausealer Beutel (umgangssprachlich Kotztaschen) besorgt, da er der Überzeugung ist, seekrank zu sein. Als sich diese Befürchtung überraschenderweise in Luft auflöst und sogar das Gegenteil geschieht, hat das Buch schon die erste unerwartete Wendung genommen und es fällt noch leichter, mit Vorfreude einzusteigen. Diese wird noch mehr angeheizt, wenn Mythenmetz das Feuerwerksspektakel der Eydernorner Leuchttürme zum ersten Mal sieht und man wieder einmal von der fabelhaften Wortmalerei des Autoren überzeugt wird. Doch nicht nur die Wortmalerei, sondern auch die wirklichen Skizzen, die Mythenmetz für seinen Brieffreund angefertigt hat, untermalen die Handlung. So bekam man im ersten Brief nicht nur ein Sharkodil, sondern auch die Quoped – das Schiff, auf dem Mythenmetz’ Überfahrt nach Eydernorn stattfindet – zu sehen, die voller Liebe zum Detail gezeichnet sind. So auch die Bilder der Leuchttürme, die jeweils ein neues Kapitel beziehungsweise einen neuen Brief des Romans einläuten und dem Leser noch mehr Inselstimmung geben. Von dieser gibt es in dem phantastischen Roman reichlich, denn fast alle Eydernorner sprechen mit einem Dialekt, der ans Ostfriesische erinnert und auch schon bei Mythenmetz’ Ankunft im Hotel für ein wenig Verwirrung sorgt. Zudem ist der Lindwurm sich nicht sicher, ob er beleidigt wird oder ob er eine Rumbuddel in seinem Zimmer auffindet, als ihm ein Hotelmitarbeiter mitteilt, dass er einen Hummdudel habe. Tatsächlich meinte der Mitarbeiter weder eine Beleidigung noch eine Rumbuddel – auch wenn sich letztere tatsächlich in Hildegunst von Mythenmetz’ Zimmer befindet. In einem Terrarium sitzt nämlich eine Kreatur, die dem Schriftsteller zuerst wie ,,eine Mischung aus Riesenschnecke, Nautilusmuschel, Seestern, Oktopus und Seeanemone“ erscheint und angeblich mit ihren Pfeiftönen das Wetter hervorsagen soll. Doch dass dies nicht der Wahrheit entspricht, wird Mythenmetz schon bald klar und er verzichtet darauf, der musikalischen Seite des Hummdudel zu vertrauen. Wenn Hildegunst von Mythenmetz zum ersten Mal zum SAFÜAT geht, zeigt Walter Moers seine krankhafte Dichtkunst, weil sich der auf den ersten Blick arrogante und gehässige Professor Doktor Tefrint De Bong als ein großer Verehrer von Mythenmetz’ Werken und Hobbydichter herausstellt. Das Gedicht, dass er Hildegunst präsentiert, ist grotesk und abstrakt, wodurch es nicht weniger gut, sondern im Gegenteil interessant und einprägsam erscheint. Diesen Eindruck hinterlassen auch die folgenden Briefe, die dem Leser Eydernorn noch mehr vorstellen und kaum merklich an Spannung gewinnen. Während man also immer tiefer in die Geschichte einsteigt, werden auch Walter Moers’ Beschreibungen eindringlicher, detailreicher und fantasievoller. Sein Wortschatz schimmert auch in diesem Zamonien-Roman heller als alles andere, er findet immer das passende Wort für eine Stimmung und schafft es stets, mit seinen Kreationen zu beeindrucken – bei denen es sich einfach nur um Sätze handelt, die so schlicht sein könnten, aber einfach Meisterwerke sind. So war ich von der kartographischen Reise, die Mythenmetz bei dem Leuchtturmwärter Gryphius von Odenhobler unternimmt, mehr als überzeugt und vollkommen in der Hochspannung der Szene versunken. So sehr, dass der Gedanke, dass all das nur ein Roman ist, kaum noch vorhanden war – so etwas erreichen nur die wenigsten Autoren. Dass der rote Faden des Romans langsam unter Spannung steht, wenn Hildegunst nacheinander die Leuchttürme besichtigt und sogar seinen eigenen Leuchtturmmoment hat, merkt man nicht nur an den Hinweisen der Leuchtturmwärter, sondern auch an den immer öfter auftretenden Erwähnungen der dauerhaften Uhrzeit fünf vor zwölf auf der Insel, die irgendwann wie eine eindringliche Warnung erscheinen. Hildegunst von Mythenmetz hat zu diesem Zeitpunkt zwar schon eine Ahnung von dem dramatischen Ereignis, dass der Insel bevorsteht, doch er selbst wird am absoluten Höhepunkt der Geschichte miteinbezogen und spielt mit die größte Rolle. Der Autor hat es mithilfe eines einzigen Satzes, einer Metapher geschafft, genau den Höhepunkt des Romans zu treffen: ,,Es ist nicht mehr fünf vor zwölf. Es hat längst dreizehn geschlagen“ Von diesem Punkt aus ist die Geschichte ein einziger Wettlauf mit der Zeit, nicht nur mit ihren tatsächlichen, inhaltlichen Sprengungen, sondern auch die der Grenzen der Fantasie. Die Spannung ist nervenaufreibend, dramatisch und in gewisser Weise voller Trauer, da man während des Lesens unmerklich Zuneigung für diese zamonische Insel und all ihre Eigenheiten entwickelt und niemals mit diesem Ende gerechnet hätte. Die Wendung der Geschichte war legendär, schwer zu ertragen und gerade deshalb so einzigartig. Ein weiteres Leseabenteuer, dass man nie vergessen wird, weil es so komplex, so groß ist und vom Autor einfach nur phantastisch umgesetzt. Und ein weiterer Beweis dafür, dass man von Walter Moers’ Schreibtalent einfach nicht enttäuscht, nur beeindruckt werden kann. Die Erwartungen waren natürlich hoch gesetzt, schließlich war ,,Die Stadt der Träumenden Bücher“ das Genialste, was ich je gelesen hatte und ein extremer Erfolg, doch ich wage, mich dem Autoren anzuschließen und zu behaupten, dass die beiden Romane fast ebenbürtig sind, also meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden. Absolut empfehlenswert für alle, die sich in riesigen Wortwelten wohlfühlen und ein Buch lesen wollen, dass sprachlich und kreativ ein neues Niveau erreicht und sich ganz hervorragend in das Universum der Zamonien-Romane einfügt.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
4. Dez.
Rating:5

Diese Geschichte enthält ganz viel Orm und die Sehnsucht nach der Nordsee. Ist Allerdings nicht für den Einstieg für Walter Moers/ Zamonien Romane geeignet. Für mich ein Highlight, so skurill und bizarr. Die Zeichnungen und Skizzen runden die Geschichte perfekt ab. Werde ich in paar Jahren bestimmt wieder lesen wie alle Moers Romane

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
25. Nov.
Rating:4

4 Sterne. In diesem Briefroman begleitet man als Leser:in den Schriftsteller Hilfegunst von Mythenmetz auf seine Reha. Als ich mit dem Buch begonnen habe, muss ich zugeben, dass ich ein wenig skeptisch war. Ich war nicht sicher, ob ich dieses Buch so toll finden werde, wurde dann aber eines besseren belehrt. Es ist wieder mal ein super lustiges Buch. Ich hätt es lediglich besser gefunden, wenn es eher schon so richtig rund gehen würde. :D

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
16. Nov.
Rating:5

Ein grandioser Roman nicht nur für Kinder!

Wer die Geschichten von Moers oder vielmehr von Hildegard von Mythennetz kennt, der weiß, dass diese Erzählungen und Flabeln ( nicht verschrieben !) aus Zamonien mit kuriosem Ideenreichtum und Fantasie glänzen, was hier wieder der Fall ist. Ein herausragender Roman, welcher zu großem Lesevergnügen führt. Die Zeichnungen vollenden das Buch zu einem Meisterwerk der fantasievollem Romanschreibung.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
17. Okt.
Rating:3.5

Wenn Hildegunst von Mythenmetz zur Kur fährt, kann es nur surreal werden.

In "Die Insel der 1000 Leuchttürme" verfolgen wir die schriftliche Korrespondenz von Hildegunst von Mythenmetz an seinen Freund Gryphius von Odenhobler. Hildegunst ist auf der Insel Eydernorn um dort sein psychosomatisches Asthma zu kurieren. Während seines Kur Aufenthaltes besucht der die zig Leuchttürme von Eydernorn, wo einer abgefahrener ist als der andere. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, obwohl sich manche Briefe etwas gezogen haben. Die erstellten Charaktere von Walter Moers sind wie immer total spannend und skurril, wie in keinem anderen Fantasy Buch. Das Buch ist nichts für Zamonien Einsteiger. Man sollte vorher die Stadt der Träumenden Bücher und das Labyrinth der träumenden Bücher gelesen haben, damit man ein besseres Verständnis für manche Abschnitte bekommt. Das Buch hat mich während des Lesens sehr gut auf das Inselleben Eydernorn versetzt. Den Besuch im Museum fand ich aber (wie damals ins der Schule) eher anstrengend als spaßig.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
7. Sept.
Rating:5

Eine tolle Reise nach Zamonien

Der berühmte zamonische Dichter und Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz beschreibt in diesem Roman seine Reise zu der inzwischen untergegangenen Insel Eydernorn. Eigentlich sollte es ein Kuraufenthalt werden, denn Mythenmetz leidet unter Asthma und einer, für einen Dichter und Literaturliebhaber verheerenden Bücherstauballergie. Doch wie so oft auf dem Kontinent Zamonien kommt es ganz anders als ursprünglich geplant und er erlebt ein Abenteuer, dass seinen Erlebnissen in Buchhaim und dem Labyrinth der träumenden Bücher in nichts nachsteht. Ich gebe zu, ich habe mich eine Weile geweigert, wieder nach Zamonien zu reisen. Das warten auf Teil drei der Buchhaim-Trilogie lässt die größte Bücherliebe erkalten. "Der Bücherdrache" habe ich noch gelesen, die danach erscheinenden Bücher habe ich ausgelassen. Jetzt hatte ich aber doch wieder Lust auf einen zamonischen Kurztrip. Bei allem Ärger über das Ausbleiben von Teil 3, Moers schreibt genial. Und tatsächlich hat mich "die Insel der 1000 Leuchttürme" meinen Ärger vergessen lassen. Ich habe gelacht und mitelitten, getrauert um Lebewesen, die es gar nicht oder sagen wir, eben nur in Zamonien gibt. Kann es jetzt kaum erwarten, das nachzuholen was ich bisher ausgelassen habe. Und die Erstausgabe von "Das Einhörnchen das rückwärts leben wollte" hat es auch schon in mein Regal geschafft.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin
19. Aug.
Rating:4

Heute schon gefiekt?

Wer Hildegunst & die zamonische Welt noch nicht kennt, der könnte sich hier durchaus erstmal fragen was das bitte soll, aber da heißt es durchhalten. Das Buch folgt erstmal irgendwie ganz lange keinem so richtigen Handlungsstrang aber bevor man sich’s versieht ist man wieder mitten in einem gut durchdachten Abenteuer und wünscht sich niemals gehen zu müssen. Und dieses Buch ist allein schon wegen der Wortneuschöpfung kraakenfieken Gold wert! Gibt es bessere Moers: ja, aber dieses hier spielt ganz oben mit.

Die Insel der Tausend Leuchttürme
Die Insel der Tausend Leuchttürmeby Walter MoersPenguin