
Perfekt für den Sommerauftakt☀️💛…
Im Zentrum der Geschichte steht Lucy, die jeden Sommer nach Prince Edward Island zurückkehrt – ein Sehnsuchtsort voller Erinnerungen, alter Freundschaften und ungesagter Gefühle. Dort trifft sie jedes Jahr erneut auf Felix, den Bruder ihrer besten Freundin Bridget. Eine Verbindung, die sie aus Loyalität zu Bridget lange verdrängt. Doch mit jedem Sommer wird die Anziehung zwischen Lucy und Felix stärker, während Lucy sich zugleich immer wieder fragt, wo sie selbst eigentlich steht – emotional, beruflich, im Leben. In Rückblenden erfährt man mehr über die gemeinsamen Sommer, Begegnungen und die vielen unausgesprochenen Dinge, die alles verändern könnten. Meine Meinung: Was mich sofort begeistert hat, war die Atmosphäre. Prince Edward Island wird so lebendig beschrieben, dass es sich beim Lesen wie ein kleiner Urlaub angefühlt hat. Die Kulisse trägt ganz viel zur Magie des Buches bei: Sommer, Meer, vertraute Orte, das Gefühl von Heimkehr. Sehr berührt hat mich auch die enge Freundschaft zwischen Lucy und Bridget. Ihre Verbindung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und bildet einen wichtigen Schwerpunkt der Handlung. Die Loyalität zwischen ihnen, dieses Gefühl von durch dick und dünn gehen, war glaubhaft und schön zu lesen. Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Felix war intensiv und elektrisierend. Schon bei ihrer ersten Begegnung spürt man das Knistern, auch wenn Lucy zu Beginn gar nicht weiß, dass er Bridgets Bruder ist. Jedes Jahr flammt etwas zwischen ihnen auf, obwohl Lucy sich dagegen wehren will, aus Rücksicht auf Bridget. Trotzdem ist Felix für sie einfach unwiderstehlich. Ihre Dynamik hat mich mitgenommen, die Chemie zwischen den beiden war greifbar. Ich hätte mir allerdings gewünscht, auch mal einen Einblick in Felix’ Gedankenwelt zu bekommen. Ein Kapitel aus seiner Perspektive hätte sicher mehr Tiefe in seine Figur gebracht. Er bleibt etwas oberflächlich, auch wenn er charmant und aufmerksam ist. Lucy als Hauptfigur hat mich besonders überzeugt. Ihre Gedanken, ihre Entwicklung, ihr innerer Konflikt wurden nachvollziehbar und emotional beschrieben. Der Fokus liegt klar auf ihr, ihren Gefühlen, ihrer Suche nach dem richtigen Weg. Am Ende hätte ich mir vielleicht eine etwas andere Entwicklung gewünscht, es ging mir fast ein wenig zu offen aus, aber gleichzeitig fand ich es realistisch. Manche Dinge im Leben brauchen einfach Zeit. Manchmal muss man sich selbst erst finden, bevor man sich auf jemanden anderen wirklich einlassen kann. Ein kleiner Kritikpunkt war das große Geheimnis rund um Bridget. Es wurde sehr dramatisch aufgebaut, aber letztlich war es keine so große Überraschung. Man hätte es sicher auch früher ansprechen können, auch wenn ich nachvollziehen kann, dass sie Angst hatte. Insgesamt war es eine emotionale, sommerliche Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vergangenheit und Selbstfindung - mit wunderschönen Kulissen und viel Herz

























































