Nach einem schweren Unfall begibt sich Tesson nicht in die Reha, sondern auf eine Wanderung von der Provence bis an die nördliche Küste Frankreichs.
Im gewohnten Stil des Autors erzählt er von seinen Erlebnissen, seinen Beobachtungen, Begegnungen und Gedankengängen während der Wanderung. Diese Werk handelt schwerpunktmässig von den Veränderungen des ländlichen Frankreichs und dessen Auswirkungen. Die vielen Anspielungen und Zitate aus - zumindest Tesson - bekannten Werken konnten mich daher diesmal nicht wirklich abholen. Dennoch ist es spannend ihm auf seinen (Gedanken-)Pfaden zu folgen. Auch wenn ich nicht mit all seinen Ansichten einverstanden bin, so löst er doch immer ein gewisses Fernweh bei mir aus. Wer seine anderen Werke kennt und mochte, wird auch dieses mögen.




