Nicht so gut wie Band 1
Da ich Band 1 der Cartier Saga geliebt habe, musste ich mir natürlich auch den zweiten Band der Reihe kaufen. Der Klappentext klang auf jeden Fall vielversprechend - die Roaring Twenties und Hollywood! Wenn das nicht interessant klingt! Leider konnte mich "Der Glanz von Gold" nicht so ganz abholen. Erzählt wird die Geschichte wieder aus der Perspektive der Cartier Brüder, Jeanne und einiger anderer Familienmitglieder. Vielleicht das Positive vorweg: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut verständlich, sodass man das Buch locker hintereinander "weglesen" kann. Allerdings gab es einige Sachen die mich an diesem Band gestört haben. Für meine Begriffe fehlte der ganzen Geschichte an Tiefe. Die Story, die Personen und die Beziehungen untereinander empfand ich als flach und emotionslos. Gerade Jeanne wurde für mich in diesem Band regelrecht uninteressant und viele ihre Handlungen waren nicht nachvollziehbar. Sobald Probleme auftraten, wurden sie innerhalb kürzester Zeit gelöst, sodass für mich fast gar keine Spannung aufkam. Zudem kam für mich kein Feeling der Roaring Twenties auf und die Welt von Hollywood spielte in ein oder zwei Kapiteln eine kleine Rolle. Generell schien die Autorin ab der Hälfte des Buches schnell zum Ende kommen zu wollen. Die Zeitsprünge werden immer größer und die Themen schnell abgehandelt. Mein Fazit: Trotz aller Kritikpunkte mag ich das Buch - irgendwie 🤔 Es lässt sich gut "zwischendurch" lesen, weil man sich nicht so arg konzentrieren muss. Allerdings weiß ich nicht, ob ich wirklich noch andere Bücher dieser Autorin lesen muss.








