Ein bemerkenswerter Roman! Die mitreißende Saga über die wohl berühmteste Juweliersfamilie der Welt - die Cartiers. Eine wunderbarer historischer Roman gemischt mit Fiktion, den ich wirklich gerne gelesen habe. Hier trifft man nicht nur die Brüder Cartier, sondern auch andere bekannte Persönlichkeiten wie z. Bsp. Coco Chanel, Louis Vuitton, Rudyard Kipling und die Familie Fabergé. Sogar das Hotel Ritz kommt in diesem Roman vor. Um nur einige zu nennen. Das war es auch, was mich immer wieder beeindruckt hat, dieses Zusammentreffen. Auch wenn natürlich viel Fiktion dabei ist. Zum Lesen habe ich diesmal ziemlich lange gebraucht. Und ob ich den zweiten Teil auch lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Das Buch ist aber unbedingt eine Empfehlung wert!

Eine schillernde Zeitreise
Worum geht’s? Jeanne ist verzweifelt. Ihre Verlobung ist geplatzt. Sie schlägt sich mit Näherinnenaushilfsjobs mehr schlecht als recht durch. Bis der Zufall sie im Maxime’s den Juwelier Louis Cartier treffen lässt. Er gibt der talentierten Frau kurzerhand einen Job als Designerin in seinem Haus. Meine Meinung: Die Bücher von Sophie Villard lese ich immer wieder gerne. Ich mag schon den Schreibstil der unter diesem Pseudonym schreibenden Politologin und Journalistin, der einen entführt in eine andere Zeit und eine andere Welt. Genau so erging es mir auch wieder mit dem Auftakt ihrer Dilogie „Cartier – Der Traum von Diamanten“. Ich wurde sofort hineingeworfen in die Schmuckwelt in Paris Anfang des 20. Jahrhunderts. Da ich viele historische Romanbiografien lese, war es mir insbesondere eine Freude, Menschen wie Coco Chanel, Jacques Cousteau u.v.m. wiederzutreffen. Besonders gut gefallen hat mir natürlich unsere Hauptprotagonistin Jeanne, die eine wirklich interessante und vielschichtige Person ist. Genauso wie ihre Kollegin Nicole, Louis‘ Brüder und deren Frauen. Obwohl diese in einer ganz anderen Welt leben, kamen sie mir doch alle so sympathisch, so nahbar vor. Und ich durfte für kurze Zeit Teil dieser illustren Gesellschaft sein. Auch die Geschichte war ungemein spannend. Cartier kennt jeder; aber die Geschichte dahinter war zumindest mir bislang kein Begriff. Und auch hier vermengt die Autorin wieder so perfekt Fakt und Fiktion, das es wundervoll bunt, lebendig, authentisch und einfach absolut real wirkt. Neben der Geschichte um das Haus Cartier bekommen wir Einblicke in die Frauenbewegung und die Sozialgeschichte. Erleben den Beginn des Krieges mit. Es gibt eine Drohung – ob wir hier im zweiten Teil noch mehr erfahren? Und wir lesen über den Hope-Diamanten. Und die Geschichte, welche uns die Autorin rund um die Personen und Geschehnisse erzählt, ist wieder atemberaubend und fesselnd. Ich war beim Lesen komplett eingetaucht in diese andere Welt, diese andere Zeit und jedes Mal, wenn ich das Buch zugeschlagen habe, musste ich mich kurz wieder in der Wirklichkeit einfinden, so real war das Gelesene. So gefesselt war ich von den Geschehnissen und so abgetaucht in eine komplett andere Welt. Genauso muss ein Buch sein! Für mich eines der Lesehighlights dieses Jahres, bei dem ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil freue und gespannt bin, was uns darin erwartet. Und ein Buch, das ich allen Fans von historischen Romanen und Romanbiografien wärmstens ans Herz legen möchte! Fazit: Sophie Villard hat es wieder einmal geschafft, mich in eine komplett andere Welt und andere Zeit zu entführen. Mit dem Auftakt ihrer historischen Romandilogie „Cartier – Der Traum von Diamanten“ hat sie mich aus der Wirklichkeit gerissen und für kurze Zeit die Realität vergessen lassen. Wir haben tolle Protagonisten, bekommen spannende Einblicke in die damalige Politik und die Kriegsgeschehnisse. Wir lernen die Familie Cartier kennen und Jeanne und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so fasziniert und gefesselt war ich von dem Geschriebenen! Ich freue mich schon so auf Band 2 und gebe diesem Lesehighlight von Herzen kommende 5 Sterne!
Das Buch lässt sich sehr gut lesen, die Kapitel spielen abwechselnd in Paris, London und New York bei den jeweiligen Cartier Brüdern deren Geschäften, Familien und Freunden. Es gibt Einblicke in die glitzernde Welt der Reichen und Schönen aber auch historische Ereignisse. Manches hätte ich mir teilweise etwas ausführlicher gewünscht, aber insgesamt hat es mich sehr gut unterhalten.
Toller Roman!
Das Buch bietet eine faszinierende Mischung aus Fiktion und historischen Fakten über die legendäre Schmuckmarke Cartier. Es erzählt die Geschichte der drei Cartier-Brüder, die in Paris, London und New York ihr Imperium aufbauen, und liefert dabei spannende Einblicke in die Welt der Juwelen, einschließlich des Diamanten "der blaue Hope". Die fesselnde Handlung macht das Buch zu einem echten Pageturner. Wer sich für Geschichte und gut recherchierte Romane interessiert, wird begeistert sein. Der zweite Teil erscheint im Juli 2025.

Cartier steht auch heute noch für teuren, exklusiven und hochwertigen Schmuck. Dies war auch vor über 100 Jahren, am Ende der Belle Époque nicht anders. Die drei Cartier Brüder Louis, Jacques und Pierre führten das Familienunternehmen mit Geschäften in Paris, London und New York und trafen dort die schillerndsten Persönlichkeiten dieser Zeit. Jeanne Toussaint weckte nicht nur das Interesse von Louis Cartier, sondern wurde als erste Frau ins Design Team von Cartier eingestellt, sehr zum Missfallen gewisser Herren. Ihr zweites Standbein hatte Jeanne als Näherin am Moulin Rouge und für ihre Freundin, einer gewissen Coco Chanel. Das schillernde Leben wurde 1914 jäh vom Beginn des 1. Weltkrieges unterbrochen. Fazit: Ein stimmungsvoller, gemächlicher Roman über eine Familie, deren Name noch heute ein Begriff ist, aber auch ein historischer Roman über eine starke Frau, die damals entgegen der gängigen Konventionen alleine für ihren Lebensunterhalt aufkam. Es passiert nichts aufregendes, eine Geschichte im Flanierstil, zum genießen und zudem eine große Liebeserklärung an Paris. Sophie Villard gelingt es immer wieder, in ihren Romanen diese ganz besondere Stimmung jener Zeiten auf Papier zu bringen. Der zweite Teil der Cartier Familiensaga erscheint im Sommer, ich freue mich darauf!
Ein Roman, der ein Eintauchen in das Paris der Belle Époque erlaubt, und dabei auf spannende Weise Historisches mit dem individuellen Schicksal der Protagonist:innen verbindet. Ich freue mich jedenfalls schon auf den zweiten Band dieser Saga!
Die Geschichte eines Imperiums Anfang der 1910er Jahre - Die Firma Cartier wurde im 19. Jahrhundert in Paris gegründet und hat dort nach wie vor einen Laden und mittlerweile auch zwei Dependancen - in New York und in London. Die Brüder Louis, Jaques und Pierre führen das Familienimperium und jeder Bruder kümmert sich um einen der Läden. Dabei versuchen sie die schönste Stücke an die Kunden zu bringen und begegnen dabei Macht, Wohlstand, aber auch Neid und Intrigen und sogar der Liebe. „Cartier. Der Traum von Diamanten“ von Sophie Villard ist der Beginn der Dilogie der „Cartier-Saga“. Das Cover spiegelt schon die Eleganz wider, die die Firma Cartier vermittelt. Sophie Villard erzählt die Geschichte der Cartiers aus drei Blickwinkeln, nämlich aus den einzelnen Dependancen. Sie beschreibt dabei nachvollziehbar, wie sich neue Märkte erschlossen wurden bzw. wie die Abläufe in den einzelnen Läden sind. Auch geht sie eindrucksvoll auf die Probleme der Protagonistin Jeanne ein, die hauptsächlich gegen gesellschaftliche Konventionen ankämpfen muss. Gleichzeitig verbindet sie die Geschichte der Cartiers mit der von Coco Chanel. Das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht, denn die Cartiers sind beeindruckend genug, da braucht es nicht die extrovertierte Coco. Jeanne als Protagonistin müsste nach meinen Recherchen eine fiktive Person sein. Die Aussagen zu Coco und ihre Verbindungen zu Misia und Cocteau wiederum entsprechen der Wahrheit. Auch erzählt Sophie Villard im Nachwort, dass sie im zweiten Band Aussagen dazu treffen wird, welche Handlungsstränge und Figuren der Realität entsprechen und welche ihrer Fantasie entsprungen sind. Das finde ich etwas schade, da es mich schon im ersten Band interessiert hätte. Ich habe mich am Anfang etwas schwer mit diesem Buch getan, da ich zu vor „Der Schmuckpalast“ von Eva-Maria Bast gelesen habe. Aber rückblickend kann ich das wiederum nur empfehlen, da dies in Teilen eine gute Ergänzung und Vorerklärung zu diesem Buch darstellt. Da ich unbedingt wissen möchte, wie es nun mit Jeanne und Louis weitergeht und überhaupt mit Cartier, freue ich mich schon jetzt auf den zweiten Band und kann allen, die an historischen Romanen interessiert sind, dieses Buch nur wärmstens empfehlen!






