Mittelmäßig
Das war mein erstes Buch von Megan und der Klappentext klang vielversprechend. Leah Stevens lässt ihre alte Heimat und den alten Job in Boston zurück und zieht in ein altes Haus auf dem Land mit ihrer Freundin Emmy. Das Zusammenleben klappt gut, Leah hat einen neuen Job als Lehrerin. Doch dann verschwindet ihre Freundin Emmy und gleichzeitig wird eine andere junge Frau, die Leah sehr ähnelt, brutal misshandelt vorgefunden. Die Grundgeschichte ist gut. Aber die Erzählweise ist verwirrend. Die Autorin springt in verschiedenen Zeitzonen, es gibt keine klaren Abgrenzungen zum Jetzt und Damals. Während eine aktuelle Szene beschrieben wird, schweift sie plötzlich ab in die Vergangenheit und man muss sich konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Die ersten 110 Seiten haben sich sehr gezogen. Danach wurde es etwas klarer und spannender. Zum Ende hin wuchs die Spannung plötzlich und es kam zum klärenden Ende. Insgesamt würde ich einfach ein "mittelmäßig" vergeben. Kann man lesen, muss man auch nicht unbedingt. Für einen Thriller war die Spannung nicht konstant genug. Es war definitiv kein Pageturner, außer zum Schluss, wo es zur Auflösung ging. Ich hoffe, dass mich die anderen Bücher von der Autorin mehr überzeugen werden.


























































