Eine gewisse Affinität zu vergangenen Kulturen habe ich ja eh, eigentlich eher der Römer wegen aber auch die Wikinger waren ja ein ganz eigenes Völkchen, das weiß man seit "Wicki" und erst recht durch die Serien " Vikings und "The last Kingdom." Besonders wohl durch erstere aber ich sage euch, gegen dieses Buch wirkt die Serie wie ein Kinder-Comic. Dies ist der erste Teil eines Vierteilers und erzählt Autobiographisch die Geschichte des jungen Norwegers Torstein der bereits im zarten alter von 12 auf grausame Art und Weise kennenlernen muss was es bedeutet ein Wikinger zu sein. Kurz zusammengefasst: Bei einem Überfall auf sein Dorf wird sein Vater ermordet, Torstein selbst versklavt aber ihm gelingt irgendwann die Flucht. Angetrieben durch seinen Wunsch nach Rache und einem besseren Leben beginnt seine Odyssee.... Der Autor selbst ist großer Anhänger der nordischen Kultur und das merkt man auf jeder Seite. Authentisch, mitreissend, und überaus grausam wird hier jegliche Wikinger-Romantik ( obwohl sogar diese hier vorkommt) gnadenlos auseinander genommen. Gerade in den Schlachten und Überfällen behält kaum ein anwesender seine Gliedmaßen und Innereien da wo sie eigentlich vorgesehen sind. Dies wirkt aber zu keinem Zeitpunkt effektheischend, im Gegenteil, ich dachte ich stehe mit auf den Schiffen und muss mich vor einer Dänen-Axt wegducken (gelingt nicht vielen!) Klar, bei knapp 700 Seiten wird es auch mal etwas ruhiger aber da sich die Handlung stets mit nur kleinen Zeitsprüngen weiterentwickelt, Band eins umschließt Torsteins Leben von 12-19 Jahren, kam bei mir nie Langeweile auf. Mein Fazit: Ein Wikinger-Abenteuer-Action-Thrill -Roman der Extraklasse das durch historisch belegte Fakten glänzt! Band zwei ist bereits geordert! 🐕 🐕 🐕 🐕 🐕 von fünf! Warum ein Hund? Auch Wikinger waren durchaus Tierlieb und so begleitet Fenris, ein dreibeiniger Hund, Torstein auf seinen Abenteuern 😉
Der Beginn einer grossen Wikingersaga um einen mutigen Helden…..Lesenswert!
Gut zu lesen.
Schöne und unterhaltsame Geschichte. Mein Kritikpunkt: zu wenig über die Jomswikinger. Das Buch hat mich leider nicht überzeugt, Band 2/3 zu kaufen.
Klasse Einblick in die Welt der jomswikinger
Werde auf jedenfall auch Teil 2 und 3 lesen
Man hat das Gefühl, es passiert fast immer irgendwie das Gleiche oder die Handlung wird kaum vorangetrieben.
Thorsteins Konflikte in Vinland sind deutlich spannender (geschrieben) als im ersten Teil.
Tolle Fortsetzung
Weiter geht's mit Thorstein und seiner Familie mit tollen und spannenden Abenteuer. Die Fortsetzung ist genauso spannend wie der erste Teil. Als Hörbuch eine absolute Weiterempfehlung.
Story manchmal etwas langgezogen
Als Hörbuch war dieser Titel sehr interessant, gerade durch die Erzähler Sicht. Manchmal hatte ich aber das Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Thorstein tritt häufig auf der Stelle. Trotzdem fesselte einen die Geschichte
Norwegen im Jahre 993: Der junge Torstein muss mit ansehen wie sein Vater brutal ermordet wird. Er selber wird versklavt, doch letztendlich gelingt ihm die Flucht. Doch dies ist erst der Beginn einer langen Zeit, in der er sich nach Rache, aber auch nach Sicherheit sehnt. Meiner Meinung nach verrät der Klappentext schon zu viel, er fasst prinzipiell das Buch kurz und knackig zusammen. Auch die Tatsache, dass Torstein als „alter Mann“ diese Geschichte erzählt, lässt ebenfalls den Rückschluss ziehen, dass er all die Reisen, Fluchten und Schlachten lebend überstanden hat. Ich finde aber die Art und Weise des Schreibstils besonders. Er berichtet schonungslos über die Ereignisse in seinem Leben, lässt dabei die Brutalität, die Kämpfe, aber auch die schönen Erlebnisse nicht aus. Hin und wieder reflektiert er sein Handeln und seine Gedanken. Immer wieder geht er auf die Dinge ein, die er später erst erfahren hat. Er klärt zudem über den Wahrheitsgehalt der Geschichten auf, die über ihn und seine Gefährten kursieren. Es gibt eine Vielzahl an Charakteren, von denen einige auch sehr ähnliche Namen haben. Hier wäre ein Personen-Verzeichnis vielleicht ganz hilfreich gewesen. Trotzdem wirken alle Charaktere sehr besonders, authentisch und glaubhaft. Das Leben der Nordmänner wird sehr plastisch und atmosphärisch beschrieben. Sie führten ein schweres und gnadenloses Leben voller Entbehrungen und harter Arbeit. Sie konnten sich niemals sicher sein, denn Plünderer trieben ihr Unwesen. Es war eine Zeit, in der Könige und Jarle herrschten, in der Sklaven genommen wurden und ständig um Land, Besitz und Macht gekämpft wurde. All dies kommt sehr gut rüber und man fühlt sich direkt in diese Zeit zurück versetzt. Wie schon gesagt, ist das Buch ziemlich brutal und blutig. Für schwache Nerven ist es daher definitiv nicht geeignet. Kampfszenen, Folterungen und Hinrichtungen werden detailliert und umfangreich dargestellt. Wer aber gerne historische Romane mit den Themen Norwegen und/ oder Wikinger liest, wird dieses hier lieben! Klare Lese-Empfehlung meinerseits.









