24. Jan.
Sehr spannender Krimi für eisige Wintertage 🩸❄️
Rating:5

Sehr spannender Krimi für eisige Wintertage 🩸❄️

Erstens vorweg: Der Krimi ist aufgrund der Thematik nichts für schwache Nerven (Triggerwarnung!). Jedoch ist der Krimi von Anfang bis Ende unglaublich spannend, und er hat mich sehr gefesselt. Ebenso passt der Schreibstil von Axel Pohl sehr gut und gefällt mir sehr. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!!

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
17. Dez.
Sehr spannender Thriller der echt sehr deepe und kranke Themen hatte 🤯
Rating:4.5

Sehr spannender Thriller der echt sehr deepe und kranke Themen hatte 🤯

Hanna mochte ich direkt richtig gerne und konnte mit ihr gut der Story folgen. Bei Novic ist mir das dann am Anfang schwer gefallen. Aber das zusammenspiel der beiden hat mir sehr gefallen. Auch der Schreibstil von Alex Pohl und die Kapitel Aufteilung fand ich toll. Die story rund um Elise und Ajoschka war super aufwühlend und traurig. Mir tat Elise so leid wie verletzt dieses mädchen eigentlich war und ist und das die ganze Sache mit ihm einfach nicht gut für sie ist. Auch wenn ich die beiden zusammen super gerne mochte war es einfach nur grausam was dann im Laufe der Zeit passiert ist. 🥺 Die ganze Kriminellen Sachen waren mega gut dargestellt und ich hab mich oft wirklich verloren in der Geschichte. Gerade Hanna mochte ich wirklich gerne. Sie ist eine wahnsinnig starke und tolle Frau und ihre Klugheit hat mich oft überrascht. Bin auf jeden Fall auf weitere bücher von ihm gespannt und werde da bestimmt noch mal etwas lesen 🥰

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
3. März
Rating:4

Ehrlich gesagt habe ich zunächst gar nicht viel erwartet. Ich habe mich allein auf die Inhaltsangabe verlassen und die hat mich bereits mit den ersten zwei Sätzen überzeugt: „Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden.“ Den Rest der Inhaltsangabe habe ich schon wieder vergessen. Er ist nicht wichtig. Wichtig ist: Das Buch ist gut. Der Fall ist vielschichtig, die Figuren sind vielschichtig, Alex Pohl schafft es, atmosphärisch dicht zu schreiben, ohne ausufernd zu werden – sowohl den Schreibstil als auch den Inhalt betreffend -, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Im Vordergrund steht das Ermittlerduo Seiler/Novic – beide mit einer nicht allzu erfreulichen Vergangenheit gesegnet, die sich den Leser*innen im Verlauf des Romans nach und nach eröffnet. Beide Hauptfiguren sind auf ihre Art sympathisch, so dass man deren Ermittlungsarbeit gerne folgt. Und dann ist das noch der Fall, der Spuren bis nach Moskau zieht, und – sehr zum Leidwesen von Seiler und Novic – auch zur in Leipzig ansässigen Russenmafia führt. Das zieht nach sich, dass es auch etwas brutalere Szenen gibt, aber auch hier bleibt Pohl sich treu und suhlt sich nicht in unnötiger Gewalt, sondern deutet diese eher an – der Rest bleibt der Phantasie der Leser*innen überlassen (und die ist eh oft fieser als das, was Autoren oft niederschreiben). Was Pohl hervorragend gelingt, ist das Herausarbeiten der Grautöne. Es gibt natürlich auch das reine Weiß und das reine Schwarz – aber vor allem gibt es viele Schattierungen, die gut herausgearbeitet wurden und so ein realistisches Gesamtbild ergeben. Mir hat außerdem die lakonische Art gefallen, mit der die Geschichte erzählt wird. Mich hat der Roman „gepackt“ in einer Art und Weise, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte. Vor allem hat mir Spaß gemacht, dass ich nicht für dumm verkauft wurde. Pohl lässt lose Enden zu, traut den Leser*innen zu, dass sie selbst denken können. Nein, keine Sorge, man kommt natürlich genug erklärt, aber das alles in einem sehr angenehmen Maß. Kurz: Tolles Buch!

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
10. Sept.
Rating:3

Die Story wurde zum Ende hin besser und hat mich dann auch gepackt. Mit gefällt allerdings der Schreibstil nicht so gut. Ich hatte oft das Gefühl Alex Pohl schreibt so, als würde er sprechen. Es war mir oft zu "platt". Jedoch konnte ich gegen Ende mit Novic sympathisieren, was mir anfangs schwer viel.

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
1. Juni
Rating:3

Alex Pohl, der bisher unter dem Pseudonym L.C. Frey einige Thriller im Selbstverlag veröffentlicht hat, konnte nun seinen ersten Kriminalroman bei einem namenhaften Verlag publizieren. „Eisige Tage“ begann für mich zunächst ein wenig verwirrend. Wir steigen im Jahr 1952 an einem unbekannten Ort ein, wechseln dann nach Leipzig, erfahren hier jedoch nur Tag und Monat, kein Jahr, springen innerhalb der Stadt von Schauplatz zu Schauplatz und lernen dabei so einige Figuren kennen. Die Leiche, die anfangs gefunden wird, gerät bei all diesen Informationen, die auf den Leser einprasseln, ein wenig ins Hintertreffen. Ich wusste irgendwann nicht mehr, ob mich ihr Schicksal überhaupt interessierte und worauf das alles hinauslaufen sollte. Bis zur Hälfte der Geschichte musste ich mich daher mehr oder weniger zum Lesen zwingen und blätterte oft hin und her, um die Zusammenhänge zu verstehen. Erschwerend kam hinzu, dass der Fall im Russenmilieu angesiedelt ist und ich über viele Namen stolperte, deren korrekte Aussprache ich nicht kannte. Doch im zweiten Teil des Buches fügten sich langsam die Fragmente zusammen. Es entstand zwar ein etwas klischeehaftes Bild – Winter, Russen, Banden, Mädchenhandel, Kinderpornografie -, das jedoch nun immerhin an Spannung zunahm. Auch die beiden Hauptfiguren, das Ermittlerpaar Novic und Seiler bekamen jetzt einen größeren Handlungsspielraum. Fand ich es zu Beginn sehr schwierig aufgrund der Vielzahl an Charakteren, einen Zugang zu ihnen zu erhalten, so entwickelten diese Figuren nun etwas mehr Tiefe, allerdings nicht genug, um sich als LeserIn vollends auf ihre Seite schlagen zu können. „Eisige Tage“ ist ein etwas ungewöhnlicher Kriminalroman, der nicht so sehr von einem Mordfall oder starken Persönlichkeiten lebt. Das Interesse besteht vielmehr darin, die einzelnen Puzzleteile am Ende zusammengesetzt zu sehen und das große Ganze zu begreifen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mit die zweite Hälfte des Romans recht gut unterhalten, auch wenn ich mir eine klarere Handlungslinie und etwas weniger Klischees gewünscht hätte.

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
1. Apr.
Rating:5

Krasses Thema supergut umgesetzt! Von mir gibts eine Leseempfehlung! Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Eine Bekannte hat mir dieses Buch empfohlen und gleich ausgeliehen. Cover: Das Cover ist zwar Thriller-typisch dunkel mit hellem Schriftzug, aber es ist mir nicht gleich ins Auge gesprungen. Auch wenn es mir gefällt, so fehlt mir dabei etwas, das es zu was Besonderen macht. Erst wenn man es auch „anfasst“, merkt man, dass es noch weitere Verzierungen hat, ich bin mir allerdings nicht sicher ob es Pflanzen oder Eisblumen sein sollen. Inhalt: An einem Kanal in Leipzig wird die Leiche eines Anwalts in dessen Auto gefunden. Er wurde erschossen, in seinem Besitz befinden sich einige Fotografien, die ein vermisstes minderjähriges Mädchen in eindeutigen Posen zeigen. Was zu nächst nach einem Standard-Mordfall aussieht, entpuppt sich bald als ein komplexes Netz von Verbrechen. Handlung und Thematik: Ich muss sagen, dass ich anfangs dachte: „Na toll, wieder irgend so ein Buch über die Russenmafia“. Ich bin froh, dass ich weitergelesen habe, denn es wurde wirklich immer spannender und die Handlung konnte mich bis zum Schluss überzeugen. Das Buch ist echt nichts für schwache Nerven und ich musste unbedingt wissen, wie es endet. Das führte dazu, dass ich es aber ca. der Hälfte in einem Stück durchgesuchtet habe. Das typische Mörderraten mag ich ja bei Krimis mega gerne und das kam hier auch nicht zu kurz. Sollte die Handlung der Realität entsprechen bzw. solche Fälle auch wirklich heute noch vorkommen, so zweifle ich an der Menschlichkeit mancher Banden. Krasses Thema mega-gut umgesetzt! Charaktere: Die Ermittler waren in diesem Fall Hanna Seiler und Milo Novic. Sowohl über Hanna als auch über Milo wurde zwar etwas Hintergrundwissen geliefert, dennoch ist es nach dem Lesen nicht so, als ob sie mir sympathisch wären oder mir besonders ins Auge gestochen sind. Dieses Buch hat so eine krasse Thematik und auch Elise lag mir so am Herzen, dass die Ermittler irgendwie in den Hintergrund rückten (fand ich aber nicht schlimm, fällt mir nur im Nachhinein auf). Schreibstil: Ich finde Alex Pohls Schreibstil super. Ich mag es, wie er die Dinge und Umgebungen in ihrer Einfachheit beschreibt. Man konnte sich alles erschreckend gut vorstellen und es wurde nicht allzu breitgetreten bzw. übermäßig ausgeschmückt. Die Kapitel waren manchmal sehr kurz, aber dadurch konnte ich nicht mehr zum Lesen aufhören. Es gab immer mal wieder Zeit- und Ortsangaben am Kapitelanfang, so wusste man immer, wo und wann man gerade war. Es fühlte sich realistisch an, was mich ein wenig beängstigt. Persönliche Gesamtbewertung: Absolut gelungener Krimi mit einem Thema das nichts für schwache Nerven ist. Der schnörkellose Schreibstil von Alex Pohl gefällt mir mega-gut. Absolutes Suchtpotential, von mir gibt’s eine Leseempfehlung!

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
8. Juni
Rating:5

Dieses Buch hat mich dermaßen gepackt. Eine sehr schreckliche Grundthematik steckt hinter der Geschichte, der Babystrich. Es ist grausam aber auch fesselnd zu lesen. Stellenweise wollte ich das Buch zur Seite legen, da mir schlecht wurde, wenn man liest wie sich alte perverse an den 12-14 jährigen Mädchen vergehen. Aber leider gibt es sowas wirklich, was dieses Buch noch wesentlich schlimmer macht. Die Charaktere, allen voran die 2 Kommisare Seiler und Novic sind gut greifbar beschrieben, lassen aber dennoch Spielraum sie sich selber vorstellen zu können, was manchmal von Autoren totgeschrieben wird. Wer auf solche Art von Thriller steht, wird es bestimmt nicht bereuen es in die Hand zu nehmen, aber wer ein zu leichtes Gemüt hat, sollte die Hände von lassen. Ich lese auf alle Fälle auch den nächsten Fall von Ihnen!

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin
22. Sept.
Rating:4

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steif gefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihrem starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen. Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben. Soweit der Klappentext, der mich neugierig gemacht hat, zumal die Handlung in Leipzig spielt, wo auch der Autor selbst wohnt. Was mir nicht wirklich bewusst war, auf was es hinaus läuft, deswegen hier eine Triggerwarnung, für all diejenigen, die damit auch Probleme haben: Hier spielt Kinderhandel und -missbrauch eine Rolle. Hätte ich dies zu Anfang gewusst, wäre ich an dem Buch bestimmt ungelesen vorbei gegangen, denn das ist ein Thema, mit dem ich nicht gut umgehen kann. Deswegen habe ich auch diese Abschnitte ein bisschen überlesen. Das dazu. Denn alles andere an der Story hat mir sehr gut gefallen. Bereits ab dem Prolog wird man in die Geschichte hinein gezogen. Die Ermittler gefielen mir auch gut. Milo Novic, meiner Meinung nach etwas autistisch, der geprägt durch seine traumatischen Kindheitserinnerungen ist, ist ein toller Ermittler. Er ist anders. Seine Kollegin Hanna Seiler fand ich ein bisschen unnahbarer, aber auch von ihr hat man ein wenig Leben kennen gelernt. Wobei es mal zu einer Stelle kam, an der ich wirklich nicht wußte, was ich davon halten sollte. Außerdem finde ich die „Zusammenarbeit“ mit dem ortsansässigen Boss der Russenmafia mehr als bedenklich. Jedoch finde ich es auch wieder gut, dass die beiden Ermittler nicht nur in schwarz und weiss unterteilt werden können, sondern dass es da viele Graustufen gibt, um zu erreichen, was wichtig ist. Es gibt im Buch verschiedene Handlungsstränge, was ich sehr gut finde, so lernt man die einzelnen Protagonisten sehr gut kennen. Mit der 13jährigen Elise habe ich mitgefiebert, manchmal dachte ich mir, wie sie so sein kann. Aber mit 13 ist sie eben doch noch ein Kind und konnte es nicht anders wissen. Allerdings hatte ich immer wieder Probleme mit den Sprüngen in den Zeiten. Immer wieder habe ich zurück geblättert, um nach dem Datum zu sehen. Aber als ich das einmal wusste, wurde es auch einfacher. Mein persönliches Fazit: ich mochte das Buch gern, ich habe es recht schnell ausgelesen und fand alles sehr spannend und auch gut konstruiert. Ich mag die beiden Ermittler Seiler & Novic, dass man nicht so einfach zwischen gut und böse unterscheiden kann und vor allem, sind es keine Ermittler, die dem Alkohol verfallen sind! Ich für meinen teil warte nun schon auf den nächsten Band und bin der Meinung, dass es da immer noch etwas Luft nach oben gibt!

Eisige Tage
Eisige Tageby Alex PohlPenguin