Ich kam zuerst schwer rein, es sind zu viele Charaktere für den Anfang und ich habe nicht verstanden wer mit wem in einer Beziehung steht. Ich habe es auch nicht so ganz verstanden, um was genau es in dieser Geschichte geht? 2 Paare ziehen mit ihren Kindern in ein Haus am Land, und das eine Kind hat ein Verhältnis mit dem anderen Mann. Und dieses Kind fühlt sich unter Druck gesetzt und hat ein negatives Selbstbild. Und dann wird sie getötet - ohne Grund? In der ersten Hälfte geht es um das Leben auf dem Land, dann die Arbeit von dem Mädchen und ihrem Selbstbild und dann geht es um die Affären und dann darum wer der Mörder ist. Ich weiss nicht so ganz, was die Autorin für eine Geschichte erzählen wollte, aber die Storyline hat für mich keinen Sinn gemacht
Ich hatte vor 3* zu geben aber das Ende hat mich einfach enttäuscht, weil es so Vorhersehbar war. Ich habe am Ende auch Seiten übersprungen, weil ich einfach keine Lust mehr hatte.. Es ist für mich auch eher ein Drama als ein Kriminalroman. Mal sehen ob ich noch etwas von der Autorin lesen werde.
Interessante Geschichte, gut beschriebene Charaktere. Da gingen mir direkt Bilder durch den Kopf. Der halbe Stern auch nur weil am Ende alles plötzlich so schnell geht, wo sich doch die ganze Zeit die Spannung immer wieder auf und abbaut. Hätten ruhig ein paar Seiten mehr sein dürfen.
Das unheimliche Cover und ein vielversprechender Klappentext zu einem Mord, dessen Täter einer der Hauptcharaktere ist - ich muss zugeben: Mein Interesse war geweckt und ich konnte es kaum abwarten, diesen angekündigten Krimi zu lesen. Leider stellte sich sehr bald heraus, dass es sich weniger um einen Krimi, sondern viel mehr um ein Drama unter zwei befreundeten Familien handelte. Nach und nach lernen wir die verschiedenen Charaktere kennen, die auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind. Das Chaos ist perfekt, als Livia plötzlich auf der Türschwelle auftaucht und sich mit jedem einzelnen Charakter anlegt, so dass am Ende alle aus irgendeinem Grund sauer auf sie sind. Während 2/3 des Buches geht es nur um diese sich allmählich aufstauende Wut und Livias Intrigen. Der Schreibstil der Autorin ist aber sehr gut und liest sich flüssig, so dass die Seiten nur dahin fliegen. Trotzdem musste ich mich nach einer Weile fragen, wann denn endlich dieser angekündigte Mord passieren würde. Irgendwann - für mich leider zu spät - passiert es dann. Auf den darauffolgenden letzten 60 Seiten nach dem Mord, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich - was angesichts der Tatsache, dass die Autorin sich zu Beginn so viel Zeit für die Erzählungen genommen hat - doch etwas gewöhnungsbedürftig und überraschend war. Alles in allem handelt es sich bei "Trügerische Nähe" um einen sehr kurzweiligen Roman. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, aber leider kann er dann doch nicht ganz darüber hinweg trösten, dass die Story nicht ganz durchdacht war. Ausserdem ist der Klappentext sehr irreführend und führt zu Erwartungen, die am Ende leider nicht gehalten werden. Meine Enttäuschung wäre sicher auch nicht so gross gewesen, wenn ich von Anfang an gewusst hätte, dass es sich eher um ein Drama handelt. Wer also Lust auf viel Drama und Intrigen hat, dem kann ich dieses Buch ans Herz legen. Für Krimi- oder Thrillerfans ist es aber sicher nicht ganz das Richtige.



