Fand das Buch sehr ausschweifend mit wenig Handlung. Themen wie Psychoanalyse, Feminismus und Untreue stehen im Mittelpunkt der Erzählung. Keine Empfehlung meinerseits! „Die Ehe, sagte sie, ist eine Art Grenze, sie schützt ein Land mit ihren zwei Einwohnern, aber ich bin gegen Grenzen.“
War erst ganz interessant, wurde dann aber zunehmend philosophisch. Befasst sich viel mit Lacan, Freud und dem Begehren. Ein sehr französischer Roman, der mir am Ende doch zu langatmig war.
Sternebewertung fiktiv
Ein Debüt mit klugen Sätze. Sehr philosophisch und psychologisch zugleich. Es geht um Feminismus, Frau sein und Selbstbestimmung. Dieser Roman spielt auf zwei Zeitebenen. 2019 und 1972. Beide Handlungsstränge sind verbunden, durch eine Wohnung und 50 Jahre Unterschied. Die eine Ebene spielt im Jahr 2019. Wir lernen Anna kennen, sie hat gerade eine Fehlgeburt erlebt. Während ihr Mann ständig beruflich im Ausland ist, renoviert sie ihre Küche. So eine Art Selbsttherapie. In ihrer Einsamkeit lernt sie eine queere-feministische Aktivistin kennen und freundet sich mit ihr an. Der zweite Handlungsstrang spielt in der Vergangenheit 1972 Florence‘ bewohnt selbige Wohnung. Psychologin und in einer Beziehung mit Henry. Henry ist noch nicht im Familienmodus und Florence‘ leider ungeplant schwanger. Beide Frauen verbindet der Drang nach Selbstbestimmung. Leider waren mir beide Protagonisten nicht sympathisch. Die Eine versucht ihren Verlust zu verarbeiten und die andere Frau lebt mit dem Wunsch auf Familie. Die Autorin verwebt persönliche Schicksale und macht auf gesellschaftskritische Situationen aufmerksam. Ich muss sagen, dass ich häufig Schwierigkeiten habe, mich mit feministischer Literatur zu identifizieren. Mag für einige komisch klingen. Aber ich mag einfach diese Art und Weise nicht, wenn es nur noch zur Thematisierung dient aber keine Geschichte mehr erzählt wird. Leider konnte mich dieser Roman daher auch nicht wirklich abholen. Vieles wirkte so konstruiert und hat mich auch nicht in die Geschichte eintauchen lassen.
ein gutes buch. ich mochte die französischen parolen der frauenbewegung und die zwei storys an sich haben mir auch gefallen. Hat sich nur gegen ende etwas gezogen.
Was für ein atmosphärisches und philosophisches Buch Fassaden doch ist. Voller kluger Sätze, starker Charaktere und Gefühlen. Ein vergleichbares Buch habe ich noch nicht gelesen. Auf zwei Zeitebenen lernen wir zwei Paare kennen. Anna und ihren Ehemann David lernen wir im Jahr 2019 kennen und Florence mit Henry im Jahr 1972. Beide Paare renovieren ihre Küche, Anna total besessen nach einer erlittenen Fehlgeburt während David einen Job in London annimmt und Florence ist in den letzten Zügen ihres Studiums und möchte schwanger werden. Auf einer ruhigen philosophischen und leidenschaftlichen Art zeichnet Elkin die Protagonist*innen und verbindet unheimlich wichtige Themen miteinander. Sie schreibt über das Begehren, die Untreue, queere Liebe und die schrecklichen Femizide die in Paris/ Frankreich passieren. Ich finde sie verbindet alles so wunderbar miteinander ohne, dass ein Thema zu präsent oder in den Hintergrund gerät. Elkin schafft ein tolles Gleichgewicht und verzaubert mit den Eindrücken von Paris, man spürt den Flair regelrecht beim Lesen und spaziert mit Anna und Clémentine durch die Gassen. Anna und Clémentine tragen die Geschichte wunderbar von Seite zu Seite und nehmen uns emotional mit. Ganz so einfach ist es mir nicht gefallen die passenden Worte für den Roman zu finden, weil er mich so fasziniert hat. Eine absolute Leseempfehlung wenn euch die genannten Themen interessieren und ihr aufgeschlossen dem Thema der offenen Beziehungskonstellationen seid. Lasst euch von Lauren Elkin verzaubern mit ihren Worten. Instagram: leeexieh
Diese Buch ist ein so interessantes, intelligentes, intensives WOW-Buch, das ich sicher irgendwann noch einmal lesen werde. Die Themen sind Feminismus, Psychoanalyse, Gefühle, Beziehungen und wie sie sich verändern und doch nicht enden. Und das alles unglaublich spannend verpackt mit einer geschmeidigen Sprache.
Was für ein atmosphärisches und philosophisches Buch Fassaden doch ist. Voller kluger Sätze, starker Charaktere und Gefühlen. Ein vergleichbares Buch habe ich noch nicht gelesen. Auf zwei Zeitebenen lernen wir zwei Paare kennen. Anna und ihren Ehemann David lernen wir im Jahr 2019 kennen und Florence mit Henry im Jahr 1972. Beide Paare renovieren ihre Küche, Anna total besessen nach einer erlittenen Fehlgeburt während David einen Job in London annimmt und Florence ist in den letzten Zügen ihres Studiums und möchte schwanger werden. Auf einer ruhigen philosophischen und leidenschaftlichen Art zeichnet Elkin die Protagonist*innen und verbindet unheimlich wichtige Themen miteinander. Sie schreibt über das Begehren, die Untreue, queere Liebe und die schrecklichen Femizide die in Paris/ Frankreich passieren. Ich finde sie verbindet alles so wunderbar miteinander ohne, dass ein Thema zu präsent oder in den Hintergrund gerät. Elkin schafft ein tolles Gleichgewicht und verzaubert mit den Eindrücken von Paris, man spürt den Flair regelrecht beim Lesen und spaziert mit Anna und Clémentine durch die Gassen. Anna und Clémentine tragen die Geschichte wunderbar von Seite zu Seite und nehmen uns emotional mit. Ganz so einfach ist es mir nicht gefallen die passenden Worte für den Roman zu finden, weil er mich so fasziniert hat. Eine absolute Leseempfehlung wenn euch die genannten Themen interessieren und ihr aufgeschlossen dem Thema der offenen Beziehungskonstellationen seid. Lasst euch von Lauren Elkin verzaubern mit ihren Worten.
Intelligent verwobene Story über Ehe, Treue und Schwangerschaft.👌
‘He doesn’t see that his revolution is incomplete as long as he and men like him are the ones writing it.’ Oh my god, I have no words. This is by far my favourite read of the year, it might even be one of my favourite reads ever.







