Im Dezember zügig gelesen, draussen ist es kalt und drinnen wird es warm. Ein Wohlfühl-Maigret. Wir begleiten den Kommissar zu Hause an Weihnachten. Ihm ist langweilig, seine Frau will Heiligabend feiern, die Stimmung ist aber gedrückt, weil keine Kinder im Haus sind. Im Wohnblock gegenüber passiert dann was – und Maigret darf sich ablenken. Keine aussergewöhnliche Spurensuche, ist auch schnell durch. Die Charaktere sind nett. Etwas weird ist das Ende: Maigret organisiert seiner Frau ein Findelkind, und ganz plötzlich ist das Buch dann auch zu Ende.
Weihnachten bei den Maigretsby Georges SimenonKampa Verlag
