Ein großartiges Buch.
Um so mehr, wenn man englischen Humor mag.
Für mich eine phantastische Entdeckung.
Das Buch ist aus den 30er des letzten Jahrhunderts und ein Gesellschaftsroman.
Die Sprache pointiert, der Plot ohne Pathos und umso mehr Witz.
Die einzelnen Personen gut dargestellt. Vielleicht ein wenig schablonenhaft, da die verschiedensten Positionen besetzten werden sollten. Das hat mich aber nicht gestört und passte für mich.
Uneingeschränkt empfehlenswert.
Ein wirklich interessantes Buch. Besonders der Anfang ist sehr humorvoll und gespickt mit Sarkasmus, Ironie und Gesprächen, die einfach dermaßen ehrlich geführt werden (ohne Rücksicht auf die Gefühle des Gegenübers), dass ich mehrmals laut lachen musste. Lediglich die insgesamt vielen Charaktere, vor allem die namensverwandten „Bobbin“, sind etwas schwierig auseinanderzuhalten, was das Lesen stellenweise anstrengend machte. Auch Paul gerät leider im Laufe des Buches aus dem Fokus und wird am Ende meiner Meinung nach lächerlicher dargestellt, als es nötig gewesen wäre. Der Fokus liegt ansonsten auf einer kleinen Gruppe von Personen, wobei je nach Situation immer eine andere Figur im Vordergrund steht. Der erwähnte Paul ist dabei eine Art Schlüsselfigur, die die Handlung und ihre Ereignisse in Gang bringen soll.
Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Da sich die Story jedoch teilweise enorm in die Länge zieht, gebe ich nur 3 Punkte – was keinesfalls bedeuten soll, dass es sich nicht lohnt, dieses Buch zu lesen.
Kurzweilige, humorvolle Geschichte aus & über die britische High Society.
Man merkt dem Buch bzw. dem Schreibstil allerdings an, dass es von 1932 ist. Der Stil ist einfach anders als in aktuellen Büchern.
Die Geschichte von 1932 zeichnet sich durch einen durchaus humorvollen Blick auf die englische Gesellschaft aus. Es spielt um die Weihnachtszeit. Die Figuren blieben beim ersten Lesen für mich etwas blass. Vielleicht wird es ein Reread. Es kommt auf jeden Fall erstmal ins Regal.