Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich bisher noch nicht wirklich "normale" Krimis gelesen habe, aber das Buch hat mich nicht sehr beeindruckt.
Setting und Hauptcharakterin sind cool, die Hintergründe zu den gesellschaftlichen Gegebenheiten zwischen den Hinterbliebenen der Indigenen Bevölkerung und denen von "draußen" waren spannend.
Ansonsten konnte ich mir teilweise die Beschreibung der Natur leider nicht gut vorstellen, was ich deswegen schade fand, weil das Buch dies gerne nutzt, um zu atmen. Recht spannend war der Fall jetzt nicht und viel drum herum war dann auch nicht viel los, was aber auch nicht soo schlimm war.
Ich bin ja so sehr ein Alaska Fan. Der Krimi hat mir aber nicht gefallen. Auftakt einer Reihe.
Die Landschaft ist schön beschrieben, aber irgendwie nicht wichtig. Von der Protagonistin
erfährt man nichts bzw. so Häppchen Weise. Mmh, ich weiss wer der Mörder ist, aber irgendwie ist alles so aneinander gereit.
Die besondere Atmosphäre des rauen Alaskas und seine Einwohner faszinieren hier und dominieren den Roman
Alaska rau und wild
Kate Shugak arbeitete früher sehr erfolgreich bei der Staatsanwaltschaft in Anchorage. Seitdem sie dort aber ein Trauma bei ihrem letzten Fall erlitt, ist sie in ihre Heimatstadt, die 800 Einwohner umfasst, zurückgekehrt und wohnt sehr einsam und alleine im Nationalpark im Süden Alaskas. Einzig ihre Wolfshündin Mutt begleitet sie. Bis Jack Morgan, ihr früherer Chef, sie bittet einen seit 6 Wochen verschwundenen Parkranger zu suchen. Das besondere an diesem Fall: bereits vor 2 Wochen hat sich ein FBI- Ermittler auf den Weg gemacht, um nach ihm zu suchen, ist aber ebenfalls verschwunden. Kate nimmt den Fall nur deshalb an, da sie selbst dem FBI-Ermittler den Park gezeigt, ihn dort ausgebildet und eine Liebesbeziehung mit ihm hatte. Kate ist Aleutin und kennt nicht nur deren Gewohnheiten und Denken in allen Belangen, sondern auch die Gegend mit allen Bewohnern sehr genau. Wird sie ihre Ermittlungen erfolgreich durchführen?
Dana Stabenow hat diesen Roman bereits Anfang der 90er Jahre geschrieben und wurde mit dem Edgar Award dafür ausgezeichnet. Er wurde kurze Zeit später auch in Deutschland veröffentlicht und jetzt im Kampa Verlag neu aufgelegt. Die Autorin ist in Alaska aufgewachsen und lebt dort. Daher ist der Roman so authentisch und man spürt es in jeder Zeile. Nicht nur die Landschaft wird so bildhaft beschrieben, man spürt förmlich Alaskas Kälte im Winter, erlebt den meterhohen Schnee, sitzt als Sozius mit auf den verschiedenen Motorschlitten, sieht die prachtvolle urgewaltige Landschaft vor sich. Zudem werden neben den Aleuten auch die Bewohner der Kleinstadt so nah beschrieben, dass daneben der Krimi in den Hintergrund tritt. Ich fand das Gesellschaftsporträt und die Landschaftsbeschreibungen so unheimlich interessant und spannend, dass mir dieses auch nichts ausmachte. Natürlich wird der Fall am Ende gelöst und weist sogar noch einen Twist auf, aber das Buch lebt von dem zuvor Beschriebenen. Wer sich in die Kälte Alaskas mit viel Lokalkolorit begeben, nebenher noch einen Kriminalfall lösen möchte, der ist hier genau richtig. Ich bin schon sehr gespannt, wie es in Fall 2 mit den ganzen Personen, die alle jetzt schon eine Rolle spielten, weitergeht. Eine klare Leseempfehlung von mir.
Der Krimi wurde 1992 geschrieben. Die Form der Wahrheitsfindung hat mich überhaupt nicht angesprochen. Dagegen fand ich die Örtlichkeit- ein abgelegener Ort in Alaska- sehr schön. Hier hat mir das Archaische gefallen.
Wiederauflage einer Reihe, die 1992 in den USA erschienen ist. Der Fall ist nicht so stark, aber das Setting und die Figuren dafür umso mehr. Und nebenbei bekommt man noch etwas Alaska-Geschichte geboten. Freue mich auf Teil 2.
Kurzweilige spannende Geschichte, auch viele Themen bezüglich der Einwohner von Alaska wurden angesprochen. Allerdings war es manchmal etwas schwer zu folgen, von wem gerade gesprochen wurde.