Falsche Fährten kombiniert mit wahrer Begebenheiten
1943: oberhalb von Chur brennt ein Wald weil die Armee unvorsichtig war. Bei der Bekämpfung kommen zahlreiche Menschen ums Leben. Darunter 13 Armeeangehörige. Nur ein Unteroffizier und ein Soldat überleben von einer Gruppe, die vom Feuer eingeschlossene Holzfäller retten wollten. 1953: auf der Alp der Töchter des Unteroffiziers wird ein Toterr gefunden. Bevor Landjäger Caminada den Fall löst, verlieren weitere Menschen ihr Leben. Weil der Krimi Rückblenden enthält und sich teilweise in einem anderen Kanton abspielt, weiss die Leserin / der Leser viel früher als Caminada, dass es einen Zusammenhang zum Brand von 1943 gibt und dass Menschen ausserhalb Graubünden eine Rolle spielen. Auf die Lösung kommt Caminada trotzdem als Erster, denn es ist alles nochmals anders als man denkt. Grossartiger Krimi von Philipp Gurt. Die Lösung ist dann doch etwas überraschend und ich hätte mir ein Glossar für die vielen Begriffe in Bündner Dialekt gewünscht.

