Didn’t work for me at all. I’m starting to realize that books with multiple perspectives told mostly through inner monologues not only bore me to death, but also make me cringe a little 😅 There’s often something so awkward and unnatural about the way characters describe themselves, and instead of pulling me into the story, it just takes me right out of it. On top of that, neither the content nor the characters’ life choices really did much for me, so I struggled to stay invested the whole time.

Ich werde von Anne Freytag einfach nie enttäuscht. 🩵 Für mich sind das klare 4 von 5 Sterne. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆
„Manchmal hilft es, unterschätzt zu werden. Auf Kommando lächeln zu können. Von jedem für freundlich gehalten zu werden. Manchmal ist die kleine Schwester von Scheiße eine Chance. Ein Türöffner.“ ⛵️🌊🌴 Blaues Wunder hat mich vor allem wegen des wie immer starken Schreibstils von Anne Freytag abgeholt. Die Story braucht zwar ein bisschen, um in Fahrt zu kommen, aber ich wollte trotzdem die ganze Zeit weiterlesen. ✨ Die Charaktere haben sich total echt angefühlt und standen für mich viel mehr im Fokus als die Spannung, was ich richtig mochte. Das Ende war zwar etwas vorhersehbar, hat aber einfach super gut gepasst. 🩵 Für mich ein ruhiges, aber sehr starkes Buch. Ich hatte auf jeden Fall Spaß bei dieser Story. ✨
Wow 🤩 was für ein großartiges Buch?!
"Und jetzt stehe ich hier mitten im Ozean, das erste Mal seit so vielen Jahren wieder im Wasser - ich und sechs andere, die sich nichts zu sagen haben, aber andauernd reden." Ich bin begeistert!!! Der Schreibstil hat mich sofort gepackt! Dann diese kurzen Kapitel, die zum endlosen Weitersuchten, frei nach dem Motto: "Ach, ein Kapitel geht noch.", verleiten. Und dann natürlich die Story!!! 😱 Von toxischer Männlichkeit, über Sehnsüchte, hin zu vermeintlich schwachen Frauen, spannenden Zwischenmenschlichkeiten und Einblicke in das Seelenleben der Protagonisten... Es war alles dabei. Super gut beobachtet und miteinander verknüpft und verwoben. Es hat so Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, das mit einer leisen Spannung beginnt, die anschwillt und sich durch das ganze Buch zieht. Dieses Buch wird mir noch lange im Kopf bleiben. Soviel in der Geschichte hab ich nicht kommen sehen. Wieder klare Leseempfehlung ❤️ von mir!
🥰📚🥰
War eine spannende Geschichte. Der Klappentext hat sich auch spannend angehört. und mich gefragt warum die alle auf einem Schiff Urlaub machen. Was ist der Grund? 🧐🤔 Leicht zulesen und kurze Kapitel das man immer weiter lesen wollte.
Männer, die regieren…Frauen, die gehorchen… oder? 🤷🏻♀️😉
Ein unterhaltsamer Blick in eine Welt voller Geld, Macht und gesellschaftlicher Spielchen. Männer, die regieren, Frauen, die gehorchen – oder vielleicht doch eher umgekehrt? 😉 Ich mochte das Buch. Es ist angenehm und flüssig geschrieben, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Für mich war es ein perfektes Urlaubsbuch: leicht zu lesen, kurzweilig und genau die Art von Lektüre, bei der man gar nicht merkt, wie schnell die Seiten verfliegen.
Ich werde den Abend hinter mich bringen, weil die Alternative keine ist: zurückziehen und sich leidtun.
Richtig gutes Buch, mit vielen klugen Sätzen… Drei Frauen von drei erfolgreichen Männern, zusammen auf einer Yacht, Geld spielt keine Rolle, wer macht Kartiere, ist eigentlich irgendjemand glücklich und zufrieden? Ich werde nichts verraten, aber nur so viel: wer hoch hinaus will, kann auch tief fallen. Unterschätzte Frauen bestimmen dieses Buch. Klasse Erzählweise, es liest sich flüssig und zügig. Sehr zu empfehlen (auch für erfolgreiche Geschäftsmänner 😉)
White Lotus Vibes
Tolles Buch, super für einen Sommerurlaub. Wirkt anfangs wie ein Krimi und gab mir ein bisschen White Lotus Stimmung.
Es stimmt nachdenklich, aber den Hype nicht wert
Es lässt sich leicht lesen. Die kurzen Kapital machen es leicht. Manchmal ist es ein wenig langweilig. Thematisch sicher interessant aber es stellt eine gesellschaftliche Schicht dar, die die wenigsten Menschen erfahren und leben werden

"Zu Beginn war es nur die Ahnung von etwas. Wie Wind, der aufzieht und Gewitterwolken vor sich hertreibt. Ein Gefühl wie Elektrizität in der Luft. Mit dem, was dann folgte, habe ich nicht gerechnet.“ Es ist ihr riesiges Boot, auf das Walter und Rachel Bronstein zwei Paare einladen: Nora und Ferdinand Mattern. Franziska und Kilian Dannenberg. Auf ihrer Luxusyacht mit dem wenig subtilen Namen Predator, die irgendwo auf dem philippinischen Meer vor Anker liegt, ist alles vom Feinsten. Hier trifft Minimalismus auf Moderne. Krabbencocktail auf Champagner. Anzug auf Abendkleid. Doch was auf den ersten Blick wie ein Luxusurlaub wirkt, ist alles andere als das. Denn das gemeinsame Dinieren, die Ausflüge und das oberflächliche Geplänkel der drei Paare dient nur einem Zweck: Walters Nachfolger in der Kanzlei zu werden. Sowohl Ferdinand als auch Kilian werden dafür in Betracht gezogen. Beide haben lange darauf hingearbeitet. Beide sind scharf auf den Posten. Und um ihn zu kriegen, gehen sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus. Doch als die Spiele so langsam an Fahrt aufnehmen, weiß am Ende keiner mehr so recht, ob er dieses Spiel überhaupt mitspielen will und von wem es eigentlich ausgeht … „Es ist ein perfektes Dinner auf einem perfekten Boot mit perfekten Menschen. Nur dass nichts davon echt ist.“ „Blaues Wunder“ hat mich von den Socken gehauen. Ich bin durchgerauscht durch diese Geschichte, die so laut ist und doch so leise. In der man nur als Leser*in so wirklich Einblick in das Innenleben der Figuren bekommt, während die Figuren sich selbst lediglich von außen betrachten, nur erahnen können, was im Gegenüber so wirklich vorgeht. Es ist die perfekte Inszenierung, die Anne Freytag in ihrem Roman geschaffen hat. Eine Welt, die mehr Schein ist als Sein. Drei Ehepaare im scheinbaren Einklang miteinander. Es wird gelächelt und geplaudert, fein diniert und im Meer getaucht. Doch dann erscheint der Sohn der Bronsteins auf der Bildfläche: David – jung, attraktiv und rebellisch. Seine Unangepasstheit sticht hervor. Es ist offensichtlich, dass ihn sein Vater nicht dabeihaben wollte. Gleichgültig jagt er seinen Zigarettenrauch über die Yacht und zeigt mehr als deutlich, dass ihm alles scheißegal ist: Sein Vater, die Gespräche, das ganze Tamtam. Nur Nora nicht. Die zieht er mit seinen Blicken förmlich aus. Eine knisternde Spannung liegt in der Luft. Wir blicken in wechselnden Perspektiven der Frauen auf das Schauspiel, sowohl aus der Sicht der einladenden Rachel Brontstein als auch der eingeladenen Nora Mattern und Franziska Dannenberg und werden Teil dieser Schmierenoper, als die sich das Zusammentreffen der Ehepaare beim genaueren Hinsehen entpuppt. Während die Gespräche, die Vertrautheit, die nach vielen Jahren immer noch anhaltende Verliebtheit der Ehepaare voreinander perfekt abgespult wird, lassen die Figuren in ihren Kabinen die Hüllen fallen und zeigen mehr als deutlich ihre Haltung zueinander. „Ferdinand will gewinnen, das weiß ich – nur was, weiß ich nicht. Er hat diesen Blick, ein beständiger Hunger, den ich dort lange nicht gesehen habe. Mein Mann verfolgt eine Ziel, etwas, wobei ich von Nutzen sein kann, sonst wäre ich nicht hier, Teil einer Strategie, in die er mich nicht eingeweiht hat. Andererseits hat er das nie getan, mich eingeweiht. Er sagt, ich bin am besten, wenn ich improvisiere. Als wäre unser Leben ein Scheißtheaterstück. Und irgendwie ist es das. Eine Inszenierung, eine Farce, und doch muss ich zugeben, dass ich den Schein mag, ihn und das Licht, in das er mich rückt.“ „Ich unterstreiche Ferdinand., bin sein Accessoire, stets an seiner Seite. So wie jetzt. Ich lache an den richtigen Stellen, höre gebannt zu und nicke interessiert, selbst dann, wenn mich die Themen zu Tode langweilen. Wir sind ein Team, mein Mann und ich. Wir sind es seit Jahren, sind es immer gewesen.“ Schnell wird deutlich, dass die Frauen auf dieser Reise nur Mittel zum Zweck sind. Dass sie die „Asse im Ärmel“ ihrer Männer sind, eine Rolle zu spielen haben, die ihnen auferlegt wurden. Sie sind die perfekten Anhängsel. Und während es anfangs den Anschein macht, dass sie sich damit arrangiert haben, gibt der Blick in ihr Innerstes etwas ganz anderes preis. Dort herrscht ein Kampf mit inneren Dämonen: mit unerfüllten Träumen und Bedürfnissen, mit ungestillter Lust und Begierde und prägenden Erlebnissen. Es sind Päckchen, die sie allesamt zu tragen haben und die schwer auf ihren Schultern wiegen. Während Rachel anfangs nur die Beobachterin ist und neugierig das Gebaren ihrer Gäste beäugt, diesen amüsanten Wettstreit, zu dem ihr Mann aufgerufen hat und in dem es einzig und allein darum zu gehen scheint, dass sich alle seinem Willen beugen, lässt uns Freytag nach dem ersten Drittel auch ihre Perspektive einnehmen, die so ganz anders ist, als erwartet. „Ich liege in der Hängematte und schaue über den Rand meines Buchs. Palmwedel, die sich im Wind wiegen, Meeresrauschen, leise Musik, zwei Paare, mein Mann, mein Sohn, der Geruch von Sonnencreme. Schön, was man mit Geld alles kaufen kann. Spaß, Yachten, ganze Inseln. […] Ich habe früh gelernt, Geheimnisse für mich zu behalten. […] Ich habe dieses Wissen nie als Last empfunden, eher als Macht. Als Notgroschen, den man für schlechte Zeiten aufgebt. Wie ein Säckchen Gold, das man im Klavierkasten versteckt, oder das gute Geschirr, das man kurzerhand im Wald vergräbt, bevor der Russe kommt.“ „Ich weiß aus erster Hand, dass Ehe nichts mit Liebe zu tun hat. Sie ist eine Verkleidung für den Vertrag, der sie eigentlich ist. Ein Abkommen, das Abhängigkeiten regelt und jedem seinen Platz zuweist.“ Und plötzlich zeichnen sich langsam aber sicher Risse ab und die makellose Fassade beginnt zu bröckeln. Spätestens, als Walter Brontstein zu einem lächerlichen Spiel aufruft, bei dem es u.a. darum geht, die Hüllen fallen zu lassen (und das nicht nur im symbolischen Sinne), wachen die Figuren so langsam auf und entledigen sich ihrer zugewiesenen Rollen. Es sind Machtspielchen. Es ist Erniedrigung. Erwartet Walter Unterordnung oder doch vielmehr Widerstand? Während es den eingeladenen Ehepaaren anfangs nur darum geht, zu gefallen und sich gegenseitig auszustechen, zeigt sich mit einem Mal der innere Kern so mancher Figur, entblößt die Schwachstellen und die unausgewogenen Ehekonstrukte, in denen die Paare allesamt feststecken. Die Enge der Yacht wird plötzlich bedrückend. Sie ist einengend. Doch wohin soll man fliehen, wenn man irgendwo im weiten Meer vor sich hintreibt? „Cut The Crap? […] „Das Spiel besteht aus Fragen und Aufgaben“, erwidert Walter. „Man lernt sich dabei besser kennen. Sich selbst und andere.“ Auch das noch. Ich bin bekifft. Trotzdem weiß ich, dass das keine gute Idee ist. Erst recht nicht, wenn sie von Walter kommt. Der soll mich nicht besser kennenlernen. Und wenn ich ehrlich bin, gilt dasselbe auch für mich. Ich habe vor Jahren eine Postkarte gesehen, auf der stand: Wenn man lange genug in sich geht, kommt man irgendwann auf der anderen Seite wieder raus. Diesen Rundgang habe ich bereits mehrfach hinter mir. Zwei Mal allein, ein Mal mit einer Therapeutin. Ich will nicht auf noch mehr Dämonen stoßen. In meinem Inneren geht es ohnehin zu wie in einem Zoo.„ Und mit einem Mal scheint es gar nicht mehr darum zu gehen, dieses Spiel zu gewinnen, sondern vielmehr die Macht über sich selbst zurückzuerlangen. Das Leben in geordnete Bahnen zu lenken. Dabei bleiben die Frauen über all die Zeit einander distanziert und nähern sich doch auch irgendwie einander an. Ich konnte am Ende eine stillschweigende Übereinkunft zwischen ihnen wahrnehmen. Es passiert noch so viel mehr auf diesen 256 Seiten, was ich an dieser Stelle erwähnen könnte, es aber nicht tun werde. Denn ich möchte den Überraschungseffekten und unvorhersehbaren Wendungen nicht vorneweggreifen, dem Roman nicht an Kraft und Unterhaltungswert nehmen, den er für mich mitgebracht hat. Ich bin absolut begeistert, was für eine präzise Beobachterin Anne Freytag ist und wie sie nicht davor zurückschreckt, Dinge auszusprechen, die oftmals im Verborgenen bleiben. Während gestern bereits ihr neuer Roman „Laute Nächte“ beim Kampa Verlag erschienen ist, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, euch vorher noch dieses grandiose Werk ans Herz zu legen, das genau heute vor einem Jahr erschienen ist und das mich so mordsmäßig unterhalten hat wie schon lange kein anderers mehr. Ich bin mir sicher, dass auch du dein blaues Wunder erlebst …
Zwischen Liebe, Intrigen und Macht... Großartig geschrieben! Möchte unbedingt mehr von der Autorin lesen!
Irgendwie weiß ich nicht was ich von dem Buch halten soll.
Drei Paare und ein erwachsener Sohn auf einer Yacht machen Urlaub. Nora und Ferdinanad, Franziska und Kilian, Rachel und Walter mit ihrem Sohn David. Walter ist der Chef von Ferdinand und Kilian. Das die Reise irgendeinen Grund wegen der Firma hat wissen alle, nur welchen wissen sie nicht. Alle versuchen vor dem Chef zu glänzen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der drei Frauen erzählt. Man erfährt das die Ehen alle nicht so sind wie nach außen dargestellt wird und die Frauen sehr unglücklich sind. Man erfährt einiges aus den Vergangenheiten der Protagonisten und wie die Ehen tatsächlich aussehen. Die Geschichte zeigt gut, das nicht immer alles so toll ist wie es nach außen gezeigt wird, manchmal tun sich richtige Abgründe auf. Ich habe es als Hörbuch gehört, die Stimme der Sprecherin war angenehm, nur hörte sich alles gleich an. Ich konnte kaum unterscheiden um welche Protagonistin es gerade geht und auch die Stimmungen waren irgendwie immer gleich, egal ob wütend, lustig usw. Das hat es etwas langatmig und monoton gemacht. Die Geschichte plätschert bis kurz vor Ende immer gleich dahin, zum Ende kommt etwas mehr Fahrt in die Geschichte.

Desaströses Kammerspiel
Dies war mein erster Roman von Anne Freytag und ich wollte mir fast jeden Satz anstreichen. Die subtile Art, mit der sie die Gedanken und Gefühle der drei Frauen beschreibt, ging mir ins Mark. So viel Abstoßendes, so viel Traurigkeit, so viel Scham und Provokation. Immer so absolut on point! Ich war in zwei Tagen durch damit und hatte mir doch solche Mühe gegeben Päuschen einzulegen. Ehrlich! Auf die Empfehlungen meiner Bibliothek ist verlass. Freu mich auf alles Weitere der Autorin!
Das Buch ist gut geschrieben und schnell weg gelesen, aber herrje habe ich die Charaktere gehasst. Jeden einzelnen. Ja, die Männer soll man als Leser*in hassen, aber ich habe die Frauen kein bisschen weniger gehasst. Die Charaktere und ihre Beweggründe waren mir einfach komplett fremd, ich habe mich wirklich gegruselt vor diesen Menschen. Und darum kann ich das Buch nicht besser bewerten, obwohl es gut geschrieben ist. Ach, und ich möchte nach dem Lesen des Buches noch einmal mehr eine Vermögenssteuer. 😂
Dieses Buch war großartig. Es hat mich nicht eine Minute gelangweilt, im Gegenteil. Ich wollte immer weiter lesen. Auch wenn der Titel unspektakulär klingt, umso intensiver ist der Inhalt
Eine spannende Idee, die in meinen Augen noch nicht ganz ausgereift ist
Ein wirklich spannendes Setting und auch der Plot hat mein Interesse geweckt. Allerdings kenne ich die Autorin aus dem Jugendbuch Genre und habe hier viele Merkmale wiedergefunden: meiner Meinung nach zu schnelle und unrealistische Charakterentwicklungen, “zu einfache” Lösungen und auch die Sprache hat mich nicht umgehauen… Trotzdem hatte ich mit “Blaues Wunder” eine gute Zeit und es greift ein Thema auf, das in unserer Gesellschaft leider noch viel zu präsent ist.

Anne Freytag kann einfach schreiben!
Eine Luxusyacht, 3 Ehepaare und so viel Ungesagtes, das auf dieser Reise an die Oberfläche bricht. Ein modernes Kammerspiel vom feinsten. Fantastischer Schreibstil, der einen so durch das Buch fliegen lässt. Ich habe selten die Sprache in einem Buch so geliebt! Der Stil ist prägnant und pointiert. Kurz gefasst, aber auf den Punkt, humorvoll, aber tiefgründig. Die Autorin kann schreiben und hat auch etwas zu sagen! Spannende Einblicke in die Leben der drei Frauen. Mir gefällt, dass ausschließlich aus der Perspektive der Frauen erzählt wird, ihre Gedanken und Gefühle so vielschichtig und nachvollziehbar ohne schwarz-weiß Darstellung dargelegt werden. Diese Frauen so zu mehr als einer Randerscheinung ihrer Männer werden und als der Handlungsmittelpunkt porträtiert werden, der sie eigentlich sind. Kurzweilig und spannend. Kann ich nur jedem empfehlen zu lesen!
Anne Freytag kann einfach schreiben!!
Eine Luxusyacht, 3 Ehepaare und so viel Ungesagtes, das auf dieser Reise an die Oberfläche bricht. Ein modernes Kammerspiel vom feinsten. Fantastischer Schreibstil, der einen so durch das Buch fliegen lässt. Ich habe selten die Sprache in einem Buch so geliebt! Der Stil ist prägnant und pointiert. Kurz gefasst, aber auf den Punkt, humorvoll, aber tiefgründig. Die Autorin kann schreiben und hat auch etwas zu sagen! Spannende Einblicke in die Leben der drei Frauen. Mir gefällt, dass ausschließlich aus der Perspektive der Frauen erzählt wird, ihre Gedanken und Gefühle so vielschichtig und nachvollziehbar ohne schwarz-weiß Darstellung dargelegt werden. Diese Frauen so zu mehr als einer Randerscheinung ihrer Männer werden und als der Handlungsmittelpunkt porträtiert werden, der sie eigentlich sind. Kurzweilig und spannend. Kann ich nur jedem empfehlen zu lesen!

Ein perfekter Begleiter für den Strand- oder Kreuzfahrturlaub: Sonne, Palmen, Intrigen, Geheimnisse und Mee(h)r.
Ein Chef lädt seine zwei engsten Mitarbeiter gemeinsam mit ihren Frauen auf eine Urlaubsreise auf seiner Luxusyacht ein. Von erholsamen Tagen kann aber bei Weitem nicht die Rede sein, hat der Chef doch scheinbar ein Hidden Agenda, die alle versuchen zu durchschauen. Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden eingeladenen Frauen sowie der Ehefrau des Chefs erzählt. Dabei kommen toxische Beziehungsmuster, Enttäuschungen und Täuschungen sowie Trennungssehnsüchte ans Tageslicht. Das gleißende Licht der Sommersonne deckt nach und nach immer mehr dunkle Abgründe auf. Das Buch war für mich ein echter Page Turner. Es geht tief rein in das Gefühlsleben der Protagonistinnen, die Schwere wird durch eine sanfte Meeresbrise aber auch immer wieder weggeweht.

White Lotus Vibes
Ein Buch, das mich ziemlich schnell reingezogen hat. Es hat einfach einen gewissen Sog, sodass man einfach dranbleibt. Die Erzählweise aus drei verschiedenen Perspektiven fand ich besonders gelungen. Dadurch bekommt man mehrere Blickwinkel, teilweise auf dieselbe Situation. Genau das gibt der Geschichte einen zusätzlichen Reiz und macht die einzelnen Dynamiken greifbarer. Was für mich jedoch nicht ganz aufgegangen ist, ist das Erzähltempo. Es wirkt an manchen Stellen etwas unausgeglichen, vor allem zum Ende hin wird vieles etwas überhastet abgehandelt. Das ist schade, weil das Buch gerade in der ersten Hälfte deutlich stärker ist. Nämlich dort, wo sich die Autorin Zeit nimmt, einzelne Situationen und die sich langsam entwickelnde Anspannung wirklich auszuerzählen. Trotzdem: ein wirklich gutes Buch, das Spaß macht zu lesen und das ich definitiv weiterempfehlen würde.
Kammerspiel auf Luxusjacht ⭐⭐⭐⭐
Blaues Wunder von Anne Freytag ist ein psychologisch dichtes, spannungsgeladenes Kammerspiel, das hinter der glänzenden Fassade von Reichtum und Erfolg menschliche Abgründe freilegt. Auf einer Superyacht treffen drei Ehepaare in einer von Konkurrenz, Machtspielen und unausgesprochenen Verletzungen geprägten Situation aufeinander. Die Autorin erzählt ruhig, präzise und aus wechselnden Perspektiven, wodurch sich nach und nach zeigt, dass nichts so ist, wie es scheint. Die Spannung entsteht leise, aber konstant, bis sich im letzten Teil vieles überraschend zuspitzt. Besonders die fein gezeichneten Figuren und die atmosphärische Dichte überzeugen. Die Hörbuchfassung gewinnt zusätzlich durch die eindringliche Lesung von Sandra Voss. Kein reißerischer Thriller, sondern ein kluges, intensives Buch mit nachhaltiger Wirkung.

„Blaues Wunder“ ist ein Buch, das unter einer glänzenden Oberfläche etwas ganz anderes verbirgt. Es spielt im Sommer, auf einer Yacht, eigentlich ein Setting, das nach Leichtigkeit schreit. Und trotzdem ist die Atmosphäre durchgehend kühl. Distanziert. Fast schon emotionslos. Genau das hat mich fasziniert. Im Mittelpunkt stehen Frauen aus einer reichen Gesellschaftsschicht. Alles wirkt kontrolliert, elegant, perfekt, bis man merkt, wie viel Abhängigkeit und Macht dahinter steckt. Es geht um Geld. Um Einfluss. Und darum, was beides mit Menschen macht. Besonders spannend fand ich die Dynamiken der Frauen, die Beziehungs-Dynamiken und die Dynamiken aller Personen: Intrigen, Geheimnisse und dieses ständige Gefühl, dass mehr unausgesprochen bleibt als gesagt wird. Und das zwischen allen. Und was ich sehr mochte: Am Ende halten Frauen dann doch zusammen , vor allem, wenn sie ähnliche Erfahrungen machen. Diese leise Form von Zusammenhalt hat dem Buch nochmal eine ganz andere Tiefe gegeben. • Der Schreibstil ist ruhig, fast nüchtern, was perfekt zur kalten Atmosphäre passt. • Die Spannung entsteht eher zwischen den Zeilen als durch große Dramatik. • Und das Ende? Nicht vorhersehbar, und genau deshalb so stark. Ein kleiner Kritikpunkt für mich war jedoch ein Nebenstrang rund um den Sohn: Der wirkte auf mich etwas übertrieben, gleichzeitig aber auch zu oberflächlich, als hätte er viel Raum bekommen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Fazit: Ein kluger, vielschichtiger Roman über Frauen, Macht und Abhängigkeit, mit einer ungewöhnlich kühlen Sommer-Atmosphäre und einem starken, unerwarteten Ende. Nicht ganz perfekt, aber definitiv besonders! Möchte unbedingt mehr von ihr lesen.
Der Schreibstil ist großartig und entwickelt einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Der Wechsel zwischen den Perspektiven. Der Einblick in die Beziehungen. Die Entwicklungen auf dem Boot. Ja, die Handelnden sind nicht sonderlich divers angelegt. Ja, alles ist aus einer sehr privilegierten Sicht auf die Welt gelesen. Aber für mich ergibt das einen voyeuristischen Zug, der dem Geschehen Dynamik verleiht. Und das habe ich beim Lesen zunehmend genossen.
Feministischer Pageturner
Einfach nur wow. Binnen 24 Stunden habe ich diesen Roman regelrecht weginhaliert. Es gibt beim eBook ein fehlendes Leerzeichen beim ersten Satz eines jeden Kapitels, so dass zwei Wörter zu einem verschmelzen. Ich war froh über diese Stolperer beim Lesen, sonst hätte ich das Buch noch schneller weggesuchtet :D Meine Augen flogen nur so über die Zeilen und hungerten danach, wie es weitergeht, was noch passiert. Es lag eine knisternde Spannung in der Luft, zwischen den Zeilen und in den Beschreibungen. Wir haben drei Perspektiven: Rachel, Franziska und Nora. Die drei Ehefrauen der vermeintlich erfolgreichen Männer an ihrer Seite. Doch was passiert wirklich hinter der Fassade? Genau diese Fassade, das Außen hat Anne Freytag unheimlich gut beobachtet und in diesem Roman verarbeitet. Aber auch das Innen, die Gedanken, Gefühle und daraus resultierende Handlungen hat sie perfekt in Szene gesetzt. Diese Sprachgewalt der Autorin fasziniert und begeistert mich immer wieder aufs Neue. Deshalb stehen alle ihre Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, auf meiner Wunschliste. Von Anfang an war ich mit den Charakteren auf der Yacht, habe jede Perspektive mit eingenommen und hautnah miterlebt. Jeder Blick, jede Geste, alles konnte ich mir bildhaft vorstellen. Das Ende bzw. der Anfang einer jeden Figur war für mich perfekt ausgearbeitet. So eine tolle Idee und so eine grandiose Umsetzung! Bei guten Büchern ist es immer ein bisschen schade, wenn ich sie zu schnell lese. Aber es ging nicht anders. Ich klebte am Buch, wollte es gar nicht aus der Hand legen. Lesepausen durch den Alltag habe ich bedauert und mich immer aufs Weiterlesen gefreut. Wenn Literatur das schafft, dann ist das große Kunst.
Schnell zu lesen, aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was super zum Lesen war. Handlungsentwicklung hat mir gefallen
Die gleichen und gleichzeitig jeweils anderen Abhängigkeiten der 3 Frauen von ihren Männern waren interessant und man konnte gut in die Gedankenwelt von Privilierten eintauchen. Ich mochte das Ende, zwischendrin ist mir allerdings teilweise etwas zu wenig passiert. Gut, aber jetzt kein Wow Buch.
Ich muss unbedingt mehr von Anne Freytag lesen
Sommer, Sonne, blaues Meer - mit den richtigen Leuten auf einer Luxusyacht kann das ein Traumurlaub sein, aber wenn der Chef dazu einlädt, steckt mehr dahinter. "Blaues Wunder" ist ein äußerst kurzweiliger und in einem wundervoll pointierten Schreibstil geschriebener Roman. Einige Sätze laden geradezu dazu ein, sie zu markieren, so schön und prägnant sind sie. Ein wenig hat mich das Buch an "Big little lies" erinnert.

Drei verschiedene Perspektiven. Starke Frauen. Klischees ohne Ende - aber anders. Interessanter. War gut.

Hinter der Fassade aus Luxus und Schweigen
Ich bin ohne große Erwartungen an dieses Buch gegangen und war schon nach wenigen Seiten komplett gefangen. Anne Freytag schreibt so klar und einnehmend, dass man sich der Geschichte kaum entziehen kann. Ich hatte das Gefühl, selbst mit auf dieser Yacht zu sein. Dieses Beklemmende, dieses stille Beobachten, dieses Aushalten. Vor allem das Verhalten der Männer hat mich immer wieder wütend gemacht. Diese Selbstverständlichkeit, mit der sie entscheiden, urteilen und sich über andere stellen. Anfangs habe ich die Frauen belächelt. Ihre Eitelkeit, ihr Festhalten an Rollenbildern, ihr scheinbar privilegiertes Leben. Dieses schnelle Einordnen in eine Schublade: reiches armes Frauchen, du hast doch keine echten Sorgen. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr wurde aus Distanz Nähe. Verständnis. Mitgefühl. Für das, was sie tragen, was sie aushalten und was sie lange nicht aussprechen. Freytag zeichnet ihre Figuren so lebendig, dass man ihre Zerrissenheit und ihre leisen Hoffnungen spürt. Wohlstand schützt nicht vor Einsamkeit. Stärke ist oft leise. Die Perspektivwechsel der Frauen entwickeln einen starken Sog. Ich wollte wissen, ob sie sich befreien oder weiter in den Rollen bleiben, die andere für sie vorgesehen haben. Ein intensives, aufwühlendes und sehr klug beobachtetes Buch, das mich emotional stärker getroffen hat, als ich erwartet hätte.

Dekadenz, Macht und Manipulation
Das Buch hat mich von der ersten Seite an wegen des kurzen, knackigen Erzählstils und des Settings in seinen Bann gezogen. In kurzen Kapiteln aus unterschiedlichen Blickwinkeln schafft es die Autorin den Aufenthalt auf einer Luxusyacht in Kammerspielatmosphäre zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen drei Paare, mit und untereinander in vielschichtige Beziehungsdynamiken verwickelt. Dass etwas nicht stimmt, ist von Anfang an klar. Im Verlauf der Handlung werden die Rollen immer wieder neu zugeteilt. Dekadenz und Macht werden inhaltlich und sprachlich auf herrliche Weise zelebriert und inszeniert. Eine kurzweilige Lektüre mit etwas Tiefgang, die sich trotz ernster Themen nicht in Schwere verliert. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und hätte mir gern ein paar Seiten mehr gewünscht:)
„Dankbarkeit ist etwas zutiefst Weibliches.“ - ein faszinierendes Frauenkollektiv in der Oberschicht 🌟
„Blaues Wunder“ von Anne Freytag ist ein literarischer Sog, der einen nicht einfach nur lesen lässt, sondern regelrecht hineinzieht. Sprachlich großartig! Facettenreich geschrieben – jede Seite wirkt durchdacht, jede Szene trägt eine feine Spannung in sich, die sich leise aufbaut und dann plötzlich greifbar wird. Freytag versteht es, mit Worten Räume zu öffnen, in denen man sich als Leser sofort wiederfindet, fast so, als würde man durch ein elegant inszeniertes Bühnenstück wandern. Besonders fesselnd ist der Perspektivwechsel, der die Geschichte in ein vibrierendes Kaleidoskop verwandelt. Unterschiedliche Stimmen, unterschiedliche Wahrheiten – und genau das macht das Buch zu einem absoluten Page Turner. Man möchte immer wissen, wie sich die nächste Sichtweise anfühlt, welche neue Facette sich offenbart. Im Zentrum steht ein faszinierendes Frauenkollektiv in der Oberschicht – glänzend, komplex, manchmal kühl, dann wieder überraschend verletzlich. Ihre Dynamiken sind fein beobachtet und messerscharf beschrieben. Es ist kein oberflächlicher Blick auf Privilegien, sondern ein tiefes Eintauchen in Macht, Abhängigkeiten und leise Rebellionen. Gleichzeitig eröffnet die Geschichte einen spannenden Blick auf patriarchale Machtstrukturen während einer Geschäftsreise – ein Setting, das zunächst geschniegelt wirkt, aber schnell Risse bekommt. Hinter Konferenztischen und höflichen Fassaden brodelt ein System, das Frauen fordert, formt und oft begrenzt. Genau hier entfaltet der Roman seine größte Stärke: Er zeigt, ohne zu erklären. Er legt offen, ohne zu urteilen. Ein Satz hallt besonders nach: „Dankbarkeit ist etwas zutiefst Weibliches.“ Ein Gedanke, der sich wie ein leiser Stich durch die Handlung zieht und zum Nachdenken zwingt – über Erwartungen, Prägungen und die unsichtbaren Regeln, die viele noch immer begleiten. „Blaues Wunder“ ist kein lautes Buch, sondern eines, das unter die Haut geht. Elegant, klug und mit einer Intensität, die lange nachwirkt. Ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern gespürt wird.
Krass 😮💨
Ich bin immer noch ein wenig sprachlos. Wooow ist das Buch gut. Der Schreibstil ist so einnehmend, die kurzen Kapitel führen zum „Nur noch ein Kapitel“-Lesesog, die Figuren sind so vielschichtig und spannend gestaltet. Ich hatte eine wirklich gute Zeit!
Man nehme die 70 Millionen Euro Jacht des BankerWalter Bronstein+dessen Frau Rachel+ Sohn David, dazu zwei der wichtigsten Mitarbeiter von Walter und dessen Ehefrauen und, lädt alle für 1 Woche auf See ein. Luxus pur, Wetter super und von Beginn an herrscht Anspannung. Es geht um eine mögliche Beförderung und nicht nur die Männer müssen sich behaupten. Dunkle Geheimnisse, Intrigen und Machtspiele offenbaren sich auf 226 Seiten. Rachel, Franziska und Nora kommen abwechselnd in kurzen Kapiteln zu Wort. Und es zeigt sich, dass sie weit mehr sind als die Accessoire ihrer Männer.
Atmosphärisch, mit wechselnden Perspektiven, und sehr fesselnd . Ein Pageturner, der auch klischeehaft daherkommt und, gut zu lesen ist.
Spannendes Kammerspiel
Es könnte so schön sein. Ein große, komfortable Yacht. Blaues Wasser bis zum Horizont, einsame Inseln und weiße Strände. Essen und Trinken soviel man möchte, denn es mangelt an nichts. Drei Ehepaare und ein erwachsener Sohn sind an Bord plus jede Menge Personal, dass sich um alles kümmert. Klingt idyllisch. Doch unter der Oberfläche brodeln Misstrauen, Neid, Eifersucht, Wut, Verzweiflung und Unsicherheit. Ich bin begeistert von diesem Buch. Es ist ein psychologisch spannend angelegter Roman, der aus den drei Perspektiven der Frauen an Bord geschrieben wurde. Auch das Ende ist gut durchdacht, passt sehr gut zu diesem Buch und bringt den Roman zu einem stimmigen Abschluss. Anne Freytag hat einen großartigen, mitreißenden Schreibstil, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und kann es nur weiterempfehlen.
Überraschend gutes Hörbuch
„Blaues Wunder" von Anne Freytag ist ein kurzweiliges Hörbuch, das Spaß beim Zuhören macht. Die Autorin stellt die Beziehungen zwischen den Figuren sehr gut dar. Auch die Intrigen und Spannungen zwischen den Protagonisten sind gut gelungen. Das Setting hat mir ebenfalls gefallen. Insgesamt ein schönes Hörbuch für zwischendurch.

Unterhaltsam wie eine moderne Soap – fesselnd, aber nicht besonders tiefgründig.
nne Freytags Roman Blaues Wunder spielt vor einer fast schon klischeehaft perfekten Kulisse: eine Luxusyacht vor den Philippinen, drei Paare, traumhaftes Wetter und ein Service, der jeden Wunsch zu erahnen scheint. Doch hinter der glänzenden Oberfläche brodeln Geheimnisse, Machtspiele und alte Konflikte. Je länger die Reise dauert, desto deutlicher wird: Das wahre Drama spielt sich nicht auf dem Meer ab, sondern in den Beziehungen der Menschen an Bord. Der Roman liest sich sehr leicht – fast nebenbei, ein bisschen wie eine mittelmäßige Soap Opera aus den frühen 2000ern. Die Sprache ist schlicht und schnörkellos, die Handlung bleibt eher an der Oberfläche. Viele Konflikte kreisen um typische First-World-Problems, und auch einige Geschlechterklischees schleichen sich immer wieder ein. Trotzdem entwickelt das Buch einen gewissen Sog. Man verfolgt neugierig, wie sich die Dynamiken zwischen den Paaren verändern und wie vor allem die Frauen mit ihren persönlichen Krisen umgehen – auch wenn diese Wandlungen nicht besonders tief ausgearbeitet sind. Am Ende bleibt „Blaues Wunder“ für mich vor allem eines: solide Unterhaltung. Kein Roman, der lange nachwirkt, aber einer, den man durchaus gerne liest, wenn man einfach in eine Geschichte eintauchen möchte.

Kurzweilig
Ich konnte leider nicht verhindern, dass ich immer wieder verwirrt ein paar Sekunden zurückspulen musste, weil ich die Protagonisten (drei Frauen in ähnlichen Lebenssituationen, sich aber in Vielem unterscheidend) verwechselt hatte und dann gedanklich ins Stolpern kam. Das Hörbuch war zügig durchgehört und hat mich gut unterhalten. Das Ende war äußerst befriedigend!
Insgesamt ein Buch mit erwartbaren Wendungen, aber amüsant geschrieben. Von außen betrachtet sieht alles nach einem tollen Leben aus, bis zu dem Punkt, wenn das Geld nicht mehr alles ist. Spannend wurde es, als die Figuren den Mut hatten ehrlich zu sein und sich nicht mehr zu verstellen.
Der knackige Schreibstil formuliert in kurzen Kapiteln die Blickwinkel der 3 weiblichen Hauptfiguren zueinander, zu ihren Männern aber auch zu sich selbst.
Ein absolut fantastisches Buch!! Von der ersten Seite an, hat es mich so sehr gefesselt, dass ich es nicht mehr weglegen wollte. Es ist super interessant, dass die Geschichte aus Sicht der drei Ehefrauen erzählt wird, die ja eigentlich in dem Szenario nur die Randfiguren sind. Man weiß anfangs nicht so richtig, ob man Mitleid mit ihnen haben soll, schließlich haben sie sich ihre Situation ja ausgesucht. Aber im Verlauf symphatisiert man immer mehr mit ihnen und hofft dass sich die Geschichte zu ihrem Vorteil entwickelt. Die Autorin hat mit Leichtigkeit geschafft, dass man die Figuren verabscheut, liebt und mitfiebert. Große Empfehlung!
Wirklich tolles Buch!
Ich habe mich so in den Schreibstil und die Charaktere verliebt. Dazu das Setting auf der Yacht, ein Traum. Ich hatte das Gefühl ich war mit dabei. Es hat mich richtig gefesselt.
Es war so gut zu lesen, dass ich es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Man möchte unbedingt wissen wie es weitergeht. Das Ende habe ich mir zwar anders vorgestellt, aber trotzdem ein lesenswertes Buch.
Mein erster und sicher nicht letzter Roman von Anne Freytag. Die Handlung spielt durchgehend im gleichen Setting – auf einer Yacht. Im Mittelpunkt stehen drei Paare, die alle mit ihren eigenen Problemen kämpfen. Patriarchale Strukturen, Geld, Macht und die Unterordnung der Frau verbinden die drei weiblichen Figuren, die abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen. Jede von ihnen ist unzufrieden mit ihrem Leben. Durch ihre genaue Beobachtungsgabe erscheinen die jeweils anderen Figuren zugleich durchschaut und doch undurchschaubar. Dank der kurzen Kapitel lässt sich das Buch sehr schnell lesen und ist dabei durchgehend unterhaltsam.
Anne Freytag zeigt in Blaues Wunder eindrucksvoll, wie faszinierend und verstörend menschliche Abgründe sein können. Die Charaktere wirken vielschichtig und glaubwürdig, was die Geschichte für mich lebendig und mitreißend machte. Besonders stark fand ich die Atmosphäre auf der Yacht – intensiv, beklemmend und emotional aufgeladen. Für mich ein lesenswerter Roman.
Anne Freytag gehört mittlerweile zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Ein sehr gutes Buch. Sehr kurzweilig, sehr spannend.
unverkennbar Anne Freytag
„Es heißt, Frauen seien manipulativ. Ich glaube, das müssen sie sein. So wie Wasser Stein nach und nach erweicht und aushöhlt, schlicht weil ihm die Kraft fehlt, ihn einfach zu zerschlagen.“ Nachdem ich „Lügen, die wir uns erzählen“ sehr geliebt habe, war meine Erwartung hoch und ich wurde nicht enttäuscht. „Blaues Wunder“ ist ganz anders, aber trotzdem unverkennbar Anne Freytag. Die Charaktere sind unglaublich fein gezeichnet, die Stimmungen so präzise, dass ich alles wie in einem Film vor mir gesehen habe. Dieses leise Unbehagen, das sich Seite für Seite verdichtet, lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Absolute Empfehlung.
Kurzweiliger unterhaltender Yacht-Trip
Ich bin wieder mal komplett blind in das Buch rein gegangen. Zugegeben ich habe mich ungefähr bis zur Hälfte schwer getan das Buch einzuordnen, bzw. war immer so dieser Moment bei mir wo ich dachte "so jetzt geht's richtig los". Aber als ich mich damit angefreundet hab das dieses Buch eher ohne Tempowechsel agiert, muss ich sagen das es mir richtig gefallen hat. Es ist keine schwere Kost, lässt aber dennoch teilweise Tief blicken. Deswegen würde ich sagen, ein Buch das man sich gerne zu Gemüte führen kann. Gerade im Sommer am Strand oder auf einer Liege, kann ich mir dieses Buch sehr gut vorstellen.

Ich habe nichts erwartet, als ich dieses Buch ausgewählt habe und bin jetzt so froh, dass ich mich dafür entschieden habe! Es ist fantastisch geschrieben und bringt die Gedankengänge der Protagonistinen auf den Punkt.
Muss schön sein, ein Mann zu sein. Wie ein langer Flur mit lauter offenen Türen. Als wäre so ein Penis ein Generalschlüssel. Seltsamerweise will ich trotzdem keinen haben. Auch das sagt viel über mich aus. Vielleicht mag ich es unbequem. Lieber eine bekannte Hölle als einen unbekannten Himmel.
Ein mitreißender und auf gesellschaftlicher Ebene erschreckender Roman
Ich war begeistert und erschrocken zugleich. Anne Freytag hat einen wunderbaren Ton, der mich gleich in die Figuren hat eintauchen lassen. Ich habe mitgelitten, mitgefiebert, mitgehofft. Und auf der anderen Seite war ich fasziniert davon, wie präzise die Autorin die Abgründe der Menschheit beschreibt. Mit gar nicht vielen Worten, mit gar nicht vielen Taten, aber mit solch einer durchdringenden Kraft, dass ich mir wünsche, diesen Menschen niemals begegnen zu müssen.

Mein erstes Buch von Anne Freytag, aber definitiv nicht mein letztes
In „Blaues Wunder“ begleiten wir zwei Männer und deren Ehefrauen, die aus einem zunächst nicht ganz ersichtlichen Grund von ihrem Chef Walter Bronstein und seiner Frau auf deren Luxusyacht auf die Philippinen eingeladen werden. Auch der Sohn der Bronsteins, David, ist mit an Bord. Der Gruppe scheint es an nichts zu mangeln – Luxus, Alkohol und Konsum im Überfluss, doch schnell wird klar, dass jeder auf dem Schiff eine Rolle spielt und nichts so ist, wie es oberflächlich scheint. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven der drei Ehefrauen erzählt. Dabei wird deren Gefangenschaft in patriarchalen Machtstrukturen schnell ersichtlich – in der Welt der Superreichen sind es nun einmal die Männer, die das Sagen haben. Jeder hat seine eigenen Geheimnisse; Lügen und Intrigen sind ständige Begleiter. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich hohe Erwartungen an den Roman, die sogar noch übertroffen wurden. Die Geschichte ist ausgesprochen klug erzählt, gesellschaftskritisch und spielt gekonnt mit Klischees. Starke, vielschichtige Frauenfiguren treffen hier auf toxische Männlichkeit. Die Charaktere sind spannend, die Story fesselnd und auch das Setting hat mir sehr gefallen. Nicht zuletzt ist es der großartige Schreibstil von Anne Freytag, der diesen Roman zu einem absoluten Highlight macht.
Isn‘t it funny how day by day nothing changes but when you look back everything is different C.S.Lewis
















































