„Ein Viertel des Geldes soll jedoch an dich ausgezahlt werden, wenn du mir eine kleine Gefälligkeit erweist.“ Die Gier machte die Figuren unsympathisch, darunter litt mein Mitfiebern.
Unterhaltsame, makabre Krimigeschichte
Keine Überraschungen aber ein angenehmer Ingrid Noll "Krimi".
Nett
Liest sich von Anfang bis Ende spannend, aber das war’s auch schon. Ähnelt anderen Noll Büchern ziemlich
Richtig gut
Ich mag die männliche Person in dem Buch am liebsten, das ist sehr selten. Es liest sich so sehr wie eine Geschichte die Oma am Kamin erzählt.

Hat Spaß gemacht 😀
Ich habe früher viel von der Autorin gelesen und es immer gut gefunden. Leider erinnere ich mich nicht mehr wirklich an die Geschichten und habe deshalb mal wieder ein Buch von ihr zur Hand genommen: Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ... Das Buch ist bitterböse und lässt sich sehr schnell durchlesen. Es hat mir wirklich gut gefallen! Es stecken viele Lebenslektionen drin. Ich fand es auch nicht besonders vorhersehbar, so dass ich schon mitgefiebert habe, wie es jetzt ausgeht. Mehr möchte ich Euch nicht spoilern, vielleicht wollt Ihr Euch irgendwann ein eigenes Bild machen. Leseempfehlung für mal etwas Anderes! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich mag Ingrid noll
Ihren Schreibstil mag ich gern. Die Story bietet für mich nichts neues, aber ich mochte es trotzdem gerne.
Schön makaber und unterhaltsam!
Für mich war Hab und Gier der erste Ingrid Noll Roman und mir hat das Buch sehr gut gefallen! Der Roman ist kurzweilig und unterhaltsam und verlief anders als ich erwartet habe. Ich liebe schwarzen Humor und Ingrid Noll hat mich immer wieder überrascht in dem die Geschichte mehrmals neue Richtungen einschlug mit denen ich nicht gerechnet habe. Es war ein abwechslungsreiches Buch, bei dem ich gut entspannen konnte! Es war nicht aufregend aber makaber und für mich genau richtig!
Alles meins
Die frisch berentete Karla staunt nicht schlecht, als ihr ehemaliger und nun schwer kranker Arbeitskollege folgendes Angebot macht: Wenn sie sich um ihn kümmert und ihm sanft aus dem Leben hilft, erbt sie sein gesamtes Vermögen. Aus der eigentlich hilfsbereiten und genügsamen Karla wird somit langsam aber sicher eine Frau, die nur noch an eines denkt: Wie wird alles meins? Und damit ist sie nicht allein… Ingrid Noll führt in ihrem kriminologisch angehauchten Roman vor Augen, wie Habgier den Charakter verdirbt und dass kaum jemand davor sicher ist. Auch wenn die Geschichte rund um Karla unterhaltsam ist, fehlte mir am Ende doch das Neue, Unbekannte am Aspekt der Habgier sowie die psychologische Raffinesse.
Erben muss gelernt sein Das Buch: Karla genießt das ruhige Rentnerleben. Dann meldet sich unverhofft der alte Arbeitskollege Wolfram, mittlerweile auch Rentner. Er lädt sie zu einem Gespräch ein. Es geht um sein Erbe, denn Wolfram ist schwer krank und wird in absehbarer Zeit sterben. Und er möchte Karla sein Vermögen erben. Die Hälfte des Vermögens bei der Pflege bis zum Tod. Oder Karla muss mehr tun: Wolfram töten. Wenn er es will. Dann bekommt sie die große schöne Villa. Das Fazit: Karla, die resolute Rentnerin lässt sich nicht lange bitten. Schnell ist die Ausgangssituation geklärt und Karla zieht zu Wolfram in die Villa. Was tut man nicht alles für das Geld. Doch leider bleibt dieser Aspekt sehr unberührt. Kaum kommt die Gefühlswelt oder auch der womögliche Tötungsakt von Karla dem Leser nahe. Karla sitzt eher das ganze Geschehen aus. Sie ist zwar die Leidtragende und Erbin von Wolfram. Doch es scheint, als würde sie das Leben in der Villa eher als Reise sehen und still ertragen. Denn sie wohnt nun nicht alleine in der Villa. Zusammen mit ihr zieht auch die schöne Judith, eine alte Kollegin von Wolfram und Karla und ihr undurchsichtigen Liebhaber Cord ein. Beide bleiben fern dem Leser, doch weit mehr aktiv im Leben in der Villa. Karla verkommt zur Haushälterin und Pflegerin, Judith genießt das Villaleben. Und Cord ist unberechenbar. Er wird zwar zum Hausmeister der Villa engagiert, bringt dann noch seine zwei Kinder vorbei. Vor allem hilft er mehr oder weniger ungewollt Karla oft aus der Patsche. Trotzdem bleibt er für Karla wie auch dem Leser durchaus unsympathisch. Auch als er der großen Gegenspielerin „Die Qualle“ hinterherjagt. Die Qualle bringt den erhofften Schwung in das Dilemma um das Erbe. Die Tochter von Wolfram möchte natürlich erben. Und mag die plötzliche Gegenspielerin überhaupt nicht. Doch Karla lässt sich nicht abschrecken: mit Unterschriftenfälschungen und Aussitzen versucht sie, sich aus der komplizierten Erbsituation hinauszuschleichen. Trotzdem kommt es immer wieder zu komischen Situationen, wo man einfach schmunzeln muss. Denn eigentlich verhalten sich die Charaktere durchaus realistisch. So bürgerlich, nicht abgehoben. Denn das machen die Bücher von Ingrid Noll aus: urkomische Situationen aus dem Alltag gegriffen. Obwohl…. das mit dem Töten jetzt nicht dem Alltag entspricht. Aber das Verhalten und Denken der Charaktere schon. Das kann Frau Noll. Leider hier nur ein wenig zu wenig Aktion seitens der Protagonistin. Da hätte durchaus mehr kommen können, wenn sie schon so gierig auf das Hab und Gut eines alten, reichen und todkranken aus ist. Es ist eine schöne Lektüre mit einem doch ungewöhnlichen Thema. Leider kommt es doch nicht ganz an Die Apothekerin heran. Da fehlte hier einfach die letzte Spritzigkeit. Trotzdem ist es kein langweiliges Buch. Ein schöner Schmöker. https://booksoftination.wordpress.com/2017/06/07/ingrid-noll-hab-und-gier/









