14. Okt.
Rating:4

Nach "Puls" ist dies mein zweiter Krimi von Felix Francis, dem Sohn von Dick Francis. Wie bei seinem Vater drehen sich seine Krimis um die Rennpferde-Szene. Auch wenn ich mich mit Pferden wenig auskenne, vermitteln die Krimis mir ein sehr interessanten Einblick in dieses Milieu. Und ein spannender Fall rundet das ganze natürlich auch noch ab. Ich war wieder ziemlich gefesselt von den Ermittlungen, die sich diesmal in Newmarket abspielen. Ein abgebrannter Stall und sieben, zum größten Teil sehr hochwertige, Rennpferde sind tot. Und dann wird auch noch eine Leiche gefunden. Hat er oder sie das Feuer gelegt? Harrison Forster, Anwalt einer auf Schadensbegrenzung spezialisierten Londoner Beratungsfirma, ermittelt im Auftrag des Scheichs Karim, Besitzer des wertvollsten getöteten Pferdes, in Newmarket. Es ist ein mühevoller Auftrag, denn alle Beteiligten vor Ort sind ausgesprochen zurückhaltend mit ihrer Unterstützung und Harrison vermutet schnell, dass sie ihm etwas verheimlichen. Nachdem ich mich in die Geschichte eingelesen hatte und das Geschehen Fahrt aufgenommen hatte, war ich sehr gefesselt. Bei Francis Schreibstil fühlt man sich wie ein stiller Beobachter an der Seite des agierenden Hauptprotagonisten , man kann miträtseln (wenn man mehr kriminalistisches Gespür hat wie ich, kann man sogar auf die Lösung kommen. Ich jedenfalls habe erst am Ende durch die Auflösung den/die Schuldigen genannt bekommen, aber eigentlich war es ja alles so logisch, warum bin ich wieder mal nicht darauf gekommen?!!!). Ich habe mir ja auch immer vorgenommen eines der Bücher von Dick Francis zu lesen, das muss ich jetzt wirklich mal angehen! Sein Sohn schreibt jedenfalls Krimis, die mich fesseln und beeindrucken mit ihren Milieustudien im Rennsportgeschäft und den sehr ausgefeilten Kriminalfällen.

Hindernis
Hindernisby Felix FrancisDiogenes