Bleibt im Gedächtnis
Ich hab es inhaliert, eine an sich schöne Liebesgeschichte, welche aber auch die ehrlichen Seiten des (Familien-)Lebens zeigt und dass nicht alles rosa bleibt. 1-2 Sätze sind heutzutage etwas kritisch, wer sich daran stört..
Bleibt im Gedächtnis
Ich hab es inhaliert, eine an sich schöne Liebesgeschichte, welche aber auch die ehrlichen Seiten des (Familien-)Lebens zeigt und dass nicht alles rosa bleibt. 1-2 Sätze sind heutzutage etwas kritisch, wer sich daran stört..

Dieses Buch hat mein Herz wirklich berührt. Fabio Volo hat die wunderbare Gabe, das Alltägliche so ehrlich und feinfühlig zu erzählen, dass man sich sofort wiedererkennt. Er schreibt über Beziehungen, Elternwerden und die leisen inneren Veränderungen, die Liebe in uns auslöst. Warm, menschlich und mit einem ganz eigenen Zauber. Wir begleiten einen Mann auf seinem Weg in die Vaterschaft. Dabei zeigt Volo mit viel Empathie und Humor, wie Liebe wächst, sich wandelt und die Sicht auf das Leben komplett verändert. Die kleinen Momente, die so oft untergehen, stehen hier im Mittelpunkt und genau das macht das Buch so wertvoll. Für mich ist Fabio Volo einer meiner Lieblingsschriftsteller, weil er die Fähigkeit hat, Gefühle zu öffnen, ohne kitschig zu werden. Seine Geschichten begleiten, trösten und erinnern daran, wie wichtig Nähe, Achtsamkeit und echte Verbindung sind. Ein stilles, warmes, wunderschönes Buch. Ein Lesegefühl wie eine weiche Decke an einem kühlen Morgen.
herzerwärmend. viel Entwicklung des Charakters
Süße Geschichte, mit vielen schönen Momenten und dem Prozess, wie ein Kind das Leben eines Menschen veräändert!
Sehr schön geschrieben. Lesenswert.
* 2,5 Sterne Wie heißt es doch so schön, wenn dein Kind geboren wird, stirbt ein Teil von dir. Und genau so war es. Von diesem Augenblick an waren Sofia und ich nicht mehr dieselben, weder als Individuen noch als Paar. Ich stehe diesem Buch sehr zwiegespalten gegenüber. Einerseits habe ich weit über die Hälfte auf einer Zugfahrt komplett durchgelesen. Das Thema ist sehr interessant und Elternschaft wird nicht beschönigt dargestellt. Im Gegenteil, es wird offen und ehrlich über die negativen Seiten gesprochen. Gleichzeitig merkt man einfach sehr, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Der Hauptcharakter hat einen Freund, welcher Frauen immer wieder als "Nutten" bezeichnet nachdem seine Freundin mit ihm Schluss machte. Zudem gab es ein unglaublich grauenvolles Bild von Männlichkeit. Toxische Maskulinität lässt grüßen! - "Kaum waren wir bei Ikea angekommen sagte ich mir, nie wieder, das ist wirklich das letzte Mal. Einem echten Mann wäre so etwas nicht passiert." - "Ich war erregt wie seit langem nicht. [...] Plötzlich war ich wieder ein richtiger Mann, ein Jäger." Auch Gewalt gegenüber Frauen wird offen beschrieben. So meint der Ich-Erzähler, dass er es immer als eindeutig empfand, eine Frau zu ohrfeigen wenn sie fremdgeht. Ebenso gibt es eine nicht einvernehmlich erscheinende Sexszene ("Sie versucht zwar noch, mich wegzuschieben, aber die Geste war eher halbherzig. Dann hatten wir Sex.") Der Einfluss eines Kindes auf eine Beziehung wurde in diesem Buch nicht schön geredet. Sowohl Nicola als auch Sofia hatten mit der Elternschaft zu kämpfen. Dass nach der Geburt eines Kindes nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist zeigt dieses Buch eindeutig, was ich als positiv empfand, denn es gibt sicher Eltern denen es so geht und die vermutlich denken, sie wären alleine. Daher wirkte die Geschichte sehr realistisch und glaubwürdig. Leider gab es in diesem Buch aber einfach viel zu viele unangenehme Momente für mich als Leserin, weshalb ich nur zwei Sterne gebe.